Klaipeda Die älteste Stadt Litauens

Was macht Klaipeda so besonders? Und wann sollten Sie die hübsche Fachwerkstadt am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
Klaipeda, Litauen

Lebensader: Die Dane fließt quer durch das Stadtzentrum von Klaipeda

Wo liegt Klaipeda?

Klaipeda, ehemals Memel, ist nach Vilnius und Kaunas die drittgrößte Stadt in Litauen. Sie liegt im äußersten Westen des Landes, an der Mündung der Dane (Dange) in das Kurische Haff. Im Süden der Hafenstadt erstreckt sich das Gebiet der Kurischen Nehrung.

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Was macht Klaipeda so besonders?

Klaipeda ist Litauens Tor zur Welt. Die weltoffene Hafenstadt besitzt den mit Abstand wichtigsten Seehafen Litauens, der das ganze Jahr über eisfrei bleibt und der ein wichtiger Knotenpunkt für Fracht- und Passagierschiffe zwischen Litauen, Deutschland und Skandinavien ist.

Die Dane fließt in westlicher Richtung durch das Stadtzentrum und teilt Klaipeda so in zwei Teile - im Süden des Flüsschens liegt die touristisch interessante Altstadt mit vielen Geschäften, Restaurants und einigen Hotels, im Norden liegt die Neustadt mit dem Bahnhof und der Universität Klaipeda.

Die hübsche Altstadt, die 1969 zum Kulturdenkmal erklärt wurde, erinnert mit den engen Pflastergassen und Resten der alten Memelburg an längst vergangene Zeiten. Von der Burg ist heute zwar nicht mehr viel übrig, doch das moderne und sehenswerte Stadtmuseum beleuchtet die Geschichte von Burg und Stadt sehr anschaulich.

Das Herz des historischen Stadtkerns mit seinem streng rechtwinkligen Straßenraster bildet der Theaterplatz mit dem Theater von 1857. Davor schmückt ein Brunnen mit der Figur der "Ännchen von Tharau" den Platz, die an das gleichnamige Lied erinnert. Der deutsche Musiker Simon Dach (1604-1659) schrieb es einst für eine innig geliebte Pastorentochter, die das Lied berühmt machte.

Wer vom Theaterplatz aus in die engen Gassen der Altstadt einbiegt, erblickt viele restaurierte - für Litauen sehr ungewöhnlich - Fachwerkhäuser und große Speicher. Sie erinnern an die Funktion Klaipedas als Hafen- und Handelszentrum. Die Anordnung der Straßen und Gebäude in der Altstadt hat sich seit Mitte des 17. Jahrhunderts nicht mehr verändert und die Fachwerkbauten in Klaipeda zählen sogar zu den nördlichsten Europas.

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Wann ist die beste Reisezeit für Litauen?

In den Frühlings- und Sommermonaten ist es besonders schön und angenehm warm. Das Wetter eignet sich bestens für eine Tour durch Klaipeda. Wer anschließend noch ein paar Badetage an der Ostsee einplant, sollte zwischen Juli und August kommen - dann sind auch die Wassertemperaturen angenehm! Auch für das nahe Naturparadies der Kurischen Nehrung ist der Sommer die schönste Zeit.

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