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Venezuela - Die alte Frau und das Meer

Küstenfischer: An den Stränden Venezuelas leben die Menschen von der Sardinenfischerei. Aber die Erträge nehmen ab. Die Familie von Señora Vargas (Bild) kämpft um jeden Fisch – und um ihr Überleben.


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


In Los Testigos haben Fischer tatsächlich vor zehn Tagen einen Schwarm Sardinen gefangen. Er wird in einem Netz gehalten (Foto von: MedienKontor)
© MedienKontor
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In Los Testigos haben Fischer tatsächlich vor zehn Tagen einen Schwarm Sardinen gefangen. Er wird in einem Netz gehalten

Ein Film von Caterina Klusemann

In El Morro, an der Nordostküste Venezuelas, leben die Menschen seit Jahrtausenden von der Sardinenfischerei. "Wenn es keinen Fisch gibt, sind wir erledigt, es gibt kaum andere Arbeit", sagt die 78-jährige Luisa Vargas. Sieben Kinder hat sie mit Sardinen großgezogen, und auch die Familien ihrer 52 Enkel leben vom Meer. Doch in den letzten Jahren haben die Erträge massiv abgenommen, die Überlebensbedingungen sind härter geworden. Seit acht Monaten werden die Sardinen in El Morro sogar komplett vermisst – mit jedem Tag ohne großen Fang spitzt sich die Lage zu.

Wenn es Sardinen gibt, arbeitet Luisa Vargas trotz ihrer 78 Jahre Tag und Nacht ohne Pause: Sie hilft beim Ausladen der Boote, Ausnehmen der Sardinen oder dem Weitertransport in die Fabrik von El Morro. Doch im Moment kann sie nur, ab und zu beim Tragen einer Kiste Fisch anpacken. Lediglich kleine Haie, Makrelen oder Anchovis gehen den Fischern bei ihren Fangzügen vor der venezolanischen Küste ins Netz. Doch die bringen auf den lokalen Märkten nur das Nötigste zum Überleben ein – im Gegensatz zu den Sardinen, die für den Export bestimmt sind. Solange keine Sardinen in der Nähe von El Morro auftauchen, müssen die Männer des Dorfes weit hinaus aufs Meer ziehen - teilweise sogar in die Nachbarländer Surinam oder Guyana. Wochenlang sind sie dann von ihren Familien getrennt. Und leben immer mit der Gefahr verhaftet zu werden, weil sie illegal in fremden Hoheitsgewässern fischen.

Während der Abwesenheit ihrer Männer versuchen die Frauen, ein wenig Geld zu verdienen: Luisas Enkelin Naile vermietet ihre Waschmaschine an die Nachbarinnen, zusammen mit zwei ihrer Schwestern teilt sie sich einen Job in einer Suppenküche. Naile sieht immer weniger Zukunft in der Sardinenfischerei, und auch ihre Kinder wollen lieber Ärzte, Lehrer oder Anwälte werden, statt sich auf die Launen der Natur zu verlassen. Warum die Sardinen verschwunden sind, ist ungewiss. Offizielle Stellen sagen, die Meereserwärmung habe zum Ausbleiben der Algenblüten geführt, wovon sich die Sardinenlarven ernähren. Andere Gründe könnten die jahrelange Überfischung und die Verschmutzung der Küstengewässer sein. Doch im Gegensatz zu ihren Frauen bleiben die Fischer von El Morro optimistisch "Die Sardinen waren schon einmal sieben Jahre weg. Dann kamen sie wieder und wir haben weitergemacht. Wir wurden geboren, um Fischer zu sein – und so lange das Meer da ist, lebt die Hoffnung in jedem aus El Morro."

"360° - GEO Reportage" begleitet Luisa Vargas und ihre Familie bei ihrem täglichen Ringen mit der Natur.




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