“ "ALEXANDER der Große" - „Sponsor“ der Antike ! ”

Reisebericht

“ "ALEXANDER der Große" - „Sponsor“ der Antike ! ”

Reisebericht: “ "ALEXANDER der Große" - „Sponsor“ der Antike ! ”

Die Türkei mit ihren fast 2000 antiken Stätten, welche teils bereits teilweise rekonstruiert, erforscht und nun zu besichtigen sind, hat viele Eroberungen erlebt.
Waren es einstmals die sagenhaften Hethiter, die mongolischen Reiterscharen, die Perser, die Seldschuken, die Osmanen, griechische Völker und Byzantiner, so sind es heute die „Karawanen“ an Touristen, welche jährlich ins Land strömen....

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Einleitung.....

...und PERGAMON ....heutzutage....

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Vor jeder Reise in die Türkei sollte man sich einen „Plan“ zurechtlegen, welche dieses antiken Stätten man besuchen möchte, den die Auswahl an solchen ist unerschöpflich.
In einer vorchristlichen Zeit beherrschten unter anderem die Perser Kleinasien und zerstörten dabei viele Kunststätten an der Küste von Kleinasien, so auch im heutigen Gebiet der türk Ägäis.
Zu einer Zeit, wo bereits viele Küstenstädte von den Persern erobert waren, kam ein Mann, ein „Retter“ Kleinasiens zu diesen Küsten und befreite weite Landstriche dieses Gebietes.

Es war „Alexander der Große“ mit seinem gewaltigen Heer aus Griechenland, der 334 v. Chr die Küste Kleinasiens erreichte. Viele der antiken Städte waren zu dieser Zeit von den Persern ausgeraubt, zerstört und zur völligen Bedeutungslosigkeit herabgestuft worden.

Alexander d. Große besiegte die Perser nach und nach, eroberte die antiken Kulturstätten zurück, führte an vielen Orten wieder eine gewisse Ordnung ein, wobei er entlang der türkischen Ägäis die antiken Städte, mit „Beutegeld“ ( aus dem Besitz der Perser ) neu errichten ließ und so zum „Sponsor“ vieler antiken Stätten wurde.

Ohne diese Zuwendungen durch den großen „Griechen“ würden wir heute keinerlei Spuren dieser einstmaligen Prachtbauten vorfinden. In der bestehenden Fachliteratur finden sich zahlreiche „Geschichten“ aber auch historische Überlieferungen zu diesem großzügigen „Sponsoring“ durch
Alexander dem Großen. Nicht immer jedoch erreichten diese Gelder auch ihre Bestimmung.

So z.B. übergab Alexander dG 333 v. Chr. In Pergamon an die 9000 Talente ( heute ca 20 Millionen Euro ) an seinen General Lysimachos ( der jedoch bald am Schlachtfeld sein Leben lassen mußte ) um die Stadt neu aufzubauen. Nach Lysimachos übernahm der General Philetairos das Geld, verwendete jedoch einen großen Teil davon zur Gründung seiner eigenen Dynastie.

Diese, vorstehend angeführte Einleitung möge dem heutigen Tourist zur Kenntnis gebracht werden, denn ohne diese „Zuwendungen“ durch Alexander dem Großen würden alle diese antiken Bauten wohl unter meterhohem Schutt begraben und vergessen sein.



"Pergamon" - einst....


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Kommentare

  • weltreisen

    harald, deine türkei-reise hat sich nicht nur für dich gelohnt, sondern dank deines ausgezeichneten bertichts durften wir alle daran teilhaben. danke.
    leider kenne ich bisher nur ephesos, aber was nicht ist, kann ja noch werden
    danke.
    inge

  • Pinky3

    hallo harald, zuerst habe ich ja nur deine bilder gesehen, nun auch noch deinen bericht gelesen und bin mal wieder beeindruckt vorallem von deinem unerschöpflichen wissen, vielen dank das ich mitreisen durfte...........lg gaby

  • reisefreudig

    ...Gaby, ich danke Dir, die wenigsten machen das hier, fast alle ( außer die Experten ) bewerten nur und ausschließlich die Fotos.
    Ich lese auch alle Berichte und wenn mir einer gefällt, dann bewerte ich diesen auch, danke nochmals.
    lg harald

  • Blula

    Lieber Harald! Ich habe es ja bisher noch nicht geschafft, einmal die Türkei mit ihren vielen landschaftlichen Schönheiten und der Vielzahl an antiken Stätten zu besuchen. Eine kurze Stippvisite von der griechischen Insel Kos aus nach Bodrum.... mehr war noch nicht. Umso mehr hat mich Dein Bericht interessiert. Alleine schon der Titel, den Du gut gewählt hast, macht neugierig. Es ist Dir wiederum gelungen, Deine Leser zu beeindrucken. Der Bericht ist überaus gehaltvoll, besonders wegen der umfangreichen geschichtlichen Hintergründe, die Du mit einfließen lässt. Es ist Dir auf jeden Fall gelungen, mich davon zu überzeugen, eine Reise in die Türkei alsbald mal in Angriff zu nehmen.
    LG Ursula

  • reisefreudig

    ..ich möchte mich zu Euren sehr zustimmenden Kommentaren herzlich bedanken und freue mich sehr dazu, alle die diese antiken Stätten besuchen sind einfach begeistert. Ich habe mit Reiseleiterkollegen, welche japanische Gruppen führen der Interesse wegen gefragt, was jap Touristen nach solchen Besuchen wohl sagen mögen. Die Japaner begeistern sich an den antiken Stätten mit unerwarteter Interesse.
    Für viele Jap Touristen sind die Besuche der antiken Stätten in der Türkei bereits zu Höhepunkten in ihrem Leben geworden.
    Durch die Mundpropaganda kommen heute wöchentlich jap Maschinen nach Istanbul und werden die Gäste dann mit kleinen Priovatmaschinen nach Selcuc/Kusadasi eingeflogen und die jap Besucher werden immer mehr.
    Der besondere Augenmerk der Besuche in Ephesus sollte natürlich neben der CELSUS - Bibliothek auch auf die Hanghäuser gerichtet werden, da diese die "neue" Sensation darstellen und einen tiefen Einblick in das damalige Leben gewähren.

  • Gerd-Krauskopf (RP)

    Lieber Harald,
    wieder einmal ein wunderbarer, überaus interessanter Reisebericht, der mich an viele schöne Stunden an wundervollen Orten in der Türkei erinnert hat.
    Dir und Deiner Familie einen guten Übergang in 2013, wo ich mich schon auf viele weitere Reiseberichte aus Deiner "Feder" freue.
    Herzliche Grüße von Gerd

  • makie

    Ich kann Ihre hervorragende Beurteilung nicht bestätigen. Zwar ist Uğur Aras ein umgänglicher und netter Zeitgenosse (obwohl er auch sehr autoritär agieren kann), der viele Anekdötchen zu erzählen weiß, aber ihn als einen der besten Kenner der Antike in der Türkei zu bezeichnen ist ein schlechter Witz. Er mag sich manches angelesen haben, bezieht aber viele seiner 'Kenntnisse' aus Fantasy- und Trivilialliteratur, um dann munter Chronologie, Ereignisse, Personen und Völker durcheinander zu werfen und das alles neu zu einem Gebräu ganz eigener Art zu gestalten. Er mischt Dichtung und Wahrheit, Wissen, Halbwissen und Nicht-Wissen, Sinn und Unsinn und verkauft das ganze als profunde Kenntnis. Ein paar Beispiele: Troia VI statt Troia VIIa als das Homerische Troja (wenn es denn einen trojanische Krieg je gegeben hat); die Phryger zeitlich vor den Hethitern; die Galater schreiben in Keilschrift; der ägyptisch-hethitische Friedensvertrag zwischen Ramses II. und Schuppiluliuma II. statt Hattuschili III. geschlossen; ägyptische Truppen vor Hattuscha (niemals!), obwohl es natürlich diplomatische und Handelskontakte gab oder wörtlich: "Was ist mit den Hethitern passiert? Sind die ausgestorben? Nein, sie sind nach der Zerstörung von Hattuscha einfach weitergezogen. Denn sie waren ein Wandervolk." Gerade hier mischt sich Halb- und Unverstandenes. Es sollte wohl erklären, dass die Gegend um Hattuscha nach dem Zusammenbruch des hethitischen Großreichs dünner besiedelt war und die dort lebenden Menschen auf ein niedrigeres materielles und kulturelles Niveau zurückfielen. Wie dem auch sei. Die hethitische Kultur verschand nicht, sondern erlebte in den späthethitischen Fürstentümern Südanatoliens und Nordsyriens eine Nachblüte. Die Bibel bewahrt in ihren Erwähnungen der Hethiter Spuren der Erinnerung an diese Kleinkönigtümer. Die Grabungen in Troia werden nach wie vor in Kooperation zwischen der Universität Tübingen und der University of Cincinnati, USA, durchgeführt; sie wurden keineswegs von den Amerikanern übernommen (http://www.uni-tuebingen.de/troia/deu/). Auch in Hattuscha gibt es seit 1952 jährliche Ausgrabungen durch das Deutsche Archäologische Institut (K. Bittel, P. Neve, J. Seeher, seit 2006 A. Schachner); diese Grabungen wurden ebenfalls nicht von den Amerikanern übernommen (http://www.dfg.de/dfg_magazin/wissenschaft_oeffentlichkeit/ausstellungen_veranstaltungen/archiv/vorderasien/unterstadt_bogazkoey_hattusa/).

    Bitte verstehen Sie das nicht falsch, es spricht nichts dagegen historische und andere Informationen locker verpackt auch Laien nahezubringen, aber wenn ständig Unsinn erzählt wird, geht mir das über die Hutschnur und eine solche Lobhudelei ist unfair anderen Reiseführern gegenüber, die ohne Schaum zu schlagen, aber dafür mit fundierterem Wissen, einer Reisegruppe Land und Leute nahezubringen versuchen.

    MfG
    M. Kiefer

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  • reisefreudig

    Sg M. Kiefer,
    Als verantwortungsvoller Autor ( 40 Jahre selbst Reiseleiter und dabei weltweit unterwegs ) darf ich Ihnen versichern, dass ich, bevor ich einen Beitrag einstelle, sehr genau recherschiere und meine Beurteilungen genau überlege.
    Ob andere Reiseleiter durch mein Lob zu Herrn Aras sich zurückversetzt fühlen, kann ich nicht beurteilen. Sie müssen es aber schon mir überlassen, ob und wann ich jemand zu seiner Leistung gratuliere. Ich darf mich selbst ( tue ich sonst nie ) als sehr erfahrenen Reiseexperten bezeichen und eine Beurteilung müssen sie mir schon zugestehen, dazu kenne ich mich zu gut aus.
    Ihren Ausdruck "Lobhudelei" weise ich entschieden zurück. Dieses Urteil ist durch die Meinung von 54 Reiseteilnehmern zustande gekommen, also sehr fundiert.
    Außerdem dürfte Ihren Darstellungen nach eine gewisse Antiphatie zu Herrn ARAS bestehen, welche vielleicht auf ein persönliches Erlebnis zurückzuführe sei. Sie sollten sich einmal beim Reiseveranstalter in Deutschland erkundigen, wie oftmals Hr Aras von Reisenden schon hochgelobt erwähnt wurde.

    Falls Sie auch einige, vielleicht noch bessere Reiseleiter dort kennen, so haben Sie es hier verabsäumt diese anzuführen.
    Und noch zuletzt, ich dürfte auch eine Universität nicht erwähnt haben, welche an den Grabunsstätten auch noch tätig ist. Die von mir angeführten wurden uns vom Guide genannt, falls noch mehr dort "graben", so haben sie ja diese oben im Text dazu bereits angeführt.
    Zum Abschluß, wir sind hier nicht da, um wissenschaftliche Expertisen neu auszurichten und auf Reisen immer noch auf die Erklärungen der Guides vor Ort angewiesen. Es tut mir leid, wenn Sie sich mit den Aussagen des Hr Aras nicht identifizieren können. Für uns war ER ein sehr profunder Kenner seinen Materie und noch dazu ein außerordentlich symphatischer Reiseführer vor Ort.
    Ist Ihnen bekannt, dass ER auch türkische Geschichte am Goethe-Institut in Istanbul unterrichtet. Ich denke mehr "Empfehlung" als Reiseführer in der Türkei zu arbeiten kann man gar nicht haben.
    Es muß und ist mein Recht, jemanden in meinen Reiseberichten ( und es ist ja nicht mein erster Bericht ) zu loben oder auch negativ zu beurteilen. Solche Aussagen sind weit weg von "Lobhudelei"!
    -reisefreudig-

  • makie

    Dies ist keine Frage der Sympathie oder Antipathie (ich hatte ja bemerkt, dass ich Herrn Aras durchaus für einen umgänglichen und netten Menschen halte), sondern eine Frage der Kompetenz bzw. Nicht-Kompetenz. Ich habe selbst Geschichte studiert und mich intensiv mit antiken Kulturen befasst, so dass ich mir in dieser Hinsicht ein Urteil erlauben kann. Aras hat Psychologie und Germanistik studiert, ist also weder Historiker noch Archäologe. Wie man mit einer solchen Kompetenz türkische Geschichte am Goethe-Institut in Istanbul unterrichten kann, erschließt sich mir nicht ganz. Selbstverständlich kann man sich auch als Nicht-Historiker ein profundes Geschichtswissen aneignen. Dies trifft aber bei Herrn Aras nicht zu, er ist eher ein Dampfplauderer, der zu allem und jedem etwas zu sagen weiß - aber von fachlicher Kompetenz keine Spur.


    Gruß
    M. Kiefer

  • reisefreudig

    SG M. Kiefer,
    Da es sich bei GEO-GC um eine Reisecommunity handelt, wo wir alle unseren Spaß und Freude am Reisen
    frönen können/wollen, schlage ich vor den Disput zu beenden.
    Zu Ihrer Entspannung lade ich Sie ein, sich hier ein wenig auf GC umzusehen und die schönen Bilder/Berichte mit uns zu genießen.
    lg reisefreudig

  • makie

    Lieber reisefreudig,

    damit kann ich leben. Schönen Tag noch. :-)

    M. Kiefer

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