VG-Wort Pixel

Quiz Was wissen Sie über Farben?


Woher kommt der "rote Faden"? Und wie viele Farben können wir eigentlich unterscheiden? Machen Sie den Test!

Die Auflösung der Fragen finden Sie unten.

Frage 1 von 8
Welches Land wurde nach einer Färberpflanze benannt?

a) Sri Lanka

b) Brasilien

c) Guatemala

Frage 2 von 8
Die Redewendung des „roten Fadens“ geht zurück auf ... (Mehrfachnennungen möglich)

a) Goethes „Wahlverwandtschaften“

b) stets im Boden orientalischer Teppiche eingewebte rote „Glücksfäden“

c) rote Fäden in den Tauwerken der historischen britischen Flotte

Frage 3 von 8
Wie viele Farbnuancen kann ein menschliches Auge unterscheiden?

a) 20.000

b) 200.000

c) Zwei Millionen

Frage 4 von 8
Bereits vor der Seidenstraße bestand zwischen Afghanistan und dem Mittelmeerraum ...

a) die Lapislazuli-Straße

b) der Zinnober-Pfad

c) die Indigo-Route

Frage 5 von 8
Korrigiert man einen Text mit einem roten Stift, findet man ...

a) mehr Fehler als mit einem blauen

b) weniger Fehler

c) genauso viele Fehler

Frage 6 von 8
Bei einer Diät isst man am besten unter ...

a) blauem Licht

b) gelbem Licht

c) rotem Licht

Frage 7 von 8
Welches Tier verbirgt sich hinter dem natürlichen Farbstoff E 120?

a) Purpurschnecke

b) Cochenilleschildlaus

c) Tintenfisch

Frage 8 von 8
Mischt man Gelb mit Blau ... (Mehrfachnennungen möglich)

a) erhält man Grün

b) ergibt dies Weiß

c) erhält man Braun

Achtung Auflösung!

Hier finde Sie die Antworten zur Überprüfung:

Frage 1 von 8
Welches Land wurde nach einer Färberpflanze benannt?

a) Sri Lanka ❌

b) Brasilien ✔️

c) Guatemala ❌

Antwort B ist richtig.Es war der portugiesische Seefahrer Pedro Álvares Cabral, der im Jahr 1500 an der brasilianischen Küste landete – und damit die Entdeckung eines Exportschlagers möglich machte: des besonders roten Holzes des Brasilbaums Caesalpinia echinata. Es wurde ein wichtiges Färbemittel. Aus dem pau brasil (zu Deutsch: „glühendes Holz“), leitete sich der Name der Kolonie ab: Brasilien. Heute ist der
Baum stark bedroht.

Frage 2 von 8
Die Redewendung des „roten Fadens“ geht zurück auf ... (Mehrfachnennungen möglich)

a) Goethes „Wahlverwandtschaften“ ✔️

b) stets im Boden orientalischer Teppiche eingewebte rote „Glücksfäden“ ❌

c) rote Fäden in den Tauwerken der historischen britischen Flotte ✔️

Die Antworten A und C sind richtig.In seinen „Wahlverwandtschaften“ (1809) verglich Goethe das Tagebuch der Romanfigur Ottilie mit dem „roten Faden“ der britischen Marine, der nämlich „durch das Ganze durchgeht, den man nicht herauswinden kann, ohne alles aufzulösen“. Mit seinem Werk „Zur Farbenlehre“ (1810) machte sich Goethe zu einem Wegbereiter der Farbpsychologie.

Frage 3 von 8
Wie viele Farbnuancen kann ein menschliches Auge unterscheiden?

a) 20.000 ❌

b) 200.000 ❌

c) Zwei Millionen ✔️

Antwort C ist richtig.Etwa 200 Farbtöne kann ein Mensch unterscheiden; variiert man Weißanteil und Helligkeit, ergeben sich rund zwei Millionen Farbnuancen. Menschen gehören zu den „Trichromaten“, da unser Auge gewöhnlich über drei verschiedene Arten von Zapfen als Farbrezeptoren verfügt. Über diese nehmen wir kurz-, mittel- und langwelliges Licht (Blau-, Grün- und Rot-Rezeptor) wahr.

Frage 4 von 8
Bereits vor der Seidenstraße bestand zwischen Afghanistan und dem Mittelmeerraum ...

a) die Lapislazuli-Straße ✔️

b) der Zinnober-Pfad ❌

c) die Indigo-Route ❌

Antwort A ist richtig.Das teuerste Blau der Welt wird auch heute noch aus dem Lapislazuli-Stein gewonnen. Schon seit mehr als 6000 Jahren wird der Edelstein in den Bergen Nordafghanistans geschürft.

Frage 5 von 8
Korrigiert man einen Text mit einem roten Stift, findet man ...

a) mehr Fehler als mit einem blauen ✔️

b) weniger Fehler ❌

c) genauso viele Fehler ❌

Antwort A ist richtig.Eine Studie der California State University mit 133 Probanden ergab: Bei der Korrektur eines Essays fanden die Teilnehmer mit dem Rotstift durchschnittlich 24 Fehler, mit einem blauen nur 19. Rot mit Fehlern zu assoziieren, sei nach entsprechenden Erfahrungen im Laufe der Schullaufbahn fest in uns verankert, so der Studienleiter Abraham Rutchick.

Frage 6 von 8
Bei einer Diät isst man am besten unter ...

a) blauem Licht ✔️

b) gelbem Licht ❌

c) rotem Licht ❌

Antwort A ist richtig.Blau, obwohl die Lieblingsfarbe vieler Menschen, hemmt bei Lebensmitteln den Appetit. Denn in der Natur kommt diese Farbe unter Essbarem nur selten vor. Im Gegenteil. Blau kennzeichnet eher Ungenießbares (Schimmel, giftige Pilze), sodass wir gelernt haben, die Finger davon zu lassen. Auch blau gestrichene Wände sollen eine schlanke Taille fördern. Die Farbkombination Rot-Gelb hingegen
erzeugt eher Appetit – was sich Fast-Food-Ketten zunutze machen.

Frage 7 von 8
Welches Tier verbirgt sich hinter dem natürlichen Farbstoff E 120?

a) Purpurschnecke ❌

b) Cochenilleschildlaus ✔️

c) Tintenfisch ❌

Antwort B ist richtig.E 120 oder auch „Echtes Karmin“ stammt unter anderem aus den Eiern der Cochenilleschildlaus, die einst von Lateinamerika nach Europa gebracht wurde. Mit diesem Farbstoff werden Lebensmittel und Lippenstifte gefärbt. Die im Mittelmeer lebenden Purpurschnecken wurden bereits in der Antike zum Färben entdeckt. Rund 10 000 lebende Schnecken braucht es, um ein Gramm Purpurpigment herzustellen, das dann 2500 Euro kostet.

Frage 8 von 8
Mischt man Gelb mit Blau ... (Mehrfachnennungen möglich)

a) erhält man Grün ✔️

b) ergibt dies Weiß ✔️

c) erhält man Braun ❌

Die Antworten A und B sind richtig.Dabei kommt es auf die Art der Mischung an. Vermischt man die Farben Gelb und Blau aus dem Malkasten miteinander, erhält man Grün, weil das Gelb und das Blau andere Wellenlängen verschlucken; dies nennt sich „subtraktive Mischung“. Bei der „additiven Mischung“ hingegen werden verschiedene Wellenlängen des Spektrums hinzugefügt – etwa wenn sich das Licht farbiger Scheinwerfer mischt. Dabei entsteht aus Grün und Rot erst Gelb, und zusammen mit Blau ergibt sich Weiß.

GEO NR. 03/2017 - Dalai Lama

Mehr zum Thema