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Naturtalente: Der Mann und das Meer

Frank Schweikert ist Biologe und Journalist. Seit 20 Jahren baut er Brücken zwischen dem Meer, der Wissenschaft und den Medien. Damals startete er mit seinem Medien- und Forschungsschiff, der Aldebaran. Seither ist er auf den Weltmeeren unterwegs. Das Ziel des 48-Jährigen: eine nachhaltige Umwelt-Berichterstattung über den wichtigsten Lebensraum der Erde

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Ein Mann, eine Vision: Frank Schweikert, der Initiator und Macher des Projekts "Aldebaran" (Foto von: Oliver Lück)
© Oliver Lück
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Ein Mann, eine Vision: Frank Schweikert, der Initiator und Macher des Projekts "Aldebaran"

Es ist einer dieser Tage, an denen Frank Schweikert in Eile ist. Er kommt mit dem ICE aus Berlin, zieht sich in seiner Wohnung am Hamburger Fischmarkt noch schnell um, um dann mit dem Auto weiter nach Bremen zu fahren. Dort steigt er in den Zug nach Bremerhaven, wo ihn ein Taxi zum Hafen bringt. Und nun geht es schnellen Schrittes am Deutschen Schifffahrtsmuseum vorbei, weiter die Promenade hinunter, bis auf Höhe des vor drei Jahren eröffneten Klimahauses, das wie ein sehr großer gestrandeter Wal daliegt. Das neue Wahrzeichen der sonst eher grauen Stadt am Meer ist allerdings nicht das Ziel des 48-Jährigen. Frank Schweikert läuft weiter, es zieht ihn zum Wasser, runter zum Ufer der Weser. Dort stellt er sich auf einen schmalen Ponton und wartet. Eine leuchtend gelbe Yacht nähert sich.


Die Aldebaran ist auf dem Weg nach Bremen, wo ein neuer Tauchkompressor eingebaut werden soll. Die zweitägige Fahrt des 14 Meter langen Segelschiffes führt von Glückstadt, wo es den Winter verbracht hat, die Elbe hinunter, wenige Seemeilen durch die Nordsee und weiter die Weser hinauf. Doch die Segel sind eingeholt. Es herrscht Flaute. Der Dieselmotor brummt. Die Aldebaran ist ein Medien- und Forschungsschiff, ein schwimmender Ü-Wagen. "TV-Schnittplatz, Tonstudio, Unterwasserkameras, wissenschaftliches Labor, modernste Kommunikationstechnologie" - Frank Schweikerts Augen leuchten, als er auf dem Rundgang unter Deck die technischen Finessen erklärt und zeigt, wie viel auf wenig Fläche möglich ist.


Eine Segelyacht, vollgestopft mit Elektronik

Allein um die Technik zu betreiben, bräuchte man 19 Personen an Bord. Es bleibt aber gerade Platz für acht Crewmitglieder. So muss jeder mindestens in doppelter Funktion arbeiten. Das Ziel: eine nachhaltige Umweltberichterstattung auf höchstem Niveau. Das Motto: Vom Meer in die Medien. "Wir sind kein Umweltverband", betont Schweikert, "wir sind eine Organisation, die das Meer in unsere Köpfe bringt und hilft, wichtige Nachrichten über das Meer zu verbreiten und auf seine Gefährdung hinzuweisen."


Schwimmender Ü-Wagen für Berichte vom Meer: die "Aldebaran" (Foto von: Oliver Lück)
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Schwimmender Ü-Wagen für Berichte vom Meer: die "Aldebaran"

Es gibt die Aldebaran, das Schiff, und es gibt Aldebaran, die Organisation. Beides wird nun 20 Jahre alt. Am 5. Juni 1992, dem internationalen Tag der Umwelt, wurde das Projekt in Kiel vor dem Institut für Meereskunde vorgestellt. Die Jungfernfahrt führte in die Flensburger Förde, wo Wissenschaftler wieder Heringe entdeckt hatten. In Kooperation mit der ARD übertrug man erstmals live von Bord. Einen Sommer später segelte man zum ersten Auslandsprojekt nach Litauen. Bis heute hat die hochseetaugliche Aluminiumyacht auf der Elbe, der Nord- und Ostsee, sowie im Mittelmeer, auf dem Atlantik und in der Karibik tausende Seemeilen zurückgelegt.


Die Aldebaran ist auch für seichte Gewässer geeignet

Mit dem kanarischen Umweltministerium führte die Crew Walforschungen durch. Vor der Küste von Belize untersuchte sie das Sterben von Korallenriffen. Der Vorteil der schwimmenden Sendeplattform gegenüber großer Forschungsschiffe ist ihr geringer Tiefgang von - holt man das Schwert ein - gerade mal 80 Zentimetern. So kann die Yacht im Watt auch trocken fallen und vor allem in küstennahen, flachen Gewässern eingesetzt werden, wo Biologen die Algenbildung oder die Laichgewohnheiten von Fischen studieren können. Frank Schweikert: "Wir sind in der Lage, auf allen Weltmeeren zu fahren. Es gibt kein vergleichbares Projekt in Europa oder sogar weltweit."


Der Mann mit den schwarzen, kurzen Haaren, den braunen Augen und dem seit Tagen nicht rasierten Bart ist im Sternzeichen Stier geboren. Der hellste Stern im Sternbild ist das "Rote Auge", auch Aldebaran genannt. Er sagt: "Auf dem Schiff sein zu können, bedeutet für mich grenzenlose Freiheit. Ich bin viel zu selten hier, kaum 14 Tage im Jahr." Es ist paradox, aber ausgerechnet Schweikert, der das Meer liebt, wie er sagt, verbringt die meiste Zeit an Land - im Büro, in ICEs, auf Vorträgen oder in Meetings. Frank Schweikert hält das Ruder in der Hand. Er muss das Geld beschaffen und neue Projekte an Land ziehen. Minimum zehn Stunden Arbeit am Tag. Sieben Tage die Woche. Eine Lebensaufgabe. Und das Meer ist sein Antrieb.


Ein großes Netzwerk, viele Sympathisanten, ehrenamtliche Helfer, private Sponsoren, Stiftungen, öffentliche Mittel und eine große Portion Idealismus - nur so konnte seine Idee zwei Jahrzehnte überleben. Sechs Leute sind zurzeit dauerhaft bei Aldebaran beschäftigt. Täglich kommen zwei Bewerbungen für Volontariate, feste Stellen oder Praktika. Frank Schweikert sagt: "Wenn mehr Geld da wäre, könnte das Schiff intensiver genutzt werden." Die Hälfte der Zeit geht für die Akquise von Geld drauf. Ein Tag auf dem Wasser benötigt fünf Tage Planung an Land.



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Kommentare zu "Der Mann und das Meer"

Pfui! | 08.06.2012 09:03

20 Jahre Aldebaran - 20 Jahre Erschleichung von Leistungen! Hinter der "Cross-Media-Agentur", deren Inhaber sich für "Weltspitze" hält und vermutlich deswegen seit Jahren ein Schiffsfoto mit schiefem Horizont als Aushängeschild benutzt, verbirgt sich die auf Skrupellosigkeit basierende "Erfolgsgeschichte" eines modernen Sklavenhalters. Wer in 20 Jahren nach eigener Aussage über 1000 "Angestellte" verbraucht, diese zwischen 12 und 15 Stunden täglich arbeiten läßt, während dieser Zeit das Verlassen des Büros verbietet, Gehälter nicht oder nur zum Teil bezahlt, die eigenen Mitarbeiter die Arbeit auf dem Schiff bezahlen läßt (man hätte ja den Mehrwert einer Kreuzfahrt), eingenommene Gelder zwecks Steuerbetrug über einen nur auf dem Papier existierenden "Förderverein" versickern läßt, oder zum Säubern des Büros Reinigungskräfte mit dem Versprechen auf Anstellung "Probeputzen" läßt, um sie anschließend ohne Bezahlung wieder fort zu schicken, der ist ein widerlicher Mensch! Beitrag melden!

Nachhaltigkeit | 07.06.2012 13:40

"...das einzige Projekt dieser Art weltweit..." wie lustig. An Größenwahn mangelt es noch immer nicht. Die "Organisation" Aldebaran hat mit Abstand den größten Durchlauf -oder besser: Verschleiß- an Praktikanten und Kurzzeitmitarbeitern weit und breit. So löblich das Ziel Umweltschutz auch sein mag, Ausbeutung kann nicht der Weg sein. Schade, dass dieser Laden immer noch gefördert wird und Journalisten sich vom Pseudokapitän Schweikert bequatschen lassen, statt genauer hinzusehen und gravierende Probleme aufzuzeigen. Beitrag melden!

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