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Interview: Agrarpolitik: "Landwirtschaft ist ein Thema geworden"

Was eint den BUND, die Katholische Landjugend und Germanwatch? Sie streiten im AgrarBündnis mit 21 weiteren Organisationen gegen das Höfesterben und Massentierhaltung und für mehr Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft. Ein Interview mit Geschäftsführer Frieder Thomas über das neu erwachte Interesse an Viehzucht und Ackerbau, über deutsche Agrarpolitik und die EU-Agrarreform

Interview:

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Dr. Frieder Thomas ist Geschäftsführer des AgrarBündnisses (Foto von: privat)
© privat
Dr. Frieder Thomas ist Geschäftsführer des AgrarBündnisses

GEO.de: Im Januar waren 25.000 Menschen in Berlin auf der Straße, um gegen die zunehmende Industrialisierung der Landwirtschaft zu protestieren. Das hat es noch nie gegeben. Warum ist das Thema eigentlich so populär?
Frieder Thomas: Wir haben schon vor vielen Jahren vor einer Entwicklung weg von der bäuerlichen Landwirtschaft hin zur Agrarindustrie gewarnt. Nun ist das Höfesterben längst Realität. Auf der anderen Seite sind einzelne Betriebe stark gewachsen, in den Ställen drängen sich 40.000 Masthähnchen oder mehrere Tausend Schweine. Deutschland ist durch seine zunehmend industrialisierte Tierhaltung vom Netto-Importeur zum Netto-Exporteur von Schweinefleisch geworden. Eine solche Rationalisierung akzeptieren die Menschen vielleicht bei Waren wie Gummistiefeln oder Bratpfannen - aber nicht bei Nahrungsmitteln, nicht im Umgang mit Natur und Tieren. Landwirtschaft ist mehr als einfach nur ein Wirtschaftszweig unter vielen.


"Eine solche Rationalisierung akzeptieren die Menschen nicht": Das AgrarBündnis will das Höfesterben stoppen und die bäuerliche Landwirtschaft stärken (Foto von: Jens Wolf/lah/ picture alliance / ZB )
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"Eine solche Rationalisierung akzeptieren die Menschen nicht": Das AgrarBündnis will das Höfesterben stoppen und die bäuerliche Landwirtschaft stärken

Welche Rolle spielen die Medien?
Zeitschriften wie "Landlust", "Landliebe" und wie sie alle heißen haben eine ungeheure Auflage. Es gibt offenbar eine Sehnsucht nach dem Leben auf dem Lande, so wie es früher war, nach Regionalität und Vielfalt. Es gibt ein Bedürfnis, wieder bessere Lebensmittel zu essen. Dazu passt, dass das Medieninteresse an unserer Arbeit stetig wächst. Wir stellen seit zwanzig Jahren auf der Grünen Woche unseren "Kritischen Agrarbericht" vor, eine Zusammenfassung der kritischen agrarpolitischen Diskussion. Die Anzahl der anwesenden Journalisten, auch von der freien Tagespresse, steigt kontinuierlich, auch in diesem Jahr. Und das, obwohl es keinen Antibiotika- oder Dioxin-Skandal gab. Landwirtschaft ist ein Thema geworden.


Zum AgrarBündnis gehören auch Bio-Erzeugerverbände. Aber ist der Öko-Bauer in jedem Fall der bessere Bauer?
Hierauf in einem Bündnis mit sehr unterschiedlichen Verbänden eine pointierte Antwort zu geben, ist natürlich eine Herausforderung. Unsere Gemeinsamkeit ist bäuerliches Denken. Da tritt der Unterschied zwischen öko und konventionell hinter dem allgemeinen Trend zu Wachstum und Rationalisierung zurück. Es gibt im Schwarzwald konventionell wirtschaftende Bauern, die ihre Kühe auf Grünland halten. Damit sind sie viel weniger Gegner unserer Bewegung als zum Beispiel die Fleischfabriken Nord- und Ostdeutschlands.

Was heißt das konkret?
Der einzelne Bio-Bauer ist vielleicht nicht immer der bessere Bauer. Aber der ökologische Landbau zeigt den Weg zu einer besseren Landwirtschaft.

Der "Kritische Agrarbericht" ist das wichtigste Instrument Ihres Bündnisses. Liest Frau Aigner ihn?
Zumindest hat ihr Ministerium ihn abonniert. Das Abo geht aber noch auf ihre Vor-Vorgängerin, Frau Künast, zurück. Daher nehmen wir sicherheitshalber immer wieder die Gelegenheit wahr, dem jeweiligen Amtsinhaber öffentlichkeitswirksam ein Exemplar zu überreichen.

Ob sie ihn liest oder nicht: Viel davon findet sich nicht wieder in ihren Positionen. EU-Landwirtschaftskommissar Cioloş fordert von den Bauern sieben Prozent "ökologische Vorrangflächen". Frau Aigner behauptet, wir könnten uns das nicht leisten.
Wir müssen uns das leisten. Die Bundesregierung verfolgt mit ihrer Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt das Ziel, die Biodiversität zu erhalten. Die Evaluierungsberichte zum aktuellen Stand der Artenvielfalt sind katastrophal. Das Sieben-Prozent-Ziel wäre ein geeignetes Instrument, um gegenzusteuern.



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Kommentare zu "Agrarpolitik: "Landwirtschaft ist ein Thema geworden""

heutemalich | 19.02.2013 22:15

Eine Agrarwende wäre wirklich wichtig - ich würde gerne daran glauben, dass sie stattfinden wird. Biodiversität - ja, das ist das Problem. Die konventionelle und leider auch die ökologische Landwirtschaft (die ja nur auf Pestizide weitgehend verzichtet) bringen große Mengen Stickstoff in unsere Kreisläufe. Was das für Pflanzen, Pilze und indirekt auch Tiere bedeutet, kann man z.B. in den Roten Listen gut nachvollziehen. Eutrophierung ist heute der Haupt-Negativfaktor bezüglich Biodiversität. Man kann in Landstrichen, wo wenig und nur bäuerliche Landwirtschaft stattfindet, gut sehen, wie Biodiversität aussehen kann. Beispiel gar nicht weit weg: Kroatien Beitrag melden!

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