Chiavenna, die Alpenstadt, die schon die Römer kannten

Reisebericht

Chiavenna, die Alpenstadt, die schon die Römer kannten

Reisebericht: Chiavenna, die Alpenstadt, die schon die Römer kannten

oder: wie ich zu einem Weihnachtsgeschenk gekommen bin.

Wiederholte Reisen in eine Stadt, wo sich drei Alpenpässe treffen: der Splügen, der Septimer und der Maloja, haben mir bedeutend mehr Einblicke geschenkt, als das Auspacken eines Weihnachtsgeschenks. Warum ich solche Wünsche hege, davon später !

Zum Namen:

Die Ungestüme

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Chiavenna wird als Schlüsselstadt bezeichnet, was nur zu einem Teil richtig ist. Die beiden gekreuzte Schlüssel im Stadtwappen sind erst seit dem 13. Jahrhundert gebräuchlich. Als strategisch und wirtschaftlich bedeutende Alpenübergänge sollen Splügen und Maloja als Schlüsselpositionen dargestellt werden. Dabei wird der Septimer unterschlagen, der zur Römerzeit von enormer Bedeutung war. Bei Ausgrabungen 2007/2008 auf dem Septimer, fand man Spuren eines Feldlagers aus der Zeit des Kaisers Augustus, 16 v. Chr. Hier wurde der 15 v. Chr, stattfindende Alpenfeldzug vorbereitet. Der Septimer galt als einer der wichtigsten Nachschubwege für die nördlich der Alpen gelegene Zentren der römische Armee. Was die Römer wohl so alles über den rauen Pass gekarrt haben? Wein und Trauben? Feinstes Olivenöl für die Feldküche? Honig und Gewürzkuchen ? Ich weiss es nicht. Aber ich vermute, in den Heereslagern wird es wohl den einen oder anderen Luxus gegeben haben.



Der Name Chiavenna könnte auch auf das im Mittelmeerraum gebräuchliche „clava“ stammen, das soviel wie Schwemmkegel, Flussdelta oder einfach Anhäufung von Geröll bedeutet. Ein Blick in die Mera zeigt, dass diese Deutung nicht aus der Luft gegriffen ist.



Schadensfall Piuro

Nördlich von Chiavenna hat sich in Piuro ein Unglück grossen Ausmasses ereignet. Durch den unvorsichtigen Abbau von Lavez oder Speckstein, aus dem hauptsächlich Kochtöpfe mit hervorragenden Gareigenschaften gefertigt wurden, wurden die Felspartien ob Piuro unterhöhlt, was am 4. September 1618 katastrophale Folgen hatte. Das Dorf Plurs (Piuro) und das Dorf Scilano wurden unter den Gesteinsmassen begraben. Man mutmasst, dass an die 1000 Menschen dabei ums Leben kamen.



Palazzo Pestalozzi



Zwei Jahre nach diesem schrecklichen Ereignis, bei dem die Seidenhändler aus Plurs ihr Leben lassen mussten, übernahmen einflussreiche Geschäftsleute aus Chiavenna, darunter auch die Pestalozzi, den Handel mit Seidenstoffen, durch den die Alpenstadt zu Ruhm und Reichtum gelangte. Während des Ausbruchs der Bündner Wirren hielten die Pestalozzis politisch und wirtschaftlich eine bedeutende Stellung inne.



Meine Beziehungen zu Chiavenna

Im Engadin aufgewachsen, kenne ich die südlichen Bergtäler Graubündens besser als das schweizerische Umland. Meine Eltern pflegten auch einen regen Ausflugsverkehr nach Oberitalien, was manches erklären könnte... Chiavenna hingegen haben sie meistens links liegen lassen. Es sei ärmlich und unattraktiv! Doch Chiavenna hat mich immer wieder hergelockt, wenn auch nur für kurze Ausflüge. Dann kamen die ersten Kurzaufenthalte mit einer Übernachtung. Letztes Jahr machten mein Mann und ich Station in Chiavenna, bevor wir ins Veltlin nach Sondrio weiterreisten. An Weihnachten 2011 hat mich ein Geschenk meines Sohnes beglückt. Er schenkte mir zwei Tage an einem frei wählbaren Tag, damit wir zusammen dieses einmalige Städtchen bereisen können.



steinreich



hartes Pflaster

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Mit dem Wetter ist es so eine Sache, es lässt sich nicht wie ein Zimmer vorbuchen...

Hinfahrt und Wegfahrt bei bestem Herbstwetter, hingegen der Aufenthalt wegen des Wetterumschwungs ziemlich getrübt, was mich nicht abhalten konnte, meinem Hobby nachzugehen. So entstanden denn auch einige Bilder, die ich sehr mag, weil sie die Atmosphäre wiedergeben. Ich habe es sehr genossen, dass sich meine Familiengeschichte auf eine einmalig schöne Weise fortgesetzt hat. Die Gespräche mit meinem Sohn, das Kennenlernen von vielen Hintergrundsgeschichten und das Gass - Auf – und – Abgehen hatte seinen eigenen Reiz. Den Apéro im Café Centrale auf der Gasse werde ich nicht vergessen. Zum Glas Weisswein ein leckerer Vorspeisen – Teller, der Blick in die Hauptgasse mit den vielen jungen Menschen. Ich stelle fest: hier ist auch die Ausgangsmeile.



Das alte Chiavenna

Die alten Familien, die Geschichte schrieben, haben Chiavennas Schicksal geprägt. Im Untergang von Plurs sah der katholische Klerus ein Gottesgericht, bei dem die meist evangelischen Einwohner aufgrund ihres ketzerischen Glaubens untergehen mussten. Der blutige Glaubenskrieg, der als Bündner Wirren in die Geschichte eingehen sollte, machte auch vor Chiavenna nicht halt. Durch das kluge Vermitteln von Kommissars Fortunat Sprecher, hielt das Volk zu den Bündnern, was weiteres Blutvergiessen verhinderte. Doch beim Ausbruch des Aufstandes, dem Veltlinermord, wurde Sara Pestalozza ermordet, die sich zu Besuch im Veltlin aufgehalten hatte.



Palazzo von Salis



Tor von Ardale

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Aus dem Stamm der Pestalozza, später Pestalozzi, stammten viele Ärzte, Händler (Seide, Gewürze, kostbares Tuch...) Staatsmänner, Ingenieure, aber auch Theologen und Wissenschaftler. Es ist heute kaum nachvollziehbar, dass an diesem bescheidenen Ort Weltgeschichte geschrieben wurde. Die politische Verbindungen zu Italien, Frankreich und Deutschland trugen das Ihre dazu bei. Der Einfluss dieser Familien, die durch Heirat mit allen einflussreichen Familien Südbündens liiert waren, kam aber auch durch die privilegierte Stellung zustande. Das Studium von Latein, die sorgfältige fachliche Bildung, war ihnen aufgrund ihres Einflusses und Reichtums möglich und über Jahrhunderte sichergestellt.



Heute

wird man bei einem flüchtigen Besuch kaum die Kostbarkeiten entdecken. Man muss sich schon wenigstens einen halben Tag gönnen, um Chiavenna mit dem morbiden Charme würdigen zu können. Der Mera entlang wandern, die Steinblöcke bestaunen, die teilweise zu kleinen Gärten verwandelt wurden. Man spürt es: hier wird aus jeder Ecke ein Stück Wohnlichkeit gezaubert, wenn auch mit bescheidensten Mitteln.



Die Wilde



Chiavenna ist auch das Städtchen der vielen zweckentfremdeten Kirchen. Von Supermarkt über Modegeschäft, es gibt keine Berührungsängste. Es sind immer noch an jeder Hausecke Heiligtümer zu entdecken... In der Hauptgasse sind in den Gewölbekellern Boutiquen und allerlei Geschäfte mit lokalen Produkten untergebracht.



Das grüne Haus



Es ist kein Problem, bei einem Regentag eine vergnügliche Zeit mit Shopping zu verleben, auch wenn ich nur meinem Sohn „assistiere“, der eine meerblaue Steppjacke ersteht und seine Lebensmittelvorräte aufstockt. Was es da so Herrliches gibt: Pizzoccheri, eine Buchweizenmehl – Nudel, wunderbare Würste, Mais in verschiedensten Sorten, Käse, Bresaola, ein luftgetrocknetesTrockenfleisch aus der Rinderkeule, trotz guter Reifung feucht und nicht zu salzig. Mit einem erstklassigen kaltgepressten Olivenöl und darüber gehobeltem Parmesan, eine wunderbare Vorspeise oder ein leichtes Sommergericht.



San Lorenzo und Friedhof

In der Nähe des Botanischen Gartens, den ich zu dieser Jahreszeit nicht besuchen möchte, trete ich zu San Lorenzo, einer einmaligen Kloster - Anlage aus dem Mittelalter. Sie bietet neben einem hochkarätigen Museum im angegliederten Baptisterium einen wunderschönen Taufbrunnen aus Speckstein (1156) , aus einem Stück gefertigt. Die Tragödie von Piuro wird wieder lebendig. Das grünlich graue romanische Kunstwerk stellt in seinen Relieffiguren eine Taufprozession aus der Liturgie der Osternacht dar. Im Kirchenschatz nebenan ist ein prachtvoller Evangeliardeckel, der Pace di Chiavenna, zu bestaunen, ein prachtvolles Werk der romanischen Goldschmiedekunst aus dem 12. Jahrhundert.



Von Bogen umfasst



Bergwärts hinter San Lorenzo befindet sich der Friedhof von Chiavenna, ein besonderer seiner Art. Der ältere Teil steigt treppenförmig an und bildet eine feierliche Kulisse. Die einzelnen Grabskulpturen zeugen von Einfluss und Reichtum einzelner Familien, aber auch von einer besonderen Verehrung zu den verstorbenen Angehörigen.



Ich begleite dich



gastfreundlich

Beim Palazzo Salis vorbei, wo wir am Vorabend im „Passerini“ in einem Gewölbekeller vorzüglich gespeist hatten, wärmen wir uns bei einer Tasse Kaffee auf. Das kleine Lokal vermittelt den Eindruck, man sei in der Stube von guten Freunden.



Café




Die vielen Gegensätze der Kleinstadt am Römerweg lassen vermuten, dass ich nicht zum letzten Mal hier bin ! Steckbriefartig zusammengefasst:
Palazzi, sanierungsbedürftige Wohnhäuser, edle Geschäfte, im Sommer die lauschigen Caffés auf den Plätzen, im Winter eher verschlossen, an düsteren Tagen sehr melancholisch, in der warmen Jahreszeit einladend und fast mediterran. Dieses Chiavenna hält für mich eine Schlüsselstellung inne.



Wo in alten Zeiten Wäsche gewaschen wurde



Informationen



PARCO PARADISO
der archäologische und botanische Garten am einstigen Burghügel.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag 14.00 bis 17.00 Uhr (letzter Einlass:16.30)
Sonntag 10.00 bis 12.00 Uhr (letzter Einlass: 11.30 Uhr)
14.00 bis 17.00 Uhr (letzter Einlass: 16.30 Uhr)
Preise: Eintritt: € 2.00. / Ermässigung: € 1.00 (Studenten, Schülergruppen, Rentner)

MARMITTE DIE GIGANTI
Eindrückliche Gletscherschliffe und Erdformationen, direkt hinter dem Botanischen Garten.

MUSEUM BOTTONERA – MÜHLE
Im eigentlichen früheren Handwerkerviertel von Chiavenna, wo bis zum Ende der 40 er Jahre verschiedene Industriebetriebe angesiedelt waren.
CROTTI
Die durch Erdrutsche in grauer Vorzeit entstandenen Höhlen werden als Vorratskeller für Wein, Käse und Wurst genutzt. Als familiärer Treffpunkt traf man sich dort bei Wein und einfachen Speisen. Einige Crottis wurden später als Trattorie genutzt.



Chiavennas Wappen


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Kommentare

  • agezur

    Danke für die Vorstellung dieser schönen Stadt. Deine Bilder sind mir schon längst aufgefallen und den Bericht hab ich fast erwartet!!
    Da gibt es ja eine Menge zu entdecken !
    Leider ist es für mich nicht ganz einfach dorthin zu kommen, aber vielleicht ergibt es sich einmal?
    LG Christina

  • globetrotter

    Ein sehr schöner, liebvoll geschriebener Bericht mit stimmungsvollen Fotos!
    LG Ute

  • freeneck-farmer

    Schönes Bericht. Muß mal auf eine Karte gucken aber ich glaube über den Simplon pass ist es nicht so weit. Könnte ich mal mit den Wohnmobil hinfahren.
    LG Anneken

  • ingepeter (RP)

    Liebe Ursula, oft sind es die kleinen eher unbekannten Orte mit pittoresken Gassen, Plätzen und netten kleinen Geschäften, hübsche typische Restaurants die echte Überraschungen sind. Diese zu entdecken bringen Reiselust und dann so liebevoll zu beschreiben wie Du bringen Leselust und Inspiration. Gut gemacht auch die vielen Hinweise am Ende Deines Berichtes. Danke jetzt werde ich mir noch die Fotos dazu in Ruhe anschauen. Liebe Grüsse Inge

  • Aries

    Einen meiner Reiseberichte habe ich "Der Urlaub der kleinen Dinge" genannt.
    Dein liebevoller Bericht erinnert mich etwas daran, obwohl hier natürlich der historische Hintergrund noch mehr Substanz gibt. Und ich liebe die historischen Hintergründe!
    Du hast in Bericht und Fotos die Atmosphäre wundervoll eingefangen.
    LG Hedi

  • freyabe

    Sehr charmant dieses Städtchen.

  • traveltime

    Wieder so ein schöner Bericht mit vielen Hintergrund-Info's in Zaubernuss-Qualität.
    LG Rolf

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  • astrid

    Interessanter und nett geschriebener Bericht - vielen Dank!
    LG Astrid

  • Hage

    Sehr lesenswerter Reisebericht aus einer unbekannten Ecke Italiens! LG Hans-Georg

  • Lana

    Alte Erinnerungen wurden wach beim Lesen Deines Berichtes!! Bei unserem alljährlichen Engadinurlaub war es Tradition, einen Tag damit zu verbringen, an den Comersee zu fahren, weil meine Mutter es liebte auf den dortigen Märkten zu handeln. Dabei wurde aber hin und wieder auch ein Abstecher nach Chiavenna gemacht. Da könnte ich jetzt ganz viele Geschichten erzählen, aber nun die entscheidende Frage: WO IM ENGADIN BIST DU AUFGEWACHSEN?????? (das war ja fast noch die interessanteste Information für mich, da ich das vorher nicht gewusst habe!) U.A.w.g. LG Brigitta

  • Wilfried_S.

    Interessant und sehr informativ - eine schöne Ergänzung zu den zum großen Teil ja schon bekannten Bildern.
    Und wie schon mehrfach erwähnt - es sind nicht immer die großen, berühmten Stäfte, die uns wunderbare Reiseerlebnisse vermitteln!
    lg Wilfried

  • BuWe

    Chiavenna (ein Ort, abseits der Haupt-Touristenströme) könnte auch uns begeistern. Und die weniger schöne Jahreszeit hat ihren besonderen Reiz, da das nass- trübe Wetter ausgezeichnet zur Atmosphäre des alten Städtchens passt. Die überlegt ausgewählten Bilder belegen dies. Ein sehr informativer Reisebericht, der mir ausgezeichnet gefällt :-)) LG Anne Do.

  • pleuro

    Schon Deine atmosphärisch dichten Bilder von Chiavenna haben mich begeistert. Ein sehr persönlicher Reisebericht, der mit vielen historischen Informationen gespickt ist - ich habe Dich gerne begleitet.
    LG Anne

  • nach oben nach oben scrollen
  • Blula

    Ein ausgezeichneter Bericht, der eigentlich, so wie er auch formuliert ist, nur aus Deiner Feder stammen kann, liebe Ursula. Es war für mich ein Genuss, ihn zu lesen. Insgeheim hatte ich ja bereits gehofft, dass Du, nachdem Du uns das Städtchen Chiavenna schon durch zahlreiche Fotografien vorgestellt hattest, auch noch einen Bericht folgen lassen würdest.
    Ich sag jetzt mal: Das ist auch ein verspätetes Weihnachtsgeschenk für UNS.
    Danke!
    LG Ursula

  • matulr

    Ein oft missachtetes Kleinod mit charmant-melancholischem Flair! Danke für diesen wundervollen und sehr persönlichen Bericht! Dieser Ort ist wirklich zu jeder Jahreszeit eine Reise (oder zumindest einen Abstecher) wert. Die Bilder - soweit ich sie heute empfangen konnte - fantastisch!
    LG ULI

  • joki-mau

    Eine gute Empfehlung Dein Reisebericht. Er ist sehr informativ und vor allen Dingen gut mit Fotos untermalt. Chiavenna ist ein kleiner "Geheimtipp" , das Städtchen hat durch Deinen Bericht jetzt ein Gesicht für mich.
    LG Ingrid

  • mamaildi

    Bisher kannte ich dieses Städtchen nur von den Bildern, die du hier hin und wieder mal präsentiert hast. Deine Liebeserklärung macht natürlich doppelt neugierig und ich gelobe: wenn ich das nächste Mal die Alpen in dieser Ecke quere, dann werde ich mir das ansehen! Mit diesem Bericht bestens präpariert durch die Gassen streifen und den Einkaufstipps zu den kulinarischen Köstlichkeiten folgen :-))
    LG Ildiko

  • INTERTOURIST

    So intensiv kann man eine Stadt und eine Gegend nur entdecken, wenn man wie Du eine persönlich Beziehung dazu hat und sich auch richtig Zeit dafür nimmt.
    In Deinem Bericht stehen Informationen, die man nur in guten Reiseführern findet.
    Ein ansprechender Bericht auch wenn mich das Wetter wie es auf Deinen Bildern zu sehen ist eher abschreckt.
    Aber auch in Indien kann man erfrieren.............

    lg Jörg

  • harley_flanigen

    Für Europareisende wirklich gut geschrieben mit hilfreichen Tips die man sehr gerne entgegennimmt. Geschmack auf ein " Idyllisches Städtchen " macht Dein Bericht auch,
    alles in allem gibt es da eine volle Reihe Kameras von mir.

    LG :-)
    Patrick

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