Weiße Wüste
Glühende Hitze, flirrende Luft, kein Wasser weit und breit: So stellt man sich die Sahara vor. Doch gelegentlich bedeckt ein Kälteeinbruch ihre Sanddünen mit Schnee. So geschehen 2018 um die algerische Stadt Aïn Séfra, auch "Tor zur Wüste" genannt. Sie liegt gut 1000 Meter über dem Meeresspiegel. Trifft feuchte Seeluft dort auf eisige Wüstenluft, fallen Flocken. Einst galt das Phänomen als extrem selten – doch seit 2016 tritt es in der Gegend immer wieder auf.
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