Arminius gegen Germanicus Duell an der Weser: Kampf um die Zukunft Germaniens

Ehrenmal für den gefallenen römischen Feldherrn Drusus bei Mainz
Am Ehrenmal für den gefallenen römischen Feldherrn Drusus bei Mainz schwört Germanicus seine Männer auf den Krieg ein. Ob er seine Ansprache 15 n. Chr. wirklich hier gehalten hat, ist unbekannt, aber nicht unwahrscheinlich
© Timo Zett
Mitten im freien Germanien prallen 16 n. Chr. zwei Kriegsherren aufeinander: Der Cheruskerfürst Arminius und der designierte römische Kaiser Germanicus treffen sich mit ihren Truppen an der Weser zur Schlacht. Deren Ausgang wird über die Zukunft der gesamten Region zwischen Rhein und Elbe entscheiden
Cay Rademacher

Manchmal entscheidet sich, fast wie in einem melodramatischen Roman, die Zukunft ganzer Völker im Duell zweier Menschen. Vor 2000 Jahren fechten mitten in Europa jedenfalls zwei Männer einen Kampf aus, der unsere Zivilisation bis heute mitbestimmt. Auf der einen Seite tritt Germanicus Iulius Tiberii filius Augusti nepos divi pronepos Caesar auf die historische Bühne, der designierte Kaiser Roms.


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