GEO Magazin Nr. 07/08 - Wer sind die Amerikaner? Seite 1 von 6

Text von Till Hein

30. Juni 1908: Tunguska in Flammen

Vor 100 Jahren erschüttert eine gewaltige Explosion Mittelsibirien. Der Himmel steht in Flammen, eine Druckwelle knickt hundertjährige Bäume um wie Streichhölzer, ein ganzer Landstrich wird verwüstet. Die Ursache ist bis heute rätselhaft


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

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Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


30. Juni 1908, sieben Uhr früh. Ein Sommermorgen. Der Fluss Podkamennaja Tunguska - die „Steinige Tunguska“ - schlängelt sich durch die hügelige, von Sümpfen durchsetzte Taiga dem Jenissej entgegen, der gut tausend Kilometer weiter ins Nordmeer mündet. Ein klarer Himmel wölbt sich über den Lärchen- und Birkenwäldern. Es riecht nach Harz und feuchtem Moos. Rentiere grasen in der Morgensonne, Mücken summen.


Auf einer Fläche fast so groß wie das Saarland streckte die mächtige Druckwelle mehr als 80 Millionen Bäume hin. Die geheimnisvolle Explosion, so errechneten Wissenschaftler, hatte die Energie von 1000 Atombomben des Hiroshima-Typs (Foto von: picture-alliance/KPA/TopFoto)
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Auf einer Fläche fast so groß wie das Saarland streckte die mächtige Druckwelle mehr als 80 Millionen Bäume hin. Die geheimnisvolle Explosion, so errechneten Wissenschaftler, hatte die Energie von 1000 Atombomben des Hiroshima-Typs

Plötzlich zerreißt ein gewaltiger Donner die Luft

Kurz darauf steht der Himmel in Flammen. Für Minuten scheint die Natur in der gottverlassenen Tunguska-Region aus den Fugen zu geraten. Doch kaum ein Mensch erlebt, was gerade geschieht, aus der Nähe. Nur ein paar Dutzend Halbnomaden vom Volk der Tungusen haben in dieser Gegend ihre Zelte aufgeschlagen. Sie leben von der Rentierzucht und der Jagd auf Bären, Füchse und Zobel. Die nächste Siedlung, die Handelsstation Wanawara, ist 70 Kilometer entfernt. Dort bersten durch die Explosion Fensterscheiben, Häuser stürzen ein. Härter trifft es die Hirten: Sie werden samt Tieren und Zelten durch die Luft geschleudert, mehreren platzen die Trommelfelle. Ein Hitzeschwall rollt über die Taiga, Feuer brechen aus, Hunderte Rentiere verbrennen.



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„Ich saß auf dem Hocker vor meiner Haustür, als ein gewaltiger Blitz aufleuchtete“, wird der Augenzeuge Ilja Potapowitsch später erzählen. „Es entstand so große Hitze, dass mein Hemd fast versengt wurde. Ich sah eine riesige Feuerkugel, die einen großen Teil des Himmels bedeckte. Danach wurde es dunkel, und gleichzeitig spürte ich eine Explosion, die mich von meinem Hocker schleuderte. Ich verlor das Bewusstsein.“ Die Explosionen dauern wohl mehrere Minuten; noch im 1200 Kilometer entfernten Dorf Achajewskoje hören die Menschen den Donner. Seismologische Stationen in Irkutsk, Tiflis, Jena und sogar in Washington, D. C., und auf Java zeichnen Erschütterungen auf. Später geht über Mittelsibirien schwarzer Regen nieder, und in Europa taucht die untergehende Sonne den Himmel in ein befremdlich tiefes Rosa.


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In London verständigen Bürger die Polizei; sie glauben, ein Großbrand sei ausgebrochen. Über dem europäischen Kontinent und Teilen Asiens bleibt es in den folgenden drei Nächten so hell, dass etwa im schottischen St. Andrews einige stoische Golfspieler um drei Uhr früh ohne zusätzliche Beleuchtung ihre Runden absolvieren. Kein Wissenschaftler kann die Phänomene erklären. Und da ausschließlich sibirische Zeitungen über die Explosion in der Tunguska-Region berichten, erfährt weder in Westeuropa noch in St. Petersburg, der Hauptstadt des Zarenreichs, jemand etwas über den möglichen Zusammenhang der Erderschütterungen und hellen Nächte mit dem Feuerball über der Taiga.


Erste Forschungen nach 19 Jahren

Erst 19 Jahre später, im April 1927, dringt der erste Geowissenschaftler in das Gebiet der Katastrophe vor: Leonid Alexejewitsch Kulik. Ein leidenschaftlicher, charismatischer Mann. Er schreibt Gedichte - und ist wegen revolutionärer Umtriebe schon zweimal von der Polizei des Zaren ins Gefängnis gesteckt worden. Durch Zufall hat Kulik im Jahr 1921 eine alte Zeitung aus Sibirien in die Hände bekommen. Im Juni 1908, so liest er, sei in der Nähe des ostsibirischen Städtchens Kansk unter gewaltigem Donner ein Brocken vom Himmel gefallen. Die Transsibirische Eisenbahn sei wie ein Säufer im Vollrausch auf den Gleisen hin und her geschwankt. Nach der Notbremsung hätten Passagiere ein rot glühendes Objekt erblickt, das aus dem Boden der Taiga ragte.


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Kommentare zu "30. Juni 1908: Tunguska in Flammen"


Rainer | 27.01.2009 11:29

Mir fallen mehrere fast kreisrunde Strukturen auf den Satelitenbildern (?) dieser Gegend auf. Hat die mal jemand untersucht oder ist das nur eine optische Täuschung? Beitrag melden!

Erwin | 30.06.2008 12:23

In der "Frankenpost" vom 30.6.08 Seite 6 erschien ein Artikel über das Ereignis mit einem Bild von der dpa, auf dem ein mongolisch aussehender Mann neben einem mannsgroßen Felsen steht, der ein Teil des Asteroiden sein soll. Ist dieses Bild gefälscht??? Beitrag melden!

berthu | 26.06.2008 15:02

würde dort nach Gas bohren/suchen, Erdmagnetfeld ? oder (Spaß) eine ganze Politkergeneration dorthin schicken, Ihre Schäden an unserer Generation abzuarbeiten. In den wohlverdienten Sumpf Beitrag melden!

Jim | 26.06.2008 12:53

"Hätte kein" was!? Da fehlt der Schluss des Artikels! Beitrag melden!

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