GEO.de - Weniger Öl, mehr Regionales Seite 1 von 1

Text von Hanne Tügel

Weniger Öl, mehr Regionales

Die Bewegung kommt aus England und plant Weltbewegendes. Ihr Ziel: ein schneller Abschied vom Erdöl und Rückbesinnung auf lokale Wirtschaftskreisläufe - auf die sanfte Art. Erste deutsche Initiativen haben sich dem "Transition"-Netzwerk angeschlossen


Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


 (Foto von: Transition Town Bielefeld)
© Transition Town Bielefeld

"Erdöl - nur noch begrenzt vorrätig!!! 10 ml 2,- Euro", warnt das Plakat. Aktivisten aus Bielefeld verkaufen die Apotheken-Ampullen, in die sie schwarzes, etwas zähflüssiges Rohöl gefüllt haben. Die Mini-Dosis soll Bewusstsein wecken für den Wert der Ressource, deren Verschwendung noch zum guten Ton gehört. Bisher verbraucht die Welt Tag für Tag 86 Millionen Barrel Öl, 13 Milliarden Liter. Seit Jahren warnen Politiker, Ökonomen und Wissenschaftler, wie gefährlich die Abhängigkeit vom Erdöl ist, wie wichtig es wäre, sich unabhängig zu machen von fossiler Energie. Doch Erfolge lassen auf sich warten. Was tun, um den notwendigen Wandel zu beschleunigen? Kommunale Bürger-Initiativen, die sich "Transition Towns" nennen, gehen neue Wege; die ersten Gruppen sind inzwischen auch in Deutschland aktiv.


Wir müssen unser Leben ändern

"Der Peak Oil, der Zeitpunkt der maximalen Erdölfördermenge, ist wahrscheinlich schon überschritten, die Ressourcen werden knapper", sagt Gerd Wessling, "Transportwege und Konsum werden sich verändern, unser Lebensstil wird sich drastisch wandeln". Der 44-Jährige sieht darin keine Bedrohung, sondern "die Chance, unsere Lebensqualität zu erhöhen". Als Beitrag zur "Energie- und Kulturwende" hat er die Transition-Initiative in Bielefeld mitgegründet. Den Beteiligten liegt nicht nur an einem technischen Umbau der Energieversorgung in Richtung Wind- und Solarstrom. Wie die Vorbilder in England wollen die Bielefelder ökologisches Engagement mit Praxis verbinden: der neuen Lust am Gärtnern, am Selbermachen, am Radfahren und Wandern, am "guten" Leben, das sich nicht nur am Materiellen orientiert.


 (Foto von: TransitionTown Friedrichshain-Kreuzberg)
© TransitionTown Friedrichshain-Kreuzberg

Gerd Wessling ist Diplomphysiker und arbeitet als Selbständiger im IT-Bereich. In der Gruppe engagieren sich viele, die nie einem Naturschutzverband oder einer Partei beitreten würden. "Aber mal in der Erde buddeln - dafür gibt es bei Büromenschen ein dringendes Bedürfnis", sagt einer der Mitstreiter.

Drei "offizielle" Initiativen der inzwischen weltumspannenden Bewegung existieren inzwischen in Deutschland. Neben Bielefeld sind es Witzenhausen in Nordost-Hessen und Berlin Friedrichshain-Kreuzberg.


Neue Bewegung, alte Ideen

Gab es nicht all diese Ideen schon, als Anfang der 1990er Jahre die Gruppen der "Lokalen Agenda 21" gegründet wurden? Tatsächlich ähneln sich die Ziele: dezentrale Energieversorgung, Ernährung aus regionalen Quellen, die Förderung der Selbstversorgung, eine Kultur, die das Zusammengehörigkeitsgefühl stärkt, eine Gesundheitsvorsorge, die auch Methoden jenseits der Schulmedizin einbezieht.

Die neuen Gruppen sehen sich nicht als Konkurrenz zu früheren Initiativen, sondern als Bereicherung. Jeder kann und soll seine Talente einbringen. Organisationsgenies, die Filmabende auf die Beine stellen können, sind genauso gefragt wie Psychologinnen, die Diskussionen moderieren, und Großeltern, die der Enkel-Generation Stricken und Tischlern beibringen. Und wer vorhat, eine neue Transition-Gruppe in der eigenen Kommune zu gründen, bekommt Hilfe von den Vorgängern: Nach dem Schneeballprinzip geben diejenigen, die schon Erfahrung haben, ihre Erkenntnisse in Trainings-Workshops an Neulinge weiter.


Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 


Kommentare zu "Weniger Öl, mehr Regionales"


Christian Rohrbacher | 20.09.2011 21:23

Ich unterstütze Initiativen im Umkreis von Potsdam. Hallo Karola, Zossen, von oben. Bei Interesse: c.rohrbacher@biomail.de Beitrag melden!

zOUlu | 27.10.2010 15:48

Heute Abend findet um 19.30 an der Technischen Universität München eine (kostenlose) Vorlesung zu dem Thema Transit Town statt. Informationen unter http://asta.fs.tum.de/asta/referate/umweltreferat/ringvorlesung-umwelt/archiv/archiv/ws-201011 Beitrag melden!

Karola | 15.07.2010 23:01

Ich bin total begeistert und möchte mitmachen. Mein Wohnort D 15806 Zossen / Wünsdorf - gibt es eine Gruppe in meiner Nähe - wie gründen wir eine neue Gruppe - ich bin überzeugt, jeder kann etwas tun um unser Leben und das unserer Nachkommen lebenswerter zu machen KAROLA Beitrag melden!

Elisabeth | 23.06.2010 13:32

Wir initiieren die Transition Town München Land - Auftaktveranstaltung war am 18. Mai 2010. Es gibt bereits sieben Themengruppen und etwa 20 Aktive. Interessierte sind herzlich willkommen! Alle Infos im Internet: http://www.transition-town-muenchen-land.de/ Kontaktbüro: Lebensraum Kunst, Elisabeth Schmuck, Tel.: 08102 / 77 37 06, Dorfstraße 4, 85662 Hohenbrunn. Beitrag melden!

Schorsch Danes | 01.06.2010 09:00

Es tut gut zu sehen, dass es mehrere Gruppen gibt, die an die Zukunft denken - dezentral und jetzt, weil jeder von uns ein Stückchen Verantwortung dafür trägt, in welchem Zustand wir jede Region unserer Erde den nächsten Geneationen übergeben. Einige lokale Gruppen mit globaler Sicht in der Solarstadt München sind z.B. www.DavidGegenGoliath.de , www.unseregemeinsamesache.de , ... Beitrag melden!

Heinz J. Zoller | 31.05.2010 17:35

Endlich! Ich dachte schon, die Ökobewegung wäre tot. Endlich eine Bewegung, die frei von verbohrten Ideologien und ohne Zwang, dafür mit Spaß und Liebe das Richtige tut. Das macht Hoffnung. Beitrag melden!

Dieter Müller | 14.05.2010 14:06

Wir gründen gerade ein Gruppe von verantwortungsvollen Menschen in Südbaden (nähe Lörrach, Bad Bellingen) Wer mitmachen will der melde sich unter dieter.e.mueller@gmail.com Beste Grüße Dieter Müller Beitrag melden!

Michael Messer | 10.05.2010 09:57

das richtige Maß! Super es beruhigt mich dass offensichtlich nicht alle Menschen ausschliesslich damt beschäftigt sind mehr zu wollen. Suche Mitstreiter im Raum PLZ 90. Ein paar Sprüche: Zuviele von uns sind eine Plage! Der Mensch ist das einzige Lebewesen das sich zugunsten von selbstgeschaffenen Werten (Geld/Macht) instrumentalisiert! - Pervers - Dabei hatte ich immer gedacht es gäbe einen gesunden Menschenverstand. KREDIT ist heute die Nuckelflasche nie erwachsen werdender Altjugendlicher - bis in die 1980´er wäre keine Bank darauf gekommen daraus einen eigenen Geschäftszweig zu machen! Ethik und Moral ertrinken im Strudel des Erfolgs. Beitrag melden!

Dr. Dorothea Böhm | 09.05.2010 23:02

Längst hat sich herausgestellt, dass uns keine Regierung retten wird. Wir müssen selbst aktiv werden. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Und JEDER kann etwas, was sich in TT einbringen lässt... Beitrag melden!

waikouaiti1 | 08.05.2010 15:25

Suche in dieser Sache Mitstreiter für den PLZ-Bereich D-21514 Beitrag melden!

hannes | 23.04.2010 22:07

SUPER sache ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! Beitrag melden!

Kommentar verfassen

* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine gültige Mailadresse ein. Diese wird später nicht auf unseren Seiten zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink - einfach anklicken und schon ist Ihr Beitrag online!

Mit der Abgabe eines Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

GEO Kalender 2012


G+J Glossar
Partner-Angebote