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GEO Magazin Nr. 08/12 Seite 1 von 1
Artikel vom


Faires Gold

In Großbritannien, Kanada und den Niederlanden kann man schon heute Gold kaufen, das sozialverträglich und ohne Gifteinsatz geschürft wurde. Deutschland soll 2013 dazukommen

Text von Sebastian Kretz

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Der Feind der Goldindustrie sitzt in einem Café in Chichester im Süden Englands und hat sich ein Knoblauchbrot bestellt, er trägt sorgsam verstrubbeltes Haar, Siebentagebart und einen silbernen Armreif. "Sie können nicht mit uns mithalten", sagt Greg Valerio, "weil wir die bessere Story haben. Weil wir die Deutungshoheit über die Herkunft von Gold übernommen haben."


Februar 2011: Ein Minenarbeiter präsentiert in London das weltweit erste fair gehandelte Gold (Foto von: Anthony Devlin/picture alliance/empics)
© Anthony Devlin/picture alliance/empics
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Februar 2011: Ein Minenarbeiter präsentiert in London das weltweit erste fair gehandelte Gold

Sie, das sind weltweit aktive milliardenschwere Konzerne, und das Produkt, das sie verkaufen, ist die Königin der Rohstoffe, nobel, rein, schön. Das ist das Bild des Goldes, wie es Bergbaufirmen zeichnen.

Greg Valerio greift zu dunkleren Farben: "Die großen Schmuckhersteller geben jährlich Milliarden Pfund dafür aus, die Herkunft ihrer Produkte zu verschleiern. Denn an der Quelle ist Gold grausam und hässlich." Ist Ausbeutung, Gift, Gefahr. Der Aktivist und Juwelier Valerio hat es geschafft, dass sich Menschen auch für dieses Bild interessieren, jedenfalls in Großbritannien: Dort gibt es seit 2011 ein Fairtrade-Siegel für Goldschmuck.


10 Prozent Aufschlag für faire Produktion

Das grün-blau-schwarze Logo - bisher eher auf Kaffeepackungen, Bananen oder T-Shirts zu finden - garantiert, dass die Goldgräber zu fairen Bedingungen arbeiten, dass nicht Kinder oder Zwangsarbeiter die Waren herstellen und dass die Produktionskette von der Quelle bis zum Kunden nachvollziehbar ist. Die Käufer bezahlen dafür einen Aufschlag von zehn Prozent des Weltmarktpreises.



Zurzeit führen fünf Minen in Kolumbien, Bolivien und Peru das Siegel; sie produzieren etwa 360 Kilogramm Gold im Jahr. Das ist zwar nur ein Achttausendstel des jährlich weltweit geförderten Goldes. Aber die britische Fairtrade Foundation hofft, bis 2016 in Ländern, in denen sie aktiv ist, einen Marktanteil von fünf Prozent auf dem Goldschmuckmarkt zu erreichen. Gegenwärtig gibt es fair gehandeltes Gold nur in Großbritannien, Kanada und den Niederlanden. Deutschland soll 2013 hinzukommen.

Um die neuen Märkte versorgen zu können, prüft die Foundation, ob weitere Minen ihre Auflagen erfüllen. Die neueste Mine mit Fairtrade-Zertifikat heißt Aurelsa, sie liegt zwischen staubigen Bergen über dem Wüstendorf Relave im Süden Perus. "Das Fairtrade-Siegel gibt unserer Arbeit einen anderen Wert", sagt Moises Quispe, Vorsitzender von Aurelsa.

Die Arbeiter begannen in den 1980er Jahren, eine verlassene Mine auszubeuten. "Hier gab es nicht ein einziges Haus, und wir hatten keine Ahnung vom Bergbau. Wir haben alles selbst aufgebaut", sagt Quispe. Das Dorf, den Markt, die Stromversorgung, die drei Schulen, die Stollen, die Hunderte Meter tief in den Berg reichen.


Arbeiten mit Helm und Sozialversicherung

Aurelsa hat eine Konzession, die Arbeit der Bergleute ist legal. Die 50 Angestellten haben feste Arbeitszeiten, erhalten das Anderthalbfache des Mindestlohns und sind sozialversichert. Sie tragen Helme, Stiefel, Handschuhe. Das Cyanid, mit dem sie das Gold aus dem Gestein lösen, fangen sie auf, statt es fortzuschütten.

Fairtrade-Goldminen, die ganz ohne giftige Chemikalien auskommen, werden zusätzlich mit dem Prädikat "ecological" ausgezeichnet. Gold aus solchen Minen ist mit einem Aufschlag von 15 Prozent allerdings noch teurer. Dafür, meint Aktivist Valerio, müsse man sich nicht jedes Mal fragen, wenn man einen Ring überstreife: "Trage ich das Elend eines Menschen am Finger?"



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Kommentare zu "Faires Gold"

Goldi | 09.09.2012 10:47

Ich verkaufe handgeschürftes Gold aus der Tauernregion. Bekomme ich dann 30% Aufschlag? Die Spannen bei Gold sind doch schon extrem. Wieso muss "Eco-Gold" noch einen Aufschlag haben? Beitrag melden!

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