Seychellen - Trauminseln - Wie lange noch?

Reisebericht

Seychellen - Trauminseln - Wie lange noch?

Reisebericht: Seychellen - Trauminseln - Wie lange noch?

Das Staatsgebiet der Seychellen erstreckt sich über eine Seefläche von 390 000 qkm, 1000 km östlich von Kenia und ebensoweit nördlich von Madagaskar. Innerhalb dieser riesigen Seefläche gibt es 100 Inseln und nur acht ständig bewohnte, darunter Praslin, La Digue, Silhouette und Mahé, die zusammen mit dem unbewohnten Aldabra Atoll eine Landfläche von 454 qkm korallinen Ursprungs bilden.

Vorfreude



*Turboleser oder Genussleser

Für diejenigen, die lieber erste, nur kurze Eindrücke mögen, habe ich meine speziellen Top 10 vorweg gestellt. Die Seychellen bieten mehr als eine Hitliste.
Macht euch selbst ein Bild!



*Meine Top Ten der Seychellen

Top 1
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln, sprich Bus, die Insel Mahè oder Praslin erkunden
Es gibt ein Netz von Verbindungen, 41 Routen, 1100 Fahrten täglich, die von morgens um 6 bis abends um 20 Uhr befahren werden. Nirgendwo sonst kommt man intensiver mit den Einwohnern in Kontakt.
Genaue Fahrpläne und Routen unter http://www.travel-and-fun.de/reise/seychellen/info-buslinien.htm Die Aktualität kann ich nicht gewährleisten.

Top 2
Nach Praslin und La Digue mit dem Turbo-Catamaran, morgens um 7 Uhr von Viktoria, Mahé, Ankunft gegen 10 Uhr auf La Digue, die Anse Source d'Argent besuchen und auf der Rückfahrt am Zwischenstopp Praslin einen etwa einstündigen Spaziergang durch den Nationalpark "Vallée de Mai" mit herrlichen Palmen und besonders der "Koko Dmer" genießen (auch bei größter Mittagshitze schattig und angenehm) und anschließend an der "Anse Lazio" schwimmen. (La Digue hat die dreifachen Übernachtungspreise wie die anderen Inseln.)

Top 3
Mit dem Catamaran um die Insel Mahé oder andere Inseln kreuzen, im St. Anne Marine Nationalpark schnorcheln und "Le Moyenne" mit dem alten Mr.Grimshaw besuchen.
Wer einen Segeltörn bucht, kann die ganze Vielfalt der Seychelleninseln und -unterwasserwelt erfahren, muss allerdings auf Komfort verzichten und Sonnenbrand (Sonnenschutzfaktor 50 kaum ausreichend) in Kauf nehmen.

Top 4
Anse Beau Vallon - Mittwochsmarkt
Kurz vor der Dämmerung um 17 Uhr eröffnen Seychellois ihre Stände am Strand von Beau Vallon. Sie bieten selbst gebackenes, selbst gekochtes, selbst gegrilltes- also ein "Open Air Büffet der kreolischen Küche" ( Unser Mitwochsbüffet fiel aus wegen der rechtzeitigen, aber glücklicherweise unnötigen Tsunami-Warnung im ganzen Indischen Ozean nach Beben in Indonesien, April 2012)

Top 5
Sich unabhängig machen vom Gruppentagesprogramm, auf "La Digue", ein Fahrrad nehmen und die Insel auf eigene Faust erkunden. (Die Fahrräder sind nicht unbedingt verkehrssicher. Aber abzusteigen und wandernd das Rad zu führen, kann noch intensivere Einblicke in das Leben der nur 5 km² großen Insel bieten.

Top 6
Die Wanderung auf dem "Anse Major Nature Trail" von Danzil, der Endstation des Busses Nr. 21 nach Bel Ombre zur Anse Major. Sie dauert etwa 90 min in einer Richtung. Das Baden in der herrlichen kleinen Bucht ist erfrischend, aber !!!!!!!!!!!
Es ist nötig sehr viel Wasser mitzubringen, 2-4 l für die Hin- und Rücktour sind das Mindeste, was man braucht. (Beste Wanderzeit: morgens um 7 Uhr)

Top 7
Rundfahrt um die gesamte Insel Mahé mit einem selbstgebuchten Leihwagen oder
Taxi (Achtung Linksverkehr!) Stationen dieser Rundfahrt: Von Viktoria über die Sans Souci Road zur Teefabrik, zum Nationalpark Morne Seychellois, Port Launay, Port Glaud, (in den Wasserfall dort ist 2008 meine Kamera getaucht,deshalb gibt es kaum Bilder von der Rundfahrt) Michael Adams Kunstgalerie, Anse Takamaka, Anse Intendance, um die Südspitze zur Anse Royale und zum Vilaz Artizanal, wo heimische Kunsthandwerker ihre Werke verkaufen.

Top 8
Durch Viktoria, die Hauptstadt der Seychellen, Markt inbegriffen zu schlendern, geöffnet von 7/8 Uhr bis 12 und von 13-16 Uhr. Danach begeben sich die Einwohner lieber an den Strand oder in die Familie.

Top 9
Die kreolische Küche genießen und schwelgen im "Le Bourgeois", "La Perle noir", "La Plage", auf dem Mittwochsmarkt, alles an der Anse Beau Vallon

Top 10
Morgenspaziergang vor acht an der kilometerlangen, feinstsandigen Anse Beau Vallon, vor dem Frühstück, bei kühlen 24° und das Meer erfrischt auch noch richtig. Dem Meeresgetier auf den Felsen zuschauen und Seele baumeln lassen: Felsenspringern, Krebsen, ....., schnorcheln bis die Haut schrumpelig wird, Leben am Strand genießen.





"Island in the sun"



*Seychellen, mehr als ein Paradies!

Landesflagge der Seychellen

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Was ist ein Urlaubs-Paradies?
- Ein Ort, der noch nicht vom Massentourismus geprägt und verschandelt ist,
- unberührte Strände und viele andere Möglichkeiten, nur mit den Stimmen der Natur
auf den Inseln allein zu sein ,
- vielfältige fremde und faszinierende Eindrücke in Flora, Fauna und geologischer
Beschaffenheit der Landschaft,
- sich frei und ungefährdet im Land bewegen und in den Alltag der dort lebenden
Menschen hineinschauen können.
- faulenzen, träumen, Seele baumeln lassen
- wandern, entdecken, schnorcheln und staunen,
- Märkte besuchen, Küche des Landes genießen
- mit dem Katamaran übers Meer gleiten, mit dem Fahrrad Inseln erkunden,
- und .... und .... und noch vieles mehr.
Jeder wird andere Ideen zu seinem Urlaubsparadies haben.
Was die Seychellen nicht zu bieten haben, das sind historische Bauwerke, kulturelle Sensationen, Diskotheken, Spielkasinos, Bananaboat, Paraglyding, Bunjeejumping und andere schnelllebige Vergnügungen.
Wer Urlaub auf den Seychellen bucht, kann einen anzahlmäßig begrenzten Tourismus auf hohem Niveau erwarten, Erholung und Entspannung pur in der Schönheit der tropischen Natur genießen.



*Landesflagge

Das Blau steht für den Himmel und das Meer um die Inseln, das Gelb für die Sonne über den Inseln, das Rot für den Zusammenhalt der Seychellois, das Weiß für die soziale Gerechtigkeit und das Grün für den Erhalt einer gesunden Umwelt.
Fast so paradiesisch wie die Bedeutung der einzelnen Flaggenfarben anzeigen, gestaltet sich das Leben auf diesen Inseln.



*Sozialparadies

Etwa 86 000 Menschen leben auf den 8 ständig bewohnten Inseln des Archipels, davon ca. 60 000 alleine in dem Provinznest Viktoria, genannt Hauptstadt, auf Mahé. Sie sprechen kreolisch, englisch und/oder französisch. Es gibt eine Lebenserwartung von 72 Jahren für die Bevölkerung und nur 0,4 % Bevölkerungswachstum im Jahr. Es gibt allerdings auch keinen Wohnraum für eine größere Bevölkerung, weil nur ein schmaler Küstenstreifen auf den Inseln bebau- und bewohnbar ist. Regenwald bestimmt das Innere der Inseln. Mit 18% ist die Analphabetenrate für ein afrikanisches Land ziemlich niedrig.
Auf den Seychellen leben vorwiegend katholische Christen. Das prächtigste Bauwerk der Hauptstadt vor der Regenwaldkulisse der Insel ist jedoch der hinduistische Tempel in der Hauptstadt Viktoria. Hexerei, Magie und Wahrsagerei spielen aber auch eine Rolle. Trotzdem entsprechen die Wertvorstellungen denen Europas. Es gibt keine Armut. Eine ehemals sozialistische Regierung sorgte dafür, dass die Bildung hohe Priorität hat, dass alte Menschen aufgefangen werden in einem Netz von Hilfeleistungen, dass die Gesundheits-Fürsorge und die medizinische Versorgung für ein afrikanisches Land recht gut aufgestellt sind.



Die Schule ist aus.



*Klima

Nahe dem Äquator gelegen herrscht auf den Seychellen ganzjährig ein angenehmes Klima mit nur geringen Unterschieden. Die Nachttemperaturen sinken nie unter 22°C, die Tageswerte steigen selten über 30°, im Juli bis Oktober unter 27°C, niemals über 33°C. Die Luftfeuchtigkeit schwankt zwischen 70 und 85%, in Extremen 90%. Vorwiegend in der Nacht regnet es sich an den dicht bewaldeten Bergen ab. Tropische Stürme gibt es auf den inneren Seychellen nicht. Die Wassertemperatur des Indischen Ozeans liegt durchgängig bei 27°C.
So gibt es keine "beste Reisezeit". Die Sommermonate Mai -Oktober eignen sich am besten zum Segeln und Surfen wegen der günstigen Winde. Die Schnorchler und Taucher finden in dieser Zeit trübes Wasser mit geringen Sichtweiten vor. Sie haben in windstilleren Jahreszeiten bessere Bedingungen.



Flora

Die Seychellen bieten eine ganz besondere Vielfalt von Pflanzen. Ich freue mich immer, wenn ich sie schon einmal in einem anderen Teil der Welt entdeckt habe. In tropischem Umfeld gedeihen tropische Pflanzen. Nach unserem Bali-Urlaub habe ich ein
"ABC tropischer Pflanzen" als Reisebericht eingestellt. Aber wenn ich neue Pflanzen entdecke, begeistert mich das um so mehr.
Gurkenbäume und ihre zwei verschiedenen Früchte, Bilimbi und Sternfrucht, Takamakabäume, Palmen mit Palmenherzen, bisher nur aus der Konservendose bekannt, wilde Ananas, Rose Porcellaine, das sind Spezialitäten, die ich nur auf den Seychellen kennengelernt habe.



Sternfrüchte



La Digue

Source d'Argent

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La Digue ist die Seychelleninsel, auf der die meisten Bilder aufgenommen werden, die die Vorstellung von den Trauminseln prägen. Die weißen Strände, riesige Granitfelsen und türkisfarbene Lagunen sind Hintergrund für Modeaufnahmen luxuriöser Bekleidungsmarken und der Bacardi-Werbung gewesen. Nur 3000 Menschen leben auf dieser 5 km² großen Insel. Es gibt nur sehr wenige Autos. Man fährt Fahrrad. Touristen, die zu einem Tagesausflug auf die Insel kommen, werden mit Ochsenkarren zur Kokosnussplantage befördert und gehen von dort aus zu Fuß durch die Pflanzungen zur wohl berühmtesten Bucht "Anse Source d'Argent". Macht man sich unabhängig von einer Reisegruppe, kann man sich die Insel auf äußerst klapprigen und rostigen Fahrrädern erschließen oder mit viel Muße erwandern. So kann man bei Ebbe von der Anse Source D'Argent mit etwas Kletterfreudigkeit zur den Stränden im Westen kraxeln. Mit dem Fahrrad geht es durch den "Dschungel" von La Digue über einen 150 m hohen Pass zur Westküste. Im Mittelpunkt La Digues bildet der "Nid d'Aigle" mit 333 m die höchste Erhebung. Es lohnt sich die Strände an der Westküste zu besuchen, auch wenn dort wegen der gefährlichen Strömungen das Baden nicht ungefährlich ist. Man sollte aber nicht die Hitze unterschätzen. An der Grand' Anse, der Petite Anse und der Anse Cocos gibt es nur sehr wenige Schattenplätze. Die Sonne brennt ohne Erbarmen und mancher hat sich trotz 50er-Sonnenschutz einen hummerfarbenen Teint geholt.



Kunstwerke der Natur



*Eine andere tropische Welt

Vampirs Tageszuflucht

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Mitte der 80er-Jahre richteten die Seychellen als erster Staat der Erde ein Umweltministerium ein. Man hatte erkannt, dass dieses Inselparadies nur erhalten werden kann, wenn dem Umweltschutz höchste Priorität eingeräumt wird. Der Staat investiert seitdem die hohen Einnahmen aus dem florierenden Tourismus in den Naturschutz. 40% der Landesfläche stehen unter Naturschutz.
Die Natur auf den Inseln ist ausgesprochen friedlich. Es gibt keine Malaria-Mücke, keine gefährlichen Raubtiere, keine giftigen Schlangen oder Insekten. Nur ein paar Pflanzen sind giftig. Die Zahl der auf den Seychellen lebenden Tiere ist relativ gering. Ähnlich sieht es bei den Pflanzen aus. Die Artenarmut ist begründet durch die abgeschiedene geografische Lage. Die meisten Tier- und Pflanzenarten gelangten auf dem Luftweg auf die Seychellen. So kommen vor allem Pflanzen vor, deren Sporen der Wind über riesige Entfernung tragen konnte, wie zum Beispiel Farne und Orchideen. Schwere Samen von Eichen und Koniferen blieben auf den großen Kontinenten. Einige Pflanzen dürften auch über Vogelexkremente von Afrika oder Madagaskar eingeflogen worden sein. Um sich vor unerwünschten Einwanderern zu schützen werden in Flugzeugen regelmäßig Insektenvertilger gesprüht und es bestehen strenge Quarantäne-Bedingungen für Tiere aller Art.
Es gibt einige Tiere, die fast nur auf den Seychellen anzutreffen sind. Sehr beeindruckt haben uns die Palmspinnen, die Flughunde oder "fruit bats", die Schlammspringer, die die Felsen bei Flut bevölkern und einige andere Spezies, deren Namen wir bisher noch nicht recherchieren konnten.



Vampirs Dämmerungsflug



*Überbleibsel aus Gondwana

Koko Dmer

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Ein besonderes Beispiel für die Einmaligkeit der Natur auf den Seychellen ist die "Meereskokosnuss", kreolisch "koko dmer" von der Insel Praslin. Bis heute ist es unklar, wie sich eine so außergewöhnliche Palme mit den größten auf der Welt vorkommenden Samen entwickeln konnte. Ein Samen hat ein Gewicht von 10 bis 25 kg. Da eine Frucht bis zu drei Samen enthalten kann, beträgt ihr Gewicht bis 45 kg.
Eine Palme bildet meist nur eine Frucht pro Jahr. Die Reifung der Frucht dauert bis zu sieben Jahre. ( so gelesen unter Rekorde der Natur in der Bionik-Ausstellung in Münster) Es wird vermutet, dass der Urkontinent Gondwana von Koko-Dmer-Wäldern bedeckt war. Heute kann man die Meereskokosnuss neben weiteren fünf Palmenarten im Nationalpark "Vallée de Mai" auf Praslin bestaunen.
Die Riesenschildkröten, die in einigen hunderttausend Exemplaren auf dem Aldabra-Atoll leben, sind ebenso ein Überbleibsel aus Urzeiten. Sie haben wahrscheinlich das Saurier-Sterben überlebt, konnten sich jedoch in Afrika, Europa und Asien nicht gegen neue Arten behaupten. Auf weit abgelegenen, nicht von Menschen besiedelten Inseln konnten sie in großer Population überleben. Wie vor Tausenden von Jahren leben sie heute mit nur knapp einem Dutzend Wissenschaftlern zusammen. Für Touristen ist es schwer die Aldabras zu betreten. Nach dem Nord- und Südpol gehören die Inseln zu dem abgelegensten Ort der Welt. Nur zu Beginn (Oktober) und Ende (April) der Kreuzfahrtsaison gibt es eine Ausflugskombination aus Schiffsreise und Flug. Ein Gästehaus gibt es auf den Inseln nur für die Wissenschaftler und Verwaltungsmitarbeiter.
Auf Le Moyenne im St. Anne Marine Nationalpark lebt der 86-jährige Mr. Grimshaw mit einer Großfamilie von Riesenschildkröten sein Eremitenleben seit ca. 50 Jahren.
Die Jungtiere lässt er sogar in sein Schlafzimmer.



Riesenschildkröten



Kreolische Küche

Die kreolische Küche vereint asiatische, afrikanische und europäische Einflüsse. Fisch spielt eine Hauptrolle im Speispan der Seychellois. Mit 85 kg pro Person im Jahr ist das weltrekordverdächtig. Eine große Palette an Gewürzen, wie Vanille, Zimt, Muskatnuss, Gewürznelke, Gelbwurz und Citronelle und Patschuli geben der kreolischen Küche ihre Würze. Chili, meist separat gereicht, bringt die nötige Schärfe. Zum Nachtisch gibt es
z. B.süße Pralinen aus Kokos, in Kokosmilch gekochte Bananen.



Blaustreifen Doktorfisch



*Luxus-Tourismus und seine Folgen?

Die Seychellen sind ein hochpreisiges Reiseland. Trotzdem gibt es hier heftige Ausreißer in schwindelerregende Preissphären. Viele kleine Inseln beherbergen Resorts für die VIPS. So verbrachten William and Kate ihre Hochzeitsreise auf North Island mit 11 Luxusvillen. Fregate Island mit 16 Villen ist eine andere Bleibe für diejenigen, die ganz abgeschieden von der Weltöffentlichkeit Urlaub machen wollen.
Zunehmend treibt diese Entwicklung Blüten, die wir nicht mehr gutheißen können. Gegenüber der kleinen Insel Le Moyenne im St Anne Marine Nationalpark wird seit 2006 auf der ehemaligen Gefängnisinsel ein Resort der Shangri La Hotel-Kette gebaut. Eigentlich sollte das mit 67 Millionen Dollar erbaute Hotel 2011 in Betrieb gehen. Wir hatten im April 2012 im Vorbeifahren den Eindruck einer großen Baustelle.
Und dann sind da die Bauherren, die sich einen architektonischen Traum an die Küste bauen, wie hier ein italienischer Modeschöpfer.
Ein russischer Investor und Oligarch, der zur Zeit im Gefängnis sitzt, verschuldet die erste Bauruine auf Mahé.
Und was haltet ihr von der Burg eines arabischen Scheichs oberhalb von Viktoria auf Mahé?



Port Launay Marine National Park


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Kommentare

  • mamaildi

    Liebe Ursula,
    da oute ich mich doch gerne als Genussleserin und lasse mich von dir ins Paradies verführen. Ob die Seychellen mit ihrer Nobelreisezielpolitik allerdings das erreichen, was sie damit bezwecken, das bezweifle ich - finde ich gut, dass du deinen Reisebericht mit diesen kritischen Anmerkungen und der offenen Frage abschließt.
    Trotzdem - der Bericht und die Fotos machen so richtig Lust, auf den Seychellen mal die Seele baumeln zu lassen.
    LG Ildiko

  • Wilfried_S.

    Ich habe schon viel von den Seychellen gehört und finde den Bericht sehr interessant. Wenn wieder einmal ein richtiger Badeurlaub geplant ist, wäre das sicher ein lohnendes Ziel. Unseren letzten "Bade"-Urlaub erlebten wir vor 16 Jahren in Mauritius und so kommt mir doch einiges recht bekannt vor...
    lg Wilfried

  • Schili

    Sehr schöner Bericht. Diese stichpunktartige Aufzählung gepaart mit anschließender ausführlicher Reiseberichterstattung gefällt mir so gut, dass ich diesbezüglich glatt zum Plagiator für meine eigenen Reiseberichte werden könnte...;-)



    Wem übrigens selbst die Seychellen noch zu "überlaufen" daherkommen und wer zusätzlich Wert auf "Öko", absolute Ruhe und Einsamkeit legt, für den hätte ich noch nen Tipp parat: "Chumbe Island" im Archipel Sansibar. Ein(teurer) Traum. ;-)
    Hach - der indische Ozean hat schon so einige nette Fleckchen zu bieten....

  • u18y9s26

    Herzlichen Dank euch allen für diese Genussleserkommentare!
    Lieber Rolf, die Meereswasserqualität ist meines Wissens noch nicht in Gefahr, traumhaft klares 28° warmes Wasser, das einen Artenreichtum an farbenprächtigsten Fischen beherbergt, ein Eldorado für Taucher und Schnorchler.
    Liebe Ildiko, wir wählten und würden es wieder tun ein seit 30 Jahren bestehendes Hotel, das "Fisherman's Cove" an der Anse Beau Vallon wegen seiner landestypischen Bauweise, der Lage mittendrin, mit Bushaltestelle vor dem Haus, ohne Luxusschnickschnack, aber sehr behaglich mit ausgezeichneter Küche. Die Abgeschiedenheit der Hotels auf Hotelinseln kann der nutzen, der aus seinem Liegestuhl während des Urlaubs nicht aufstehen will.
    Lieber Wilfried, nur für Badeurlaub sind die Seychellen viel zu schön!
    Lieber Thomas, warum nicht Ansprechendes mit neuen Inhalten übernehmen. Den Tipp mit Sansibar-Archipel nehme ich gerne in meine Merkliste auf.
    Liebe Grüße
    Ursula

  • Zeitreisende

    Liebe Ursula,
    hochinteressant, vielseitig, kritisch und anschaulich! Ein sehr schöner Bericht mit tollen Bilder- die ich größtenteils in den letzten Wochen schon gesehen hatte! Ich habe durch Deine Dokumentation Deiner Reise ein vollkommen neues Bild von dieser Region bekommen- vielen Dank dafür ! LG Dani

  • Blula

    Liebe Ursula! Vor sehr vielen Jahren ist eine entfernte Verwandte von mir mit Ihrem Mann auf die Seychellen ausgewandert. Das war jedoch zu einer Zeit, als ich noch nicht auf Fernreisen "eingestellt" war. Ich habe aber auf diese Weise damals schon einiges über diese paradiesischen Inseln erfahren können, nicht nur was Landschaft, Fauna und Flora anbelangt, sondern auch über das Leben dort. Ich hätte schon damals die Gelegenheit wahrnehmen sollen, mal einen Urlaub dort zu verbringen, aber..... ich werde es bestimmt nachholen. Dein wirklich ausgezeichneter Bericht hat erneut mein Interesse geweckt.
    LG Ursula

  • agezur

    Hallo Ursula! Unser Segeltörn in den Sychellen liegt zwar schon eine Weile zurück, in Summe habe wir auch damals schon die gleichen Erfahrungen gemacht. Hier prallen Arm und Reich hart aufeinander. Ich kann als Beispiel dazu folgendes anmerken. Ich brauchte unterwegs plötzlich einen Zahnarzt. In Port Viktoria, in einem Ärztezentrum, wurde ich bestens versorgt. Doch ein bestimmtes Medikament sollte ich im öffentlichen Krankenhaus besorgen. Unbeschreibliche Zustände, überfüllte Warteräume, ein mehr als überfordertes Personal. Ich bin auch ohne diesen Tabletten gesund geworden:......!
    LG Christina

  • nach oben nach oben scrollen
  • Zaubernuss

    Mit Dir zusammen eine mir unbekannte Welt kennenlernen, macht Spass! Danke für die wertvollen Informationen und die vielen ausgezeichneten Bilder !
    LG: Ursula

  • Aries

    Liebe Ursula,
    ein sehr informativer, ausführlicher Bericht, der ein genaues Bild von den Seychellen vermittelt.
    Meine Vor-Schreiber haben schon alles gesagt.
    Besonders gut haben mir deine Fotos gefallen. Ich genieße diese Art von Bericht sehr, da ich weiß, dass ich solche Reisen nicht mehr werde machen können, aber ich spüre die Atmosphäre, die dort für Urlauber herrscht.
    Vielen Dank!
    LG Hedi

  • pleuro

    Liebe Ursula,
    ich bin beeindruckt! Ein sehr guter Bericht mit vielen Tipps, Infos und wunderschönen Bildern. Klasse und fesselnd geschrieben.
    LG Anne

  • u18y9s26

    Ich freue mich über jeden neuen Kommentar. Es macht richtig Spaß für solche Leser und Geo-Freunde wie euch die Reiseerinnerungen niederzuschreiben. Herzlichen Dank für euer Interesse und die guten Bewertungen.
    Nachträglich werde ich noch den Hoteltipp "Le Meridien Fisherman's Cove" im Reisebericht verlinken.
    LG Ursula

  • trollbaby

    Liebe Ursula!
    Ein wunderbarer Bericht, der einem mit den herrlichen Fotos zu träumen beginnen lässt! Toll auch Deine Erklärungen zu Fauna und Flora. Bei der Rose porcellaine habe ich gestutzt, denn diese Blume ist uns jetzt erst auf Java als eine Art Protea vorgestellt worden, die nur auf Java vorkommt. Ich habe die Fotos verglichen, da gibt es keinen Unterschied. Aber ich kenn mich in der Botanik nicht gut aus und finde sie einfach nur schön!
    Danke für diesen herrlichen Bericht, liebe Ursula!
    LG Susi

  • u18y9s26

    Ich würde nach heutigem Wissenstand auch Protea zu dieser Blüte sagen, aber den von unserem Taxifahrer und begeistertem Sechellois verwendeten Namen "Rose porcellaine" finde ich einfach zur Beschaffenheit der Blüte passend, egal ob botanisch korrekt oder nicht.
    LG Ursula

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  • BuWe

    Dieser Bericht ist informativer als so mancher Reiseführer. Und die Top 10 würde ich sofort für die eigene Urlaubsplanung ünernehmen können. Auch mein Bild des Staates wurde bisher weitestgehend von Aufnahmen der Insel La Digue geprägt, die einen echten Traumurlaub versprechen. Daher gefallen mir insbesondere deine kritischen Anmerkungen, denn als kleiner Inselstaat sind auch die Seychellen anfällig für fehlgeleiteten Tourismus, in dem eine willkommene Möglichkeit zu schnellem wirtschaftlichem Wachstum gesehen wird. Erst die Zukunft wird zeigen, ob das Konzept "Lieber Klasse als Masse" einen nachhaltigen Erfolg zeigen wird. VlG Anne Do., die sich erst jetzt in diesen lesenswerten Reisbericht vertiefen konnte

  • Aktaeb

    Vielen Dank für den toll geschriebenen Bericht mit vielen interessanten Bildern! LG, Beata :)

  • reisefreudig

    Servus,
    ,,habe selten so einen tollen, informativen und wunderbar aufbereiteten Reisebericht gelesen. Da diese Insel einer meiner "weißen" ( nicht bereisten ) Flecken der Erde ist, werde ich den Reisebericht als Grundlage einer womöglichen Reise speichern und im Falle des Falles als Reiseführer auf der Insel benützen. Gedanklich habe ich die Reise,
    infolge Deines tollen Berichtes schon vollzogen.
    lg aus Wien, Harald

  • u18y9s26

    Lieber Harald,
    das freut mich sehr. Danke für deine Bewertung und den ausführlichen Kommentar. Ich würde gerne wieder mitreisen. Die Seychellen bleiben noch einige Zeit ein Traumreiseziel!
    LG Ursula

  • Aktaeb

    Ich nähere mich langsam dem Ziel... :) Deinem Bericht kann ich es AUCH verdanken!
    LG, Beata :)

  • matulr

    Liebe Ursula,
    ich war drei Mal auf des Seychellen, kann also inzwischen als Kenner der Inseln gelten.
    Hiermit bestätige ich Dir, dass es keine effizientere Beschreibung der Inseln gibt! Du bringst dieses Traumziel so übersichtlich und mit so schönen Bildern 'rüber - DA WIRD MIR DER MUND WIEDER GANZ WÄSSRIG !
    LG ULI

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  • INTERTOURIST

    Wenn Du nicht gesehen hast, wie vermüllt die "Traumstrände" deines "Urlaubsparadieses" sind dann war deine Brille mehr als rosa gefärbt.
    Es sind jedoch weniger die Touristen, als die Einheimischen die bedenkenlos ihren Müll im Meer und am Strand entsorgen.
    Ob Du oder Ihr es gutheißt oder nicht, ist den Seychellois absolut egal!
    Das von Dir beschriebene Sozialparadies muss in einem Staat ohne Industrie und Bodenschätze auch finanziert werden.
    Wenn Hotelkonzerne und die klischeehaft beschriebenen Oligarchen stemmen können dann wird es eben so gemacht. Busfahrende low budget Touristen passen da wahrscheinlich noch nicht mal mehr in das Konzept.
    Das Naturparadies und den Umweltschutz hast Du dann im letzten Abschnitt ad absurdum geführt. Denn mit den Zugeständnissen an reiche Investoren und Hotelkonzerne sind auch die Regenwälder und Strände faktisch nicht mehr geschützt.
    Dennoch ist heute noch ein Individualtourismus möglich, es gibt genügend private Hostels, Pensionen und Zimmer. Busfahren ist billig wenn auch zeitraubend und beschwerlich und in den doch existierenden Diskotheken bekommt man leicht Kontakt zu den Seychellois (vorausgesetzt man sprich im Gegensatz zu uns französisch).

    Abgesehen von diesen Punkten, gefällt mir Dein Bericht ganz gut. Besonders die "shortlist" ist für den Erstbesucher eine wertvolle Orientierungshilfe.

    Grüße Jörg

  • ursuvo

    das war doch mal ein äußerst gut und interessant geschriebener Bericht von den "Trauminseln" - die sooo traumhaft ja auch nicht überall sind - wie man bei Dir sehr gut lesen kann.
    Ich habe ja nur einen Strandtag dort verbracht - aber der und Dein Bericht haben mir Sehnsucht nach mehr geweckt!!
    LG Ursula

  • widix

    Liebe Ursula,
    ein wirklich toller Reisebericht mit herrlichen Bildern. Die Aufteilung gefällt mir sehr gut und ist schön geschrieben und informativ. Auch die kritischen Anmerkungen finde ich sehr wichtig. Leider war ich noch nie in dieser Gegend, aber Deine Reisebericht hat mit großen Appetit gemacht, auch wenn es nicht nur eine Trauminsel ist.
    LG Sabine

  • FOTOMANN.DE (RP)

    Ich habe bisher nur die ersten etwa 200 Wörter gelesen. La Digue hat also die dreifachen Übernachtungspreise wie die anderen Inseln?? Ab da hatte ich keine Lust mehr... ;-)

    Mal ehrlich: Ich war nun 25x auf den Seychellen und habe keine Ahnung, wie man auf z.B. Mahé oder Praslin eine preiswertere Unterkunft finden soll als auf La Digue. Auf La Digue zahle ich immer 30 Euro pro Nacht mit Frühstück. Auf Praslin für den gleichen Standard mind. 55 Euro und auf Mahé 90 Euro. Ich verstehe es grad nicht.

    Übrigens ist La Digue doppelt so groß wie von Ihnen angegeben (9,81 km² anstelle 5 km²). Den Rest lese ich dann mal demnächst, wenn mehr Zeit ist... :-)

  • u18y9s26

    Über die Übernachtungspreise auf La Digue kann ich überhaupt nichts sagen. Meine Informationen habe ich aus Reiseführern übernommen. Ein Insider wie sie bin ich allerdings nicht. Mein Bericht ist mittlerweile mindestens sechs Jahre alt. Für begründete und fundierte Korrekturen bin ich jederzeit dankbar.

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben. Seychellen - Trauminseln - Wie lange noch? 4.97 32

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