Äthiopien Teil 2: Kultur und Natur: Gondar und die Simien-Berge

Reisebericht

Äthiopien Teil 2: Kultur und Natur: Gondar und die Simien-Berge

Reisebericht: Äthiopien Teil 2: Kultur und Natur: Gondar und die Simien-Berge

Im zweiten Teil meines Reiseberichts möchte ich den Leser nach Gondar mitnehmen, das fast 200 Jahre Sitz einer Kaiserdynastie war. Ausführlich folgt darauf die Beschreibung eines dreitägigen Trekkings im Simien-Mountains National Park.

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Vom Tanasee nach Gondar

Nach der erholsamen Mittagspause direkt am Tanasee in Bahir Dar fahren wir nun auf vorzüglicher Asphaltstraße nach Norden. Das Landschaftsbild ist weithin geprägt durch intensiv genutzte Flächen. Mehrere kleine Flüsse bringen aus den Bergen im Osten auf ihrem Weg zum Tanasee das für die Bewässerung der Nassreisfelder nötige Wasser. Serkalem ist wieder ganz in seinem Element und weist uns auf die Vögel links und rechts der Straße hin. Darunter sind so ausgefallene wie der Sattelstorch und der Kronenkranich. Auf einer Baumkrone sitzt ein Schopfadler (Long Crested Eagle) und späht nach Beute.



Ambosswolke



Nach einer Stunde verlassen wir das topfebene Hochplateau und schrauben uns immer höher ein Bergland hinauf. Da taucht vorne - einem hochgereckten Finger gleich - eine Felsnadel auf. Sie ist das untrügliche Zeichen, dass wir nunmehr in ein durch heftige vulkanische Aktivitäten geformtes Gebiet kommen.



Felsmonument



Von unserem Haltepunkt bietet sich auch ein malerischer Blick zurück. Die Hänge sind hier leicht terrassiert und mit ihrem satten Grün und Gelb wirken sie wie von einem Landschaftsgärtner geschaffen. Das Gelb geht diesmal nicht auf die Maskal-Blumen zurück, sondern auf Noug, eine endemische Rapsart.



Von der Ebene ins Bergland



Bis wir die auf 2270 m gelegene alte Königsstadt Gondar (auch Gonder genannt) erreichen, müssen wir noch einige Male einzelne Gebirgsstöcke hinauf und wieder hinunter - etwas, woran wir uns in den folgenden Tagen noch gewöhnen sollten. In diesen höheren Lagen herrscht der Anbau von Gerste, Weizen und Teff vor. Die endemische Zwerghirseart Teff habe ich bereits bei der Beschreibung des äthiopischen Nationalgerichts Injera angesprochen. Jetzt kann ich auch im Bild zeigen, dass Teff eher wie Reis denn wie Hirse aussieht..



Teff-Feld



Wieder einmal hält Serkalem unvermittelt. Diesmal sind es aber keine Vögel, die ihn zu einem Halt bewegen. Er sagt nur "Khat!" und zeigt auf eine Bude am Straßenrand. Wir begleiten ihn und sehen, wie er sich von dem Verkäufer grüne Blätter, teilweise noch am Stängel hängend, abwiegen lässt. "Nein, nein", sagt er verschmitzt lächelnd, "nicht dass ihr denkt, ich wolle... Nein, ich möchte es euch nur zeigen."



Khat-Verkäufer



Der Khatstrauch (andere Schreibweisen sind Kath, Qat und Chat) ist eine Pflanze des östlichen Äthiopien, von wo er sich nach Eritrea, Somalia und in den Jemen ausgebreitet hat. Seine Blätter haben eine leicht narkotisierende Wirkung und daher wird Khat als Droge eingestuft. In den meisten westlichen Ländern ist es verboten. Über seine Wirkung liest man Widersprüchliches. Heißt es einmal, Khat berausche, mache gesprächig, unterdrücke Hunger und Müdigkeit, erhöhe die sexuelle Lust, so hört man andererseits genau das Gegenteil.
Zumindest eines scheint sicher zu sein: Es ist eine Droge, die die Kommunikation fördert. Nachmittags bilden sich allerorten Grüppchen Khat kauender Männer, die dann stundenlang über Gott und die Welt diskutieren.



Bei Khat-Kauern gerät die Symmetrie ihrer Gesichtshälften etwas aus den Fugen. Da man sich aus den Blättern ein Bällchen formt und es in einer Backentasche lagert, wo es immer wieder angefeuchtet und ausgesaugt wird, bildet sich an der Stelle eine leichte Wölbung. So auch bei "unserem" Verkäufer, wie sich am obigen Foto ablesen lässt.



Khat-Anbau

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Serkalem weist uns auf ein Khatfeld unterhalb der Straße hin. Zu meiner Überraschung sehe ich mitten auf dem Feld einige Rinder weiden. Ergötzen die sich etwa auch an den Khatblättern? Wenn ich mir vorstelle, dass da später liebestolle Kühe ein Muuuh-Konzert geben! Oder werden sie doch eher in Depression verfallen und vor sich hin dösen??



Eine Antwort muss ich schuldig bleiben, denn es geht schon wieder weiter. Auch die Frage, ob uns Serkalem trotz oder wegen seines Khatkonsums sicher vor dem Lammergeyer Hotel in Gondar absetzt, muss offen bleiben.



Kaiserstadt Gondar

Mein Lonely Planet Guidebook formuliert es äußerst treffend: "It is not what Gonder is, but what Gonder was that is so enthralling". Wie wahr! Gondar ist Geschichte.
Gegründet wurde die Stadt im Jahre 1636 von Kaiser Fasiladas (auch Fasilidas), der später heilig gesprochen wurde. Für seinen Palast wählte er einen strategisch günstig gelegenen Platz, von dem aus er sein Reich unter Kontrolle halten wollte - und anfangs auch konnte. Nach Nordosten öffnet sich der Zugang zum Roten Meer, nach Nordwesten ist es nicht weit in den Sudan und der Südwesten lieferte reiche Handelsgüter wie Gold, Elfenbein und Sklaven.
Fasiladas' Dynastie brach mit der alten Tradition, nach der sich jeder Kaiser einen neuen Ort als Regierungssitz auserkor. So erklärt es sich, dass auf dem sieben Hektar großen, von einer Befestigungsmauer umgebenen Palastbezirk unter seinen Nachfolgern vier weitere Paläste entstanden.



Diesen Bezirk, den sog. Gemp, wollen wir jetzt näher kennen lernen.
Kurz hinter dem Haupteingang stehen wir bereits vor dem imposantesten aller Paläste, dem Palast des Fasiladas. Er trägt Züge einer mittelalterlichen, europäischen Burg, soll aber wohl - die Wissenschaft streitet sich noch in dieser Frage - von einem indischen Baumeister errichtet worden sein.



Palast des Fasiladas



Da Äthiopien nach der Vertreibung von jesuitischen Missionaren für Europäer lange Zeit verschlossen blieb, drang nur wenig Kunde vom Pomp und Luxus dieser Kaiserresidenz nach Westen. Den Bericht eines ägyptischen Besuchers aus dem Jahre 1699 stufte man als übertrieben und unglaubwürdig ein. Solch ein Hofzeremoniell, solche Pracht ausgerechnet im Hochland von Abessinien? Undenkbar!



Palast des Fasiladas



Palastanlage Gemp in Gondar

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Intrigen, Mord und Totschlag innerhalb der Kaiserfamilien und die wachsende Aufmüpfigkeit lokaler Fürsten bedeuteten schon nach etwa 150 Jahren das Ende der großen Zeit Gondars. Von damals 80.000 Einwohnern sank die Zahl auf nur noch viertausend! Erst in unseren Tagen hat die Stadt die Einwohnerzahl aus ihrer Blütezeit wieder erreicht.



Fast den gesamten Vormittag wandeln wir mit unserem guide durch die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Ruinen und lassen uns in die Zeit Fasiladas und seiner Nachfolger zurückversetzen.



Palast des Bakaffa



Das alte Gemäuer hat auch heute noch Bewohner - allerdings sind sie geflügelt. Eine wunderschöne Taubenart ist darunter sowie der Rotschwingenstar (Onychognatus morio), der erst im Fluge seine ganze Pracht entfaltet. Die hohen Bäume entlang der Außenmauer sind die bevorzugten Standquartiere eines Geiers und eines Hornvogels (Tockus hemprichii?).



Taubenausguck



Nach so viel Kultur und Geschichte benötigen wir eine Abwechslung. Unsere vollste Konzentration ist auch vonnöten, denn alles, was wir hören, ist praktisch neu für uns; darüber hinaus macht es die - gelinde ausgedrückt - gewöhnungsbedürftige englische Aussprache unseres Führers nicht gerade leichter. So willigen wir gerne ein, als er uns einen Bummel durch das Marktviertel vorschlägt. Vom Gemp sind es nur wenige Schritte in südlicher Richtung. Schon die Hauptstraße trägt deutliche Züge eines Marktes.
Wir befinden uns jetzt im "muslimischen Dorf", dem Eslam Bet. Ein Konzil im Jahre 1668 unter Fasiladas' Nachfolger Kaiser Yohannes I. legte fest, dass sich Moslems im Süden und die äthiopischen Juden, die Falashas, im Norden außerhalb der Stadt ansiedeln mussten. Längst ist diese strikte Abschottung aufgeweicht. Doch das Falasha-Dorf existiert noch. Wir wollen es am Nachmittag besuchen.



Jugendlicher Vater

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Anders als in Usbekistan und Indien, wo man manchmal geradezu zu einem Foto gedrängt wird. sind die Menschen in Äthiopien recht zurückhaltend. So ist es immer wieder wichtig, über den Blick- und Gestenkontakt hinaus auch in einem kurzen Wortwechsel herauszufinden, ob "das auserwählte Fotomotiv" auch geneigt ist, abgelichtet zu werden. Manchmal bleibt es bei einer Ablehnung, manchmal sollen es ein paar Birr als Gegenleistung sein. Bei der Armut der Menschen nur verständlich. Als sehr hilfreich erweisen sich meine Vorräte an kleinen Hotelseifen. Sie werden gerne als Entlohnung angenommen. Kindern macht man natürlich die größte Freude mit einem "pen". Dieses Wort beherrschen schon die Kleinsten.

Ich spreche das Thema gerade jetzt an, weil auch auf dem folgenden Bummel diese kleinen Geschenke einige Male ihren "Sesam-öffne-dich-Effekt" haben.



Vaterstolz



Ergänzen möchte ich dieses Thema gerne mit einem Hinweis auf die ländlichen Gebiete. Dort finden sich stets dankbare Abnehmer für Mineralwasser-Plastikflaschen jeglicher Größe.
Ich erinnere mich an keinen Fotostopp, wo nicht in Windeseile wie aus dem Nichts Kinder herbeigelaufen kamen, um mit großen Augen die franjeri zu betrachten. Galt unser Stopp eher einem menschlichen Bedürfnis, ergaben sich daraus so manches Mal gewisse Schwierigkeiten... Wessen wir uns jedoch immer sicher sein konnten, war, dass wir bei unserer Abfahrt ein paar Kinder zu glücklichen Besitzern eines wertvollen Behälters gemacht hatten.



Kleiner Mann mit großer Flasche



Ein paar Marktszenen sollten vielleicht in meinem Bericht auch nicht fehlen.



Ganz auf der Höhe der Zeit


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Kommentare

  • tumtrah

    Hallo Uschi, 1000 Dank für Dein Interesse, Dein Lob - und für eine gewisse Art Trost...
    LG Hartmut

  • Claus_Wagner

    Lieber Hartmut,
    auch dieser Teil Deines Äthiopienberichtes begeistert mich als Leser. In diesem Fall fesselte mich nicht nur der Text. Nein, auch Deine sehr guten Fotos dieser grandiosen Landschaft verdienen das Prädikat "Extraklasse". Besonders lobenswert finde ich immer wieder Dein Interesse an dem, was am Wegesrand blüht! Die Baumheide, nebenbei angemerkt, gibt es auch auf Madeira. Baumhoch und sehr interessant!
    Ich freue mich schon auf den nächsten Teil. Äthiopien ist ein sehr interessantes Land. Schön, dass Du es uns vorstellst.
    Liebe Grüße
    Claus

  • tumtrah

    Lieber Claus,
    1000 Dank für Dein überschwängliches Lob! Du lässt mir ja kaum noch Steigerungsmöglichkeiten! Vielen Dank auch, dass Du so viele Bilder so gut bewertet hast!
    Danke auch für den HInweis auf Madeira. Ich bin bei meinen Recherchen auch auf La Gomera gestoßen. Dort war ich zwar schon, muss aber gestehen, dass es ein reiner Bade- und Tennisurlaub war.
    Auch Dir liebe Grüße und noch eine schöne Adventszeit!
    Hartmut

  • trollbaby

    Lieber Hartmut!
    Auch Teil 2 Deiner Reise hat mich sehr beeindruckt, wusste ich ja nicht, dass es sich bei Äthiopien um so ein grünes Land handelt! Hut ab auch davor, dass Du als "nicht mehr ganz taufrischer Wandersmann" so ein Trekking durchgestanden hast!!!
    Wie Uschi schon geschrieben hat, verstehe ich nicht, wieso Deinen Berichten und brillanten Fotos nicht mehr Beachtung geschenkt wird. Aber vielleicht ändert sich das noch, wenn Weihnachten vorbei ist und die Leute wieder mehr Zeit haben. :-)
    Ich freue mich jedenfalls schon auf Teil 3!!!
    LG Susi

  • Jabba

    Ich hab mir bis heute wenig Gedanken über das "Reise"Land Äthiopien gemacht, aber Du weckst echt Neugier! Das Bild, das sich über Jahre aufgrund von Medienberichten im Kopf entwickelt hat, bekommt Dank Deines Berichtes und Deiner Fotos ein ganz anderes Motiv! VG, Kathrin

  • tumtrah

    Hallo Kathrin,
    mir ging es nicht viel anders als Dir. Deshalb habe ich schon in der Einführung zum ersten Teil auf die Diskrepanz zwischen dem allgemeinen Äthiopien-Bild und der Wirklichkeit hingewiesen. Ich freue mich sehr, dass mein Vorsatz, dieses großartige Land in einem anderen, besseren Licht darzustellen, offensichtlich gelingt. Ich danke Dir für Dein Interesse und Deine vielen guten Bildbewertungen!
    Liebe Grüße und ein gesegnetes Weihnachtsfest!
    Hartmut

  • ursuvo

    da ist Dir wieder ein ganz toller Bericht gelungen - ich bin so richtig mitgereist - habe aber meine Knie dabei schonen können:-))) Ich freu' mich schon auf die Fortsetzung!!!

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  • tumtrah

    Liebe Ursula,
    zunächst meine allerbesten Wünsche für ein gesundes, erfolgreiches, glückliches neues Jahr! Dann meinen herzlichsten Dank für deinen Kommentar und die gute Bewertung. Deine ironische Bemerkung bezüglich der Knie hat mir besonders gefallen und mich köstlich amüsiert.
    Mit Teil 3 habe ich gerade erst begonnen... Es gab so viel anderes zu tun.
    LG Hartmut

  • Pana53

    Hartmut, du hast hier einen ausgezeichneten Bericht verfasst. Diesen mit tollen farbenprächtigen Bildern untermauert und klasse kommentiert, ich denke da im Moment auch an das Khatfeld. Wirklich sehr schön dargestellt, es war eine schöne Reise für mich, danke. LG Frank

  • tumtrah

    Hallo Frank,
    herzlichen Dank für deinen Kommentar und die gute Bewertung - auch der Fotos. Manchmal ist es überraschend zu erfahren, was dem Leser gefallen hat. Damit meine ich in deinem Fall meine Ausführungen zum Khat. Beim Schreiben habe ich mich gefragt, ob ich das überhaupt bringen soll. "Wie figura zeigt", war es wohl eine gute Entscheidung, auch darauf einzugehen. Wenn du Lust hast, die Reise weiter zu verfolgen, kannst du mich u.U. bereits am Wochenende auf der nächsten Etappe begleiten.
    Viele liebe Grüße!
    Hartmut

  • tumtrah

    Herzlichen Dank, liebe Romy! Die Fortsetzung kannst du seit heute auch schon einsehen. Der 4. und letzte Teil wird aber noch auf sich warten lassen müssen. Die Zeit, die Zeit...
    LG Hartmut

  • cirrus

    Lieber Hartmut, gut, daß ich jetzt mal auch in Deine Berichte reinschaue...
    was ist mir da bis jetzt entgangen...
    ich bin begeistert von Deiner Art zu schreiben...
    Deine Bilder liebe ich ja eh schon..
    besonders freut mich, dass Du die Flora und Fauna so gut beschreibst...und fotografierst.
    Jaaaaaaa, die Augen der "Bergkinder" geben Rätsel auf und sie werden noch eine Weile bei mir sein.
    Und nun werde ich noch den nächsten Teil lesen, bevor ich zur Arbeit muss.
    Freue mich schon auf heute Abend und das Weiterschauen und Lesen und Staunen..

    Habe vielen Dank für das Geschenk und Vergnügen..
    LG Christel

  • tumtrah

    Liebe Christel,
    ich freue mich sehr, dass ich dir ein solches Lesevergnügen bereiten konnte. Danke für deine lobenden Worte. Viele hier in der RC schauen sich ja nur die Fotos an; ich meine, dass so manches Foto erste seine richtige Aussagekraft erhält, wenn man auch etwas von seinem Kontext erfährt. (So z.B. die Fotos der Kinder in den Simien-Bergen). Danke auch für die vielen guten Bewertungen!
    Beste Grüße in den hohen Norden!
    Hartmut

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  • Blula

    Lieber Hartmut, ja, heute habe ich mich mal ans Weiterlesen gemacht. Nachdem ich Deinen Äthiopien-Bericht (1) nach fünfjähriger Verspätung neulich endlich mal gelesen habe, und so begeistert war, hast Du mich natürlich richtig neugierig gemacht. Dieses Land haben sicher noch nicht viele und schon gar nicht so intensiv bereist wie Du. Ich bin übrigens recht überrascht, dass Äthiopien in manchen Gegenden so Grün ist.
    Werde mir, sowie ich Zeit und Muße habe, auch die weiteren Fortsetzungen vornehmen, denn ich bin einfach begeistert von diesem großartigen Bericht über Land und Leute UND die grandiosen Fotografien von Dir.
    LG Ursula

  • tumtrah

    Es freut mich ungemein, liebe Ursula, dass dir der Bericht so gut gefällt. Vielleicht kommt es ja irgendwie rüber, dass mich dieses Land und seine Menschen ganz besonders in seinen/ihren Bann gezogen hatten - und nach meiner jüngsten Reise - der nunmehr dritten - immer noch tun.
    Was das Grün betrifft, so ist das in erster Linie meinem Reisetermin geschuldet. Der lag idealerweise direkt nach der Regenzeit. Ehrlich gesagt, war auch ich ein wenig überrascht. Sooo grün (und gelb) hatte ich mir das Land auch nicht vorgestellt. Grund dafür waren sicherlich die schrecklichen Bilder von mehreren Hungersnöten in den 70er und 80er Jahren aus der Sahelzone bis hin nach Äthiopien. Die hatten ja auch seinerzeit den Schauspieler Karlheinz Böhm veranlasst, sich so intensiv mit Hilfsprogrammen für Äthiopien einzusetzen.
    LG Hartmut

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