TAIWAN-kleine Insel, viel zu entdecken!!

Reisebericht

TAIWAN-kleine Insel, viel zu entdecken!!

Reisebericht: TAIWAN-kleine Insel, viel zu entdecken!!

Kaum westliche Touristen - außergewöhnliche Essgewohnheiten - bunte Tempel - nur wenige englischsprechende Menschen - verrückte Nachtmärkte - tolle Küstenabschnitte - schöne Wanderwege - rauschende Wasserfälle

eine ganz andere Kultur auf einer wunderschönen kleinen Insel!

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Sonnenuntergang über den Wolken

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Willkommen in Taiwan!

Am Flughafen in der Hauptstadt Taipei wurden wir herzlich in Empfang genommen. Der Onkel einer Reisebegleiterin ist Pfarrer in einem kleinen Klolster in Danshuei und dort kamen wir zuerst einmal unter für die erste Woche. Er und eine Schwester des Klosters brachten uns im Kleinbus zum Kloster und auf dem Weg dorthin besorgte sie uns noch ein Frühstück vom McDonalds. So viel zum Thema wir möchten die Kultur Taiwans kennenlernen....
Nach dem Frühstück folgte eine kleine Führung durchs Klostergelände, das mit den dicht bewachsenen Gärten und Bäumen und der Geräuschkulisse verschiedener Vögel stark an tropischen Regenwald erinnerte. Hinterher erzählte uns die Schwester übrigens, in dem Garten gäbe es sehr giftige Schlangen!
Am selben Tag noch lernten wir einen taiwanesischen Deutschstudenten kennen, der uns ein bisschen die Stadt zeigen sollte. Er hatte gerade Besuch von einem deutschen Freund und wie sich herausstellte, wohnt dieser in Deutschland keine 20 km von uns entfernt. Und bei meiner Freundin, die in der Bank arbeitet, hat er sogar schon ein Konto eröffnet. Dazu fällt mir nur eines ein: Die Welt ist ein Dorf!

Da wir uns auf Anhieb mit den beiden verstanden hatten, zogen wir gleich los, um Danshuei mit seinem Flussufer und bunten Einkaufsstraßen zu erkunden.



Spaziergang durch den Klostergarten

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Die Hauptstadt Taipei

Taipei 101

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Die nächsten Tage wollten wir natürlich die Hauptstadt Taipei erkunden. In dieser Stadt gibt es einfach so viel zu sehen, dass man gar nicht alles auf einmal schaffen kann. Aber die wichtigesten Sehenswürdigkeiten durften wir uns auf keinen Fall entgehen lassen.
Dazu gehörte zum einem das Palace Museum, das wohl berühmteste Kunstmuseum in Taipei, wo allerlei chinesisches Kunsthandwerk mit hoher geschichtlicher Bedeutung bewundert werden kann. Was für uns mal ganz nett zum Anschauen war, für asiatische Besucher aber ein absolutes Highlight jeder Taiwan-Reise ist.
Weiter machten wir mit der ChiangKaiShek Gedächtnishalle, welche zum Gedenken des langjährigen Präsidenten und Gründer der Demokratie Chiang Kai Shek errichtet wurde.
Was auf keinen Fall fehlen darf, ist der Taipei 101 Tower, das derzeit noch höchste Haus der Welt. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit fuhren wir mit dem gigantisch schnellen Aufzug nach oben, um den Blick über Taipei bei Tag und bei Dunkelheit bewundern zu können.
Was man nicht verpassen darf, ist der Besuch eines Nachmarktes. Am berühmtesten ist wohl der Shilin Nachtmarkt, wo man von Essen über Mitbringsel bis hin zu Klamotten alles kaufen kann. Etwas touristisch aufgemacht ist der Snake Alley Nightmarket. Attraktion ist sicher das Schlangenblut, das an manchen Ständen zum Probieren angeboten wird. Da konnten wir natürlich nicht nein sagen...
Später sind wir dann auch noch mit ein paar Freunden unseres Deutsch-Stundenten was Trinken gegangen.



Blick vom Taipei 101-leider etwas vernebelt

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Ausflug ins Bergland von Taipei

Schwefeldämpfe

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Nach unserer Erkundungstour in Taipei machten wir einen Ausflug mit Schwester Beppo Richtung Beitou ins Bergland.
Unser erster Stopp waren die Thermalbäder von Xianbeitou, wo wir unter lauter taiwanesischen Rentnern ein Bad nahmen, was gar nicht so einfach war, denn diese Bäder sind wirklich verdammt heiß. Im dazugehörigen Museum erfuhren wir etwas über die Bedeutung dieser Bäder.
Weiter ging es mit dem Bus immer bergauf. Oben angekommen sahen wir Schwefeldämpfe aus den Felsen aufsteigen. Der Grund dafür war, dass der Berg ein ehemaliger Vulkan war und immernoch heiße, stinkende Schwefeldämpfe hervorsteigen.
Dann machten wir dort oben noch einen kleinen Spaziergang zu einem Tempel, ehe wir wieder zurück ins Kloster fuhren.



Tempel

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Einmal Mond und zurück

Am nächsten Tag machten wir eine Tour nach YehLiu in der Nähe von Keelung. Dort kann man vom Meer ausgewaschene Felsformationen besichtigen. Viel gibt es dazu nicht zu sagen, aber in etwa so stelle ich mir es auf dem Mond vor!



YehLiu

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Kommentare

  • ConservationAfrica (RP)

    Toll, dass andere auch Taiwan entdecken! Ich versuche ständig, Leute davon zu überzeugen, dass es ein prima Reiseland ist. Tip: In der taroko Gorge unbedingt die Zeit nehmen, in den heissen Quelen im Fluß zu baden - da kann man einfach hinwandern, den Treppen zum Flußufer folgen, und sich in den Fluß legen: Unter einem sprudelt heisses Wasser direkt aus dem Flußbett, und über sich sieht man die Felswände der Schlucht.

    Lieblingstempel in Taipei: Zhi Nan, in den Hügeln im Süden von taipei. Rund herum sind Teeplantagen, wo man auch prima Tee trinken kann.

    Kulinarisch: Man muss unbedingt "Zhen Zhu Nai Cha" (Perl Milch Tee) probieren. Suesser Eistee mit Milch und Sagoperlen. Ebenso Mango Eis - das ist einfach Wassereis (im wahrsten Sinne - schlichtweg gefrorenes Wasser) das feingeraspelt wird, und obendrauf kommt eine leckere Sosse aus reifen Mango und suesser Kondensmilch.

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