GEOkompakt Nr. 5 - 12/05 - Geheimnis Natur Seite 1 von 3

Die Sprache der Pflanzen

Sie besitzen weder Nervenfasern noch Gehirn, keine Muskeln, Kehlkopf oder Mund. Und doch sind Gewächse erfindungsreich und mitteilsam. Manche locken sogar die Feinde ihrer Feinde an.Forscher sind ihren Tricks auf der Spur


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Könnten wir die Botschaften der Pflanzen hören, herrschte in Wald und Flur vermutlich ein überwältigendes Stimmengewirr, ein Geflüster und Geschrei. Doch ihre Mitteilungen sind optischer und chemischer Natur. Das wehrhafte Aussehen einer Brennnessel etwa wäre, in die menschliche Sprache übersetzt, als Warnung "Lass mich in Ruhe, oder ich pieke dich" zu vernehmen. Oder: "Wenn du mehr von meinem Blatt frisst, wird es dir übel bekommen."

Und zur Blütezeit würden Pflanzen, um Insekten zur Bestäubung anzulocken, mit bunten Farben und allerlei Düften laut verkünden: "Hier gibt es Nektar, nun kommt schon her!" Der Begriff der pflanzlichen Kommunikation ist damit sehr weit gefasst: Dazu gehört im Grunde alles, was die Pflanze ausbildet, um mit anderen Lebewesen in Kontakt zu treten. Da die Abschreckung von Fressfeinden beispielsweise durch Dornen längst nicht immer funktioniert, wabern als chemische Signale Klagerufe durch die Luft, die sich mit "Ich werde angefressen" übersetzen ließen. Von einigen Pflanzenarten ist bekannt, dass sie auf diese Weise außerdem noch mitteilen, wer sie attackiert. Das mobilisiert die Feinde ihrer Feinde.


Biologen saugen im Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena die Ausdünstungen von Tabakpflanzen zur Analyse ab. Bei Raupenbefall scheiden die Pflanzen ein Gift aus, das die Schädlinge abschreckt (Foto von: Stephan Elleringmann)
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Biologen saugen im Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena die Ausdünstungen von Tabakpflanzen zur Analyse ab. Bei Raupenbefall scheiden die Pflanzen ein Gift aus, das die Schädlinge abschreckt

Ziel: die Erhaltung der eigenen Art

Die Pflanzenkommunikation dient vor allem zwei Zielen: der Fortpflanzung und dem eigenen Schutz. Während ihres Blühens etwa senden die meisten Blütenpflanzenarten intensive Locksignale vor allem an Insekten und vereinzelt auch an Vögel oder Fledermäuse aus. Ihre Botschaft: In den Blüten sind nahrhafte Substanzen zu finden - etwa Pollenkörner oder Nektar, eine zuckerreiche Lösung. Die Gegenleistung besteht in der Übertragung des Pollens. Um bestäubt zu werden, müssen Pflanzen somit auffallen, sofern sie als Transportmittel für den Pollen nicht Wind und Wasser nutzen.

Die weitaus meisten Blütenpflanzenarten werden von Bienen, Schmetterlingen und Fliegen bestäubt - vor allem aber von Käfern, die sich in fast 90 Prozent aller Blüten tummeln. Farben, Düfte und auch die Form einer Blüte ziehen in vielen Fällen mehrere Insektenarten an, manchmal aber auch nur eine einzelne Art, die für die jeweilige Blüte dann meist einen exakt angepassten Körperbau entwickelt hat.


"Vorsicht, ich tue weh!"

Nicht weniger wichtig sind die Signale zum Schutz einer Pflanze. Schon durch ihre äußere Erscheinung weisen viele Gewächse auf ihre Wehrhaftigkeit hin. Dornen, Stacheln und allerlei Haare halten manchen Pflanzenfresser fern. Weidetiere verschmähen stachelige Disteln ebenso wie die dicht mit Haaren überzogenen Königskerzen. Viele Pflanzen halten mit stängel- abwärts gerichteten steifen Borstenhaaren, in deren verstärkter äußerer Membran zudem noch Kieselsäure oder Kalk eingelagert sein können, Raupen und Schnecken fern. Das Kleblabkraut etwa schützt sich gegen Tierfraß durch hakenförmige Borstenhaare.

Andere Pflanzenhaare sind glasartig spröde, sodass sie bei Berührung abbrechen, ins Fleisch der Tiere eindringen und Entzündungen auslösen können. Von den Brennhaaren der Brennnesseln bricht bei Berührung die Spitze ab, und die in die Haut eindringende Haarzelle injiziert ein Gemisch, von dem bereits ein zehntausendstel Gramm ausreicht, um bei Menschen Brennen und Hautrötung auszulösen. Auch das, sagen die Biolo gen, ist ein Kommunikationsmittel.

Wehrhaft zeigen sich Pflanzen zudem durch Blätter, die spitz und scharf, ledrig-fest oder mit versteifenden Zellen durchsetzt sind. Andere verströmen abstoßende Gerüche, schmecken unangenehm oder sind mit Giftstoffen ausgerüstet. So enthält die Herbstzeitlose, ein Liliengewächs, in allen Pflanzenteilen das hochwirksame Zellgift Colchicin, das chemisch dem Arsen ähnelt und bei Verzehr zu schweren Durchfällen bis hin zu Schock und Herz-Kreislauf-Versagen führen kann. Viele Gewürzpflanzen wie Thymian, Rosmarin oder Majoran produzieren ätherische Öle, die unter anderem Fressfeinde abschrecken.



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