Chobe, Zambezi und Luangwa

Reisebericht

Chobe, Zambezi und Luangwa

Reisebericht: Chobe, Zambezi und Luangwa

In Deutschland ist Zambia ein touristisch eher unbekanntes Land, da viele Menschen, die das südliche Afrika bereisen, „nur mal eben“ von Südafrika, Namibia, Botswana oder Zimbabwe herüberhüpfen, die Viktoriafälle besichtigen und denken, sie hätten nun alles wesentliche gesehen. Zambia ist aber weit mehr als ein Wasserfall. Ich habe ein winziges bischen mehr gesehen.

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Stillleben mit Schreiseeadler



in Eile

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Die Gliederung des Berichts richtet sich nach dem Lauf des Zambezi. Wir begleiten ihn hier von der Quelle über den Zusammenfluss mit dem Chobe bis zu dem Punkt, wo er Zambia für immer verlässt, an der Mündung des Luangwa. Ich habe zwar weder die Quelle des Zambezi gesehen noch den Karibasee - und doch schien mir diese Gliederung am vernünftigsten. Schwerpunkte werden der Chobe Nationalpark, die Gegend um Livingstone mit den Viktoriafällen und der mittlere Lauf des Luangwa mit dem South Luangwa Nationalpark sein.



African Spoonbill



Chobe National Park

Witwenpfeifgänse mit Krokodil

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Der Zambezi ist nach Nil, Kongo und Niger das viertgrösste Flusssystem in Afrika. Der Fluss fliesst auf seinem Weg zum Indischen Ozean durch 6 Länder. Im Gegensatz zu vielen anderen Flüssen sind grosse Teile seiner Uferzonen kaum besiedelt und ermöglichten so die Errichtung ausgedehnter Naturschutzgebiete.



African Openbill

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Seinen 2700 km langen Weg zum Ozean beginnt der Fluss als unscheinbare Quelle im Waldgebiet des Dreiländerecks Zambia – Angola – Kongo. Zunächst fliesst er aus dieser Ecke Zambias erst mal für 230 km durch das östliche Angola, bevor er sich als Sammelbecken vieler kleinerer Flüsse wieder Zambia zuwendet. Dieser Oberlauf ist nur dünn besiedelt. Nur Kleinbauern und Fischer leben hier.



Elefanten am Chobe



Elefanten queren den Chobe

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Während er durch die Barotse-Ebene fliesst, sehen ihn wieder mehr Menschen. Etwa 250000 Menschen, überwiegend vom Stamme der Lozi, leben hier und betreiben Rinderzucht und Fischfang. (s. auch Wikipedia: Barotse Floodplain).
Nach dem Verlassen der Barotse-Ebene bildet der Zambezi die Grenze zwischen Zambia und Namibia. Am Vierländereck Zambia – Namibia – Botswana – Zimbabwe, dem einzigen Vierländereck der Welt, fliesst der Chobe in den Zambezi, der, auch aus Angola kommend, streckenweise die Grenze zwischen Botswana und Namibia bildet.



Szene am Chobe



Elefanten am Fluss 1

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Es erscheint zunächst ungewöhnlich, dass wir hier, nur wenige Meter von Namibia entfernt, den Zambezi überqueren. Im Nordosten von Namibia ragt ein 450 km langer, aber streckenweise nur knapp über 20 km breiter Streifen tief in den afrikanischen Kontinent herein und stösst hier an den Zambezi. Der Streifen wurde benannt nach dem deutschen Kanzler Leo von Caprivi (Amtszeit 1890-1894), der mit Grossbritannien Verhandlungen führte über verschiedene Gebiets- und Hoheitsansprüche in Afrika. Das Vertragswerk trägt den Namen „Vertrag zwischen dem Deutschen Reich und dem Vereinigten Königreich von Grossbritannien und Irland über die Kolonien und Helgoland“. Er trat am 1. Juli 1890 in Kraft.



Elefanten am Fluss 2



Erschrockene Giraffen...

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Über den Caprivistreifen sollte Deutschland Zugang zum Zambezi – und damit zur Kolonie Tanganyika am Indischen Ozean – bekommen. Der Fluss stellte sich aber als nicht befahrbar heraus. Unter anderem wurden in diesem Vertrag die Grenzen von Togo, Goldküste (das heutige Ghana), Kamerun und Nigeria festgelegt. Das Deutsche Reich verzichtete auf Gebietsansprüche im Indischen Ozean (u.a. auf Zanzibar und Pemba und erhielt die Gebietshoheit über Helgoland. Das Abkommen wird oft verkürzt als „Helgoland-Sansibar-Vertrag“ wiedergegeben. Tatsächlich gehörte aber Zanzibar nie zu Deutschland. Es waren nur die ANSPRÜCHE auf das Gebiet, die aufgegeben wurden.



äsende Giraffen

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Seit seiner Errichtung musste der Caprivi-Streifen immer wieder für Konflikte zwischen Botswana, Zimbabwe/Rhodesien, Namibia und Angola herhalten. Der letzte offene Konflikt fand im Jahr 1999 statt. Namibia erhob Anspruch auf die Insel Sedudu im Chobe-Fluss, wogegen Botswana die Insel als Teil des Chobe Nationalparks betrachtete. Der Internationale Gerichtshof erklärte im Dezember 1999, dass der Hauptkanal des Chobe nördlich der Insel fliesst und die Insel somit zu Botswana gehört.



Der Chobe National Park wird in 4 Ökosysteme aufgeteilt. Das Serondela-Gebiet (oder das eigentliche Flussufer des Chobe) liegt im äussersten Nordwesten des Parks, ganz in der Nähe des o.g. Vierländerecks. Charakteristisch sind hier die weiten, feuchten Niederungen und Flussauen, sowie Wälder aus Mahagoni, Teak und anderen Hartholzarten, die sehr unter dem Populationsdruck der Elefanten leiden. Von einer Anzahl von wenigen tausend Elefanten im Jahr 1990 wuchs die Anzahl dank exzellenter Schutzprogramme auf heute über 50000 Tiere. Dies ist mit Abstand die höchste Konzentration von Elefanten auf dem ganzen Kontinent und für den Park ökologisch kaum noch tragbar. Daher wird intensiv um eine Verbindung zu anderen Parks in Zambia, Angola, Namibia und Zimbabwe gesucht, um die Elefanten auf ein grösseres Gebiet zu verteilen (siehe Wikipedia: Kavango – Zambezi Transfrontier Conservation Area).



Grosser Kudu



Red Lechwe (Rote Litschi-Antilope)

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Während der Trockenzeit von Mai bis Oktober / November ist der Chobe-Fluss die wichtigste Wasserquelle für grosse Herden von Elefanten, Büffel, Giraffen und Rappenantilopen. Die feuchten Niederungen sind auch der einzige Ort in Botswana, an dem Puku-Antilopen gesichtet werden können. Mit etwas Glück sieht man auch Lechwe Antilopen (Red Lechwe, Kobus leche), die nur ein kleines Verbreitungsgebiet direkt entlang der Flüsse haben. Direkt am Fluss können auch zahllose Vogelarten beobachtet werden. Im Oktober und November brüten grosse Kolonien von Karminspinten (Carmine Bee-Eaters, Merops nubicoides) hier und zu allen Zeiten sieht man Löffelreiher (Spoonbill, Platalea leucorodia), verschiedene Ibisarten, Vertreter aus der Familie der Störche, Enten und viele andere Wasservögel.



Mutter Elefant + Nachwuchs

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Diese Ecke des Chobe Nationalparks wird nicht zuletzt wegen der Nähe zu den Viktoriafällen sehr häufig besucht. Die Entfernung beträgt nur etwas über eine Autostunde. Hier liegt auch die früher zwischen Namibia und Botswana umstrittene Insel Sedudu (der namibische Name war „Kazikili“), die regelmässig von Ausflugsbooten umrundet wird, da hier vom Boot aus exzellente Tierbeobachtungen gemacht werden können.



Pied Kingfisher...

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Der Pied Kingfisher („Graufischer“, Ceryle rudis) ist eine am Wasser jagende Eisvogelart. Er ist weit über Afrika und Asien verbreitet und zählt damit zu den am meisten verbreiteten Eisvogelarten. Sein schwarzes und weisses Gefieder, sowie die Haube und die Art, über dem Wasser zu schweben, bevor er zum Beutemachen herabstösst, machen ihn unverwechselbar. Männchen haben ein doppeltes schwarzes Band über der Brust, Weibchen nur einen sog. Drosselfleck, der in der Mitte unterbrochen ist. Der Vogel ernährt sich hauptsächlich von Fisch, nimmt bei Gelegenheit aber auch Krustentiere und grosse Wasserinsekten, z.B. Libellen.



Chobe-Marschland

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Das Savuti- und Linyanti – Marschland schliesst sich im Westen und Nordwesten des Serondela-Gebiets an. Der Begriff „Marschland“ hört sich zwar feucht an, aber durch tektonische Hebungen wird das Gebiet nur bei starken Hochwassern überhaupt mal überflutet. So war das Hochwasser im Jahr 2010 die erste Überflutung des Savuti – Marschlandes seit 1982!
Zwischen Savuti und Linyanti liegt ein noch trockeneres Hinterland, das „Nogatsaa grassland“. Dieses Gebiet ist kaum bekannt und ein guter Ort, um Elenantilopen zu beobachten.



Hippo-Herde



Das Nilpferd (Hippopotamus amphibius), oder Hippopotamus, aus dem Altgriechschen, wörtl. „Fluss-Pferd“, ist nach Elefant und Rhinoceros das drittgrösste Landsäugetier und der schwerste lebende Paarhufer. Obwohl Hippos im Aussehen etwas an Schweine erinnern, sind ihre nächsten lebenden Verwandten Wale, von denen sie sich vor etwa 55 Millionen Jahren abgespaltet haben. Hippos leben in Flüssen, Seen und Mangrovensümpfen in Gruppen von 5 bis 30 Weibchen und Jungtieren. Tagsüber bleiben sie im Wasser und dösen oder schlafen. In der Dämmerung verlassen sie das Wasser, um an Land Gras zu fressen. Während sie im Wasser eher in Gruppen auftreten, bleiben sie an Land eher für sich. Während der 4- bis 5-stündigen Äsung nehmen sie bis zu 68 kg Gras zu sich. Es gibt Berichte über Kannibalismus und Jagd auf andere Tiere, aber der Verdauungstrakt von Nilpferden ist für Fleischverzehr nicht geeignet. Daher stellen solche Verhaltensweisen die absolute Ausnahme dar. Sie sind sowohl im Wasser als auch am Land für Menschen sehr gefährlich, da sie grundsätzlich aggressiv sind. Besonders Müttern mit Kälbern sollte man aus dem Weg gehen. An Land können sie mit 30 km/h die Geschwindigkeit von Menschen leicht übertreffen, im Wasser sind sie mit bis zu 8 Stundenkilometern auch nicht gerade langsam. Hippos markieren ihr Territorium durch Kot. Dabei propellern die Männchen intensiv mit dem Schwanz, so dass der Kot über eine grössere Fläche verteilt wird. Weibchen Machen dies nicht; daher kann man auf einem Spaziergang anhand der Losung feststellen, ob in der Nacht ein männliches oder ein weibliches Nilpferd unterwegs war.



Rappenantilope 1

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Die Rappenantilope (Sable Antelope, Hippotragus niger) wird bis 135cm hoch und 230kg schwer. Die stattlichen Männchen sind nachtschwarz und etwas weiss im Gesicht sowie an Rumpf und Bauch. Die Hörner sind lang und elegant geschwungen. Die Weibchen sind unscheinbarer, kleiner und treten in besser tarnendem Kastanienbraun auf. Es sind scheue Tiere, die nirgends in grossen Mengen vorkommen. Der Chobe Nationalpark bietet ihnen eines der am besten geeigneten Rückzugsgebiete. Normalerweise leben die Rappenantilopen in kleinen Junggesellenherden oder in Herden von Weibchen mit Jungtieren. Wir konnten an unserem einzigen Tag im Chobe Nationalpark eine lange Reihe von mindestens 50 Männchen durch den entlaubten Wald streifen sehen – eine einzigartige Seltenheit.



Rappenantilope 2



Zambezi Drift

äh, wohin...?

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Für die nächsten 500 km unterhalb des Zusammenflusses mit dem Chobe fliesst der Zambezi als Grenze zwischen Zambia und Zimbabwe. Die Strecke bis zu den Viktoriafällen ist gekennzeichnet durch einen ruhigen, breiten Fluss mit gelegentlichen kleineren Stromschnellen. Immer wieder liegen kleinere Inseln im Fluss, die man für Ausflüge oder als Rastplatz bei Bootsausflügen nutzen kann. Je näher man an die Viktoriafälle kommt, um so häufiger begegnet man Ausflugsbooten verschiedenster Ausprägung: Vom Kayak bis zum Mini – Mississippidampfer ist hier alles unterwegs.



Zambezi Drift



...ja nicht näher...

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Wir machten zwei Bootstouren. Etwa 30 bis 40 Kilometer flussaufwärts von Livingstone kann man sich mit Schlauchbooten weite Strecken des Zambezi hinabdriften lassen. Leider erwischten wir einen Tag mit starkem Ostwind und mussten kämpfen, nicht den Fluss hinaufgeblasen zu werden! Abgesehen von dieser Widrigkeit war diese Tour himmlisch entspannend und ruhig. Sandige Uferzonen wechseln mit felsigem Gebiet. Links und rechts des Flusses nur Bäume, Sträucher und Gras, gelegentlich sehen wir verschiedene Antilopen. Im Fluss müssen wir auf Krokodile und Nilpferde achten. Letztere sollten besser nicht aus Versehen überfahren werden. Das mögen sie nicht. Das bestrafen sie sofort. Oftmals mit der Todesstrafe. Nilpferde sind die für Menschen gefährlichsten Tiere im Wasser; etwa 100 Menschen kommen jährlich durch Nilpferde ums Leben. Mit 15 Toten pro Jahr ist der Weisse Hai dagegen harmlos.



Urplötzlich...



Sunset Cruise

Kaffernbüffel

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Unsere zweite Bootstour war ein Sunset Cruise (der deutsche Begriff wäre hier: „Sonnenuntergangskreuzfahrt“, daher verwende ich gelegentlich sehr gerne Anglizismen). Der Sunset Cruise bietet verschiedensten Interessengruppen maximalen Genuss. Beobachten Sie gerne Tiere im Wasser? Sind sie begeistert von Ornithologie? Lieben Sie Sonnenuntergänge? Lieben Sie Cocktails? Lieben Sie Bootstouren? Die Antwort auf alle diese Fragen ist in Livingstone immer dieselbe: Machen Sie ein Sunset Cruise!



Afrikanischer Schlangenhalsvogel 2



Vogel-Insel

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Sunset Cruises werden für verschiedene Bootsklassen angeboten. Man kann mit 200 anderen Menschen auf einen Mississippidampfer gehen. Das wäre eine Tour für die Interessengruppe „Lieben Sie Lärm?“. Wir entschieden uns für eine der lärmfreieren Varianten – wenn man mal vom Bootsmotor absieht: 16 Personen auf einem kleinen Motorboot. Man schippert von einem Punkt 5 km oberhalb der Viktoriafälle aus gemütlich flussabwärts, bekommt Cocktails serviert und kann sich an der Natur sattsehen. Kommentar des Personals: „The more you drink, the more you see“! Krokodile und Nilpferde kommen bedenklich nahe, am Ufer kann man gelegentlich Büffel und Antilopen sehen und am Wasser und auf Büschen und Bäumen tummelt sich lebhaftestes Vogelleben. Man kann kaum so schnell fotografieren wie die Motive wechseln! Kurz vor Sonnenuntergang wird an einer der zahllosen kleinen Inseln festgemacht und man bekommt kleine Häppchen serviert. Während der Fahrt kommt man auch den Viktoriafällen sehr nahe und kann die aufschäumende Gischt sehen. Das ist ein Sunset Cruise in Vollendung!



Heimflug


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Kommentare

  • moho

    Nu isser da!
    Supi, 6 Seiten.
    Tausendzwohundert Punkte, wenn sie nicht vom Warzenschwein od Löwen gefressen werden, hinuntergespült in der OpenAir Dusche, mitsamt Impale von einem Leoparden in den Baum verschleppt oder mitm Koffer aufm langen Flug spurlo verschwunden sind, denn es bleiben nur 5 Punkte übrig.

    Danke fürs mitnehmen. Ich muss deine kurzweiligen interessanten Bericht nochmal in Ruhe lesen.
    LG Moni

  • Steffania

    Ein toller Bericht. Ich bin begeistert. Sambia ist auch noch ein Traum von mir, und wie ich hier erfahren konnte, lohnt es sich auf jeden Fall.
    Ich habe mich schon die ganze Zeit gefragt, ob ihr denn keine Löwen gesehen habt. Es kam dann ja noch die Auflösung. Ihr Glücklichen, darum beneide ich Euch. Uns blieben auf unserer Tour durch Südafrika, Simbabwe und Botswana Löwen in freier Natur verwehrt. Wir haben sie nur beim Lion Encounter gesehen, aber dafür waren wir ja hautnah dran.
    LG Steffi

  • Zaubernuss

    Gratuliere, nun hat es geklappt !
    Es ergeht mir wie Moni: Nachdem ich immer noch vergeblich auf ein Set neuer Zähne warte, ( ... ) werde ich Deine uns vorgesetzte köstliche Nahrung erst einmal in Ruhe verdauen... Bleibt zu sagen: Wer etwas Genaueres über die Tierwelt im südlichen Afrika wissen will, kann sich immer wieder diesen ausgezeichneten Bericht vornehmen ! Das Problem Zeit spielte bei Eurer Reisegesellschaft offensichtlich keine Rolle... Soviel habe ich gelernt: dass man sich für eine solche Expedition sehr genau vorbereiten muss. Ich glaube kaum, dass ich dies noch einmal schaffen werde, doch es bleiben mir ja Deine Streifzüge durch ganz besondere Rückzugsorte für Lebewesen, die wir sonst nie zu Gesicht bekommen. Danke und liebe Grüsse:
    Ursula

  • Steffania

    Herzlichen Glückwunsch zur Startleiste! Dein Bericht hat es verdient.
    LG Steffi

  • pleuro

    Lieber Uli!
    Ein intensiver Bericht mit unglaublich vielen interessanten Informationen. Ich hab heute eine Menge dazu gelernt. Du hast unheimlich viel erlebt und Deine Beschreibungen geben Einem das Gefühl, dabei gewesen zu sein. Danke für diesen ausführlichen. tollen Bericht.
    LG Anne

  • 238EWT

    Hallo Ulrich,
    ich bin Dir auf Deiner Expedition duch die Natur und Naturgewalten, durch Gegenwart und geschichtliche Hintergründe, Flora und Fauna gern gefolgt. Ein lehrreicher und zugleich spannender, eindrucksvoll bebilderter Bericht, der seinesgleichen sucht. Garniert mit einer Portion Humor, angereichert mit meinen Jugendträumen: Ich wollte mal Feld-Ornithologe werden, beließ es aber bei einer hanseatischen Kaufmannslehre.
    Dein Beitrag: Summa cum laude.
    LG Eberhard

  • Blula

    Ich sage nur: Fantastisch!
    Dein spannender und informativer Bericht mit den tollen Bilder dazu hat mich wirklich begeistert. Dafür muss ich Dir einfach Danke sagen.
    LG Ursula

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  • moho

    Gratulation zur Startleiste. Ich bin deinen BioNachhilfeunterricht wie Geschichtsnachhilfeunterricht nun ein zweites Mal durch! So schöne Fotos! Ich fang das schwärmen für Afrika an . . .
    LG Moni

  • joki-mau

    Glückwunsch zur Startleiste, Dein Reisebericht hat diesen Platz verdient !!!
    LG Ingrid

  • edwingrub (RP)

    Gigantisch!

  • Pinky3

    Ein toller Reisebericht, zufaellig habe ich am Freitag eine Reportage im tv gesehen, ich glaube es war bei arte, über den Zambezi das war sehr interessant. Als ich dann deinen Reisebericht des Tages gesehen habe musste ich ihn sofort lesen, er ist wirklich sehr gut und stimmt absolut mit der Reportage überein. Ich hoffe das hier viele deinen tollen Beitrag lesen...........LG Gaby

  • astrid

    Was für ein langer, interessanter Bericht, vielen Dank!
    LG Astrid

  • toscany

    Ein wirklich sehr informativer Reisebericht, von dem man noch sehr viel über Historisches , Flora und Fauna lernen kann! Auch die fantastischen Bilder haben mich sehr begeistert! Ich danke dir !!
    LG Sabine

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  • doubleegg

    Hallo Ulrich, diesen Bericht habe ich trotz seiner doch beachtlichen Länge am Stück verschlungen und war gefesselt bis zum Schluss. Auch die vielen interessanten Details zu Land und Bewohnern sind unterhaltsam und humorvoll untergebracht, man möchte keines davon missen und ich danke für die Mühe und Genauigkeit, mit der du hier dokumentiert hast. Mich würde noch interessieren, wie diese Reise organisiert war - wegen der bestehenden Nachahmunsgefahr. Wie so viele Touris habe ich Sambia bisher leider nur gestreift und plane auch beim nächsten Trip nach Botswana nur einen Besuch der VicFalls .... (aber immerhin kenne ich schon die beschriebene Hyäne aus Tansania ;-)
    Herzliche Grüße und ein spannendes Reisejahr! Elke

  • toronto

    komme erst heute dazu, deinen wieder mal superausführlichgenaudetailierten Bericht zu lesen. Ein halbes Zoologiestudium habe ich soeben auch abgeschlossen
    (afrikanischer Milchuhu - bin sicher in meinem Freundeskreis der einzige, der jetzt damit angeben kann....:)).
    Einfach super Uli - danke für den schönen Bericht!
    Gerhard

  • matulr

    Ich danke Euch allen für die überaus positiven Kommentare und Bewertungen!
    Aber ich möchte das Lob auch gerne zurückgeben, denn ich habe Euch eine gewaltige Lese- und Betrachtungsarbeit abverlangt/übergestülpt. Leider habe ich während der Bildauswahl und des Schreibens nur sehr schwer ein Ende finden können - ich wollte eben so viel wie möglich von Zambia 'rüberbringen.
    DANKE FÜR EUER DURCHHALTEVERMÖGEN !
    LG ULI

  • toscany

    Hallo Uli,

    herzl. Dank für diesen fantastischen Bericht ! Man kann viel aus ihm lernen und in Gedanken ist man beim Lesen mit dabei....
    Es fehlt wirklich nichts,alles wurde sehr interessant erläutert und die Bilder sprechen für sich !!
    Der Bericht zu lang ? Wirklich nicht, denn Ich lese ja auch nicht nur Kurzgeschichten !!!
    Gratuliere !!
    LG Sabine

  • u18y9s26

    Danke Uli, jetzt habe ich mir endlich die Zeit nehmen können, diesen äußerst intensiven Reisebericht ganz besonders fachkundiger Art zu lesen. Was hältst du davon, ein ABC der Tiere Sambias zu schreiben. Ich könnte mir vorstellen, dass du eine solche Vielfalt an Tieren gesehen hast.
    Mir liegt aus meinem Bali-Urlaub mein ABC tropischer Pflanzen sehr am Herzen, alles selbst fotografiert und bestimmt in einem Urlaub, vieles erst nach Beendigung der Reise erkannt. So kann man Reiseerinnerungen konservieren und vertiefen.
    Ich habe den Eindruck, du magst das Reisen und die Reiseerinnerung auch sehr intensiv und durchaus auch im Nachhinein bildend.
    LG Ursula

  • TomHa

    Hallo Ulrich,
    was für ein Klasse Bericht. 6 Seiten Spannung.
    LG
    Tom

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  • tumtrah

    Welch eine Leselust hast du uns mit deinem Bericht beschert! Wohl kaum findet sich hier ein fundierterer Bericht über die Tierwelt und ihre Habitats in afrikanischen Naturparks. Hier und da mit einem Schuss Humor gewürzt, kommt nie Langeweile auf - auch wenn manche Steckbriefe zu Pflanzen und Tieren ein wenig wikipediahaft daherkommen. Die aber sind äußerst hilfreich für den, der sich intensiver mit den Tieren beschäftigen möchte.
    Was mir obendrein besonders gut gefallen hat, ist, dass du dem Leser das Gefühl vermittelst, du wärest monatelang in deinem Reisegebiet unterwegs gewesen. Diesen Eindruck kann man gewinnen, wenn du "wie ein alter Hase" auf die Landschafts-, Klima- und Vegetationsverhältnisse zu anderen Jahreszeiten eingehst. Entweder profitierst du dabei von früheren Reisen oder es zeugt von einer äußerst intensiven Recherche.

    Hab ganz herzlichen Dank für deine ungeheure Mühe, die du dir gemacht hast!
    LG Hartmut

  • tumtrah

    Noch ein kleiner Zusatz. Ich verstehe absolut nicht, wieso dieser Bericht zur Zeit meiner Bewertung bei 23 abgegebenen Stimmen nur auf 4,83 kommt. Es ist in meinen Augen völlig unvertretbar, dass einige an diesem Bericht etwas auszusetzen haben. Ich hätte von denen gerne in ihren Kommentaren eine fundierte Begründung für ihre Abzüge gelesen!

  • moho

    @tumtrah
    Lieber Hartmut, zu deinem kleinen Unmut: 4,8 ist und bleibt eine glatte 5. Viele Schüler würden sich freuen, wenn sie bei 4,83 Durchschnitt noch eine Schulnote 4 bekämen!!
    Von mir hat Uli etwa Tausendzwohundert Punkte bekommen. Jedoch so ganz nebenbei, bei ganzen 34338 Mitgliedern (paar Karteileichen, okay!) hier drinnen sind ganze 23 Mitgliederbewertungen nicht gerade viel!
    Selbst Schuld wer den interessanten Bericht nicht gelesen hat :-))
    LG Moni

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben. Chobe, Zambezi und Luangwa 4.80 25

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