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Leseprobe: Das Gespenst vom Sachsenwald

Als Kaiser Wilhelm I. am 9. März 1888 stirbt, verliert Otto von Bismarck seinen wichtigsten Vertrauten im Haus Hohenzollern. Kurz darauf übernimmt Wilhelm II. die Herrschaft in Berlin. 1890 zwingt der junge Monarch Bismarck zum Rücktritt von allen Ämtern. Doch der Entlassene mischt sich fortwährend in die Politik ein und kritisiert seine Nachfolger

Text von Jörg-Uwe Albig

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Lesen Sie einen Auszug aus der neuen Ausgabe von GEOEPOCHE zum Thema "Otto von Bismarck":


Bismarck - hier im Jahr 1890 - mischt sich immer wieder in die Politik seiner Nachfolger ein - und lässt sogar den Inhalt geheimer Verträge veröffentlichen (Foto von: Geheimes Staatsarchiv Preussischer Kulturbesitz)
© Geheimes Staatsarchiv Preussischer Kulturbesitz
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Bismarck - hier im Jahr 1890 - mischt sich immer wieder in die Politik seiner Nachfolger ein - und lässt sogar den Inhalt geheimer Verträge veröffentlichen

Dies ist mehr als ein Abschied: Es ist ein Totenamt. Ein Kondolenzzug – mit Zehntausenden Trauernden, mit weinenden Hinterbliebenen, mit gezückten Taschentüchern; mit gelüfteten Hüten und stummem Händedrücken. Selbst die wackeren Kürassiere an der Spitze des Zugs haben Tränen in den Augen. Blütenschauer regnen auf den Wagen herab, und vielstimmig steigt am Lehrter Bahnhof der Trostgesang empor: "Lieb Vaterland, magst ruhig sein."

Otto von Bismarck ist, wie eine Diplomatengattin feststellt, "totenbleich". Er selbst wird diesen 29. März 1890, an dem er auf sein Altenteil auf Gut Friedrichsruh bei Hamburg zurückkehrt, später ein "Begräbnis" nennen – ein "Leichenbegängnis erster Klasse".

Doch in Wahrheit ist seine Abreise aus Berlin ein rite de passage; der Übergang eines Lebenden ins Geisterreich; die Verwandlung eines Menschen in ein Denkmal. Sie macht den Unbeirrbaren zum Untoten, der fortan zwischen den Eichen, Buchen und Tannen des Sachsenwaldes acht Jahre lang jene Lebenden heimsuchen wird, die ihn in sein komfortables Grab gebracht haben.

Der politische Tod, der den Kanzler kurz vor seinem 75. Geburtstag ereilt hat, kam plötzlich, aber nicht unerwartet. Er begann mit der Thronbesteigung des 44 Jahre jüngeren Kaisers Wilhelm II. im Juni 1888 – jenes unberechenbaren, manischen Hitzkopfs, der sein Sohn sein könnte, aber alles Zeug zum Vatermörder hat. Gelang es Bismarck jahrzehntelang, seinen Herrscher zu beherrschen ("Es ist nicht leicht, unter einem solchen Kanzler Kaiser zu sein", soll Wilhelm I. einmal geklagt haben), beharrt dieser Monarch auf seinem "persönlichen Regiment".

Der Starrsinn, mit dem Bismarck im Oktober 1889 das auch unter Konservativen umstrittene Sozialistengesetz auf unbestimmte Zeit verlängern und sogar verschärfen wollte, war dann nur noch der Anlass: Am 17. März überbrachte der Chef des Militärkabinetts dem Kanzler die Aufforderung, sein Entlassungsgesuch zu verfassen. Am 20. März nahm der Kaiser es an. Dann feierte er mit Generälen bei Bier und Champagner.

Er ahnte nicht, dass der vermeintlich zur Ruhe Gelegte zum Wiedergänger werden würde. Zum "Weißen Mann", wie ihn schon bald sein wortmächtigster Verkünder, der Essayist Maximilian Harden, mit ehrfürchtigem Schauer rühmt – in Anspielung auf jene sagenhafte "Weiße Frau", die seit dem 15. Jahrhundert durch Hohenzollernschlösser spuken und Unheil ankündigen soll.

Den vollständigen Text können Sie in der neuen Ausgabe von GEOEPOCHE zum Thema "Otto von Bismarck" nachlesen.


Auf der Internetseite der Otto-von-Bismarck-Stiftung finden Sie unter anderem weiterführende Informationen zu der kleinen Ortschaft Friedrichsruh in der Mitte des Sachsenwaldes.


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