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GEO Magazin Nr. 05/11 Seite 1 von 1

Energiesparkonzept für Kommunen: Kein Geld für Klimaschutz? Egal. Andere helfen gern

Für Kommunen sind hohe Investitionen in Energieeffizienz oft zu teuer. Realisieren lassen sie sich trotzdem. Wie, das zeigt ein Modellfall aus Baden-Württemberg. Mit drei Gewinnern

Text von Thomas Salter

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Abseits des Spiels: Win-Win-Win-Situation für Kommunen, Investoren und die Umwelt (Foto von: Ralf Kreuels)
© Ralf Kreuels
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Abseits des Spiels: Win-Win-Win-Situation für Kommunen, Investoren und die Umwelt

Anfangs waren die Gemeinderäte mehr als skeptisch. Was ihnen der Energieberater da vorschlug, klang allzu sehr nach der Quadratur des Kreises. Auf einen Schlag könne Edingen- Neckarhausen die öffentlichen Gebäude auf den neuesten Stand der Energie- und Heiztechnik bringen - ohne einen Cent neue Schulden zu machen. Im Gegenteil. Die Gemeinde würde am Ende Geld übrig haben. Ein sperriges Wort brachte der Vertreter der Klimaschutz-Beratungsagentur aus Heidelberg (Kliba) dafür ins Spiel: Energiespar-Contracting.

Roland Marsch, Sozialdemokrat und seit 20 Jahren Bürgermeister des 14 000-Einwohner-Ortes am Neckar, fand Gefallen am Plan. Aus dem Fenster seines Amtszimmers blickt er auf eine Solarzellenreihe vor der Rathausfassade; eine elektrische Anzeigetafel am Eingang meldet jedes getankte Kilowatt.

Andere hätten bei der Kliba-Idee an Überstunden und Ärger gedacht; Marsch sah sie als Chance: Die Agentur bot an, gemeinsam mit der Gemeinde Energiesparmöglichkeiten aufzuspüren. Finanzieren und umsetzen würde die notwendigen Umbauten dann ein Unternehmen. Das würde sich seine Investitionskosten aus den eingesparten Kosten zurückholen. Die Räte ließen sich überzeugen, der Beschluss erfolgte einstimmig. Den Auftrag erhielt 2007 die Wisag Energiemanagement GmbH aus Nürnberg. Vertragsinhalt: rund 1,5 Millionen Euro Erstinvestitionen zur Modernisierung des Freizeitbades, der Pestalozzischule samt Turnhalle und Kleinhallenbad, der Graf-von-Oberndorffschule, der Großsporthalle, eines Feuerwehrgerätehauses und von Schloss Neckarhausen.

Raimund Hartmann, Sachbearbeiter des Bau- und Umweltamts, steigt hinab in den Keller des Freizeitbads, um dort das gasbetriebene Blockheizkraftwerk zu zeigen. Es erzeugt nicht nur Strom, sondern speist die nebenher entstehende Wärme in das Heizungssystem ein und gibt überschüssigen Strom an das öffentliche Netz ab. Die Ventilatoren in der Lüftungsanlage sind drehzahlgeregelte Energiesparmodelle. Auch die Pumpen, die das Wasser im Becken umwälzen, haben "intelligente" Motoren; wenn niemand badet, drosseln sie die Kraft. Eine programmierbare Steuerung sorgt dafür, dass die Heizungsund Lüftungsanlagen nicht gegeneinander arbeiten. Der Erfolg: Allein hier spart die Gemeinde 270 000 Kilowattstunden im Jahr. "Ohne Hilfe hätten wir das nicht stemmen können. Nicht nur wegen der Kosten, auch weil wir auf das Know-how angewiesen sind", sagt Hartmann. Im Technikraum beugt sich Wisag-Ingenieur Ralf Schrauder über seinen Laptop und studiert die Wassertemperaturen der vergangenen Wochen. Sein Service gehört zum Gesamtpaket. Dabei muss er nicht immer vor Ort sein; per Computer kann er jederzeit und überall auf die Gebäudeleittechnik zugreifen.

Per Energiespar-Contracting lässt sich das Paradox lösen, dass der überschuldete Staat zu arm zum Sparen ist: Zwar amortisieren sich Investitionen in Energieeffizienz schnell, aber zunächst müssten die Kommunen, die Länder und der Bund neue Schulden machen. Mit dem Kooperationsmodell ergibt sich eine Win-win-win-Situation: Der Staat spart Energie und Geld, die Unternehmen machen Umsatz, das Klima wird geschont. Im Fall Edingen-Neckarhausen sieht die Kalkulation so aus: Vor der Sanierung betrugen die Energiekosten 420 000 Euro pro Jahr, seither sind es im Durchschnitt 190 000 Euro weniger. Davon bezahlt die Gemeinde jährliche Raten von 157 000 Euro für die Investitionen und die Wartung.

Mindestens 22 271 Euro der Einsparsumme landen laut vertraglich vereinbarter "Erfolgsgarantie" in der Gemeindekasse. Sind die Energiekosten so niedrig, dass mehr Geld übrig bleibt, erhält Wisag 20 Prozent dieser Mehrersparnis als Bonus. Nach 14 Jahren ist die Investition abbezahlt. Pro Jahr werden außerdem 831 Tonnen CO2 gespart - gegenüber den Jahren vor der Sanierung sind das 37,2 Prozent.

Etwa zehn Firmen teilen sich den deutschen Markt in diesem Feld, darunter Großkonzerne wie Siemens und Hochtief. Mit dem bisher erwirtschafteten Umsatz von geschätzten 100 Millionen Euro pro Jahr ist das Potenzial längst nicht ausgereizt. 186 200 öffentliche Liegenschaften gibt es in Deutschland - Schulen, Arbeitsämter, Krankenhäuser, Museen, Ministerien; errichtet, als Energieeffizienz noch ein Fremdwort war. Beispiel Pestalozzischule in Edingen-Neckarhausen, ein zweistöckiger Bau aus den 1960er Jahren, voll großzügiger Fensterfronten. "Das bringt viel Licht, aber mit herkömmlichen Fenstern ist es für die Heizung fatal", sagt Wisag-Techniker Schrauder. In den Kellerraum hat er ein sparsames Blockheizkraftwerk eingebaut - mit Augenmerk auf Details. Knapp unter der Decke verläuft ein Rohr, das die Abluft ins Freie befördert.

Schrauder zeigt auf eine Temperaturanzeige: 130 Grad. Einige Meter weiter, kurz bevor das Rohr nach draußen verschwindet, sind es nur 50 Grad: "Ein Wärmetauscher nutzt die Abgaswärme für die Heizung, sonst würde sie verpuffen." Bausubstanz von gestern Energieeffizienz zu lehren, setzt solche Liebe zum Detail voraus. Informationen, Wissensaustausch und Beratung bietet die Deutsche Energie-Agentur (Dena) in Berlin. Sie hat Contracting-Erfahrung bei der Betreuung von 33 Projekten gesammelt, dazu gehören das Jüdische Museum in Berlin und die Agentur für Arbeit in Frankfurt, die Bundesanstalt für Wasserbau in Karlsruhe und das Zollkriminalamt in Köln. Im Durchschnitt wurden 36 Prozent der Energiekosten und 33 Prozent der CO2-Emissionen gespart. Allein für das Kulturforum in Berlin bedeutet das jährlich 751 000 Euro und 6000 Tonnen CO2 weniger. Jetzt ist, als erstes Ministerium, das Auswärtige Amt an der Reihe.

Auf alle öffentlichen Gebäude hochgerechnet, ließen sich deutschlandweit bis zu 410 Millionen Euro Heiz- und Stromkosten im Jahr sparen. Mindestens bei einem Drittel der Liegenschaften lohnt sich der Aufwand. Die Dena denkt schon weiter. Für Energietechnik, Heizung und Wärmedämmung zieht sie Contracting-Vertragsmodelle nun auch für Privatgebäude in Erwägung. Und lockt damit die Eigentümer der über elf Millionen privaten Einfamilienhäuser zu Investitionen in umweltfreundlichen Umbau - ganz ohne neue Schulden.


Nützliche Adresse: www.kompetenzzentrum-contracting.de
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