Die Hauptstadt der USA erkunden

Reisebericht

Die Hauptstadt der USA erkunden

Reisebericht: Die Hauptstadt der USA erkunden

Nach New York zieht es viele USA-Touristen, aber Washington DC? Die Hauptstadt der USA ist auf jeden Fall eine Reise wert! Hier finden Sie die besten Museen des Landes, hervorragende Restaurants und viel Kultur und Geschichte. Planen Sie Ihren New York-Trip also mit einem Abstecher nach DC, drei oder vier Tage reichen.

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1. Tag: Ein Rundgang über die Mall

Kapitol Washington DC

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Ein Trip nach New York lässt sich bestens verbinden mit einem Abstecher in die Hauptstadt der USA, nach Washington DC. Am besten fährt man mit dem günstigen, wenn auch etwas abenteuerlichem, China-Town-Bus. Nach der Ankunft im Hotel sollten Sie sich mit den Metro-Verbindungen vertraut machen. Die meisten Sehenswürdigkeiten in Washington können Sie zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Zuerst lernen Sie das Herz der Stadt kennen, die so genannte “Mall” – den “Vorgarten der USA”. Der mehrere Kilometer lange Grünstreifen lässt sich an einem Tag erkunden. Starten Sie im Osten, am Capitol Hill (steigen Sie dazu an der Metrostation Judiciary Square oder Capitol South). Schauen Sie sich das imposante Regierungsgebäude der USA von außen an. Touristen können auch nach den Anschlägen vom 11. September noch ganz nah an das Kapitol herankommen. Allerdings gibt es viele Wachleute und Kameras hier. Vom Kapitol haben Sie einen tollen Blick über die Mall. Hinter dem Kapitol finden Sie die zweitgrößte Bibliothek der Welt mit mehr als 120 Millionen Bänden, das Library of Congress. Wenn es Sie interessiert, können Sie einen Blick in den großen historischen Lesesaal werfen. Starten Sie Ihren Gang über die Mall in Richtung Westen. Links und rechts liegen einige der bedeutendsten Museen der USA und der Sitz der Smithsonian Society. Sparen Sie sich die Museumsbesuche für den zweiten und dritten Tag auf, wenn Sie sich bereits einen Überblick über die Stadt verschafft haben. Weiter westlich wartet das Washington Monument, das berühmte Wahrzeichen der Stadt. Wenn Sie zur Spitze hinauf wollen (mit dem Aufzug oder über die Treppen!), müssen Sie sich vorher ein Ticket besorgen. Der Ausblick lohnt sich. Gleich hinter dem Washington Monument liegt das “World War II Memorial”, zum Andenken an die Opfer des Zweiten Weltkriegs. Ein paar Schritte weiter beginnt das Spiegelbecken (Reflecting Pool) an dessen Westende das Lincoln Memorial steht. Gehen Sie zuerst südlich des Pools zum Koreakrieg-Denkmal und anschließend nördlich davon zum bewegenden Vietnam-Denkmal. Täglich suchen hier US-Bürger nach den Namen ihrer gefallenen Familienangehörigen. Am westlichen Ende des Reflecting Pools gelangen Sie schließlich zum Lincoln Memorial. Hier hat Martin Luther King seine berühmten Worte “I have a Dream” gesprochen. Gehen Sie die Stufen hinauf, lesen Sie die knappe Inschrift zu Martin Luther Kings Rede und besichtigen Sie die Gedenkhalle, in der ein steinerner Abraham Lincoln sitzt und auf Amerika schaut.Wenn Sie noch genügend Energie haben, brechen Sie vom Lincoln Memorial zum “Tidal Basin” auf. Hier befinden sich weitere Denkmäler, eines zu Ehren Präsident Roosevelts und – lohnenswerter – das Jefferson Memorial zu Ehren des 3. Präsidenten der USA, Thomas Jefferson. Hier entsteht auch ein neues Memorial zu Ehren des Bürgerrechtlers Martin Luther King. Falls Sie im Monat Mai in Washington sein sollten: Verpassen Sie nicht die Kirschblüte am “Tidal Basin”, die jedes Jahr tausende Touristen anzieht.



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2. Tag: Das Weiße Haus, der Nationalfriedhof und ein Abend in Georgetown

Arlington Nationalfriedhof

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Heute steht zunächst ein kurzer Abstecher zum Weißen Haus an. Von innen können Sie es nicht besichtigen, aber einen Blick von außen sollten Sie sich nicht nehmen lassen, ein Besucherzentrum informiert über dieses bedeutende Gebäude. Meistens finden sich auf der Hinterseite politische Aktivisten verschiedener Couleur. Wenn Sie Lust haben, besuchen Sie anschließend die nahe National Portrait Gallery, das “Familienalbum” der USA. Im selben Gebäude finden Sie auch das Museum für Amerikanische Kunst. Nach dem Museumsbesuch nehmen Sie die Metro (Station Metro Center, blaue Linie) bis zum Arlington Cemetery. Diese riesige Totenstadt sollten Sie mit etwas Zeit erkunden, verpassen Sie nicht das Grab von John F. Kennedy. Ganz in der Nähe befindet sich auch das Iwo Jima Denkmal. Jetzt geht es nach Georgetown. Dieser schöne Stadtteil ist nicht an das Metronetz angeschlossen, nehmen Sie daher ein Taxi oder die Metro zurück bis Foggy Bottom (steigen Sie in Rosslyn oder Arlington Cemetery ein) und von dort einen 30er Bus Richtung Georgetown. Wenn Sie die National Cathedral sehen wollen, fahren Sie zunächst die Wisconsin Avenue hoch (durch Georgetown hindurch) bis zur Massachusetts Avenue. Kehren Sie anschließend nach Georgetown zurück. Hier haben Sie hervorragende Gelegenheiten zum Einkaufen bis nach Dunkelheit und zwar nicht in einer der üblichen US-Einkaufsmalls, sondern in vielen kleinen Läden, die zum Teil sehr preiswerte Angebote haben (auch der Dollarkurs trägt zum Schnäppchenpreis bei). Wenn Sie genug von Shoppen haben, setzen Sie sich in eines der vielen guten Restaurant in der Gegend – das Angebot reicht von exklusiv bis guter Fast Food, etwa bei Johnny Rockets. Lassen Sie den Abend ausklingen in einem Pub. Wenn Sie danach noch weiterfeiern wollen, nehmen Sie ein Taxi in den Stadtteil Adams Morgan und besuchen Sie eine der zahlreichen Bars oder Clubs.



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3. Tag: Die besten Museen an einem Tag

Kennedy Center of the...

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Es hängt davon ab, wie viel Sie aufnehmen können – das Angebot ist beinahe unerschöpflich. Einige der wichtigsten Museen der USA befinden sich beiderseits der Mall. Besuchen Sie etwa die National Gallery of Art, den Botanischen Garten, das Museum of the American Indian, das National Air and Space Museum, das National Museum of Natural History, das National Museum of American History (gerade im Umbau), die Arthur M. Sackler Gallery, das Hirshhorn Kunstmuseum oder die Freer Gallery of Art. Etwas weiter westlich liegt außerdem das US Holocaust Memorial Museum. Allein die Dauerausstellungen all dieser Museen würden den Besucher wochenlang beschäftigen. Hinzu kommen interessante Sonderausstellungen. Am besten Sie wählen einfach, die zwei, drei Ausstellungen aus, die Sie am meisten interessieren – bezahlen brauchen Sie für den Eintritt nichts. Vielleicht schaffen Sie es, für den Abend etwas Abwechslung zu organisieren: Etwa ein Basketballspiel oder ein Baseballspiel? Die Arenen Verizon-Center und RFK-Memorial Stadium liegen in Reichweite der öffentlichen Verkehrsmittel. Beenden Sie den Abend auf der U-Street, dem “Black Broadway”, bei Musik, einem Bier und einem Chili Half Smoke bei Ben’s Chili Bowl!





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4. Tag: Mount Vernon, der Landsitz von George Washington

Mount Vernon

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Fahren Sie früh los, um nach Mount Vernon zu gelangen. Es gibt einen Bus, der allerdings lange braucht und nur jede Stunde von der Endstation der gelben Metro-Linie (Huntington Station). Am besten, Sie buchen eine Tour, wenn Sie diese lange Fahrt nicht auf sich nehmen wollen. Jedenfalls lohnt sich der Ausflug: Das Anwesen von George Washington, dem ersten Präsidenten der USA, liegt erhöht über dem Potomac-Fluss. Sie können auch mit dem Boot von DC aus anreisen. Besichtigen Sie die gesamte Anlage, das alte Wohnhaus, den Garten, den Hafen, die Sklavenquartiere. Geführte Touren sind hier sehr empfehlenswert, weil informativ. An vielen Wochenenden finden hier besondere Veranstaltungen statt, etwa Nachstellungen von Schlachten oder Renaissance-Märkte mit entsprechender Verkleidung. Wenn Sie noch Zeit haben, machen Sie auf dem Rückweg nach DC einen Abstecher nach Alexandria, ein sehr ruhiges und historisches Hafenstädtchen in Virginia. Nehmen Sie dazu den Bus zurück zur Metrostation Huntington. Fahren Sie zwei Stationen bis King Street, von dort laufen Sie entweder zum Hafen oder nehmen ein Taxi, wenn Sie vom Laufen bereits genug haben. Dinieren Sie am Hafen oder zurück in Washington, etwa in Chinatown.


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Kommentare

  • daniel.olzien

    Ein toller Bericht, der Lust macht, mal wieder in die USA zu fahren.

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