Hauptinhalt

GEO.de Seite 1 von 2
Artikel vom


Klimawandel: Landunter im Paradies

Schon heute bekommen kleine Inselstaaten die Folgen des Klimawandels zu spüren. Einige von ihnen könnten in den kommenden Jahrzehnten unbewohnbar werden

Text von

Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Malediven, Samoa, Fidschi, Palau - bei Bewohnern nördlicher Breiten wecken solche Namen die Vorstellung von türkisblauem Meer, endlosem, weißen Sandstrand, Kokospalmen. Doch diese Bilder könnten bald verschwimmen. Die Inselparadiese sind in Gefahr. Im vergangenen Jahr sorgte der Präsident der Malediven, Mohamded Nasheed, für Aufsehen mit einer Ankündigung: Er wolle Land in Indien, Sri Lanka oder Australien kaufen - als neuen Lebensraum für sein knapp 400.000 Einwohner zählendes Volk.


Im November 2009 kam es auf der Kiribati-Insel Tarawa nach heftigen Stürmen zu Überschwemmungen (Foto von: Justin Mcmanus/The AGE/Fairfax Media via Getty Images)
© Justin Mcmanus/The AGE/Fairfax Media via Getty Images
Foto vergrößern
Im November 2009 kam es auf der Kiribati-Insel Tarawa nach heftigen Stürmen zu Überschwemmungen

Auch wenn es sich dabei lediglich um einen medienwirksamen Hilferuf gehandelt haben soll: Die Bedrohung ist real. Durch den Treibhauseffekt und die Erderwärmung schmilzt das Eis der Polregionen, der Meeresspiegel steigt - im schlimmsten Fall bis zu zwei Meter bis zum Ende des Jahrhunderts. Von der höchsten Erhebung der Malediven, auf der Insel Villingili, würden dann gerade mal 40 Zentimeter aus dem Wasser ragen. Der überwiegende Teil der 1196 Malediven-Inseln ist nur etwa einen Meter hoch.

Doch schon heute kämpfen viele der kleinen Inselstaaten rund um den Äquator mit den vielfältigen Auswirkungen des Klimawandels. "Der Anstieg des Meeresspiegels führt dazu, dass das Grundwasser versalzt", sagt Conchitta Paul, die Leiterin des Klimawandel-Projekts der Regierung von Kiribati. Auf den niedriger gelegenen der 33 Inseln werde es immer schwieriger, Landwirtschaft zu betreiben. Auch das Trinkwasser werde mancherorts knapp. Schon in wenigen Jahrzehnten, glauben Forscher, könnte das gesamte Atoll unbewohnbar werden - weil es dann kein Trinkwasser mehr gibt. Tuvalu droht ein ähnliches Schicksal.


Auch das Wetter hat sich schon heute spürbar verändert: Hurrikane und Zyklone nagen an den Küsten, Strände werden abgetragen, kostbarer Erdboden fortgespült. "Die Stürme werden häufiger und heftiger", sagt Alexander Tama Henry, der auf den Cook-Inseln für die Regierung die Entwicklung erneuerbarer Energien vorantreibt. "Vor ein paar Jahren hatten wir etwa fünf Wirbelstürme in einer Saison. Jetzt sind es manchmal zwei in einer Woche."



loading ...
Kartenansicht wird
geladen ...

"Stürme werden häufiger und heftiger"

Conchitta Paul und Alexander Tama Henry sind Teil einer sechsköpfigen Delegation der Association of Small Island States (AOSIS), einer Interessengemeinschaft kleiner Inselstaaten, die sich auf Einladung des Auswärtigen Amtes über deutsche Klimapolitik informieren soll. Sie alle eint, dass sie in den am stärksten vom Klimawandel bedrohten Regionen leben, ohne den entfesselten Naturgewalten großräumig ausweichen zu können. Rund die Hälfte der acht Millionen Pazifik-Insulaner lebt an Küsten, die von fortschreitender Erosion bedroht ist, schätzt das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP). Neben den Atollen der Malediven und Tuvalus sind die 33 Koralleninseln Kiribatis besonders vom Anstieg des Meeresspiegels betroffen. "Die Hälfte der Bewohner hier lebt auf dem schmalen Streifen des Hauptatolls, der nur zwei Meter über dem Meeresspiegel liegt", sagt Conchitta Paul.

Die Südsee-Delegation ist an einem trüb-kalten Novembertag zu Besuch im Hamburger Climate Service Center (CSC). Vor dem Mittagessen gibt es einen Vortrag über klimabedingte Migration. In der Pause, bei Kaffee und Gebäck, prallen im Austausch mit den Mitarbeitern des CSC Theorie und Praxis des Klimawandels aufeinander. Anschließend steht ein Besuch im Deutschen Klimarechenzentrum auf dem Programm, wo Supercomputer die Konsequenzen menschlichen Tuns errechnen. Die AOSIS-Vertreter sind gekommen, um sich zu informieren. Nicht um anzuklagen. Dabei hätten sie dazu allen Grund.



Seite 1 von 2
Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Mehr zu den Themen: Pazifik, Klimawandel

Kommentare zu "Landunter im Paradies"

yasper hoover | 24.11.2011 12:34

die welt wird sich weiterdrehen. mit oder ohne uns. Beitrag melden!

Kommentar verfassen

Ja, ich möchte eine Benachrichtigung per Mail erhalten, wenn es neue Kommentare zu diesem Artikel gibt.
* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine gültige Mailadresse ein. Diese wird später nicht auf unseren Seiten zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink - einfach anklicken und schon ist Ihr Beitrag online!

Mit der Abgabe eines Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

GEO im Abo