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Naturtalente: Die Tide im Blut

"Es ist eine andere Welt hier bei uns", sagen die Menschen von den Halligen im nordwestlichsten Schleswig-Holstein. Hans Friedrich Nissen ist einer von ihnen, er ist mitten im Meer geboren. Und Langeneß ist einer der letzten Orte in Deutschland, wo allein die Natur die Regeln macht. Hier herrschen klare Verhältnisse: Die Nordsee bestimmt alles.

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Beinahe täglich fährt Bürgermeister Hans Friedrich Nissen mit seinem Privatzug ans Festland (Foto von: Oliver Lück)
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Beinahe täglich fährt Bürgermeister Hans Friedrich Nissen mit seinem Privatzug ans Festland

Der Mann, den alle bloß "Fiede" rufen, stemmt seine Hände gegen rostiges Metall. Er schnauft, hat seine Seemannsmütze tief ins Gesicht gezogen. Sein Kopf läuft rot an vor Anstrengung. Er schwitzt in seiner wasserdichten Ölkleidung. Fünf Loren sind an diesem Morgen vor seiner geparkt - kleine, aus Holz und Stahl gebaute Fahrzeuge, die auf Schienen rollen. Die 500 Kilo schweren Minizüge müssen nacheinander auf eines der beiden Nachbargleise rangiert werden. Auch die Weiche wird per Hand gestellt. Nach einer Viertelstunde ist der Weg frei. Hans Friedrich Nissen klettert auf seine Lore, setzt sich auf die Holzbank neben den Motor und reißt an einer Kordel. Scheppernd springt der Zweitakter an. Ein Scheinwerfer schmeißt eine Lichtpfütze voraus. Die Reise durch das Meer kann beginnen.


Entlang der Schienen sitzen Austernfischer und Meerstrandläufer. Sie warten darauf, dass die Ebbe das nahrungsreiche Büffet im Watt eröffnet. Doch noch schlägt die Gischt über die Schienen, das Wasser steht bis an den Rand des Dammes, der daliegt wie ein Steg, als hätte er das Meer geteilt. Metall poltert auf Metall. Es ruckelt, wo zwei Gleisstücke von Nieten zusammengehalten werden. Das Tosen der Wellen und das Schreien des Windes werden vom monotonen Knattern des Acht-PS-Motors, der einst in einem Rasenmäher steckte, verschluckt. "Andere fahren mit Motoren aus Kettensägen", sagt Fiede Nissen. Jeder hier baut seine Lore selbst. "Das war schon immer so."

Seit über 80 Jahren sind die Gleise die Nabelschnur zum Festland. Zehn Kilometer misst der einsame Schienenstrang zwischen der Hallig Langeneß, einem schmalen Streifen Land mitten in der Nordsee, und Dagebüll, dem ersten Dorf am Festland. Auf halbem Weg liegt Oland, eine weitere Hallig, wo 15 Häuser stehen und 20 Menschen leben. "Alle sind auf ihre Loren angewiesen", sagt Nissen. Denn eine Fähre läuft Langeneß nur zweimal am Tag und Oland überhaupt nicht an. Pendler nutzen ihre kleinen Privatzüge, um zur Arbeit zu kommen. Andere zum Einkaufen und für Besuche beim Arzt oder bei Freunden. Es werden Möbel und Feriengäste transportiert. Denn wenn bei Nebel, Sturm oder Niedrigwasser keine Boote mehr fahren, fährt immer noch die Lore. Ganz nach Windverhältnissen ist man in 45 Minuten hinterm Deich in Dagebüll, wo die meisten ein Auto stehen haben, um mobil zu bleiben.


Viel Verkehr gibt es auf Langeneß nicht - da reichen einspurige Straßen  (Foto von: Oliver Lück)
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Viel Verkehr gibt es auf Langeneß nicht - da reichen einspurige Straßen

"Irgendwo da ist die Küste." Fiede Nissen deutet in die Dämmerung. Bei besserer Sicht kann er das Ziel seiner Reise schon bei Abfahrt erkennen. Das Sprichwort, dass bereits heute zu sehen ist, wer morgen zu Besuch kommt, müssen sich Leute aus Nordfriesland ausgedacht haben – so flach ist es, so wenig versperrt den Blick. Zehn Halligen gibt es auf der Welt, alle im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer. "Eine Insel hat Deiche, eine Hallig nicht", erklärt der 61-Jährige den Unterschied, "eine Hallig wird überspült, eine Insel nicht." So einfach ist das – wie vieles hier oben, wo klare Verhältnisse herrschen, wo alles mit dem Lineal gezogen zu sein scheint: die Küste, die Deiche, der rostrote Schienenweg, der einen in Gedanken bis hinter den Horizont reisen lässt. Nur ein bis zwei Meter liegen die Halligen über dem Meeresspiegel. Rund 20 Mal im Jahr werden sie bei Sturmflut überspült. Die Salzwiesen, der Fußballplatz und der Lorenbahnhof verschwinden dann. "Land unter" nennt man das hier oben im Norden. Einzig die Warften, die aufgeschütteten Erdhügel, auf denen die Häuser geschützt vor den Fluten stehen, ragen dann wie Trutzburgen der Einsamkeit aus der graublauen Nordsee. Dann müssen Schafe, Kühe und Loren auf den Höfen in Sicherheit gebracht werden. Dann schrumpft das Leben auf ein paar Meter zusammen und steht vollkommen still. "Dann sitzen wir fest", sagt Nissen. Und der "Blanke Hans", wie die stürmische Nordsee genannt wird, umarmt dich und lässt für Stunden nicht mehr los.



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Es gibt nicht mehr viele Orte in Deutschland, wo Menschen bedingungslos den Launen der Natur ausgesetzt sind, wo das Meer jeden Schritt bestimmt, wo die Naturgewalten direkt vor der Haustür wüten und die eigene Winzigkeit einen ohnmächtig machen kann. Manch einer sagt, die Menschen von den Halligen seien sonderbar, eher einsilbig, gar einfältig, mit Macken und Marotten. Andere sagen, die Menschen vom Festland redeten zu viel. "Viel zu viel", sagt Fiede Nissen, der von Langeneß kommt, wo etwas mehr als 100 Menschen leben, wo jeder jeden duzt und es keine Geheimnisse gibt.


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Klimadaten im

 
  • 16 °C max/ 7,3 °C min
  • 57 mm
  • 14 Regentage
  • 45% Sonne

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Kommentare zu "Die Tide im Blut"

mariano | 31.08.2011 14:24

Ein sehr schöner Artikel, aber dieser Part stimmt wohl so nicht: [quote] Er konnte gerade noch nach Hause schieben, bevor das Meer ihn holte. [/quote] Die Flut hat ihn eingeholt. Wen das Meer holt, der erzählt nicht mehr davon. Beitrag melden!

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