Hauptinhalt

GEO.de Seite 1 von 1
Artikel vom


"Auszeichnung" für schmutzige Geschäfte

Die Royal Bank of Canada und der Schweizer Pharmakonzern Roche erhalten den "Public Eye Award" für menschenverachtende und umweltschädliche Geschäftspraktiken


Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Arbeiten im Abbaugebiet der Firma Syncrude in der Nähe von Fort McMurray. Die riesigen Lastwagen transportieren Rohmaterial zur weiteren Verarbeitung (Foto von: Orjan F. Ellingvag/ Dagens Naringsliv/Corbis)
© Orjan F. Ellingvag/ Dagens Naringsliv/Corbis
Foto vergrößern
Arbeiten im Abbaugebiet der Firma Syncrude in der Nähe von Fort McMurray. Die riesigen Lastwagen transportieren Rohmaterial zur weiteren Verarbeitung

Die Begründung der Fachjury: Die Royal Bank of Canada (RBC) ist der größte Förderer vom Abbau von Rohöl aus Teersand im kanadischen Alberta. Das Verfahren der Auswaschung des Öls verursacht im Vergleich zur konventionellen Ölgewinnung dreimal so viele CO2-Emissionen. Zudem werden für diese Methode große Mengen Wasser benötigt.

Das giftige Abwasser der Anlagen wird in Sammelbecken, sogenannten "Giftseen" gelagert. Hinter dem Syncrude Tailings-Damm nördlich von Fort McMurray in Alberta erstreckt sich der mit über einer Milliarde Kubikmetern größte dieser hochgiftigen Lagerseen. Täglich kommen etwa 250.000 Tonnen Giftschlamm hinzu. Wie der je entsorgt werden soll, weiß niemand.


Ein Truck passiert einen der riesigen Giftschlammsee bei Fort McMurray. Seen wie dieser sollen die Endlager für toxischen Schlamm sein (Foto von: Orjan F. Ellingvag/ Dagens Naringsliv/Corbis)
© Orjan F. Ellingvag/ Dagens Naringsliv/Corbis
Foto vergrößern
Ein Truck passiert einen der riesigen Giftschlammsee bei Fort McMurray. Seen wie dieser sollen die Endlager für toxischen Schlamm sein

In Kanada wird Öl aus Teersand auf einer Fläche abgebaut, die größer ist als die Schweiz und Österreich zusammen. Einen Großteil der Arbeit leisten Billigarbeiter aus Entwicklungsländern. Die RBC hat die Gewinnung des Öls aus Teersand in den letzten zwei Jahren mit 20 Milliarden US-Dollar Investitionen finanziert. GEO berichtete über den Ölsand-Abbau in Heft 7/2009


Roche und Olympisches Komitee am Pranger

Gleich doppelt "geehrt" wurde der Schweizer Pharmakonzern Roche - mit dem "Swiss Award" sowie dem "People’s Award". Für die Nominierten der "People’s Award"-Kategorie konnten die Besucher der Website publiceye.ch im Vorfeld abstimmen.

Der Nominierung zugrunde liegt der Vorwurf, Roche unterstütze die zweifelhaften Praktiken zur Beschaffung von Transplantationsorganen in China. China brüstet sich international mit der hohen Anzahl von Transplantationen pro Jahr. Allerdings gibt es dort wegen kultureller Vorbehalte kaum Organspender. 2008 zitierte eine medizinische Fachzeitschrift den chinesischen Vize-Gesundheitsminister mit der Aussage, über 90 Prozent der Organe stammten von hingerichteten Straftätern. Weltweit wurde dies als unethisch verurteilt. Roche aber vertreibt sein Medikament "Cell Cept", das die Abstoßung transplantierter Organe verhindern soll, auch in China, produziert es sogar vor Ort.


Ebenfalls nominiert war das Internationale Olympische Komitee (IOC). Der Organisation wurde vorgeworfen, die Zerstörung großer Flächen von Naturlandschaften rund um Vancouver, den Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2010, zu tolerieren. Das unabgetretene, indianische Land wurde für die Spiele mit Autobahnen, Wintersportzentren und anderer Infrastruktur bebaut. Nach Angaben der "Public Eye"-Organisation hat sich die Obdachlosigkeit in der Region seit der Vergabe der Spiele im Jahr 2003 besonders unter der indigenen Bevölkerung verdreifacht.

Am 27. Januar vergab die Organisation "Erklärung von Bern" den Preis gemeinsam mit Greenpeace in Sichtweite des Weltwirtschaftsforums im Schweizer Kurort Davos. Die "Ehrung" wird seit dem Jahr 2000 - damals noch unter der Schirmherrschaft der Naturschutzorganisation ProNatura - solchen Firmen zuteil, die sich durch besondere Skrupellosigkeit gegenüber Menschen und Umwelt hervorgetan haben. Die Schauspielerin Julia Jentsch ("Sophie Scholl - Die letzten Tage") moderierte die Veranstaltung.


Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Mehr zu den Themen: Ökologie, Greenpeace, Transplantation

Kommentare zu ""Auszeichnung" für schmutzige Geschäfte"

JAVO | 06.03.2010 22:53

Internationaler Gerichtshof ,wenn es den gäbe, interessiert solche Verbrecher doch gar nicht.Wichtig wäre es, wenn es erst überhaupt nicht erst zu solchen Taten kommen könnte.Darüber sollte man mal nachdenken ! Beitrag melden!

Naturfreak | 25.02.2010 15:28

Manche Verursacher gehören vor einen Internationalen Gerichtshof für Umweltschutz, wo sie für ihre Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden! Beitrag melden!

Kommentar verfassen

Ja, ich möchte eine Benachrichtigung per Mail erhalten, wenn es neue Kommentare zu diesem Artikel gibt.
* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine gültige Mailadresse ein. Diese wird später nicht auf unseren Seiten zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink - einfach anklicken und schon ist Ihr Beitrag online!

Mit der Abgabe eines Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.