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Spendenaktion Unterstützen Sie den Kampf gegen die Geisternetze – mit der GEO-Charity-Uhr

Kegelrobben in Nord- und Ostsee: in Lebensgefahr durch Kunststoffnetze
Kegelrobben in Nord- und Ostsee: in Lebensgefahr durch Kunststoffnetze
© Pat Stornebrink / shutterstock
Verlorene Fischernetze gefährden das Leben von Robben und Fischen. GEO hilft mit einer Spendenaktion

Sie driften irrlichternd im Wasser, verhaken sich an Felsen und Wracks und gefährden Fische und Schweinswale, Krebstiere, Seevögel und Robben: Sogenannte Geisternetze treiben weltweit in Ozeanen und Meeren. Auch rund um Rügen. Genau dort will GEO helfen, die ungesicherten Fischfanggeräte zu bergen.

Zusammen mit der Manufaktur Mühle-Glashütte bringt GEO eine Uhr heraus: die ProMare Datum „Edition GEO“. Vom Erlös jedes verkauften Zeitmessers gehen 100 Euro an die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e. V. (GRD), die bereits seit 2019 Geisternetze aus der Ostsee fischt. Das ist aufwendig und teuer. Die Bergung nur einer Tonne des Flechtwerks kostet 1000 Euro. 

© Mühle Glashütte

Robust sollte sie sein, bestens ablesbar und präzise ticken – das war der Anspruch von GEO und der Manufaktur Mühle-Glashütte, als sie gemeinsam die Uhr „Edition GEO“ entworfen haben. Schließlich richtet sie sich als Teil der „ProMare“-Uhrenfamilie an Outdoor-Fans, die das Meer, Camping, Bergwandern oder Moutainbiken lieben. Die Automatik-Uhr mit Leder- oder Kautschukband ist wasserdicht bis 30 bar und ab sofort exklusiv im GEO-Shop erhältlich. 100 Euro je verkaufte Uhr nutzt die Gesellschaft zur Rettung der Delphine, um Geisternetze zu bergen. Die Auflage ist limitiert auf 102 Exemplare – mindestens so viele Fisch- und Säugetierarten werden durch die Bergungsaktionen in der Ostsee geschützt.

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Und jede Tonne zählt! Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat hochgerechnet, dass die Geisternetze in den Weltmeeren mehr als 640 000 Tonnen wiegen. Auch in der Ostsee sind die Mengen enorm: Die private Stiftung Baltic Sea 2020 schätzt allein die Menge verlorener Kiemennetze – rechteckige, senkrecht im Wasser hängende Geflechte – pro Jahr auf 5500 bis 10 000 Stück.

Problematisch sind alle Arten von Netzen, egal ob Schlepp-, Stellnetz oder Reuse. Immer häufiger reißen sie sich von den Booten los, etwa bei Sturm oder weil sie sich unter Wasser verhaken, oder müssen aufgrund eines Notfalls gekappt werden. Das passiert, seit an den deutschen Küsten Scholle, Dorsch und Hering gefangen werden. Doch früher knüpften die Fischer und Fischerinnen ihre Netze aus Hanf, Sisal und Leinen, heute besteht das Flechtwerk aus Kunststoffen wie Nylon, Polypropylen und Polyethylen. Es dauert Jahrhunderte, bis sie verrottet sind. Währenddessen angeln die Netze unkontrolliert weiter nach Beute: Fische verhaken sich mit ihren Kiemen darin, Seevögel und auch große Tiere wie Schweinswale und Kegelrobben können sich darin verfangen.

Also raus damit aus dem Wasser. Doch was macht man mit den geborgenen Netzen? Die GRD löst die Frage kreativ: Ein rund 800 Kilogramm schweres Geisternetz, das im Juli 2020 aus der Ostsee gehoben wurde, lässt die Organisation zurzeit zu hübschen Armbändern verarbeiten. Mehr Informationen zu Geisternetzen finden Sie auf delphinschutz.org.


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