Pilgerpfade durch den Hohen Himalaya - Neue Wege in Nepal

Reisebericht

Pilgerpfade durch den Hohen Himalaya - Neue Wege in Nepal

Reisebericht: Pilgerpfade durch den Hohen Himalaya - Neue Wege in Nepal

Nach Nepal zu reisen bedeutete bisher, mit guter Kondition und Wanderschuhen im Gepäck auf Trekkingtour zu gehen. Oder sich alternativ einer Kulturreisegruppe anzuschließen, die aber über das Kathmandutal und die Gegend um Pokhara meist nicht hinauskommt und die Eisgiganten bestenfalls als Kulisse im Hintergrund zu sehen bekommt. Neuerdings geht es auch anders: ein Bericht zum Mutmachen auf Nepal.

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Ich sitze in der kleinen Twin Otter, die brummt wie eine wilde Hornisse. Meine Nase klebt am trüben Fenster. Direkt neben (!) mir zieht ein Weg vorbei, den ich sofort erkenne: hier waren wir vor ein paar Tagen zu Fuß unterwegs!

Ganz kurz ist die Lodge zu sehen, in der wir residierten, dann schon Hänge auf Augenhöhe - Hänge rot von blühenden Rhododendren mit weißen Tupfen, Magnolien. Hoch über uns der Gletscher des Dhaulagiri.

Unruhe auf der linken Sitzseite, da kommt erst der Macchapucchare ins Bild, Nepals heiligster Berg, dann die Annapurnagipfel.

Ach, schon wieder vorbei die Zeit im Hohen Himalaya, Rückflug nach Pokhara, Landeanflug in eine andere Welt, aber im Kopf und in der Kamera Erinnerungen fürs Leben. Und in den 20 Minuten Rückflug zieht die ganze Reise nochmal an mir vorbei, wie ein Film im Schnelldurchlauf ...



im Durchflug



Die Straße

Was die Schweiz tat, als sich der Rest der Welt in ihren großen Kriegen um Köpfe, Arbeitskraft und Geldmittel brachte, das tut Nepal momentan: Straßen durch unwegsames Hochgebirge bauen.

Ein Regierungsprogramm sieht vor, zumindest sämtliche Distrikthauptstädte des Landes für Straßenverkehr zugänglich zu machen. Eine Herkulesaufgabe wenn man die Karte von Nepal betrachtet und feststellt, dass fast alle diese Orte im Mittleren und Hohen Himalaya liegen - mit einer Topografie, die die Schweiz im Vergleich glattgebügelt wirken lässt.

Eine Jahrhundertaufgabe - trotzdem geht es voran, mit wenigen Maschinen und viel menschlichem Einsatz. Die Welt nimmt wenig Notiz von diesen Anstrengungen, lediglich eine dieser Pisten ist in aller Munde: die Jeepstrecke durchs Kali Gandaki Tal, der zweiten Hälfte der Annapurna-Runde, einem Trekkingklassiker.



Es ist unbestritten, die Straße bringt Vorteile und Nachteile, Gewinner und Verlierer. Die Annapurnarunde ist definitiv nicht mehr das, was sie mal war - glücklich dürfen alle sein, die sie in unberührter Natur gehen durften.

Die Versorgung der Bevölkerung hat sich im Gegenzug verbessert, mit Waren aus dem Süden und aus China (ob das natürlich eine Verbesserung ist, lasse ich mal offen), mit Zugang zu ärztlicher Hilfe, mit Erreichbarkeit von Schulen usw.

Seit jeher ist das Kali Gandaki Tal nicht nur naturgegebene Handelsroute, sondern auch DIE Pilgerstrecke vom Süden Nepals in den hohen Norden, nach Muktinath, zum wohl wichtigsten Heiligtum des Landes sowohl für Buddhisten als auch für Hindus. Pilger aus Südnepal und Indien, das Wandern im Gebirge nicht gewohnt, kommen nun in Scharen per Motorfahrzeug aller Art.

Diese Pilger ersetzen inzwischen die ausbleibenden Trekkingtouristen aus dem Westen, die kleinen Lodges und Teehäuser am Wegrand haben sich längst aufs neue Publikum eingestellt.



Indien - Tibet und zurück



Aber auch für die Nepaltouristen aus dem Westen bieten sich durch die Straße neue Reisemöglichkeiten.

Hier findet sich die einzigartige Gelegenheit, in den Hohen Himalaya zu reisen und sich zwischen zwei Achttausendern fortzubewegen, ohne eine Trekkingtour unternehmen zu müssen. Man kann mit Jeeps oder dem Bus die Strecken im Tal bewältigen, in sehr komfortablen Lodges unterkommen und Wanderungen in die Seitentäler zu höchst attraktiven Zielen machen, die so abgeschieden sind wie einstmals die ganze Annapurnarunde.

Diese Wanderungen kann man machen, muss man aber nicht - das ist der große Unterschied zu einer Trekkingtour, die immer gute Kondition und Gesundheit erfordert und meist einen enormen Gruppendruck mit sich bringt weil man ja sein tägliches Pensum zu absolvieren hat. Das kann und möchte nicht jeder.



Zwei Mal war ich in den letzten beiden Jahren hier, einmal zum Ausprobieren und das nächste Mal dann mit einer sehr heterogenen Gruppe, Vielwanderer und Nurgenießer, Freunde im Alter von 13 bis 70, und konnte ihnen allen das "komplette" Nepal zeigen, auch das Hochgebirge mit den buddhistischen Bewohnern direkt an der tibetischen Grenze. Sogar kleine Abstecher ins "verbotene" Königreich Mustang, ohne das teure Permit, sind inzwischen möglich - und von genau diesen neuen Möglichkeiten dort oben am Ende der Welt möchte ich hier berichten.



"Pilgern" im Himalaya



Thasang

Wie mit einer Axt ins höchste Gebirge der Erde geschlagen durchschneidet das Kali Gandaki Tal den Himalaya in Nord-Süd-Richtung. Der Kali Gandaki Fluss entspringt in Tibet und mündet schlussendlich in den Ganges in Indien. Wer Wetterglück hat und beim Landeanflug auf Kathmandu links sitzt, kann diese gewaltige Kerbe deutlich erkennen.

Unsere Reise führt uns diesmal in den äußersten Norden Nepals, vom Hohen Himalaya durchs tiefste Tal der Welt bis nach Mustang, in ein Gebiet das aufgrund politischer Glücksfälle tibetischer geblieben ist als es Tibet je wieder sein wird. Aber dazu später.



Die Möglichkeiten der Anreise ins Obere Kali Gandaki Tal sind vielfältig. Wir sind mit besagter Twin Otter von Pokhara nach Jomsom hinaufgeflogen, einer der spektakulärsten Flüge, die man überhaupt machen kann, zwischen Achttausendern hindurch, neben blühenden Rhododendronhängen entlang, an Dörfern auf Graten vorbei (vorbei, nicht drüber hinweg!). Das funktioniert nur bei stabilem Wetter mit guter Sicht, alles andere wäre lebensgefährlich.

Alternativ gibt es die Möglichkeit, schon ab Pokhara den Bus zu nehmen oder sich per Jeep das Tal hinaufbringen zu lassen. Oder natürlich, ganz klassisch, hinauf zu trekken.



In ein paar Tagen...



Sicher gelandet. Nun stehen wir in Jomsom am Airstrip, innerhalb von 20 Minuten von einer Welt in die andere katapultiert. Gestartet in den Subtropen auf 800 m NN, in der Wärme, im quirligen, hinduistisch geprägten Pokhara steigen wir jetzt in einer Hochwüste auf 2700 m NN aus der Maschine. Eiskalte, glasklare Luft. Braune Landschaft mit wenigen sehr grünen Flecken. Wir sind hier bereits hinter dem Himalaya-Hauptkamm, die Achttausender liegen südlich von uns. Diese riesigen Wolkenfänger verhindern, dass regelmäßige Niederschläge die Landschaft begrünen. Nur die gewaltigen Gletscher des Annapurna Himal speisen kontinuierlich die Flüsse und Bäche, so dass Bewässerungskultur in den Talböden die Existenz menschlicher Siedlungen möglich macht - die grünen Tupfen!



grün



Aber nicht nur landschaftlich sind wir in einer neuen Welt - auch kulturell. Die Vorfahren der Menschen, die hier leben, sind vor über 500 Jahren aus Tibet eingewandert. Andere Gesichter, andere Kleidung, andere Bauweise ihrer Häuser und vor allem auch andere Religion, hier sind alle Buddhisten, fallen sofort ins Auge.
Thakali heißt der Volksstamm, der hier ansässig ist, eine von insgesamt 20 Ethnien allein im Kali Gandaki Tal.

Wir können uns nicht sattsehen, das Fotolicht am frühen Morgen in klarer Luft ist unwiderstehlich, und so fällt uns das Eintauchen in diese Welt nicht schwer.



Kreuz des Ostens



Wir befinden uns im Distrikt Mustang. Der nördliche Teil davon, das sogenannte Upper Mustang, das legendäre "verbotene Königreich" ist nur mit speziellem Permit zu betreten, hier im südlichen Teil können wir uns frei bewegen.

Nach den ersten Minuten tiefen Luftholens am Airstrip in Jomsom steigen wir in die bereitstehenden Jeeps und lassen uns ein gutes Stück zurück nach Süden fahren. Wir wollen das obere Kali Gandaki Tal von Süd nach Nord "aufrollen", erst mal ein paar Tage in einer schönen Lodge akklimatisieren, uns an die Höhe gewöhnen, die wir inzwischen spüren, die unmittelbare Nähe zweier Achttausender genießen und dann nach und nach hinaufsteigen bis Muktinath auf fast 4000 m NN, dem Höhepunkt unserer Reise, geografisch und kulturell.



Zunächst also Thasang. Ein winziges Dorf, 300 m über dem Talboden des Kali Gandaki gelegen, sensationell auf einem Sporn, der sich vom Dhaulagiri, sozusagen dem Hausachttausender, weit hinein in dieses kilometerbreite Flusstal schiebt.

Gegenüber grüßt der Nilgiri mit seinem wunderschönen weißen Gipfel, direkt dahinter verbirgt sich mit der Annapurna ein weiterer Achttausendergipfel. Wir befinden uns hier genau zwischen den Riesen, man spricht an dieser Stelle vom tiefsten Tal der Welt - rechts und links höher hinauf (5600 Meter vom Talboden aus) geht es an keinem Punkt der Erde.



Das Licht ist an ...



Rhododendron

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Der Nachmittag gehört uns. Mancher braucht die Zeit, um sich mit viel Tee und Ruhe an die Höhe zu gewöhnen, andere hält es nicht im Haus, das Dorf will erkundet werden, die kleinen Pfade ziehen uns magisch immer weiter, hinter jeder Ecke neue kleine Heiligtümer, blühende Rhododendren, Äpfel, Pfirsiche. Menschen, die ihrer Feldarbeit nachgehen. Das beste: keine anderen Touristen, kein einziger. Die mühsame Lage 300 m oberhalb des Tales hält die unten durchziehenden Trekker fern.
Hilfe! Erste Zweifel, ob die Speicherkarten reichen...



Leben unterm Weißen Berg



Side Trip Richtung Dhaulagiri Gletscher

Ein typischer Tag in Thasang beginnt um 5.45 Uhr mit dem Sonnenaufgang. Etwas fröstelnd, nachts sinkt das Thermometer unter 0°C, stehen wir auf dem Lodgedach und warten auf die ersten Sonnenstrahlen. Die Reihenfolge, in der sich die Gipfel rosa färben, ist der genaue Höhenmesser!



Zunächst bekommt der Achttausendergipfel direkt über uns sein Licht übergegossen.



Rosa Todeszone



Minuten später liegt der Tukuche-Grat im Licht.



Good Morning Himalaya



Und dann heißt es, noch mindestens eine halbe Stunde zu warten bis auch wir in den wärmenden Sonnenstrahlen stehen dürfen. Zum Glück servieren hilfreiche Geister den early-morning-tea hier oben auf dem Dach.

Bis die Strahlen auch den Talboden ganz unten am Kali Gandaki erreichen, wird es noch eine weitere halbe Stunde dauern.



Erste Wärme



Nach dem Frühstück Aufbruch zur ersten Wanderung. Der Aufstieg beginnt mit einem Abstieg, wie so oft in den hohen Bergen. Runter in ein Seitental des Kali Gandaki, über eine Hängebrücke den Fluss queren, und am Gegenhang wieder hinauf.

Wer in der zweiten Aprilhälfte hier unterwegs ist, wird an genau dieser Stelle auf Khun Khane treffen, das Yak Blood Drinking Festival. Dazu habe ich einen gesonderten Bericht geschrieben.

Durch duftenden Kiefernwald gehts steil hinauf, nach 20 Minuten dann erste Almen, der Weg wird deutlich flacher und angenehmer zu gehen. Immer wieder Lichtungen, Hütten der Yakhirten, die Waldgrenze ist bald erreicht. Den Übergang zwischen hohen Kiefern und kleinen Gehölzen markiert ein breiter Streifen gerade blühender Rhododendren, dahinter immer wieder Ausblicke auf die Eisgipfel.

Und dann noch ein vollkommen unerwarteter Glücksmoment. Ein rotfelliges Tier kreuzt den Weg. Fuchs? Riesenmarder? Eher ein Waschbär? Bis ich die Kamera schussbereit habe, ist das Geschöpf zusammen mit zwei weiteren Artgenossen zwischen den Bäumen verschwunden. Und ich erfahre von unserem Guide, dass ich verpasst habe, einen Kleinen Panda zu fotografieren.



Sekang Lake



Zwei Seen gibt es hier oben, besonders der Sekang Lake liegt wie auf einer Aussichtsterrasse inmitten der Yakweiden. Zwischen den Hinterlassenschaften der Weidetiere finden wir genügend sonnenwarme Steine und genießen eine perfekte Aussicht und unsere Lunchpakete. Seele baumeln lassen, Gipfel zählen (hier ist eine der wenigen Stellen, an denen man Annapurna- und Dhaulagirigipfel zusammen sehen kann), mit dem Fernglas mächtige Schneewächten beim Absturz beobachten oder einfach nur Yaks beim Widerkäuen zugucken - für mich ist das Erholungsurlaub.



Lunchtime



In weitem Bogen zieht der Pfad über die ehemaligen Seiten- und Endmoränen des Dhaulagirigletschers. Wechsel von lieblicher Alm- in unwirkliche Mondlandschaft. Auch der Himalaya ist vom Rückzug der Gletscher nicht verschont, die Eiszunge hängt inzwischen 1000 Höhenmeter über uns, außerhalb des Blickfeldes.

Wir wandern nun über die steinernen Hinterlassenschaften des Gletschers, Geologie pur, bis uns der Wald wieder hat und wir in einem anderen Seitental zurücksteigen Richtung Lodge.

Wie abgelegen, fern der "Zivilisation" kam uns unser kleines Dorf gestern vor - heute ist es die Rückkehr zu den Menschen.



Alte Bekannte



Side Trip zum Titisee

Das Leben ist schön

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Ein neuer Tag in Thasang. Als Fastschwarzwälder können wir uns natürlich den Ausflug zum Titisee nicht entgehen lassen.

Ein Stück folgen wir der Straße nach Süden bis eine malerische Hängebrücke die Überquerung des Kali Gandaki erlaubt.

Im Gegensatz zum gestrigen Ausflug führt uns der Weg heute Richtung Osten, immer Richtung Annapurnagipfel, der sich auf dieser Strecke in verschwenderischer Häufigkeit zeigt (die Dame ist sonst etwas launisch, es soll Annapurna-Umrunder geben, die den Anblick des namensgebenden Gipfels komplett verpasst haben).

Wir steigen langsam und stetig, eine Ziegenkarawane kommt uns entgegen, zwei oder drei Dörfer liegen heute am Weg und wir sind eine Attraktion, westliche Wanderer kommen hier selten hinauf.

Pünktlich mit dem kleinen Hunger erreichen wir den Titisee und damit wieder so einen Lunchplatz der Extraklasse. Anders als der Namensvetter im Schwarzwald ist das eher ein Moorweiher, zur Hälfte bereits verlandet und die Rinder, die am Ufer grasen, werden es nicht verhindern können, dass der See irgendwann zugewachsen sein wird. Die Stimmung ist ruhig und friedlich, die Aussicht, diesmal in die andere Richtung, wieder überwältigend.

Wer hier noch nicht genug hat von unberührten Dörfern und Almen kann weiter aufsteigen auf verschiedene Grate, empfohlen sei besonders "Yak Kharka" mit schönem Blick hinunter ins Kali Ghandaki Tal.



Dorfjugend


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Kommentare

  • u18y9s26

    Liebe Ildiko,
    mit jeder Zeile deines Berichts wächst mein Wunsch, dies einmal selbst zu erleben. Du schilderst in herrlichen Farben und Gefühlen. Nach der ersten Seite mache ich aber nun Schluss und freue mich auf die Fortsetzung Morgen..
    LG Ursula

  • traveltime


    Liebe Ildiko,
    ich kenne viele Berichte von Dir, deshalb gebe ich jetzt schon mal blind eine Fünf!
    Zum lesen habe ich heute abend erst Zeit.
    LG Rolf

  • Raudi

    Klasse Dein Reisebericht ! Aber mit meinen Einschränkungen leider nicht selber zu erleben. Aber gerade deshalb habe ich mich sehr gefreut dich auf deiner Reise begleiten zu dürfen. Dein Bericht und die Fotos sind eine ganz Besondere Klasse ! Wenn ich den Reisebericht Lese, sehe ich das Du dich dort Wohlfühlst !
    LG hans

  • globetrotter

    Liebe Ildiko,
    einfach nur klasse, sowohl Bericht als auch Bilder:) Macht Lust, gleich selbst hinzufahren:))))
    LG Ute

  • shanku

    Liebe Ildiko,
    Der Bericht ist phantastisch, die Bilder professionell. Weiter so!
    LG Shanku

  • traveltime

    Liebe Ildiko,
    nicht nur dein Tagestrip nach Mustang ist "Sieger im Herzen" sondern der ganze Bericht.
    Vielen Dank für die Infos und die vielen schönen Fotos dazu.
    LG Rolf

  • u18y9s26

    Ich habe schon einmal Osterferien gecheckt, wie du sagst, eine gute Zeit für Nepal! Es war ein Vergnügen deinen Bericht zu lesen, gut geschrieben! Die Landschaften eher Ehrfurcht gebietend ud einschüchternd in ihrer Größe und Kargheit! Ich weiß noch nicht!
    LG Ursula

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  • ingepeter (RP)

    Liebe Ildiko, es ist eine Freude Deinen Bericht zu lesen und mit Deinen wunderschönen Beschreibungen und Deiner Art zu berichten (mit Deinen nachdenklichen Anmerkungen, die ich ganhz wichtig finde) wanderte und reiste ich ein Stück weit mit. Die klare Luft zu atmen und zu spüren klappt halt nur mit guter Vorstellungskraft, doch auch die Steine im Fluss habe ich mit gesucht.
    Die Veränderungen, die das Land durchleben und prägen durch den Bau der Strassen, werden es wahrscheinlich so verändern, dass Du in ein paar Jahren "Dein Nepal" vielleicht nicht mehr wieder erkennst. Sie jungen Menschen werden den Neuerungen entgegen fiebern und die Alten werden warnen, die Zukunft wird zeigen, was wirklich gut war oder ist. Danke für Deinen wundervollen Bericht und stimmungsvolle Fotos -
    Gruss Inge

  • agezur

    Die erste Seite für heute, den Rest lese ich übers Wochenende. Diesen Reisebericht
    muss ich genießen, denn er gibt mir ein kleines bisschen vom Gefühl ab, dass du in dieser herrlichen Bergwelt gespürt haben musst.!!!
    LG Christina

  • mamaildi

    Ohhh - danke für eure vielen tollen Bewertungen und noch mehr für eure vielen lobenden Worte, ich freu mich so sehr darüber.
    Und genauso freue ich mich, wenn ich jemandem mit meinen Erzählungen den "letzten Ruck" verpassen kann, dort auch mal hinzufahren, bin auch sehr gerne bereit, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende euch allen - Ildiko

  • Guido

    Liebe Ildiko,
    hervorragender Bericht mit fantastischen Bildern und als i tüpfelchen noch der Film.
    Macht wirklich Lust selber hinzugehen
    Liebe Grüsse
    Guido

  • Blula

    Liebe Ildiko! Hier ist bereits alles gesagt. Dieser wieder so einmalige Bericht hat auch mich total begeistert. Habe ihn 2 Tage lang gelesen, denn hier bekommt man so viele Eindrücke geschildert, dass man sich einfach Zeit nehmen und genießen muss. Sage es ehrlich.....Ich bin total überwältigt! Danke dafür, dass Du uns auf diese Weise an dieser so einmaligen Reise hast teilnehmen lassen.
    LG Ursula

  • pleuro

    Liebe Ildiko,
    die Sehnsucht wächst. Ich bin begeistert!
    Begeistert von dieser Reise, dem Land, Deinen Erlebnissen, Deiner hervorragenden und einfühlsamen Berichterstattung, Deiner Sachkenntnis und nicht zuletzt von Deinen Bildern.
    Liebe Grüße
    Anne

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  • Zeitreisende

    Liebe Ildiko,
    ich habe Deinen einfühlsamen und sehr interessanten Reisebericht mit großem Vergnügen gelesen ! Vielen Dank- sowohl für den Bericht als auch für die Bilder ! Ich glaube, den " letzten Rucksack " brauchst Du mir nicht mehr zu verpassen- das Fernweh habe ich schon bei den ersten Sätzen gespürt. Beinahe wäre ich da übrigens dieses Jahr gelandet- hat leider dann doch nicht geklappt. Aber durch das Lesen Deines Breichts bin ich wieder in meiner Ansicht bestärkt, die da lautet: aufgeschoben ist auf keinen Fall aufgehoben ! LG und ein schönes Restwochenende wünscht Dir Dani

  • agezur

    Ich habe heute diesen Bericht in einem Zug zu Ende gelesen, ich konnte einfach nicht aufhören mit dir in einer der höchsten Etagen der Welt zu wandern. Dazu merke ich dass dich Nepal schon süchtig gemacht hat und das kann ich absolut verstehen. Du verstehst es vor jeder Wegebiegung Spannung aufzubauen, jedem Dorf seine Geheimnisse zu entlocken und immer wieder unseren Blick zu den allerhöchsten Gipfeln zu lenken.
    Ich kann nur 5***** Punkte geben, aber sei versichert sie sind viel, viel mehr wert!
    LG Christina

  • trollbaby

    Liebe Ildiko!
    Mit Vergnügen, aber auch mit einer gehörigen Portion Demut gegenüber dieser einzigartigen Landschaft bin ich hier mit Dir mitgereist! Du verstehst es vorzüglich, den Leser mit Deinen Schilderungen in den Bann zu ziehen, gleichzeitig aber auch nachdenklich zu machen. Ja, was wird sein, wenn die Straße fertig ist? Wie so vieles auf der Welt wird diese Neuerung Fluch und Segen über diese Region bringen. Du wirst jedenfalls in ein paar Jahren eine völlig andere Welt vorfinden, aber soweit wollen wir derzeit noch nicht denken. Derweilen genieße ich lieber nochmals Deinen tollen Bericht und lasse Deine fantastischen Fotos auf mich wirken!
    LG Susi

  • mamaildi

    Lieber Guido, liebe Ursula, Anne, Dani, Christina und Susi - auch euch gaaaaanz herzlichen Dank für eure Bewertungen und Worte - das baut auf und bestärkt und belohnt für die Arbeit. Und wer weiß, vielleicht bringt es ja jemanden von euch nach Nepal...
    Liebe Grüße - Ildiko

  • tumtrah

    Liebe Ildiko,
    aus jeder Zeile spricht die erfahrene Nepal-Kennerin, die nicht nur oberflächlich beschreibt, sondern auch hinterfragt und anregt. So wird das Lesen zu einem Genuss - vor allem auch wegen der stilistisch überzeugenden Formulierung. Ich werde diese Ecke der Welt lediglich aus deiner Schilderung kennengelernt haben - meine Knie werden den nötigen Anforderungen wahrscheinlich nicht mehr gerecht werden können. Umso mehr gebührt dir mein Dank!
    Ein kleines Verständnisproblem habe ich mit deiner Erklärung des Sturmphänomens im Kali Gandaki Tal. Nach meinen meteorologischen Überlegungen müsste der Wind als kühle oder gar kalte Strömung in Richtung Indien - also nach Süden (!) - wehen, denn dort entsteht durch die starke tägliche Erwärmung ein Tief, das aus dem Hoch über dem kühleren Gebirge im Norden die Luft ansaugen müsste. Wind ist ja grundsätzlich Luftbewegung vom Hochdruck- zum Tiefdruck. Könntest du das noch einmal überprüfen?
    Liebe Grüße
    Hartmut

  • mamaildi

    Lieber Hartmut!

    Danke für die lobenden Worte aus deiner Feder, die weiß ich ganz besonders zu schätzen!

    Da ich selber Knieprobleme habe, konnte ich diese Reise sehr genießen - denn wie beschrieben KANN man alle diese Touren machen (die ohnehin nicht sehr anspruchsvoll sind), MUSS aber nicht - die großen Strecken werden ja im Jeep zurückgelegt. Vielleicht also durchaus nochmal eine Option für dich, in den Hohen Himalaya zu kommen! Die Side Trips in die Upper-Mustang-Dörfer sind sehr easy...

    Zum Wind: Die Luftmassen, die sich im Lauf des Tages über dem Indischen Kontinent erwärmen, dehnen sich aus (das ist ein physikalisches Phänomen, das überall im Alltag zu beobachten ist - leg mal einen aufgeblasenen Luftballon in die Sonne!). Diese Ausdehnung hat einen Druckanstieg zur Folge, der u.a. durchs Kali Gandaki Tal Richtung Norden einen Weg zum Ausgleich findet.
    Es ist also tatsächlich so, dass der Wind immer von Warm nach Kalt weht.

    Ich hoffe, ich konnte das verständlich erklären.
    Liebe Grüße - Ildiko

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  • tumtrah

    Liebe Ildiko,
    deine Aufmunterung bezügl. des Schwierigkeitsgrades der Wanderungen - "Trekking" scheint in diesem Falle wohl der falsche Begriff zu sein - vernehme ich mit Freuden. Vielleicht kann ich es ja wirklich mal wahr machen, wenn mir nur nicht die Zeit davonlaufen würde... Erst müssen noch andere "musts" "abgearbeitet" werden...

    Über den Wind wollen wir nicht weiter disputieren. Denk nur mal darüber nach, warum man sagt "Es zieht, mach die Tür zu!" Dahinter verbirgt sich reine Physik (Thema Luftdruck)
    Liebe Grüße
    Hartmut

  • tumtrah

    Liebe Ildiko,
    vielleicht überlege ich's mir doch noch mal. Soeben lese ich die Meldung, dass eine Maschine beim Anflug auf den schwierigen Air Strip von Jomsom verunglückt ist. 15 Tote. Nur wenige Überlebende. Sei glücklich und dankbar, dass es dir nicht passiert ist!
    LG Hartmut

  • mamaildi

    Kannst du mir glauben - das bin ich!!!

  • mamaildi

    Super Idee, Beate! Geburtstag feiern in Muktinath - da bin ich dabei. Sowohl deiner als auch meiner liegen ja in bester Reisezeit ;-)))

  • mamaildi

    Liebe Heike, danke fürs Mitreisen und Durchhalten, allen technischen Schwierigkeiten zum Trotz und dann auch noch zu einer Zeit, in der der Kali Gandaki absolutes Niedrigwasser führt ;-))

  • ursuvo

    ...nachdem ich dann endlich Deinen tollen Bericht ausgedruckt hatte, habe ich ihn nun mit Freude und großem Interesse gelesen. Aus verschiedene Gründen werde ich wohl leider nicht mehr nach Nepal kommen - umso mehr hat mich dieser Bericht und die dazugehörigen schönen Fotos erfreut!!
    Viele Grüße - Ursula

  • nach oben nach oben scrollen
  • sanitoeter80

    Toller Reisebericht und auch wunderschöne Photos. Mich hat vor allem auch deine Beschreibung von dem Abschnitt der Annapurna Runde (südlich von Jomosom) interesseiert, den ich ja nocht nicht selber erlebt habe.
    Danke auch für deinen Hinweis auf den Datumssturz in meinem Reisebericht.

    Werde auch deine anderen Berichte bei Gelegenheit mit Genuß lesen.

  • BuWe

    Erst jetzt entdeckt, ein Versäumnis! Hochinteressanter Bericht einer beeindruckenden Reise, fantastisch bebildert. LG Anne Do.

  • Pinky3

    ...........Danke das ich Dich auf dieser wunderbaren Reise begleiten durfte und Deine Fotos sind einmalig..........lg Gaby

  • brandriba

    Liebe Ildiko,
    Der Bericht ist wundervoll, die Bilder in gewohnt hoher Qualität. Ich bin sehr gerne mitgereist, eine atemberaubende Ecke hast Du ausgesucht. Deine Liebe und Begeisterung für Land und Leute sieht und liest man spürbar. Es lohnt sich immer wieder auch im Fundus der RC zu stöbern... :-))
    LG DAni

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