Dalsnibba

Reisetipp

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Dalsnibba

Dalsnibba: 5 Sterne bei 2 Bewertungen

Vom Gipfelplateau der Dalsnibba (1495 m NN) hat man einen guten Ausblick auf den Geirangerfjord und die umgebende Gebirgslandschaft. Von der Str. 63 führt ab der Djupvasshytta (1038 m NN) eine ca. 5 km lange, nicht asphaltierte Mautstraße bis auf den Gipfel. Am Gipfel gibt es einen kleinen Souvenirshop mit Kiosk und Toiletten (in der Saison täglich geöffnet von 9-20 Uhr). Vom Ort Geiranger sind es auf der Straße ca. 21 serpentinenreiche Kilometer bis zum Gipfel der Dalsnibba. Luftlinie ist der Geirangerfjord nur etwa 7 km vom Gipfel der Dalsnibba entfernt.

Die Mautstraße ist nur im Sommer, ungefähr von Anfang Juni bis Ende September geöffnet. Mautgebühr (2009): 80 NOK pro PKW.

Nebenstehend die Seite von Explore-Dalsnibba mit Webcam

Das erlebten unsere Mitglieder

  • Dalsnibba: Bewertet mit 5 Sternen
    debby83 07.08.09

    Ein grandioser Ausblick und ein faszinierendes Naturschauspiel

    Wir haben die Dalsnibba Ende Juni mit unserem VW-Bus „erklommen“. Entlang der Straße zum Gipfel waren die gefrästen Schneewände stellenweise noch überraschend hoch. Es ist abends und nur noch wenige Touristen genießen den grandiosen Ausblick auf den fast 1500 m tiefer gelegenen Geirangerfjord. Die letzten Bustouristen sind gerade abgefahren. Das Wetter ist super, der Tag war ungewöhnlich heiß, unten in Geiranger über 30 Grad, selbst hier oben sind es am Abend noch 24 Grad und es ist völlig windstill.

    Uns kommt der Gedanke, dass dies doch auch ein wunderbarer Platz zum Übernachten wäre. Wir fragen im Souvenirshop nach und bekommen entgegen unserer Erwartungen die Erlaubnis über Nacht an diesem wunderbaren Ort zu bleiben. Ganz alleine sind wir nicht, später am Abend kommen noch zwei weitere kleine Wohnmobile und zwei Quadfahrer die Serpentinenstraßen hinauf. Und eine Rentierherde schaut ebenfalls am Gipfelplateau vorbei. Gemeinsam beobachten wir ein Naturschauspiel der besonderen Art.

    Aus Richtung Südosten nähert sich eine einzige, große Regenwolke. Zuerst sorgt die dunkle Regenwolke für einen riesigen Regenbogen, der sich über das gesamte Gipfelplateau der Dalsnibba erstreckt, dann zieht sie über unsere Köpfe hinweg und beschert uns einen kurzen, aber heftigen Regenschauer und setzt ihren Weg in Richtung Geirangerfjord fort. Dort wird sie von der langsam untergehenden Sonne in ein unglaubliches Licht getaucht. Es ist eine ungewöhnliche, faszinierende, nicht in Worte fassbare Stimmung. Ein wenig scheint es, als würde der Regen im Himmel brennen. Die Stimmung erinnert sehr an diejenige, die wir einige Wochen zuvor auf dem Gipfel des Kaunispää in Finnland erlebt haben (siehe meinen Tipp „Kaunispää“). Wahnsinn, das wir sowas auf einer Reise gleich zweimal erleben dürfen. Sehr sehr lange beobachten wir dieses Naturschauspiel und gehen erst spät nach Mitternacht im Bett.

    Doch an Ausschlafen ist nicht zu denken. Im Gegenteil, am nächsten Morgen heißt es früh aufstehen, denn schon um 8 Uhr rollt der erste Reisebus auf das Gipfelplateau und von der faszinierenden Stimmung am Abend bzw. in der Nacht zuvor ist nichts mehr zu spüren.

    Das, was wir am Abend zuvor auf dem Gipfel der Dalsnibba erlebt haben, hat 5 Sternchen absolut verdient. Wer die Aussicht bei normalem Wetter und gemeinsam mit vielen anderen Touristen genießt, der würde vielleicht nur 4 Sternchen geben.

    Und wie immer gilt natürlich: alle, die ihr diese grandiose Aussicht auf den Geirangerfjord auch schon genossen habt, ich freue mich, wenn ihr den Tipp mit euren Erfahrungen und Fotos ergänzt.

    Bilder von debby83 zu Dalsnibba

  • Dalsnibba: Bewertet mit 5 Sternen
    Bille 07.08.09

    Mittags in der Hochsaison

    So kann es in der Community gehen, zwei Norwegenfans laden zeitgleich Bilder der Dalsnibba hoch. Lustig. Wir haben uns gefreut und auch Bilder verglichen. Spannend, wie sich die Landschaft in nur drei Wochen verändert.
    Debby83 hatte das Glück, die Dalsnibba an einem atemberaubenden Abend im Juni zu erleben. Menschenleer.
    Wir waren am 15.07.09 dort, mitten in der Hochsaison. Doch es war Mittag. Die Kreuzfahrttouristen, die diesen Gipfel mit einer Invasion Bussen erstürmen, saßen noch/schon im Tal beim Essen.
    So gab es keine Schlange vor der Mautstation und kaum Verkehr auf der breiten Schotterpiste. Auch Parkplätze auf dem Gipfel waren ausreichend vorhanden. Nicht das es leer war, aber eben keine Menscheninvasion.
    Die Aussicht ist wirklich grandios. Man blickt hinab auf den sich schlängelden Geirangervegen über die Ebene bis zum Geirangerfjord. Hohe, schneebedeckte Berge rahmen den Gipfel ein.
    Unterhalb der Aussichtsplattform kann man ein wenig tiefer steigen und die Aussicht sozusagen freischwebend genießen. Unser Mittagspicknick fand hier von Menschen völlig ungestört statt.
    Während des Essens konnte man gut beobachten, wie sich eine Buskaravane langsam den Berg hinauf schob.
    Bald wurde es hinter uns auf der Plattform trubelig.
    Unser Auto fanden wir hinter einer Anhäufung von Bussen wieder.
    Der Weg abwärts hatte Rush-Hour-Charakter.
    Am Wegesrand des Nibbesvegen sind große Tafeln mit der Weggeschichte aufgestellt. Kleine Parkbuchten machen es möglich zu halten, zu lesen und zu fotogafieren. Wunderschön von hier der Blick auf das Djupvatnet.
    Unten an der Mautstation gab es nun eine Schlange! Und an der Djupvashytta standen 10(!) Busse.
    Fazit: wenn in der Hochsaison Dalsnibba, dann in der Nacht (Debby) oder zur Mittagszeit. Sollte man zu keiner dieser Zeiten hier sein, trotzdem nicht versäumen. Der Blick und die Landschaft sind es wert.

    Bilder von Bille zu Dalsnibba

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