Reisetipp: Krimmler Wasserfälle
Krimmler Wasserfälle: Das erlebten unsere Mitglieder
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traumhafte Wanderung
Da wir erst gegen Mittag in Krimml eintrafen, entschieden wir uns für die "bequeme" Besichtigungsart - mit dem Taxi (diese stehen unten in Massen auf Kunden wartend) fahren wir über einen Bergweg ganz nach oben und wandern dann entlang der beeindruckenden Wasserfälle talwärts. Wunderschön - an jeder Ecke des Weges hat man einen anderen faszinierenden Ausblick und durch den Taxidienst ist die Wanderung auch für müde Knochen und kurzentschlossene kein Problem.
Bilder von BernieMayer zu Krimmler Wasserfälle
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Die mächtigsten Wasserfälle der Alpen
Die Krimmler Wasserfälle sind ein Superlativ für sich. Zwar sind sie nicht die höchsten und auch nicht die wasserreichsten Fälle der Alpen, doch vereinigen sie genau diese beiden Eigenschaften in sich, zu einem, im alpinen Bereich, unüberbotenen Konsens. 360 Meter tief stürzt die Krimmler Ache, in mehreren Kaskaden zu Tal. Als Spitzenwert ihrer Wasserführung wurden einmal 390 cbm/sec. gemessen, am Abend eines heißen Sommertages, nach einem Gewitter. Doch auch bei geringerer Wasserführung bieten diese Fälle eindrucksvolle Schaubilder eines tosenden Infernos. Mehrere abgeschrankte Kanzeln ermöglichen dem Wanderer das feuchte Vergnügen, nah an die Fälle heran zu gehen, um imposante Einblicke in die Arbeit des Wassers zu nehmen. Der Verlauf der Fälle ist gekennzeichnet durch verschiedene Härtegrade des Grundgesteins und unterschiedliche Schrägstellung der Schichten.
Zwischen dem mittleren und dem oberen Fall konnte die Ache ein begrüntes Flachstück, das „Schönangerl“ ausräumen. Der obere Fall stürzt 140 Meter tief über einen Härtling. Das Weiterwandern, von der Schettbrücke über dem oberen Fall, bis zum Krimmler Tauernhaus ist überaus lohnend. Die Strecke ist zwar relativ flach, bietet aber immer wieder abwechslungsreiche Panoramen und idyllische Plätze. Ist die Ache selbst auch nicht immer zu sehen, so sieht man doch immer wieder Wasserfälle von den hohen Felsflanken herabstürzen. Beim Tauernhaus selbst stürzt der Rainbach in mehreren Stufen in den Talgrund. Nachmittags empfiehlt es sich, die Fälle, ab der Schettbrücke, noch mal zu gehen. Viele Regenbögen zieren dann dieses farbenfrohe Spektakel, das dem Wanderer so noch eindrucksvoller in Erinnerung bleibt.Bilder von p4t4r zu Krimmler Wasserfälle
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