MYANMAR - Ein Land zwischen Anmut, Magie und US$

Reisebericht

MYANMAR - Ein Land zwischen Anmut, Magie und US$

Reisebericht: MYANMAR - Ein Land zwischen Anmut, Magie und US$

Bisher wählten nur weinge Deutsche Myanmar als Reiseziel aus. In den letzten Jahren waren es im Jahresmittel nur 15.000 Reisende, die das Land besuchten. Meist waren es Individualreisende. Wer heute in Yangon ankommt, stellt schnell fest, dass er zwischen Anmut und dem US$ gelandet ist.

Die Reiseplanung

Abendstille am Ngwe Saung Beach

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Wir entschieden uns für den Zeitraum März/April 2012. Nach den ersten Suchergebnissen im Internet stellten wir schnell fest, das das "Selberreisen" in Myanmar ein kleiner Hürdenlauf wird und damit eines der wenigen Reiseabenteuer, die in der heutigen Zeit noch zu finden sind. Die Entscheidung, den Flug dorthin via Singapur zu nehmem, erwies sich als eine gute Entscheidung, da der Anschlussflug nach Yangon mit nur zwei Stunden Wartezeit in Singapur gebucht und wir am Ende der Reise Singapur besuchen konnten.

Viel schwerer erwies sich die Buchung der Inlandsflüge und der Unterkünfte in Myanmar. Aber dazu bedurfte es erst einer Tourenplanung, die wir mit der Rennstrecke Singapur-Yangun-Inle See-Bagan-Mandalay-NgweSaungBeach-Yangun-Singapur festlegten. Da das Land nicht gerade mit schnellen Internetleitungen gesegnet ist und durch das noch bestehende Embargo keine Kreditkartenzahlungen möglich sind, war die Ticketsuche und die Unterkunftbuchung ein schwieriges Unterfangen. Die Flugscheinbuchung für die nationalen Flüge konnten auf Umwegen über thailändische Agenturen und die Hotelbuchungen über langsame Internetseiten oder nur mit email-Anschriften gebucht werden. Während der Buchungen oder Hotelreservierungen hatte ich immer den Eindruck, die "Post" bleibt irgendwo liegen und wird dann wahrscheinlich nicht ungelesen im Stapel weitergeleitet. Nicht immer bekamen wir Antworten auf unsere Anfragen.

Die Visabeschaffung verlief einfach, ähnlich wie der Kauf von US$, die zur Bezahlung der Unterkünfte und Flugscheine im Land benötigt werden. Überrascht hat mch dabei die Bearbeitungszeit der Botschaft von Myanmar in Berlin. Nach nur sieben Tagen lagen die gestempelten Reisepässe im Briefkasten.





Die Anreise nach Yangon - wie immer gewagt gebucht

Yangon - viel Patina

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Mit drei Tickets ging es mit dem Lufthansa-Zubringerflug nach Frankfurt und nach einem Aufenthalt von 45 Minuten flogen wir mit einem A380 der Singapore Airlines im Oberdeck nach Singapur. Ich war erstaunt über die Platzfreiheit in der Holzklasse und dem guten Service an Bord. Vorzeitig gegen 06.30Uhr morgens landeten wir in Singapur. Leider mussten wir in Singapur einreisen und unsere Reisetaschen vom Band holen und gleich wieder ausreisen, denn für 09:10Uhr, kaum zwei Stunden später, war der Weiterflug mit JetStar nach Yangon geplant. Der Terminalwechsel funktionierte probemlos und der Flughafen Singapore Changi lässt organisatorisch wie auch im Service keine Wünsche eines Reisenden offen. Ebenso planmässig verlief der dreistündige Flug nach Myanmar.

Die Einreise in Myanmar stellte weder uns noch den Leuten der Einreisebehörde vor Schwierigkeiten, so dass wir nach kurzer Zeit unser Gepäck holen konnten und zum Taxistand gingen. Die erste Tropenklatsche krabbelte mir die Beine hoch, als wir das neue, von China "geschenkte" Flughafengebäude verliessen. Zum Handeln hatte ich wegen der Taxipreise wahrlich keine Lust mehr und die geforderten 10 US$ für den Transport zum Hotel erschienen mir angebracht. Dreissig Minuten Fahrzeit in der Mittagshitze ohne Klimaanlage liessen mich auf eine kühle Dusche und einen notwendigen Kleidungswechsel freuen.

Das von mir als Budgetreisender gewählte Thamada Hotel für 35 US$ die Nacht erwies sich als recht alt, aber dafür mit seinen zweckmässig eingerichteten Zimmern in einer recht guten Lage. Wie in jeder neuen Stadt zu Beginn einer Reise machten wir uns auf den Weg, die "Lage vor Ort" zu erkunden. Darunter verstehe ich, eine Bank zum Geldwechsel suchen, nach Restaurants Ausschau halten, die Entfernungen abschätzen und die Transportmöglichkeiten zu erforschen, kurz gesagt einen Überblick verschaffen.



Yangon - Stadt des Moders

Auf dem Weg zur Swedagon Pagode

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Mit dem Taxi, was schwer als ein solches zu erkennen war, starteten wir am nächsten Tag unsere Besichtigung in der Stadt. Viele Fahrzeuge sind zusammengeschweisste Blechhaufen, die noch fahren. Der erste Eindruck, dass jeder der ein Fahrzeug hat auch Taxifahrer ist, bestätigte sich schnell. Jeder Taxifahrer fährt gerne Touristen, denn das ist ein guter Nebenverdienst, berichtete uns gleich der erste Fahrer, der uns vor dem Hotel als Beute abfing. Am liebsten würden die Autobesitzer ihr Fahrzeug den ganzen Tag verchartern und ihre Touren anbieten. Wenn dann noch wenige Kiloneter gefahren werden, kann ein Autobesitzer in drei Tagen einen durchschnittlichen Monatsverdienst erwirtschaften. Da die Preise für Europäer recht moderat sind, merken sie kaum, dass sie "etwas gutes" gemacht haben.

Die Überlegung, die Swedagon Pagode erst am Ende der Reise zu besichtigen, haben wir geändert, weil es noch früh morgens war und die Nachtkühle in der Luft lag. Zumal wir auch noch vor hatten, unsere weiteren Flugscheine für die Inlandsflüge bei der Fluggesellschaft abzuholen.



Swedagon Pagode

Swedagon Pagode Yangon

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Schon von weitem ist das Bauwerk zu sehen. Voller Erwartung und mit Respekt geht es über die überbauten Treppen hinauf. Rechts und links säumen die Händler den Weg. Oben barfuss angekommen, musste ich mich erst sammeln. Was hier auf mein Gemüt in voller Pracht und Grösse einschlug, hielt zumindest mir den Atem. Nicht lange, denn ich selbst brauchte auch weitere Luft zum Atmen. Menschen, die ehrfürchtig ihren Glauben vollzogen, Gold und Grün, soweit das ein Mensch überhaupt erfassen kann. Bis zum frühen Nachmittag hielten wir uns auf dem Gelände der Pagode auf und versuchten etwas zu verstehen, was nicht gelang.



Restaurants in der Stadt

Takafuji Restaurant in Yangon

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Zurück in der Unterkunft, nach einer erfrischenden Dusche, suchten wir ein Restaurant. Die Erfahrung war etwas ernüchternd. Entweder die internationale Küche der Hotels oder einfachste Strassenküchen standen zur Wahl. Weder das eine noch das andere war mein Ding. Es sollte etwas zwischendrin sein und mit etwas Geduld ist auch ein Kompromiss zu finden. Leider werden im Myanmar ab cirka 22 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt und die Restaurants geschlossen. Trotzdem haben wir ein kleines Strassenlokal mit sehr guter einheimischer Küche gefunden. Angenehm ist, dass Burmesen gerne auch ein Bier trinken. So ist es fast immer möglich, ein kühles Fassbier in den Lokalen zu geniessen. Noch haben sich die Restaurantbetreiber nicht auf den Besucherstrom eingestellt, der in den nächsten Jahren zu erwarten ist.



Von Yangon nach Naungshwe

Princess Garden Hotel,...

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Die Weiterreise mit dem Flugzeug nach Heho, und den Restweg nach NaungShwe mit dem vorab bestellten Taxi war nichts besonderes, ausser dass zu erwähnen ist, wer kein Taxi vom Flughafen nach NaungShwe vorbestellt, hat Pech und seine US$ fliessen in die Taschen der Taxifahrer. Der Flughafen von Heho liegt 45 Fahrminuten vom Inle See entfernt. Die Taxifahrer verlangen Preise nach "Angebot und Nachfrage".

In unserem von vielen Seiten gelobten PrincessGardenHotel angekommen, fanden wir erst einmal Ruhe. Die angenehm kühle Luft und die Sicht auf die umliegenden Berge war beruhigend. Der ganze Ort ist ein Kontrast zu dem lebhaften Yangon.



Naugshwe

Markt in Naugshwe

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Der kleine Ort ist schon auf Touristen eingestellt. Viele Unterkünfte und Restaurants bieten alles, was das Geniesserherz begehrt. Der "Italiener" ist auch schon da. Auch die ersten Wechselstuben von Banken haben sich eingerichtet. Rings um die kleine Stadt bieten Reisfelder und der naheliegende Inlesee nahe und weiter entfernte Ausflugsziele. Wir hatten vor, eine Tagestour mit dem Boot über den See mit seinen "Attraktionen" durchzuführen. Die Hotelbetreiber sind bei der Tourensuche gerne behilflch. Insgesamt in Myanmar betrachten die Gasthausbesitzer es als Service, ihren Gästen die Reise so angenehm wie möglich zu gestalten. Hierzu gehören die Rückbestätigung der Flüge, die Tourenorganisation oder die Flughafentransfers.

Der Markt in der Mitte des Ortes bietet Obst und Gemüse aus der Region und regionale Kunstgegenstände, sowie alles für den Haushaltsbedarf an. Es macht Spass, sich dort aufzuhalten und zu sehen und zu riechen.

Einige kleinere Pagoden verteilen sich über den beschaulichen Ort. Alles lässt sich zu Fuss erreichen.



Inle See

Inle See

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Früh morgens ist es am See und seiner Umgebeung "bitter kalt". Eine Jacke war angebracht. Wir machten uns mit unserem Bootsführer auf dem Weg zum Bootshafen, wo wir unser Boot besteigen konnten. Alles etwas touristisch, aber bequem. Dort geht es zunächst auf dem Fluss hinunter zum See. Oft liegt früh morgens der Nebel über dem See und es sind nur die Fischer, mit ihrer sonderbaren aber interessanten Fortbewegungstechnik zu sehen. Die Touren kann sich jeder selbst zusammenstellen. Egal, ob es der sogenennte "5-Tagesmarkt" ist, oder Indein mit seinen Pagoden und Stupafeldern. Durch die Stelzendörfer auf dem Wasser und einem Besuch der schwimmenden Gärten, einem Pflichtbesuch in einer der Webereien, den Silberschmieden oder in einer kleinen Zigarettenfabrik kann jeder den Handwerkern zusehen. Ein Tag auf dem Wasser geht schnell vorüber. Auf dem See gibt es einige nette Restauants, in denen sich jeder stärken kann. Die Sonnencreme und die Wasserflaschen haben auch wir nicht vergessen, denn die Sonne ist ab dem frühen Mittag sehr heiss. Auf der Fahrt zwischen den Orten weht einem der frische Seewind ins Gesicht.

Wer will, kann auch Trekkingtouren in die Berge um NaungShwe unternehmen. Die Touren können vor Ort gebucht werden. In fast allen Unterkünften kann man Fahrräder mieten und Ausflüge ins Umland unternehmen. Ein Spaziergang durch die Reisfelder ist in den frühen Abendstunden besonders schön.



Weiterreise nach Bagan (Nyaung U)

Eindrücke von Bagan

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Vormittags begaben wir uns zum Flughafen nach Heho, um nach Nyaung U (Bagan) zu fliegen. Leider traf uns eine burmesische Alltäglichkeit, denn unser Flugzeug hatte vier Stunden Verspätung. Die Zeit überbrückten wir mit mitgebrachten Lesestoff. Ein "Kindle" ist da eine praktische Erfindung. Auf solche Situationen hatten wir uns eingestellt , denn was wir nicht ändern können, nehmen wir hin und nutzen die Zeit anderweitig. Eigentlich hätte der Flug via Mandalay nur 60 Minuten dauern sollen, aber duch die Verspätung kamen wir erst am Abend in Bagan an. Den Eintritt für die Stadt bezahlten wir am Flughafen und fuhren mit dem Taxi in das Hotel. Wir hatten uns das Golden Express Hotel ausgewählt. Die Wahl war gut, denn es liegt sehr zentral und im Umfeld befinden sich einige Restaurants.





Drei volle Tage Bagan

Eindrücke von Bagan

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Die Planung für Bagan war recht einfach. Vor dem Hotel boten uns einige Leute ihre Dienstleistung für den Transport vor Ort an. Wir entschieden uns für die Pferdekutsche. Die Verhandlungen mit dem Kutscher waren lustig. Mit dem Deal waren beide zufrieden. Was der Kutscher nicht wusste, war, dass ich den Gesamtpreis auf eine gute Summe aufrundete. Er lächelte und fragte am letzten Tag, warum ich zu Beginn handle, wenn ich letzlich sogar mehr als den geforderten Preis bezahle. Naja, ich denke halt, dass einerseits eine gute Arbeit auch gut bezahlt werden soll. Andereseits sollen die Preise durch zu hohe Preise nicht kaputt gemacht werden. Das mit den Touristenpreisen und Trinkgeldern ist immer eine Gratwanderung. Er hat uns in den drei Tagen viel gezeigt und einiges, was andere nicht zu sehen bekommen.



Eindrücke von Bagan



Fahrt nach Mandalay

Sonnenaufgang am Irrawaddy

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Für die Fahrt nach Mandalay entschieden wir uns für das Boot. Das Slowboot braucht zwei Tage, wir nahmen das schnellere Schiff, dass die Strecke in "angegebenen" acht Stunden absolvieren sollte. Da wir uns in Myanmar aufhielten, rechneten wir mit mehr Zeit, was sich auch bewahrheitete. Wie immer liessen wir unsere Bootstickets und das Taxi zum "Kai" vom Hotel organisieren. Um sechs Uhr morgens fuhren wir flussaufwärts in den Sonenaufgang hinein. Das Wetter war gut und es wehte ein frischer Wind. Mit Sonnenaufgang änderte sich das schnell und die Sonne brannte erbarmungslos auf das Deck. Es waren nicht viele Passagiere an Bord, so dass wir immer ein schattiges Plätzchen finden konnten. Trotzdem, der Hitze kann keiner ausweichen, auch die Klimaanlage im Unterdeck schaffte keine Abkühlung. Die sandige Umgebung des Irrawaddys bot uns sehr viel grau in grau. Abseits waren jedoch grüne Felder zu sehen, doch insgesamt war die Flussfahrt ziemich öde.

Eine Ausnahme boten die entgegenfahrenden langsamen Fracht- und Passagierschiffe (Slowboats) mit ihrem hohen Alter von fast 75 Jahren. In den Abendstunden erreichten wir nach 13 Stunden Mandalay. Die letzten beiden Stunden ging es nur im Schrittgeschwindigkeit voran. Mit Stangen wurde die Wassertiefe vom Boot aus gemessen, damit das Schiff nicht auf Grund lief. Der erste Eindruck von Mandalay vom Wasser aus war sehr "gewöhnungsbedürfdig".



Slowboat auf dem Irrawaddy



Mandalay

Mandalay - eine andere Wahrheit

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Mit dem Taxi ins Hotel, duschen, essen gehen. Mein grösster Wunsch war nach diesem heissen Tag ein kühles Bier. Meinen diesen und einzigen Wunsch an diesem Abend konnte ich mir schnell erfüllen.

Mandalay ist ein Molloch. Die Abgase der Generatoren vor fast allen Häusern lässt einen fast ersticken. Stromausfall ist in der Stadt garantiert. Eigentlich ist es umgekehrt. Die Zeit mit Stromausfall ist höher, als die mit Strom. Das war eine neue Erfahrung. Unser Zimmer im Royal City Hoel war in der oberen Etage. auf der Dachterasse des Hotels kann man die Stadt gut überblicken und dort oben weht immer ein angenehmer Luftzug.

Wie fast immer in Myanmar liessen wir uns vom Hotel einen Fahrer mit Auto organisieren. Mit ihm sprachen wir ab, was wir sehen und nicht sehen wollten. Mit seinem "alten" Auto fuhr er uns drei Tage in und im Umlad von Mandalay umher. Wie oft in Myanmar, mussten wir auch in Mandalay Eintritt für die Stadt bezahlen, der auch für das Umland gilt.

Am meisten erfreute unseren Fahren eine kleine Begebenheit beim Geldwechsel in der Bank. Ich wollte, nein ich musste Gelt tauschen. In Myanmar werden nur einwandfreie $ und € Geldscheine in den Banken akzeptiert. Einer meiner Scheine hatte einen blauen kleinenPunkt vom Druck, der zwar nicht hier hin gehörte, aber völlig belangslos war. Die Bank akzeptierte diesen Schein nicht, was mich dieses Mal ärgerte. Bei der Übergabe die vielen Kyatscheine prüfte ich dann jeden Kyatschein einzeln, verlangte ebenso neue Scheine und liess einige Geldscheine zurückgehen, die ebenso einen kleinen Farbpunkt enthielten. Die Leute von der Bank waren sehr erstaunt, dass jemend den Spiess umdrehte. Unseren Fahrer gefiehl das jedoch so gut, dass er das sofort mit lautem Lachen seinen Kollegen mitteilte.



Eindrücke von Mandalay



Von Mandalay über Yangon zum Ngwe Saung Beach

Busbahnhof in Mandalay

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Nach drei Tagen Mandalay ging es mit dem Bus nach Yangon. Eine Autobahn führt vom Norden in den Süden des Landes nach Yangon. Am Busbahnhof in Mandalay verkaufen Strassenhändler alle Dinge, die für eine lange Busfahrt notwendig sind. Die Fahrt selbst war nichts besonderes. Nur acht Stunden "Telenovelas" als Busvideo anzusehen ist eine Knochentour. Das sehen ist nicht so schlimm, aber das hören.

In Yangon angekommen übernachteten wir dort und weiter ging es zum Golf von Bengalen. Die Strecke bis dahin ging es mit dem Taxi. Dort am Ngwe Saung Beach liessen wir noch fünf Tage die Seele baumeln. Es war eine himmlische Ruhe. Ausser, dass eine deutsche Filmgesellschaft für die Serie Traumhotel oder so ähnlich die Menschen, insbesondere die einheimschen Leute amüsierte. Die Birmanen kannten die deutsche Gründlichkeit noch nicht. Da war einer der den Strand kehrte, vier die Sonnenschirme trugen, viele für die Maske und was sonst noch für Leute herum schwirrten. Die Frage eines Mannes an mich war, ob die "Germans" immer so viele Leute um die Arbeit herum hätten, das wäre ja ähnlich wie in Myanmar.



Eindrücke vom Ngwe Saung Beach



Mehr war da nicht, oder doch?

Singapur - Marina,...

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Mit dem Bus zurück nach Yangon. Von dort aus flogen wir nach Singapur zum Weiterflug nach Deutschland. Für Singapur hatten wir uns noch einen Tag zum Abschluss der Reise aufgehoben. Ein bischen bummeln, essen und schauen waren angesagt, halt das übliche für Singapur.

Für die von uns gemachte "Rennstrecke" bedarf es keiner besonderen Vorbereitungen. Die Tour kann ohne Schwierigkeiten ohne Reiseveranstalter durchgeführt werden. Vielleicht ist Myanmar heute eines der letzten kleinen Reiseabenteuer. Wer weiss, wie es morgen sein wird,....... wenn Condor Yangon anfliegen wird.

Die Reisekosten betrugen insgesamt 3.200 € für zwei Personen. Die Planung und Organisation nahm ein paar Tage mehr als gedacht in Anspruch.


Reiseführer: Stefan Loose "Myanmar"



Singapur zum Reiseabschluss ist ein unvergessli...


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Kommentare

  • Zeitreisende

    Sehr informativ- vielen Dank dafür ! VG Dani

  • agezur

    Danke für den Bericht - er enthält Antworten auf alle Fragen die man sich vor einer Reise stellt und nimmt viel von der Scheu in touristisches Neuland zu reisen.
    LG Christina

  • moma57

    Danke, sehr informativer Bericht! LG Elke

  • Blula

    Da Myanmar auch noch auf meiner Wunschliste steht, war dieser wirklich gute Bericht von Dir äußerst interessant für mich. Danke, ich habe viel erfahren von Dingen, die in Reiseführern nicht nachzulesen sind.
    LG Ursula

  • schokolade55 (RP)

    Hallo Ursula,
    wenn Myanmar auf "deiner Wunschliste" steht, dann würde nicht unbedingt in der nächsten Zeit reisen. Nach meiner Information ist Myanmar zur Zeit ausgebucht.
    Wenn ich etwas schreibe, wie hier im Reisebericht, geht es mir darum das "machbare" darzustellen und das Umfeld zu beschreiben. Mich freut es natürlich, dass meine Informationen brauchbar sind.
    Gruss Schokolade

  • Pinky3

    klasse bericht super geschrieben mit guten infos...........lg gaby

  • rrobby

    Hallo!
    Schöner Reisebericht eines faszinierenden Landes. Ich bin 2002 durch Myanmar gereist, komplett auf eigene Faust ohne jeglichen Vorbuchungen etc. Das Visa hab ich mir seinerzeit in Chiang mai/Thailand besorgt, ebenso die Flugtickets. Alles sehr kurzfristig, binnen 4 Tagen war alles da. Wir flogen von Chiang Mai nach Mandalay, reisten weiter über Bagan und Thazi mit der Bahn zum Inle-See, von dort mit dem Bus nach Bago, von dort wieder mit der Bahn zum Golden Rock. Es war eine abenteuerliche Reise, vollkommen Problemlos.
    Reisebericht über diese Reise steht hier in der GEO-Reisecommunity
    LG Robert

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  • Schriddels

    Guten Abend,
    danke für die Bewertung von den Flip Flop Boys in Mandalay. Wir sind drei Wochen im Januar 2014 in eigener Regie mit einem Auto und Fahrer gereist. Nach meiner Meinung einer der besten Möglichkeiten viel von diesem wunderbaren Land zu sehen. Durch die Unruhen in Thailand war Myanmar nicht so gut besucht. Dein Bericht ist sehr ausführlich und genau, hat mir sehr gut gefallen, danach kann man seine Rundreise planen. Danke für diesen schönen Bericht über das Land im dem die liebsten Kinder Buddhas leben.
    Liebe Grüße aus Neuss Wolfgang Schriddels

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