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Leseprobe: Gettysburg

Am 1. Juli 1863 entwickelt sich aus einem Scharmützel die größte Schlacht des Krieges, die bald auch die berühmteste sein wird. Denn das Gemetzel im Süden Pennsylvanias ist beispielhaft für viele Waffengänge dieses Konflikts: der Kampf um wenige Hügelkuppen, der Todesmut der Soldaten beider Seiten, das Sterben auf Wiesen, zwischen Bäumen, auf reifen Feldern


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Im Sommer 1863 dringt der Südstaatengeneral
Robert E. Lee mit seiner
Armee in Pennsylvania
ein. Er will
eine Entscheidung
erzwingen.
Nach
drei Tagen Kampf vor der Kleinstadt
Gettysburg sind 51.000 Männer
tot, vermisst oder verwundet (Foto von: Science Photo Library/akg images)
© Science Photo Library/akg images
Im Sommer 1863 dringt der Südstaatengeneral Robert E. Lee mit seiner Armee in Pennsylvania ein. Er will eine Entscheidung erzwingen. Nach drei Tagen Kampf vor der Kleinstadt Gettysburg sind 51.000 Männer tot, vermisst oder verwundet

Seit dem frühen Morgen marschieren Henry und Isaac Taylor mit ihren 300 Kameraden vom 1. Minnesota-Regiment durch die hügelige, dichtbewaldete Landschaft Pennsylvanias. Die Juliluft ist heiß und feucht, die Männer schwitzen in ihren blauen Wolluniformen. Am Horizont sehen sie Rauchwolken aufsteigen, und mit jeder Stunde, die sie laufen, wird das Dröhnen der Artillerie lauter. Der Kampf, der seit Stunden in der 2400-Seelen-Gemeinde Gettysburg tobt, ist nicht mehr weit entfernt.

Die beiden größten Armeen der Nord- und Südstaaten bewegen sich an diesem 1. Juli 1863 auf die Kleinstadt im Süden Pennsylvanias zu, insgesamt rund 170.000 Mann. Dort wird sich in den folgenden zwei Tagen die blutigste Schlacht entwickeln, die je auf dem amerikanischen Kontinent geschlagen wurde.

Noch aber sind viele Einheiten in der ländlichen Umgebung der Stadt verstreut. Beide Armeen sind seit Wochen Richtung Norden marschiert; manche Regimenter sind weiter voraus, andere zurückgefallen. Die Streitmächte bilden keine zusammenhängenden Züge mehr.

Auch das 1. Minnesota-Regiment gelangt an diesem Tag nicht bis nach Gettysburg. Gegen 22 Uhr erhält es fünf Kilometer südlich des Ortes den Befehl zum Rasten. Die Kämpfe sind abgeklungen, und die Soldaten dürfen sich einige Stunden Ruhe gönnen.

Die Männer sind erschöpft vom Marsch. Unter den wenigen, die nach dem eilig gebrühten Kaffee noch länger als ein paar Minuten wach bleiben, sind Henry Taylor, ein zierlicher Mann, auf dessen Wangen helle Barthaare sprießen, und sein älterer Bruder Isaac, der einen dunklen Schnauzbart trägt.

Die beiden Lehrer, 24 und 26 Jahre alt, haben sich nach dem Ausbruch des Krieges freiwillig zur Unionsarmee gemeldet. Eigentlich sollte Isaac seinen Bruder in der Schule vertreten. Doch als Henry sich entschied, Soldat zu werden, hielt es auch Isaac nicht. Unter den zwölf Taylor-Geschwistern sind sich die beiden besonders nah.

Weil Männer aus einer Gemeinde oft der gleichen Einheit zugeteilt werden, dienen die Brüder gemeinsam mit vielen Bekannten aus Minnesota.

In den vergangenen zwei Jahren hat ihr Regiment in einigen der blutigsten Gefechte des Krieges gekämpft: First Bull Run, Ball’s Bluff, Antietam, Fredericksburg. Es ist kampferprobt, gut ausgebildet, diszipliniert. Henry, Isaac und ihre Kameraden haben bewiesen, dass sie Stellungen auch unter starkem Beschuss halten können.


Die Brüder Henry (links) und Isaac Taylor,
Lehrer aus Minnesota, haben sich nach Kriegsausbruch
zur Nordstaatenarmee gemeldet.
Ihr Regiment wird in Gettysburg fast drei
Viertel seiner Männer verlieren (Foto von: Gettysburg National Military Park - National Park Service)
© Gettysburg National Military Park - National Park Service
Die Brüder Henry (links) und Isaac Taylor, Lehrer aus Minnesota, haben sich nach Kriegsausbruch zur Nordstaatenarmee gemeldet. Ihr Regiment wird in Gettysburg fast drei Viertel seiner Männer verlieren

Nun, kurz vor Gettysburg, sitzen die Brüder im fahlen Licht des Mondes und sprechen über ihre Freunde und ihre Familie. Sie sind sich einig: Sollten sie die folgenden Tage überleben, besteht die Hoffnung, dass sie ihre Heimat wiedersehen. Dieses Gefecht, glauben sie, könnte die Entscheidung bringen.

Tatsächlich aber steht ihnen eine Schlacht bevor, die schlimmer ist als alles, was sie bisher im Bürgerkrieg erlebt haben. Und nur die wenigsten ihrer Kameraden werden heimkehren.

Das Regiment soll helfen, eine Invasion abzuwehren: Denn General Robert E. Lee, der Befehlshaber der Army of Northern Virginia, des schlagkräftigsten Heeres des Südens, ist vor neun Tagen in Pennsylvania eingefallen.

Er will dem Norden eine Entscheidungsschlacht aufzwingen und die größte Streitmacht des Nordens auf ihrem eigenen Territorium besiegen: die Army of the Potomac unter General George Meade. Ein solcher Triumph, hofft Lee, würde Großbritannien und Frankreich endlich dazu bringen, die Konföderation als souveränen Staat anzuerkennen.

Mehr noch: Er würde die Moral des Nordens brechen.

Lee will mit einem einzigen Gefecht den Krieg für den Süden entscheiden. Es klingt wie der Plan eines Größenwahnsinnigen. Doch der General hat schon häufig bewiesen, welch militärisches Genie in ihm steckt. Der 56-Jährige, privat ein bescheidener, tiefgläubiger Familienvater, ist auf dem Schlachtfeld ein risikofreudiger Befehlshaber, der die Pläne seiner Gegner oft durchschaut und sie mit unorthodoxen Truppenbewegungen überrascht. Seinen Kommandeuren gibt er die kühn erdachten Züge oft nur grob vor und überlässt ihnen dann vor Ort die genaue Ausführung.



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