Hauptinhalt



Was Forscher über den Hai wissen

"Rasta" heißt der Weiße Hai, dessen Verhalten Biologen seit Jahren vor der Küste Südafrikas studieren. Inzwischen kennen sie den Hai so gut, dass sie sogar seine Gesten deuten können

Text von Malte Henk

Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Sie haben das Hai-Weibchen "Rasta" genannt. Seit 1997 ist es jedes Jahr im südafrikanischen Winter nach "Seal Island" gekommen, zur "Robbeninsel" bei Kapstadt in Südafrika, um dort auf Jagd zu gehen. Sie kam zusammen mit Dutzenden anderen Weißen Haien - von denen aber keiner so berühmt wurde wie Rasta.


Der Weiße Hai, der größte Raubfisch der Meere, verfügt über ein individuelles Wesen, ist neugierig - und vorsichtig: Er plant die Attacken auf seine Opfer sehr genau, um nicht selbst dabei Schaden zu nehmen (Foto von: Tim Davis/CORBIS)
© Tim Davis/CORBIS
Foto vergrößern
Der Weiße Hai, der größte Raubfisch der Meere, verfügt über ein individuelles Wesen, ist neugierig - und vorsichtig: Er plant die Attacken auf seine Opfer sehr genau, um nicht selbst dabei Schaden zu nehmen

Weiße Haie sind individuelle Wesen

Wenn die Forscher auf ihren Beobachtungsboot standen, konnte es vorkommen, dass Rasta den Kopf aus dem Wasser reckte und die Menschen anschaute. Sie war so ruhig und zutraulich, dass sie stundenlang das Boot begleitete, anstatt schnell wieder zu verschwinden wie die meisten iHaie. Und sie war verspielt: Einmal schnappte sie einen Seevogel. Tauchte unter. Tauchte wieder auf; und ließ den Vogel frei. Bei alldem konnten die Forscher Rasta immer gut erkennen: an ihrer verkrüppelten Rückenflosse. Vermutlich war sie der Motorschraube eines Fischerbootes zu nahe gekommen. Weiße Haie: Das sind, wie die Biologen inzwischen wissen, Tiere, die über ein individuelles Wesen verfügen. Räuber, deren Charakter durch ihren Erfolg beim Jagen geprägt wird.


In der Wissenschaft sind noch viele Fragen bezüglich des Weißen Hais offen. Durch Sender an den Flossen der Tiere versuchen Forscher diese zu beantworten (Foto von: Louie Psihoyos/CORBIS)
© Louie Psihoyos/CORBIS
Foto vergrößern
In der Wissenschaft sind noch viele Fragen bezüglich des Weißen Hais offen. Durch Sender an den Flossen der Tiere versuchen Forscher diese zu beantworten

Mit ihrem grauen Rücken ist Rasta im Dämmerlicht des Morgens für Pelzrobben, die an der Oberfläche schwimmen, kaum zu erkennen. Von unten schießt sie plötzlich empor, 40 km/h schnell - mit solcher Gewalt, dass sie mitunter ihren etwa eine Tonne schweren Körper einige Meter weit in die Luft katapultiert. Weiße Haie sind vorsichtige Tiere, sie greifen immer aus dem Hinterhalt an. Mit genau geplanten Überraschungsattacken minimieren sie ihr Sicherheitsrisiko und steigern die Aussicht auf Erfolg. Gelingt es nicht, die Beute mit einem einzigen Biss zu erledigen, beginnt ein Todesballett. Die Robbe flieht im Zickzackkurs, wehrt sich mit Bissen. Irgendwann, spätestens nach zehn Minuten, geben die meisten Haie auf. Nicht aber Rasta. Sie ist eine geduldige Verfolgerin. Sie jagt weiter, so lange, bis sie den Feind zu fassen bekommt. Ja, sie sieht dessen Aktionen sogar voraus. Am 29. Juli 2003 greift Rasta, sie ist zu dieser Zeit knapp vier Meter lang, eine Robbe an. Diese versucht zu entkommen. Verschwindet für 15 Sekunden unter Wasser, springt plötzlich in die Luft, fällt herunter – ins geöffnete Maul von Rasta, die an der richtigen Stelle gewartet hat. Die Forscher haben errechnet, dass an der Robbeninsel 47 Prozent der Hai-Attacken tödlich enden; bei Rasta sind es fast 80 Prozent.


Im Mutterleib verschlingen Weiße Haie unbefruchtete Eier

Als Rasta um das Jahr 1990 aus dem Mutterleib ins Meer entlassen wurde, war sie bereits eine fertige Beutegreiferin: vielleicht 1,40 Meter lang, etwa 25 Kilo schwer, mit den dreieckigen, extrem spitzen Zähnen des Weißen Hais und dessen typischer Stromlinienform. Schon als Embryo lernte sie zu fressen. Im Mutterleib verschlang sie - gemeinsam mit den Geschwistern - unbefruchtete Eier. In einer Hinsicht ähnelt die Fortpflanzung mancher Haie der von Säugern. Die Jungen von etwa zwei Dritteln aller Arten werden lebend geboren; denn die Entwicklung der Eier ist im Laufe der Evolution nach und nach in den schützenden Körper übergegangen. Die Eischale verschwand, die Versorgung erfolgte stattdessen über den Dottersack im Mutterleib – so auch beim Weißen Hai, dessen Weibchen nach 14 Monaten zwei bis zehn Minijäger zur Welt bringen. Bei anderen Arten bildete sich gar ein Plazenta-ähnliches Organ aus. Immer mehr Energie investierten die Muttertiere so in ihren Nachwuchs.



Seite 1 von 3
Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Mehr zu den Themen: Haie, Jäger, Fische

Momentan sind zu dem Artikel "Was Forscher über den Hai wissen" keine Kommentare vorhanden.

Kommentar verfassen

Ja, ich möchte eine Benachrichtigung per Mail erhalten, wenn es neue Kommentare zu diesem Artikel gibt.
* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine gültige Mailadresse ein. Diese wird später nicht auf unseren Seiten zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink - einfach anklicken und schon ist Ihr Beitrag online!

Mit der Abgabe eines Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.