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Kennedy: JFK - Präsident oder Präsidentendarsteller?

Andreas Etges, Professor am John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der Freien Universität Berlin, zieht eine Bilanz der Präsidentschaft John F. Kennedys.


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Bis heute strahlt die Lichtgestalt John F. Kennedy. Doch wie erfolgreich war der Politiker JFK? War er ein guter Präsident? Oder nur ein guter Präsidentendarsteller? (Foto von: John F. Kennedy Presidential Library & Museum)
© John F. Kennedy Presidential Library & Museum
Bis heute strahlt die Lichtgestalt John F. Kennedy. Doch wie erfolgreich war der Politiker JFK? War er ein guter Präsident? Oder nur ein guter Präsidentendarsteller?

"Der große Feind der Wahrheit ist oftmals nicht die Lüge, sondern der Mythos", erklärte John F. Kennedy an der Universität Yale im Juni 1962. Zwar ging es dem 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten in dieser Rede vor allem um Mythen in der Welt der Wirtschaft, doch beschrieb er damit zugleich auch treffend jene Schwierigkeiten, denen sich heutige Historiker bei der Bewertung seiner Amtszeit gegenüber sehen.

Die „Lüge“ ist dabei nicht einmal mehr das Hauptproblem. Denn mittlerweile ist viel bekannt geworden über Kennedys Affären, seine schweren Krankheiten und seinen Medikamentenkonsum, über ehemals geheime Details seiner Innen- und Außenpolitik. Es mangelt nicht an kritischen Porträts. Trotzdem aber wird John F. Kennedy noch immer vor allem als Lichtgestalt wahrgenommen.

Der frühe Tod bewahrte JFK davor, entzaubert zu werden
Das hängt nicht zuletzt mit seinem frühen Tod zusammen, der ihn vielleicht davor bewahrte, schon zu Lebzeiten entzaubert zu werden. Seine Ermordung löste weltweit Schockwellen aus. Wie nur selten zuvor oder seither waren im November 1963 Menschen unterschiedlichster Herkunft, Hautfarbe oder Konfession von einem kollektiven Gefühl tiefer Trauer ergriffen – so als sei ein enger persönlicher Freund gestorben. Für sie blieb John F. Kennedy der ewig junge Präsident, der eine neue Politikergeneration repräsentierte, eine Aufbruchsstimmung verbreitet und mit seiner attraktiven Frau Jackie und seinen Kindern Washington mit Glanz erfüllt hatte.

Sein Leben – und damit auch sein politisches Werk – blieben "unvollendet", wie es der amerikanische Kennedy-Biograf Robert Dallek ausgedrückt hat. Was nach den Schüssen von Dallas geschah, erschien vielen Amerikanern wie ein langer Albtraum: Schwere Rassenunruhen und Studentenproteste, die Ermordung von Martin Luther King jr. und John F. Kennedys jüngerem Bruder Bobby, der Vietnamkrieg und die Watergate-Affäre mit dem Rücktritt von Präsident Richard Nixon erschütterten die USA. Davon, wie die Geschichte ohne den Tod Kennedys hätte anders verlaufen können, nährt sich der JFK-Mythos bis heute.

Bereits zu seinen Lebzeiten hatten Kennedys Vater und seine Familie, seine Berater und seine politischen und persönlichen Freunde, Journalisten, Kriegskameraden sowie Studienkollegen und nicht zuletzt John F. Kennedy selbst an seiner Legende gestrickt. Seine schweren Krankheiten wurden verleugnet oder mit Kriegsverletzungen erklärt, um das Bild des strahlenden jungen Helden nicht zu gefährden. Seine Affären wurden verheimlicht. Geheime Sabotageaktionen gegen Kuba und Attentatsversuche auf Staatschef Fidel Castro oder auch Kontakte zur Mafia wurden erst durch spätere Untersuchungsausschüsse aufgedeckt.

Jackie Kennedy lässt den Mythos ihres Mannes weiterleben
Nach Kennedys Ermordung arbeitete vor allem seine Witwe daran, das positive Bild ihres Mannes gegen alle Anfeindungen und Enthüllungen zu verteidigen. Das begann mit der Inszenierung der Trauerfeierlichkeiten nach dem Vorbild der Beerdigungszeremonie für einen anderen amerikanischen "Märtyrer", Abraham Lincoln, den 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten und Vorkämpfer der Sklavenbefreiung. Und es war Jackie Kennedy, die dem Mythos mit Verweis auf ein damals populäres Broadway-Musical über den Hof des mythischen Königs Artus einen Namen gab: "Camelot".

Amerika und die Welt hätten einen magischen Moment erleben dürfen, in dem Kultur, Wissenschaft und Politik eine wunderbare Symbiose gebildet hätten. Doch ein solcher Moment werde sich nicht wiederholen: "Es wird niemals wieder ein Camelot geben", schrieb sie im Dezember 1963 an die einstige Sekretärin ihres Mannes.

Doch wie sieht die historische Bilanz John F. Kennedys aus? Sein Amtsantritt hatte bei vielen Menschen große Hoffnungen geweckt. Wegen des äußerst knappen und umstrittenen Wahlsiegs gegen den republikanischen Kandidaten Richard Nixon fehlte ihm das Mandat für weit reichende innenpolitische Reformen, etwa in der Bürgerrechtsfrage. Zwar erhielt er für seine Gesetzesvorhaben und Initiativen meist die Zustimmung des konservativen Machtblocks im Kongress.

Doch für viele wichtige Reformvorhaben fand er keine Mehrheit, andere scheiterten in der Praxis. Nicht immer setzte sich Kennedy mit so viel Energie so ein wie für das Peace Corps, einen freiwilligen Entwicklungsdienst, oder für das Raumfahrtprogramm.

Es waren vor allem die Außenpolitik und internationale Krisen in Kuba und Berlin, die seine Amtszeit beherrschten. Hier handelte Kennedy nicht unbedingt als guter Krisenvermeider, aber mit einigem Erfolg – im Falle Kubas auch mit ein wenig Glück – als Krisenlöser.


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