Ein Stereotyp als Weltstar
Ende der 1920er Jahre steigt Josephine Baker – nicht obwohl sie schwarz ist, sondern weil sie es ist – auf zum Weltstar. Mit ihrer exotischen Aura sexueller Anrüchigkeit bedient die junge Sängerin und Tänzerin ganz bewusst die Fantasien. Bereitwillig geht sie auf das Stereotyp der wilden, ungezügelten Schönheit ein – weil sie weiß, dass ihr dieses Image Erfolg verschafft.
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