Am Reschenpass zwischen Österreich und Italien gibt es einen neuen, grenzüberschreitenden Winterwanderweg. Ausgangspunkt ist die Bergstation der Bergkastelseilbahn im Tiroler Skigebiet Nauders auf knapp 2.200 Metern Höhe.
Von dort aus geht es umrahmt von einem Gipfelpanorama ins Wandergebiet der Plamortebene – und über die Grenze nach Südtirol: Vom Plamortfelsen reicht der Blick bis auf den Reschensee hinab. Danach geht es zurück auf die österreichische Seite talabwärts durch Lärchenwälder.
Läuft man den ganzen Weg bis zur Talstation hinab, ist man elf Kilometer und rund vier Stunden unterwegs. Es gibt aber kürzere Varianten, auch als Rundtour, wie das Tourismusbüro von Nauders mitteilt.
Im Dreiländereck gelegen
Wer nicht nur wandern will, kann auch Skifahren: Das Gebiet von Nauders kommt auf 75 Pistenkilometer. Es liegt am Reschenpass, der gut 100 Kilometer südwestlich von Innsbruck gelegen über die österreichisch-italienische Grenze verläuft und eine wichtige Nord-Süd-Verbindung in den Alpen ist. Auch die Grenze zur Schweiz ist von Nauders nur wenige Kilometer entfernt.