VG-Wort Pixel

Ernährung Warm frühstücken: Vier Gründe, warum es so gesund ist

Porrdige mit Beeren
Porrdige ist ein ideales Frühstück. Der Haferbrei steckt voller Ballaststoffe und hält lange satt
© beats_ - Adobe Stock
Warme Speisen wie Porridge und Rührei schmecken nicht nur gut, sie fördern auch die Gesundheit. Vier gute Gründe, warum ein warmes Frühstück so gesund ist

Wer morgens eher zum Brötchen oder zur Stulle greift, Joghurt oder Müsli frühstückt, macht schon eine Menge richtig. Tatsächlich aber tut man der eigenen Gesundheit einen riesigen Gefallen, wenn man etwas Warmes zu sich nimmt.

Vier Gründe, warum ein warmes Frühstück gesund ist

1. Es entlastet die Verdauung.

Durch das Kochen oder Erwärmen des Frühstücks nimmt man der eigenen Verdauung einen Großteil ihrer Arbeit ab, denn warme Speisen sind leichter verdaulich als kalte und rohe. Ein Porridge entlastet im Vergleich zum Müsli mit Milch also den Magen-Darm-Trakt, weil er weniger Energie in die Verdauung stecken muss.

2. Es stärkt das Immunsystem.

Dies leitet über zum zweiten Punkt: Da der Verdauungstrakt nicht so sehr auf Hochtouren laufen muss, um ein warmes Frühstück zu verarbeiten, hat er mehr Zeit für andere Aufgaben. Zum Beispiel für unser Immunsystem, das zu großen Teilen im Darm sitzt. So stärkt eine leckere gekochte Mahlzeit zu Beginn des Tages langfristig die Immunabwehr.

3. Es folgt der inneren Uhr.

Gemäß der inneren Uhr kann man den eigenen Organismus am besten unterstützen, wenn man morgens ein warmes Frühstück zu sich nimmt. Wenn die Verdauung am Morgen noch nicht so viel Kraft hat, fällt es ihr leichter, ein warmes Frühstück zu verarbeiten.

4. Es schützt vor Heißhunger.

Wer warm frühstückt, hat im Laufe des Tages vermutlich weniger Hunger – zumindest weniger Appetit auf Snacks und Zwischenmahlzeiten. Das Risiko von Heißhungerattacken lässt sich also minimieren, indem man warm frühstückt.

  • Porridge: Wer gerne Haferflocken isst, für den ist ein leckeres Porridge – oder wie Oma sagte: Haferbrei – das richtige warme Frühstück. Dafür werden die Getreideflocken einfach mit Zutaten und Gewürzen der Wahl in ein wenig Wasser in einem Topf aufgekocht, zum Beispiel mit Beeren und Obst, Nüsse und ein wenig Zimt. Auch Kurkuma ist ein wunderbares Frühstücksgewürz, weil es entzündungshemmend wirkt und das Immunsystem stärkt.
  • Rührei oder Eierkuchen: Rührei und Pfannkuchen sind ebenfalls eine prima Variante des warmen Frühstücks, wenn man gerne Eierspeisen isst. Wer Rührei mit einigen Kräutern und schonend gegartem Gemüse zubereitet oder die Eierkuchen mit ein wenig Obst kombiniert, schenkst seinem Körper zusätzlich wertvolle Nährstoffe.
  • Getoastetes Brot: Wer auf Brot zum Frühstück partout nicht verzichten will, schiebt es am besten kurz in den Toaster. Es hat zwar nicht dieselben positiven gesundheitlichen Effekte wie Porridge oder das Superfood Haferflocken, aber immerhin ist das Brot warm und so leichter verdaulich.

Zuerst erschienen auf Brigitte.de


Mehr zum Thema