Kunden-Schlepper

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Kunden-Schlepper

Kunden-Schlepper: 4 Sterne bei 6 Bewertungen

Mit freundlicher "Hilfsbereitschaft" versuchen auf den Straßen in Bangkok Schlepper für z.B.Schmuckgeschäfte die Touristen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in die entsprechenden Geschäfte zu locken.Manchmal mit sehr unangenehmen Folgen wenn der erwartete Verkaufserfolg ausbleibt

Das erlebten unsere Mitglieder

  • Kunden-Schlepper: Bewertet mit 4 Sternen
    lynley 19.01.08

    Vorsicht in Bangkok

    Es wird zwar in vielen besseren Reiseführern darauf hingewiesen, aber da wir selbst eine ausgezeichnete Vorstellung erlebt haben und einige unserer Mitreisenden trotzdem auf die Masche hereingefallen sind, hier ein Bericht über die Vorgehensweise der Kundenschlepper in Bangkok.
    Während wir über den Fluss hinweg Wat Arun staunend angeschaut haben und uns unterhalten haben, wurden wir von einem jungen sympathischen Mann angesprochen, der sich sooo freute Deutsche zu treffen und mal wieder (ausgezeichnetes ) Deutsch sprechen zu können. Gleich zeigte er uns Bilder, wie er in Deutschland gewohnt hatte und Bilder seiner Familie und erzählte und erzählte...Dann wollte er wissen, ob wir das Boot rüber zum Tempel nehmen wollten. Das wäre umsonst ,der Tempel wäre geschlossen wegen Überschwemmung. (Wir sind keine Stunde vorher mit einer Reiseleiterin auf dem Boot vorbeigefahren und sie empfahl uns den Besuch dort und gab Tipps wie wir am Besten hinkommen !) Zu uns gesellte sich noch ein Mann, der ebenfalls deutsch sprach und ebendies bestätigte, uns aber gleichzeitig einen viel schöneren Tempel empfahl, wo ein uralter Budha nur gerade heute ausgestellt wurde. Schon rief er ein Tuk Tuk herbei (welches schon in der Nähe gelauert hatte) und dann kam er damit heraus, dass dort auch ein Schmuckgeschäft ist, gaaanz billig, er würde ja die Preise von z. B. Christ in Deutschland kennen usw. usw. Währenddessen gingen wir weiter zum Tempel mit dem liegenden Budha und selbst vor den geöffnetet Toren dieser Anlage wollte er uns noch überzeugen, dass dieser Tempel heute auch geschlossen ist. Wir hatten reichlich Mühe sie abzuschütteln aber den Spaß der Vorstellung wars wert.
    Leider haben nicht alle unserer Mitreisenden dieses Glück gehabt, wie auf der Rückreise zum Schiff erfahren haben. Sie wurden irgendwo in der Außenbezirken Bangkoks in Geschäfte gebracht und als sie nichts kaufen wollten, ebendort allein stehen gelassen, ohne zu wissen wo sie waren. Mit Mühe konnten sie dann irgendwie ein Taxi organisieren und mussten allerhand bezahlen um wieder in die Stadt zu kommen.
    Und noch etwas, Händer weg von den schön neu aussehenden Tuk Tuk´s die zuhauf meist an exponierten Punkten stehen und alle gleich hübsch und bunt aussehen. Diese scheinen auch organisiert zu sein und man kann auch an unerwünschten Zielen landen. Besser eins aus dem fließenden Verkehr heranwinken und auch wenns nicht so schön aufpoliert ist, so kommt man für paar Cent überall hin.Die Fahrer diese Gefährte sind auch meist auch die Besitzer und für einen zusätzlichen Dollar auch zu einer Stadtrundfahrt gerne bereit.

  • Kunden-Schlepper: Bewertet mit 4 Sternen
    Blula 05.09.09

    Taxifahrt zum Teppichhändler

    Auch ich habe ein Erlebnis mit einem Kundenschlepper gehabt. Ich nahm mir von meinem Hotel in Bangkok ein Taxi, das mich zum Jim-Thompson-House bringen sollte. Erstmal merkte ich gleich beim Einsteigen, dass der Fahrer kaum Englisch verstand... aber das soll es in Thailand - auch gerade bei Taxifahrern (!) - ja geben. Hatte deswegen wohlweislich mein Fahrtziel vorher schon auf einen Zettel geschrieben und einen Stadtplan dabei, auf dem ich ihm auch die Zielstraße zeigte. Er nahm mir den Stadtplan aus der Hand und hielt ihn erstmal verkehrt herum. Na, das kann ja was werden, dachte ich. Jedenfalls landete ich nach einiger Zeit erstmal vor einem Teppichladen, in dem ich mich eine ganze Weile umschauen sollte. Im Nachhinein wundere ich mich heute noch, wie es mir gelang irgendwann und mit dem selben Taxifahrer am Jim-Thompson-House zu landen.

  • Kunden-Schlepper: Bewertet mit 5 Sternen
    simone 26.11.09

    Tuk Tuk Fahrer mit dem Wechselgeld abgehauen

    Auch ich habe leider die Erfahrung machen müssen! Man sollte auch daruf achten, immer möglichst kleine Scheine parat zu haben, denn nach dem wir mit dem Tuk Tuk Fahrer einen "guten" Preis ausgehandelt hatten, ist dieser am Zielort ganz stumpf mit unserem Wechselgeld abgehauen, was mehr als der dreifache Fahrpreis war. Am besten im Hotel ein Taxi bestellen, denn da sind die Preis per Taxameter festgeschrieben oder in Bangkok auf die "Hochbahn" ausweichen - Ticket bekommt man an jeder Haltestelle!

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  • Kunden-Schlepper: Bewertet mit 4 Sternen
    ToniE 01.06.09

    Nochmal Kunden-Schlepper

    Kann ich nur bestätigen,
    ein ebenfalls hervorragend deutsch sprechender Thai sprach uns in der Nähe des Kaiserpalastes an und wollte "eigentlich" seinen im Krankenhaus liegenden Vater besuchen, kam aber dann auf einen schönen Tempel zu sprechen, zu dem er uns umsonst im Tuc Tuc mitnehmen wollte. Schließlich rückte er damit heraus, dass dort auch ein Kunsthandwerksladen ist, der nur von Einheimischen besucht wird (!) und in dem man hervorragend billig einkaufen kann.
    Da wusste ich Bescheid und habe ihn (unhöflicherweise mit einem Stinkefinger) weggeschickt.

  • Kunden-Schlepper: Bewertet mit 4 Sternen
    rrobby 18.05.10

    Auch ich bin schon des öfteren an diese "Kundenschlepper" geraten. Es ist wohl auch Masche etlicher Händler von Textilien, Handycrafts und Schmuck, den TukTuk-Fahrern Provisionen zu bieten, wenn diese Kunden anbringen,
    Ich hab, wenn ich auf Sightseeing Tour in BKK unterwegs war, immer mit den Tuktuk Fahrern höhere Preise ausgehandelt für die Sightseeing Tour und von vorne herein gedroht, dass es nix gibt, wenn sie mich zu einer irgendwohin bringen, wohin ich nicht will. Das hat meist gut funktioniert.

    Die Frechheit einiger TukTuk-Fahrer ging einmal soweit, dass die mir im Beisein meiner damaligen Freundin, die ich als meine Frau ausgegeben hab, mir Angebote für Rotlicht-Lokale wie Sex-Massage-Salons zu unterbreiten.

    rrobby

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  • Kunden-Schlepper: Bewertet mit 5 Sternen
    pooh 09.08.08

    Leider ist diese Praxis immer noch stark verbreitet und die Überzeugungsargumente werden immer augefallener. Auch von Bekannten die letztes Jahr in Bangkok waren habe ich Entprechendes gehört. Z.T werden auch, vermutlich wegen größerer Glaubwürdigkeit Kinder "mitgeführt"

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