Glücksburg an der Flensburger Förde

Danach kommt nur noch Dänemark: Glücksburg an der Ostsee ist die nördlichste Stadt Deutschlands. Sie liegt an der Flensburger Förde, die bekannt für ihre naturbelassene Küstenlinie ist. Das Wahrzeichen des Ostseeheilbads ist das schneeweiße Wasserschloss Glücksburg. Nicht weit sind der Naturstrand Quellental und der Strand „Holnis Drei“ auf der gleichnamigen Halbinsel. Sporturlauber segeln, schwimmen, tauchen, Erholungsgäste flanieren gemütlich auf der Promenade entlang der Förde.

Schwentinental

Ein Wanderparadies in hügeliger Nordidylle: Südöstlich von Kiel im Kreis Plön schlängelt sich die Schwentine über 60 Kilometer durch die Holsteinische Schweiz, 60 Kilometer von der Quelle am Bungsberg, bis sie in die Kieler Förde mündet. Naturschutzgebiete mit zahlreichen Vogelarten säumen die Ufer. Am Rosensee trifft der Europäische Fernwanderweg E1 auf den Wanderpfad Schusteracht. Von hier aus starten Paddelausflüge.

Lübecks Gänge

Klar: Holstentor, Sieben Türme, verwinkelte Gassen, das kennt man in Lübeck schon. Doch die Stadt kann noch mit einem Geheimtipp überraschen: die Gänge. Als im Mittelalter der Handel blühte, platzte die Altstadtinsel aus allen Nähten. Um der wachsenden Bevölkerung Wohnraum zu verschaffen, bebaute man die Hinterhöfe. Im Laufe der Zeit sind so kleine Ruheoasen mit pittoresken Minihäusern und Gärten entstanden, die oft gut versteckt sind. Zu den bekanntesten zählen der Bäckergang, Schwans Hof oder die Engelsgrube. Die Gänge kann man auf eigene Faust oder auf Führungen entdecken.

Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge / Friedrichstadt

Wo die Flüsse Eider und Treene zusammenfließen, schmiegt sich ein kleines Amsterdam in die Wiesenlandschaft zwischen Heide und Husum. Das Antlitz von Friedrichstadt ist geprägt von Brücken, Grachten und Treppengiebelhäusern. Das ganze Jahr über finden sehenswerte Events statt, etwa ein Drachenbootrennen oder ein Lampionkorso. Bei Ausflügen per Schiff, Kanu, Fahrrad oder auf Wanderwegen lässt sich die Schönheit des Umlands am besten genießen.

Hohwachter Bucht

45 Kilometer östlich von Kiel liegt das Ostseebad Hohwacht, ein kleines Fischerdorf mit knapp 900 Einwohnern. Hinter der Promenade mit ihren hellen Sandstränden beginnt die bewaldete Steilküste. Über einen Pfad zwischen den Buchen und Eichen gelangt man zum „Hohwachter Ausguck“, von dem aus sich weit aufs Meer und die Bucht schauen lässt. In den Dünen ducken sich historische Badehütten, auf der „Flunder“ einer riesigen Eichenbohlenkonstruktion, die ins Meer ragt, hat schon so manches Paar geheiratet.

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