Rasa Malaysia

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Rasa Malaysia

Rasa Malaysia: 5 Sterne bei 1 Bewertung

Das erlebten unsere Mitglieder

  • Rasa Malaysia: Bewertet mit 5 Sternen
    Blula 18.03.12

    Der Geschmack Malaysias.... ein kulinarisches Abenteuer

    Reist man nach Malaysia, sollte man alle Vorsätze, die das Achten auf die schlanke Linie anbelangen, besser zu Hause lassen. In diesem multikulturellen Land blühen einem kulinarische Verführungen und Köstlichkeiten praktisch an jeder Straßenecke. Restaurants und Garküchen bieten Köstlichkeiten chinesischer, malaiischer, indischer, thailändischer, koreanischer und indonesischer Küche an. Allein schon von den verschiedenartigen Düften kann man sich ständig berauschen lassen. Geht man durch die belebten Hawker Centres, kann man auch beinahe zu jeder Tages- und Nachtzeit erleben, dass die Malaysier, besonders jene chinesischer Abstammung, selbst große Freude am Essen haben. Hier ist immer was los und man sollte von den einheimischen, meist recht preiswerten Gerichten ebenfalls kosten. Für wenig Geld kann man sich in jeder Garküche satt essen. Wen stören da schon die Plastikteller und die wackligen Stühle....

    Malaiisch
    In der malaiischen Küche bestehen die Gerichte vorwiegend aus Reis, Curries und frischen einheimischen Zutaten. Dazu gibt es Rindfleisch, Fisch- und Gemüse mit einer scharfen Sambalsoße. Beliebt sind die „Satay“ –Spieße, die auf Holzfeuer gegrillt und dann mit einer sehr leckeren Erdnusssoße verspeisst werden. Oder... „Ikan Panggang“, das ist ein in einem Bananenblatt gerösteter Fisch, der mit scharfer Soße aus Garnelenpaste, Chili und Zwiebeln serviert wird. Oder.... „Laksa Asam“, eine kräftige Fischsuppe mit Reisnudeln und Minzblättern. Malaiische Gerichte zeichnen sich durch ein besonders köstliches Aroma aus, welches sie u.a. durch die Zugabe von Ingwer, Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Kardamon und Zitronengras erhalten. Kokosmilch verleiht vielen Speisen einen besonders delikaten Geschmack, besonders in Verbindung mit Zitronenblättern und Tamarindenmark. Malaiische Gerichte sind im allgemeinen nicht so scharf wie thailändische oder südindische Speisen, bei denen man, wenn man’s nicht gewohnt ist, schon mal Feuer speien kann, welches man dann am besten mit Reis löscht.

    Chinesisch
    Es waren wohl die Chinesen, die die Nudelgerichte nach Malaysia brachten, so z.B. auch die Reisnudeln, die entweder gebraten oder in einer Suppe verspeist werden. Ein überall anzutreffendes chinesisches Gericht ist „Fried Hokkien Mee“, welches aus verschiedenen gebratenen Nudelarten mit Schweinefleisch, Garnelen, Bohnensprossen, Gemüse und einer scharfen Chilipaste besteht. Besonders beliebt bei chinesischen Imbissen ist ein in Brühe gegartes Hainan-Hähnchen auf Reis. Die chinesischen Einwanderer führten praktisch die ganze Palette kulinarischer Köstlichkeiten aus der kantonesischen und shanghainesischen Küche ein, sodass man als Reisender auch hiervon überall kosten kann.

    Nonya-Küche
    Eine Kombination aus malaiischer und chinesischer Kochart ist die Nonya-Küche. Als die ersten chinesischen Einwanderer malaiische Frauen heirateten, war es so, dass sie wohl nach wie vor ihre gewohnten Gerichte auf den Teller bekommen wollten, z.B. auch Schweinefleisch, was es in der malaiischen Küche nicht gibt. Die Nonya-Gerichte sind im allgemeinen milder und etwas feiner.

    Thailändisch
    Die thailändische Küche kann extrem scharf sein. Durch die beliebten kleinen roten und grünen Chilis, die fast immer dazu gehören, entsteht so was wie ein Flammenwerfereffekt. Wer das nicht aushält, sollte schon bei der Bestellung „Stopp“ sagen. Ein sehr populäres Gericht in der Thaiküche ist „Gai Yang“. Hier wird Hühnerfleisch mit einer exotischen Gewürzmischung eingerieben, über Holzkohle gegrillt und ständig mit Kokosnussöl übergossen. Dazu wird süßsaure Sahne serviert. Suppenfreunde werden „Tom Yang“ mögen. Das ist eine Hühnerbrühe mit vielen Gewürzen wie Zitronengras, Ingwer, Galgantwurzel, Zitronenblättern und.... natürlich Chilies.

    Indisch
    Wer sich auf indische Gerichte einlässt, muss ebenfalls wissen, dass diese besonders feurig sein können, vor allem, wenn es sich um südindische Gerichte handelt. Hier werden Gemüse- und Fleischcurries gerne auf frischen Bananenblättern serviert, z.B. „Daun Pisang“. Nicht so scharf ist die nordindische Küche. „Korma“, so nennt sich eine mildere Curryversion. Viele Fleischgerichte werden bei den Indern mit einer würzigen Joghurtsauce serviert. Sie verstehen sich auch auf leckere Snacks, Brot ( roti, naan ) mit köstlichen Beigaben.



    Um sich in Malaysia ein Essen zu kaufen, oder ein Menü zusammenzustellen, braucht man nicht unbedingt die Landessprache zu beherrschen. Man sollte nur wissen, dass „nasi“, „mee“ Reis bzw. Nudeln und „goreng“ gebraten heißt. „Ikan“ ist Fisch, „ayam“ Hähnchen.

    Also, auf nach Malaysia..... schon der kulinarischen Genüsse wegen. Der Appetit kommt von alleine, wenn man durch die Food-Zentren streift, wo einem alle Düfte Asiens in die Nase steigen.

    Bilder von Blula zu Rasa Malaysia

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