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Rekommunalisierung: Mehrwert für die Bürger

Die GEO-Rubrik "Werkstatt Zukunft" stellt nachahmenswerte Projekte vor. Folge 9: Aufgaben wie Wasser- und Stromversorgung auf private Konzerne zu übertragen hat sich oft nicht bewährt. Heute nehmen viele Kommunen solche Leistungen wieder in die eigene Hand

Text von Christian Heinrich

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Weg von der Privatisierung: Im idyllisch gelegenen hessischen Trendelburg erhofft sich Bürgermeister Bernard Klug die Neugründung eines Stadtwerks  (Foto von: Uwe Zucchi dpa )
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Weg von der Privatisierung: Im idyllisch gelegenen hessischen Trendelburg erhofft sich Bürgermeister Bernard Klug die Neugründung eines Stadtwerks

Sie stehen auf einer Anhöhe in Nordhessen, Bürgermeister Bernard Klug und Windparkbetreiber Stephan Wenning, und betrachten ihre Schätze, die Windräder auf den Hügeln ringsum: "Das war die erste Mühle", sagt Wenning, 1996 gebaut, Nabenhöhe 65 Meter, jedes der drei Rotorblätter 22 Meter lang. Damals war das eine ganze Menge, heute sind die größten mehr als doppelt so hoch. Es ist windstill, die Sonne scheint. Wenning sind Stürme lieber. "Da brummt der Trafo", sagt er.

Die Anlagen bei Trendelburg produzieren im Jahr 30 Millionen Kilowattstunden, mehr als anderthalbmal so viel, wie die Bürger vor Ort verbrauchen. In Sachen Ökostrom hat der Ort früh vieles richtig gemacht. Schon in den 1990er Jahren, als erneuerbare Energie eher als idealistisches denn als lukratives Projekt galt, pries Bürgermeister Klug seine Hügel möglichen Investoren an. Wenning ließ sich begeistern und entwarf ein Teilhaber-Modell; Mitstreiter warb er abends in der Kneipe. "5000 Mark kostete damals ein Anteil." Es kam so viel Geld zusammen, dass den Gesellschaftern heute 14 Windräder gehören. Die Betreiber verdienen am Wind, die Stadt kassiert Gewerbesteuer, etwa 100.000 Euro jährlich. Für eine Gemeinde von gerade einmal gut 5000 Einwohnern ist das eine Menge - mehr als ein Fünftel der gesamten Gewerbeeinnahmen.


Und doch sind Klug und Wenning unzufrieden. Denn nach der Einspeisung ins Netz fließt der Strom den beiden erst einmal davon, und mit ihm das Geld. Die Betreiber der erneuerbaren Energiequellen in Trendelburg haben sich verpflichtet, ihren Strom an den Stromvertrieb Eon Mitte zu verkaufen, eine Tochter des Energiekonzerns Eon, für zurzeit 9,1 Cent pro Kilowattstunde für Windkraft. Danach hat Trendelburg nichts mehr von seinem Wind, seinem Standort, es ist raus aus dem Geschäft, bevor es richtig angefangen hat. Denn eine andere Eon-Tochter, Eon Netz, besitzt die Konzession für das Leitungsnetz. Zwar zahlt das Unternehmen eine Konzessions abgabe in die Gemeindekasse, etwa 150.000 Euro im Jahr, je nach Auslastung des Netzes. Aber bei einem Strompreis von mehr als 20 Cent plus Umsatzsteuer ist das für die Gemeinde ein sehr viel schlechteres Geschäft als für die Netzbetreiber.



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Das Problem betrifft zahllose Kommunen. Um die öffentliche Verschuldung zu bremsen, hatten viele Lokalpolitiker in den 1980er und 1990er Jahren ihre Stadtwerke aufgelöst und verkauft oder verpachtet, was vorher in kommunaler Hand war: nicht nur die Stromversorgung, auch Krankenhäuser, die Abfall entsorgung, den Nahverkehr, Messehallen, Wasser, Abwasser. Oft eine kurzsichtige Entscheidung. Denn mit der Privatisierung gingen politische Gestaltungsmöglichkeiten verloren. Die Verträge waren oft undurchsichtig, die finanziellen Entlastungen für die Gemeinden selten so groß wie erhofft. Dafür stiegen häufig die Preise für die Kunden. Beispiel Strom: Die Verbraucherpreise in Deutschland verdoppelten sich zwischen 2002 und 2008; im selben Zeitraum verdreifachten die Energiekonzerne Eon, Vattenfall, RWE und EnBW ihre Gewinne.



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