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GEO Magazin Nr. 01/13 Seite 1 von 2

Geldwirtschaft: Privatkredite: Die etwas andere Geldanlage

Was tun, wenn man Geld braucht? Fremde anpumpen! Wenn man ein paar Spielregeln beachtet, funktioniert das Modell erstaunlich gut.

Kennen Sie andere alternative Geldanlagen oder Finanzierungsformen? Dann schreiben Sie uns einen Kommentar, auf dieser Seite unten.

Text von Hanne Tügel

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Kredite können auch ohne Banken funktionieren (Foto von: Tarek El Sombati/E+/Getty Images)
© Tarek El Sombati/E+/Getty Images
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Kredite können auch ohne Banken funktionieren

Die Financiers treten unter Pseudonym auf, nennen sich "Neureich", "McMoneysack", "Sockenfee" oder "Kroesus24". Sie stückeln ihre Anlagen, investieren selten mehr als 1000 Euro auf einmal, oft nur 100 Euro. Der Clou dabei: Sie vertrauen ihre Ersparnisse keiner Bank an, die das Geld "arbeiten" lässt. Stattdessen verleihen sie es an Unbekannte, die Finanzbedarf auf Online-Kreditmarkplätzen wie "Smava" oder "Auxmoney" anmelden.

Die Idee ist simpel: Wer Geld besitzt und es momentan nicht braucht, kann es verleihen. Wer Geld braucht und nachweisen kann, dass er es höchstwahrscheinlich wird zurückzahlen können, kann leihen. Die Transaktionen sind anonym und doch persönlich; beide Seiten profitieren. Die Verleiher erhalten ordentliche Zinsen und die Gewissheit, dass ihr Geld nicht bei Konzernen landen kann, deren Geschäfte sie vielleicht moralisch ablehnen. Und die Kreditnehmer können günstigere Zinssätze als zum Beispiel für ihren Dispokredit bekommen.

Beispiel: ein "Smavianer", der sich langfristig den "Aussteigertraum" erfüllen will. Er verdient gut als Angestellter, 85 000 Euro brutto im Jahr. Aber in ein paar Jahren will er mit seiner Familie anders leben. Ein Haus in Ostdeutschland mit großem Grundstück für weitgehende Selbstversorgung ist günstig zu erwerben, einiges Eigenkapital vorhanden. Jede Bank würde ihn mit Kusshand als Kunden gewinnen. "Aber warum soll eine Bank an mir verdienen?" fragt er. Banken sind wenig flexibel und verlangen zum Beispiel "Vorfälligkeitszinsen", wenn Kreditnehmer ihr Darlehen früher zurückzahlen möchte als im Vertrag festgelegt. Deshalb hat der 31-Jährige 31 000 Euro bei Smava beantragt und sein Gesuch ins Netz gestellt: An einem August-Freitag 2012 kurz vor 19 Uhr schlug als erster Investor "Schrat" mit 250 Euro zu, sieben Tage und 78 Gebote später stand die Gesamtsumme für fünf Jahre Laufzeit bereit. Konditionen: vier Prozent Zinsen plus eine Vermittlungsgebühr von drei Prozent der Kreditsumme.


Erfolgreich seit 2005
Peer-to-peer-Kredit heißt so ein Darlehen von Person zu Person im Fachjargon. Das erste Modell für diesen etwas anderen Umgang mit Guthaben und Schulden startete "Zopa" in Großbritannien im Jahr 2005. Heute hat die Organisation eine halbe Million Mitglieder, die sich untereinander 249 Millionen Pfund geliehen haben, rund 310 Millionen Euro. Noch erfolgreicher ist das "Prosper" in den USA, das schon 427 Millionen Dollar verliehen hat.

Zugegeben - im Vergleich zu den Großen im Finanzgeschäft sind das peanuts. In Deutschland haben die 2007 gegründeten Vermittlerfirmen Smava und Auxmoney in den ersten fünf Jahren zusammen etwa 110 Millionen Euro verliehen. Zum Vergleich: Das Volumen von Privatkrediten mit ein- bis fünfjähriger Laufzeit beträgt hierzulande insgesamt etwa 100 Milliarden Euro. Dennoch eröffnen die Marktplätze neue Optionen - besonders für Selbstständige, die bei Banken oft wegen mangelnder Sicherheiten abblitzen. Da ist der Feinkostbetrieb, der über Smava 5000 Euro leiht, um sein Sortiment zu erweitern. Oder der Anwalt, der ein 10 000-Euro-Darlehen für einen Lehrgang im Erbrecht erhält.

Unterschiedliche Konditionen
Im Detail unterscheiden sich die Modelle. Wer sich bei Smava (von smart value: schlauer Wert) um einen Kredit bewirbt, wird per Schufa-Auskunft auf Bonität geprüft. In die beste Klasse A Eingestufte wie der Mann mit den Selbstversorger-Träumen müssen wenig Zinsen zahlen. In der letzten Klasse H betragen die Zinsen wegen des höheren Ausfallrisikos über zwölf Prozent. Doch auch bei einem Ausfall oder Teilausfall gehen die Kreditgeber nicht leer aus, denn ein Verlust wird auf alle Anleger der jeweiligen Klasse umgelegt. Da vor jeder Anlage ein Risikoaufschlag kalkuliert wird, ist hohe Sicherheit garantiert. Die Stiftung Warentest lobt das System.



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Kommentare zu "Privatkredite: Die etwas andere Geldanlage"

auxmoney GmbH | 09.01.2013 15:07

Das Portal www.auxmoney.com besteht seit 2007 und hat Kritikpunkte immer als Herausforderung angenommen, um daran zu arbeiten und zu beseitigen. Der Erfolg des Portals bestätigt die erfolgreiche Umsetzung. Wir befinden uns mit dem Geschäftsmodell in einen sehr spannenden und zukunftsweisenden Feld. Zum einen unterstreicht unser Wachstum von mehreren hundert Prozent pro Jahr die Dynamik mit der wir uns entwickeln und zum anderen beschreibt der Privatkreditmarkt mit seinen rund 100 Milliarden Euro das Potenzial. Bis Produkte akzeptiert werden, braucht es seine Zeit. Auch eBay, Amazon oder Skype brauchten Ihre Entwicklungszeit. Genauso ist es nur eine Frage der Zeit, bis es normal wird, über das Internet Geld zu leihen oder in Kreditprojekte zu investieren. Beitrag melden!

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