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Quiz Was wissen Sie über Sand?


Winzig, aber voller überraschender Phänomene: Sandkörner formen ganze Landschaften - und sind auch aus unserem alltäglichen Leben nicht wegzudenken. Testen Sie Ihr Wissen über die körnigen Mineralien!

Die Auflösung der Fragen finden Sie unten.

Frage 1 von 11
Sandkörner bestehen meist aus ...

a) Calzium

b) Lava

c) Quarz

Frage 2 von 11
Ohne Sand gäbe es weder Beton noch Mörtel - und damit keine Häuser. Welches weitere Produkt wäre ohne Sand undenkbar?

a) Reifen

b) Handys

c) Matratzen

Frage 3 von 11
Sogenannte Fulgurite sind lange, röhrenförmige Mineralien und bilden sich auf Sandböden. Und zwar ...

a) nach einem Vulkanausbruch

b) nach einem Erdbeben

c) nach einem Blitzeinschlag

Frage 4 von 11
Sand aus der Sahara ist auf Autos lästig und kann beim Abwaschen sogar Lackschäden verursachen. In anderen Gebieten ist der Sand dagegen gern gesehen, denn ...

a) Er sorgt für eisfreie Gebiete in der Artkis.

b) Er düngt den Amazonas-Regenwald.

c) Er lässt die Dünen der Namib wachsen.

Frage 5 von 11
Woher kommt eigentlich der Sand an den Nord- und Ostseestränden?

a) Flüsse und Wind haben ihn vom Festland mitgebracht.

b) Aus der Tiefsee.

c) Der Sand war schon immer dort.

Frage 6 von 11
Der weiße Sand tropischer Strände entsteht anders. Wie?

a) Durch Vulkanausbrüche.

b) Der Sand ist Fischkot.

c) Nur in warmem Wasser bilden sich reinweiße Silikate.

Frage 7 von 11
Warum liegen am eigentlich feinen Sandstrand oft Kiesel auf der Oberfläche?

a) Das sind Hinterlassenschaften von Einsiedlerkrebsen.

b) Der Wind weht den feinen Sand weg.

c) Große Steine bewegen sich im Sand nach oben.

Frage 8 von 11
Wer reinen Sandboden im Garten hat, der ...

a) ... flucht über stehendes Wasser auf dem Rasen.

b) ... muss im Sommer sehr oft gießen.

c) ... hat Probleme bei der Bodenbearbeitung.

Frage 9 von 11
Sandkörner können notfalls ...

a) ... Autos antreiben.

b) ... wie Stromleitungen genutzt werden.

c) ... einen Schneidbrenner ersetzen.

Frage 10 von 11
In der Sahara oder der Namib bilden winzige Sandkörner ganze Landschaften. Der Sand kann sich in der Sonne auf 60 °C aufheizen, weshalb sich einige Tiere wie Skinke oder Mulle auf besondere Art fortbewegen, um sich nicht die Füße zu verbrennen ...

a) Sie nutzen den Schwanz als „Surfbrett“.

b) Sie „schwimmen“ unter der Oberfläche.

c) Sie laufen in einer Art Flick-flack.

Frage 11 von 11
Barchane sind sichelförmige Sanddünen mit flachen, spitzen Flanken und werden als Wanderdünen vom Wind vorwärts bewegt. Wie wandern die Dünen?

a) gegen den Wind

b) mit den spitzen Enden voraus

c) als reine Sandmasse, die Sichelform entsteht erst bei Windstille

Achtung Auflösung!

Hier finde Sie die Antworten zur Überprüfung:

Frage 1 von 11
Sandkörner bestehen meist aus ...

a) Calzium ❌

b) Lava ❌

c) Quarz ✔️

Sand besteht überwiegend aus Silizium-Oxid (SiO2) und ist damit wichtiger Bestandteil bei der Glasherstellung.

Frage 2 von 11
Ohne Sand gäbe es weder Beton noch Mörtel - und damit keine Häuser. Welches weitere Produkt wäre ohne Sand undenkbar?

a) Reifen ❌

b) Handys ✔️

c) Matratzen ❌

Siliziumoxid ist bei der Herstellung von Microchips unentbehrlich. Ohne Sand gäbe es keine Computer, Fernseher oder Handys.

Frage 3 von 11
Sogenannte Fulgurite sind lange, röhrenförmige Mineralien und bilden sich auf Sandböden. Und zwar ...

a) nach einem Vulkanausbruch ❌

b) nach einem Erdbeben ❌

c) nach einem Blitzeinschlag ✔️

Ein Fulgurit entsteht durch die hohen Temperaturen von 30.000 Grad Celsius bei einem Blitzeinschlag. Der Sand verschmilzt zu nur wenige Zentimeter dicken, aber manchmal meterlangen Röhren, die sich wie ein Blitz verzweigen können. Daher sehen lange Fulgurite wie versteinerte Blitze aus.

Frage 4 von 11
Sand aus der Sahara ist auf Autos lästig und kann beim Abwaschen sogar Lackschäden verursachen. In anderen Gebieten ist der Sand dagegen gern gesehen, denn ...

a) Er sorgt für eisfreie Gebiete in der Artkis. ❌

b) Er düngt den Amazonas-Regenwald. ✔️

c) Er lässt die Dünen der Namib wachsen. ❌

Ein großer Teil der Nährstoffe im Amazonasbecken kommt aus der Sahara - in Form von mineralienhaltigem Sand, der wie ein Dünger wirkt.

Frage 5 von 11
Woher kommt eigentlich der Sand an den Nord- und Ostseestränden?

a) Flüsse und Wind haben ihn vom Festland mitgebracht. ✔️

b) Aus der Tiefsee. ❌

c) Der Sand war schon immer dort. ❌

Die meisten Sandstrände sind nichts anderes als klein gemahlene Gebirge, die vom Wind oder Flüssen ins Meer gebracht wurden und dort von den Meeresströmugen zu Stränden aufgetürmt wurden.

Frage 6 von 11
Der weiße Sand tropischer Strände entsteht anders. Wie?

a) Durch Vulkanausbrüche. ❌

b) Der Sand ist Fischkot. ✔️

c) Nur in warmem Wasser bilden sich reinweiße Silikate. ❌

Der Sand der meisten tropischen Strände besteht aus fein zermahlenen Korallen und Muscheln. Einen Teil der Brösel liefern Wellen und Strömungen, den Hauptteil aber Papageifische. Diese sind auf bestimmte Algen scharf, die an den Korallen wachsen und schaben dabei die Korallen ab oder zernagen sie gleich ganz. Die feinen Krümel scheiden die wieder aus.

Frage 7 von 11
Warum liegen am eigentlich feinen Sandstrand oft Kiesel auf der Oberfläche?

a) Das sind Hinterlassenschaften von Einsiedlerkrebsen. ❌

b) Der Wind weht den feinen Sand weg. ❌

c) Große Steine bewegen sich im Sand nach oben. ✔️

Größere Partikel wie Kiesel bewegen sich im Sand nach oben. Durch kleine Erschütterungen rieseln Sandkörner unter die minimal angehobenen Kiesel und heben diese mit Zeit immer weiter nach oben.

Frage 8 von 11
Wer reinen Sandboden im Garten hat, der ...

a) ... flucht über stehendes Wasser auf dem Rasen. ❌

b) ... muss im Sommer sehr oft gießen. ✔️

c) ... hat Probleme bei der Bodenbearbeitung. ❌

Sandböden können Regen- und Gießwasser nicht halten. Es rauscht sofort ungenutzt in den Boden und die Pflanzen gegen leer aus. Daher muss man im Sommer viel gießen, sehr viel.

Frage 9 von 11
Sandkörner können notfalls ...

a) ... Autos antreiben. ❌

b) ... wie Stromleitungen genutzt werden. ❌

c) ... einen Schneidbrenner ersetzen. ✔️

Sandkörner können nicht nur zum Reinigen von Oberflächen eingesetzt werden (Sandstrahlen), sie können sogar eine Stahlplatte durchlöchern, wenn die scharfkantigen Körner mit Hochdruck beschleunigt auf ein Hindernis treffen. Denn die einzelnen Sandkörner erzeugen so viel Reibungshitze, dass die Platte schließlich ein Loch bekommt.

Frage 10 von 11
In der Sahara oder der Namib bilden winzige Sandkörner ganze Landschaften. Der Sand kann sich in der Sonne auf 60 °C aufheizen, weshalb sich einige Tiere wie Skinke oder Mulle auf besondere Art fortbewegen, um sich nicht die Füße zu verbrennen ...

a) Sie nutzen den Schwanz als „Surfbrett“. ❌

b) Sie „schwimmen“ unter der Oberfläche. ✔️

c) Sie laufen in einer Art Flick-flack. ❌

Die Tiere bewegen sich in den lockeren Sandschichten dicht unter der Oberfläche mit schlängelnden, fischähnlichen Bewegungen fort und kommen so nicht mit der heißen Oberfläche in Berührung.

Frage 11 von 11
Barchane sind sichelförmige Sanddünen mit flachen, spitzen Flanken und werden als Wanderdünen vom Wind vorwärts bewegt. Wie wandern die Dünen?

a) gegen den Wind ❌

b) mit den spitzen Enden voraus ✔️

c) als reine Sandmasse, die Sichelform entsteht erst bei Windstille ❌

Barachane entstehen bei konstantem Wind aus einer Richtung. Die spitzen Seitenarme haben weniger Masse als der Hauptkamm, sodass der Wind kann die einzelnen Körner am Rand leichter wegpusten kann. Die Seitenarme bewegen sich daher schneller und „eilen“ der Düne voraus.


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