Slawenburg Raddusch

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Slawenburg Raddusch

Slawenburg Raddusch: 4 Sterne bei 1 Bewertung

Das erlebten unsere Mitglieder

  • Slawenburg Raddusch: Bewertet mit 4 Sternen
    Vinni 06.01.12

    Als Zwischenstation auf dem Weg nach Usedom haben wir letztens die Slawenburg Raddusch besucht, die nur einen Katzensprung vom Autobahnkreuz Spreeau entfernt.

    An dieser Stelle befand sich ein slawischer Rundwall, der einst eine Wehranlage trug. Nach den archäologischen Erkenntnissen wurde die Burg wieder so aufgebaut, wie sie einmal ausgesehen haben soll. Das heißt, eine Holzgitterkonstruktion, die mit Erde aufgefüllt war, mit mehrere Meter dicken Wänden. Heute haben die Wände eine Betonkonstruktion, in der ein ganzes Museum Platz findet, früher war das massive Wandung. Begonnen wurde der Bau vermutlich im Jahr 701, gut 150 Jahre später wurden die Wände restauriert und noch mal verstärkt und bis ca. 950 wurde das Bauwerk genutzt. Dann gewannen die Christen die Übermacht in der Gegend und die slawische Kultur der Lusitzi verschwand in der Versenkung der Geschichte.

    Das Museum in der Slawenburg gibt einen Eindruck über Leben und Kultur der ehemaligen Bewohner. Es ist eine sehr schöne Ausstellung mit Liebe fürs Detail – und vor allem mit netten kleinen Trickfilmchen anstelle von langen Erklärtexten. Da konnte man sehr anschaulich erkennen, wie die Ausstellungsstücke früher mal ausgesehen haben und wie sie benutzt wurden. Das war nett gemacht.

    Ansonsten kann man auf die Burgmauer steigen und in die Landschaft gucken. Man kann drumrumlaufen und sich vorstellen, wie es früher mal ausgesehen hat. Ein schönes Bauwerk und durchaus einen Zwischenstopp wert. :)

    Bilder von Vinni zu Slawenburg Raddusch

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Slawenburg Raddusch 4.00 1

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