Vom Fluch der Magie

Vor zwölf Jahren betritt David Signer zum ersten Mal das Zimmer eines traditionellen afrikanischen Heilers. Sieht blutbespritzte Wände, Töpfe mit Kräutersud, Kaurischnecken. Eine unheimliche Welt, deren Rätsel der Schweizer Ethnologe fortan in vielen Feldstudien zu ergründen sucht. Der Zauber, weiß er heute als Eingeweihter zu berichten, wirkt tatsächlich - wenn auch anders als gedacht. Er macht Angst vor Veränderung. Er lähmt die Entwicklung Afrikas
In diesem Artikel
Hexerei ist unsichtbar
Der Einfluss der Geister
Performance-Künstler
Eine Herr- und Knecht-Beziehung

Hexerei ist unsichtbar

Zürich, September 2002. "Madame Coulibaly, Abengourou" steht als Absender auf einem Brief. "Lieber David", schreibt sie, "dein Freund Tiegnouma Coulibaly ist am 16. September gestorben. Wir sind hier, seine zwei Frauen und fünf Kinder, und es fehlen uns sogar die Mittel, um Essen einzukaufen." Tränen treten mir in die Augen. Tiegnouma Coulibaly war ein Heiler, den ich zu Beginn meiner mehrjährigen Feldforschung in Westafrika kennen lernte.

Hexerei ist unsichtbar

Abengourou, Oktober 1994. Ich bin zum ersten Mal in der staubigen Provinzstadt der Elfenbeinküste. Für eine ethnologische Studie suche ich den Kontakt zu traditionellen Heilern, "Féticheurs". Sie besitzen in Westafrika einen zwiespältigen Ruf. Einerseits gelten sie tatsächlich als Heiler. Andererseits traut man ihnen aber auch zu, anderen zu schaden. In einem Ministerium lerne ich einen Beamten kennen. Er erzählt von einem Hexer, der sich in Sekundenschnelle nach Paris begab, um dort seinen eigenen Sohn aufzufressen, weil der nichts von seinem Lohn an seine Familie in Afrika schickte. "Er fraß ihn wirklich auf?" "Natürlich nicht buchstäblich", sagt der Mann. "Er hat die Seele des Sohnes, sein unsichtbares Doppel, wie wir sagen, zerstört. Der Junge starb nicht sofort, aber er verlor nach und nach an Lebenskraft." "Und wurde der Vater verhaftet?" Der Beamte erklärt: "Niemand konnte beweisen, was er getan hatte. Sein Körper lag ja die ganze Nacht hier neben seiner Frau. Sein Double war nach Paris geflogen. Hexerei ist unsichtbar."

An diesem Nachmittag erhalte ich eine erste Ahnung vom Zusammenhang zwischen sozialem Aufstieg, Neid und Hexerei; von einem Albtraum, der die Menschen von Dakar im Senegal bis Daressalam in Tansania verfolgt. Was die Afrikaner "Hexerei" nennen, ist soziale Realität. Hexerei ist eine Metapher für von Missgunst geprägte Sozialbeziehungen: Es soll dir nicht besser gehen als mir. Auch wenn man den Glauben an fliegende Väter, die nachts ihre Söhne am anderen Ende der Welt heimsuchen und auffressen, nicht teilt, so ist doch die zerstörerische Kraft des Neides im subsaharischen Afrika unübersehbar. Der Druck der Verwandtschaft auf jeden, der etwas hat, ist unerbittlich. Die Bittsteller sind nie zufrieden. Und die Verwandtschaft ist tendenziell unendlich.

Die blauen Wände sind blutbespritzt

Am nächsten Morgen bringt der Beamte meine Freundin Nadja und mich zu Tiegnouma Coulibalys Haus, das diesem von einem Politiker zur Verfügung gestellt wurde. Coulibaly ist knapp 30 Jahre alt, trägt Jeans und ein Hemd mit der amerikanischen Flagge darauf. Nach dem Essen zieht er ein dunkelgelbes Gewand aus roher Baumwolle an, bestickt mit in Leder gefassten Amuletten, die ihn nicht nur gegen Geisterattacken, sondern auch gegen Gewehrkugeln schützen sollen. Er führt uns in ein fensterloses Hinterzimmer. Der Zementboden ist übersät mit Kräuterbüscheln, Wurzeln, Kerzen, Sandhaufen, Tierfellen, Stoffbeuteln, Tontöpfen, Plastikflaschen und Gläsern, die mit braunen Flüssigkeiten, Samen und Rindenstückchen gefüllt sind. Von der Decke baumelt eine Kürbisschale mit einer braunen Masse, die aussieht wie Kot. Die blauen Wände sind blutbespritzt, überall hängen Notizzettel mit einer Art Strichcode.

Wir setzen uns auf eine Strohmatte. Coulibaly kramt aus einem Leinensäckchen ein Dutzend Kaurischnecken hervor. Sie sind als Orakel geeignet, weil sie deutlich unterscheidbare Unter- und Oberseiten besitzen, auf die sie beim Wurf zu liegen kommen. Coulibaly spuckt ein paar Mal leicht auf die Kaurischnecken und reicht sie mir. Er fordert mich auf, ihnen ganz leise meine Fragen anzuvertrauen. Meine Freundin Nadja ist Diabetikerin. Ich frage die Kauris unter anderem, ob Coulibaly etwas dazu sagen kann, ob er vielleicht ein traditionelles Heilmittel kennt. Dann gebe ich ihm die Gehäuse zurück und füge etwa einen halben Euro hinzu. Coulibaly wirft die Kauris zusammen mit den Münzen vor sich auf die Bastmatte, studiert die Anordnung, nimmt sie in einem schwungvollen Wisch wieder auf und wirft sie erneut. Dann sagt er: "Du hast Träume, die dir Angst machen. Das sind die Geister, die dich heimsuchen. Du musst ein Opfer darbringen: einen weißen Hahn, sieben weiße Kolanüsse, Kuhmilch. Ich werde dir in einem Tontopf einen Zaubertrank zubereiten."

Der Einfluss der Geister

Es stimmt, ich habe häufig Albträume, denke ich. Aber wer hat die nicht? Ich halte den Mund. Coulibaly wirft die Kauris erneut. "Eine Frau in deiner Familie ist zuckerkrank." Ich denke natürlich an Nadja. Doch Coulibaly fährt fort: "Sie magert ab. Sie hatte mehrere Kinder, aber ihre Ehe ging in die Brüche. Ihr ehemaliger Mann ist tot." Das trifft auf meine Großmutter zu. Nur dass ihr Ex-Mann noch lebt. Am Ende der Sitzung spreche ich Coulibaly auf Nadjas Diabetes an, den er nicht erkannt hat. Er fragt, welche Symptome sie habe. "Keine", sagt sie, "solange ich Diät halte und regelmäßig Insulin spritze." "Eben", erwidert Coulibaly, "dann ist die Krankheit für die Kauris auch nicht sichtbar."

Der Einfluss der Geister

Der Ablauf dieser Konsultation ist typisch. Der Heiler stellt keine Fragen an den Klienten. Sein Ehrgeiz liegt vielmehr darin, alles mit seinen Orakeltechniken herauszufinden. Traditionelle Heiler sehen auch keinen Unterschied zwischen medizinischen, psychologischen, sozialen oder spirituellen Problemen. Denn sie alle sind auf Hexerei oder den Einfluss von Geistern zurückzuführen und müssen mit Medikamenten, Amuletten und durch Opfergaben behandelt werden. Nach der Konsultation gehen wir zusammen auf den Markt, um die Zutaten für die Behandlung zu kaufen. Dann zieht sich Coulibaly zurück, wir treffen ihn am Abend wieder.

Die Objekte, die er präpariert hat, liegen verstreut um eine hölzerne Fetischfigur. "Sie heißt Tschamatschigi", sagt Coulibaly, "Großer Chef". In einer Ecke des Behandlungszimmers liegt ein Huhn mit zusammengebunden Füßen. Coulibaly fordert mich auf, dem Tier in die Augen zu schauen. Dann schneidet er ihm die Kehle durch und lässt sein Blut über Tschamatschigi tropfen. Anschließend überreicht Coulibaly mir einen Tontopf, der mit Wurzeln, Rindenstückchen und blutigen Hühnerfedern gefüllt ist. "Du musst das mit Wasser aufkochen, abkühlen lassen und eine Woche lang täglich ein Glas davon trinken." Außerdem soll ich ein in Zeitungspapier gewickeltes Päckchen bei einem Schuster in Leder einnähen lassen und als "Gris-Gris" am Hosenbund tragen, zur Abwehr allgegenwärtiger Hexer. Nadja erhält eine Goldkette zum Schutz vor einem aufsässigen Geist, 100 Kaurischnecken für ein erfolgreiches Jahr sowie einen Silberring, der Neider abschrecken soll.

Die Brühe, die wie Jauche stinkt, vertreibt die Albträume

In den folgenden Tagen nehme ich den Zaubertrank zu mir. Erst habe ich Coulibalys Äußerung über meine Albträume belächelt, aber dann geschieht etwas Seltsames: Sie verschwinden. Jahre der Psychoanalyse konnten sie mir nicht austreiben - aber dieser Brühe, die stinkt wie Jauche, gelingt es. Coulibaly fasst den Begriff Medikament in einem sehr weiten Sinn auf. So wird etwa auch ein Silberring als Medikament bezeichnet. Allerdings bliebe ohne die Hilfe Tschamatschigis ein Ring nur ein Ring. Erst der Fetisch verleiht den Dingen jenes unsichtbare "Mehr", das sie zu heilkräftigen Wundermitteln macht. Und bei den Gris-Gris spielt es zwar eine Rolle, mit welchen Ingredienzen sie gefüllt werden, aber wirksam werden sie erst durch den Beistand der Geister.

Ob Magie "schwarz" oder "weiß" ist, ist häufig nur eine Frage der Perspektive, und Heiler wie Coulibaly erinnern mich in ihrer Amoralität oft an Anwälte, wenn nicht an gedungene Mörder: Sie führen Aufträge ihrer Kunden aus. Einmal spreche ich Coulibaly auf die weit verbreitete Angst vor Menschenopfern an. Er sagt nur: "Kleine Wünsche erfordern kleine Opfer, große Wünsche erfordern große Opfer." Ob Heiler wie Dah Konwiré oder Coulibaly tatsächlich in der Lage sind, durch schwarze Magie jemanden zu töten? Dumme Frage? Hexerei ist eine Realität, nicht unbedingt eine „materielle“ – sicher aber eine soziale. Vielleicht kann man es am besten so beschreiben: Der Neid prallt am Beneideten nicht ab, sondern richtet in seiner Seele etwas an, was in Afrika "Verhexung" genannt wird.

Performance-Künstler

Die afrikanische Gesellschaft, besonders die dörfliche, ist zugleich egalitär und hierarchisch organisiert. Egalitär: Wer aus dem heimischen Milieu ausbricht oder ältere Brüder oder Schwestern überrundet, wird bestraft, sofern er die Überholten nicht gebührend entschädigt. Hierarchisch bedeutet: Niemand darf mit Höhergestellten rivalisieren. Widerrede gegenüber einem Dorfältesten oder einem Politiker wird rasch als Respektlosigkeit aufgefasst. Hexerei ist demnach auch ein Mittel, den Status quo einer Gesellschaft zu erhalten, Ehrgeizige "herunterzuholen" und Wandel zu unterdrücken. Es gibt nur zwei Wege, der Hexereibedrohung zu entkommen: Man macht sich klein und verharrt an seinem zugewiesenen Platz. Oder man versucht sein Glück in der Ferne – wobei allerdings nie sicher ist, dass einen die Missgunst der Familie nicht doch irgendwann einholt.

Heiler sind "Performance-Künstler"

Ein afrikanischer Heiler ist zugleich weniger und mehr als ein Arzt: Er ist Seelsorger, Therapeut, Zeremonienmeister, eine Art Performance-Künstler – aber auch ein Ökonom, Spezialist für Lastenverteilung. Die mal implizite, mal explizite Lektion, die er seinen Klienten erteilt, lautet: Aufsteigen ist gefährlich. Kann der andere nicht in irgendeiner Form teilhaben an deinem Erfolg, wird Neid heraufbeschworen. Dieser kann tödlich sein. Am meisten musst du dich vor der eigenen Familie vorsehen. Sie ist wie eine Seilschaft: Der Obere kann den Unteren vor dem Absturz retten. Aber der Untere kann den Oberen auch mit in den Abgrund ziehen. Die extreme Solidarität, der Zwang zur Einebnung der Unterschiede mag im Dorf sinnvoll und gerecht sein. Aber unter den Bedingungen der Marktwirtschaft führen sie zur Lähmung jeglichen Unternehmergeistes. In Mali gibt es die Redensart: "Misserfolg wird verziehen. Erfolg nicht."

Tiengolgo, August 1997. Coulibaly hat mich eingeladen, ihn bei einem Familienbesuch zu begleiten. Die Geschichte seiner Kindheit, die er mir eines Abends beim dritten Guinness erzählt, klingt abenteuerlich: "Ich habe viel gelitten, wie alle guten Heiler. Bis ich sieben Jahre alt war, war ich gelähmt. Dann entführten mich Geister in den Busch, wo ich drei Jahre verbrachte. Meine Eltern dachten, ich sei tot, und hielten ein Begräbnis ab. Ich ernährte mich von den Früchten des Waldes, und die Geister zeigten mir die Medikamente. Dann kehrte ich, am Tag, als meine Großmutter starb, geheilt zurück. So wurde ich Féticheur." Die Sehergabe habe er von seinem Vater geerbt, sagt Coulibaly. Doch die Begegnung mit dem Alten ist desillusionierend. Er ist fast blind, liegt betrunken und halbnackt unter dem Vordach seiner

Hütte und albert herum.

Geschenke werden noch einem bestimmten Muster verteilt

"Zwecklos", sagt Coulibaly nur und macht sich konzentriert wie ein Schachspieler daran, Geschenke im Dorf zu verteilen: Zucker, Schnaps, Seife, Reis, Batterien, Mayonnaise. Besonders die 100 Kolanüsse müssen nach einem Schlüssel unter die Leute gebracht werden. Bloß keinem das Gefühl geben, zu kurz zu kommen! Obwohl Coulibaly als Féticheur zu den wenigen gehört, die sich dank ihrer anerkannten Randposition Tabubrüche und Normverstöße erlauben können, fürchtet er Neid und daraus resultierende Attacken wie jeder andere Rückkehrer. Kaum sind alle Geschenke verteilt, fahren wir in die nächste Provinzstadt, wo wir fortan übernachten. "Ich habe vier Lehrlinge"“, sagt mir Coulibaly. "Aber meine Söhne sollen nicht Heiler werden. Es ist zu hart." Hart, weil ein Heiler wie ein Krieger auf einem unsichtbaren Schlachtfeld agiert. Beständig ist er in Konflikte um Leben und Tod verwickelt und riskiert, zwischen die Fronten zu geraten.

Im Lauf der Jahre, die ich mit ihm im Behandlungszimmer und auf Reisen verbringe, entdecke ich hinter dem Draufgänger einen anderen Coulibaly: einen misstrauischen, von Ahnungen und Albträumen heimgesuchten Menschen, der überall Verschwörung und Niedertracht wittert. Auf unseren Reisen suchen wir oft andere Heiler auf. Für Coulibaly ist das eine Art Werkspionage. Er gibt nie preis, dass er selbst Heiler ist, und von 50 Wahrsagern, die wir besuchen, erkennt es nur ein Einziger in seinem Sandorakel – und Coulibaly streitet es vehement ab. "Wenn man weiß, dass ich Féticheur bin, und jemandem passiert etwas, könnte man mir die Schuld geben", erklärt er sein Inkognito.

Eine Herr- und Knecht-Beziehung

Fast größer noch als die Angst, ein Opfer schwarzer Magie zu werden, ist im subsaharischen Afrika die Furcht, der Schadenszauberei bezichtigt zu werden. Und sie ist berechtigt. Die Schuld für Armut, Arbeitslosigkeit oder Alkoholismus sucht man immer beim anderen. Und häufig bei den Schwächsten in der Gesellschaft. Nicht wenige mittellose Eltern verstoßen ihre Kinder, weil diese angeblich hexen - und so verantwortlich sind für die familiäre Misere. Exorzisten nehmen sich dann der "Besessenen" an, um sie während öffentlicher Teufelsaustreibungen brutal zu quälen.

Eine Herr- und Knecht-Beziehung

Wie schwierig muss es sein, etwas auf die Seite zu legen, wenn man ständig aufgefordert wird, zu teilen. "Tais-toi, jaloux!"“ – "Schweig, Neider!" steht auf einem Aufkleber, den in Westafrika viele Autos und Mofas tragen. Und im Senegal gibt es eine Redensart: "Wenn ich dein Geld nicht fressen kann, dann fresse ich dich." Die Beziehung, mit der sich solche gesellschaftlichen Verhältnisse beschreiben lassen, ist jene zwischen Herr und Knecht. Der Arme partizipiert am Wohlstand des Reichen nicht, indem er ihm nacheifert, sondern indem er sich unter seinen Schutz begibt, an seine Wohltätigkeit appelliert und ihm dafür Gehorsam und Bewunderung schenkt.

Die kamerunische Ökonomin Axelle Kabou stellt in ihrem Buch "Weder arm noch ohnmächtig" die These auf, Afrika nehme gegenüber dem Westen die passive, infantile Haltung eines bettelnden Klienten gegenüber einem allmächtigen Patron ein: "Die Afrikaner sind die einzigen Menschen auf der Welt, die noch meinen, dass sich andere als sie selbst um ihre Entwicklung kümmern müssen." Die Vorwürfe Afrikas an ein "geiziges, ausbeuterisches, neokoloniales Europa" wären dann die Kehrseite dieser Haltung: eine Art kollektive Hexereiandrohung. Sie bringt dem Kontinent vielleicht Entwicklungsgelder ein oder Schuldenerlasse, aber taugt kaum als langfristige Wachstumsstrategie.

Kontakt zu den Verstorbenen herstellen

Zürich, Dezember 2005. Der Kontakt zu Coulibalys Familie ist abgebrochen. Ich sitze in einem Industrievorort im Wohnzimmer einer Frau, die behauptet, Kontakt zu Verstorbenen aufnehmen zu können. Eine Stunde lang erzählt sie Nichtssagendes. Aber dann nimmt sie plötzlich einen Schwarzen in einem gelblichen Gewand wahr: "Es ist jemand, der sich in seiner Kultur sehr genau auskennt, der weiß, wie etwas geschieht und warum." Sie beschreibt ihn in allen Details, Größe, Figur, die auffällige Lücke zwischen den Vorderzähnen: Coulibaly. "Niemand weiß genau, wie er gestorben ist. Es ist nach einem Streit mit einem anderen Medizinmann passiert. Als er etwas zusammenmischte, um sich zu schützen, hat er einen Fehler gemacht. Er ist erstickt." Sie sagt, seine Familie sei verstreut, aber eine seiner Frauen sei in sein Dorf zurückgekehrt und praktiziere jetzt dort, was sie von ihm gelernt habe. Mir macht Coulibaly heftige Vorwürfe, dass ich nicht mehr regelmäßig Opfer darbringe. Ganz der Alte, denke ich.

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