Luang Prabang, ein königliches Vernügen mit viel orange

Reisebericht

Luang Prabang, ein königliches Vernügen mit viel orange

Reisebericht: Luang Prabang, ein königliches Vernügen mit viel orange

Die ehemalige Königsstadt bietet viel: stimmungsvolle Klosteranlagen und einen Königspalast; Weinbars, grandioses Essen, Cafès und Bars, alte Kolonialhäuser, den Night Market und einen piktoresken in orange gehüllten Morgengang der Mönche. L. P. wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt, hat Flair und ist wunderbar entspannt

Forstetzung des Reiseberichts: http://tinyurl.com/5u5a9d

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Eine schöne Fahrt auf dem Nam Ou in eine schöne Stadt

Bei den Goldschürfern

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Über sechs Stunden wird die Fahrt von Muang Ngoi nach Luang Prabang dauern. Satt und grün liegt der Nam Ou in seinem Bett und fließt ruhig dahin. Die markanten Hügeln spiegeln sich in der ruhigen Wasseroberfläche. Das schmale Boot ist mit 20 Passagieren und Gepäck schwer beladen und im aufgewühlten Wasser der Stromschnellen ist es mit der Beschaulichkeit immer wieder kurz vorüber.

Die Orte entlang des Flusses sind vom Boot aus kaum auszumachen, aber Kinder, Erwachsene und Boote am Wasser sind ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Häuser nicht weit weg sind. Manchmal sehen wir Wasserbüffel und hochträchtige Schweine im Wasser stehen. Die Bootsfahrt bietet tatsächlich viele schöne Blicke und einen eindrucksvollen Himmel voller kleiner Wölkchen.

Eine gute Stunde vor der Ankunft müssen wir aus dem Boot raus und eine kurze Strecke mit dem Bus hinter uns bringen. Goldschürfer haben das Bett des Nam Ou so verändert, dass es für unser beladenes Boot zu seicht wurde. Die Mitteln, mit denen die Menschen hier nach Glück suchen, sind recht primitiv.

In Luang Prabang, der ehemaligen Königsstadt, werden wir dann Gold verarbeitet sehen, aber zuvor färbt ein grandioser Sonnenuntergang den Himmel gold und rot. Der Nam Ou mündet in den Mekong und nun fahren wir auf einem wirklich breiten Fluss nach Luang Prabang. Als wir dann in der Finsternis anlegen, zeigt die Stadt gleich eine schöne Seite: wirklich hübsche und exklusive Hotels. Hier wurde viel Tropenholz verarbeitet, Lampions und Lichterketten leuchten zwischen Bananen und Palmenstauden, an der Tür stehen steinerne Elefanten mit einer bunten Blüte im Rüssel, türkisgrün glasierte Töpfen mit Lotusblumen drinnen, u.a.m.... und es gibt richtige Gehsteige!


Allerdings holt mich die Preisgestaltung gleich wieder von meinem Entzücken runter. US$ 50,- möchte man für die Zimmer, da sind sich die Anbieter in der Ecke einig. Ich finde dann doch ein Sonderangebot und genieße die Schönheit der Unterkunft. Strom gibt es allerdings auch hier nur abends.

In den Folgetagen zeigt sich, dass fast alles gleich mal 3-4 mal soviel kostet wie bisher. Der Unterschied zum bisher Erlebten und Gesehenem ist riesig. Nach zwei Wochen Landleben hab ich fast einen Kulturschock. Jede Menge Touristen, vor allem viele Franzosen, die ja mal als Kolonialherren hier gelegt haben. Sie haben auch das Baguette ins Land gebracht, das gefüllt überall angeboten wird. Und man findet in der Stadt einige Bäckereien!



Fahrt auf dem Nam Ou


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Kommentare

  • ursi67

    Mal was anderes in SW! Lg, Ursi

  • u18y9s26

    Macht neugierig auf eine mir noch völlig fremde Region dieser Welt.
    LG Ursula

  • Iter

    Ich werde es wohl nächstes Jahr in Angriff nehmen.
    Aber ein Dankeschön für die Impressionen.
    LG Wolfgang

  • RELDATS

    Ein interessanter, gelungener Bericht und schöne Bilder.
    Ja, Laos - ein vager Reisewunsch wird konkreter.
    Nette Grüße von Josef

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben. Luang Prabang, ein königliches Vernügen mit viel orange 4.45 11

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