Kalahari - Eine Reise in den Süden Afrikas

Reisebericht

Kalahari - Eine Reise in den Süden Afrikas

Reisebericht: Kalahari - Eine Reise in den Süden Afrikas

Namibia - das Land im Südwesten Afrikas, erlebt auf einer dreiwöchigen Reise in den Süden Afrikas. Namibia, unendliche Weite, Afrika pur und doch einfach zu bereisen. Wer immer mal nach Afrika reisen möchte, dem sei Namibia als 'Einstieg' empfohlen.

Fahrt zum Etosha-NP

Gedränge am Wasserloch

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Es ist Oktober, über Namibia zeigt sich ein wolkenloser blauer Frühjahrshimmel. Mit sechs Mitreisenden einschließlich dem Reiseleiter startet unsere Tour im VW-Bus frühmorgens in Windhoek Richtung Norden. Erstes Ziel ist der Etosha-Nationalpark, der über Okahandja und Otjiwarongo am Nachmittag erreicht wird. Bereits nach dem Andersson-Tor erleben wir die Vielfalt der Wildtiere des seit nunmehr 100 Jahren bestehenden Etosha-Nationalparks. Giraffen, Elefanten, Gnus, Kuhantilopen, Oryx- Antilopen, ein einsamer Schakal und Zebras sind nicht nur an den Wasserlöchern sondern auch abseits der holprigen Pisten zu beobachten. Landschaftlich beein- druckend die Etosha-Pfanne („Ort des trockenen Wassers'), deren unendliche Weite und Unwirtlichkeit es unvorstellbar macht, wie hier im Hochsommer Tiere überleben können.



Giraffen im Etosha-Park

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Vom Etosha-NP zur Atlantik-Küste

Pelikan

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Nach einer unkonventionellen Nacht im Etosha-Safari-Camp und urigem Busch- Frühstück setzen wir die beeindruckenden Tierbeobachtungen im Etosha-Park fort. Krönung des Tages ist die „Entdeckung' eines leibhaftigen Löwen, der allerdings im hohen Gras am Rande der Piste gut versteckt dahindöst. Hätte er sich nicht mal kurz bewegt, hätte man glauben können, die Parkverwaltung hätte ihn dort ausgestellt. Über Outjo, Omaruru und Karibib führt unsere Reise durch typisches Farmland Richtung Atlantikküste, die wir nach vielen Kilometern auf holprigen „Waschbrett-Pisten' erreichen. Walvis Bay, das als Vogelparadies bekannt ist und die typisch „deutsche' Stadt Swakopmund mit zahlreichen Überbleibseln aus der Kolonialzeit, zeigen ein anderes Namibia, nicht nur wegen der Kühle des Atlantiks und dem Nebel.
Auf einer „Dolphin-Cruise', die trotz Nebel und Wind ein Erlebnis der anderen Art war, können wir Flamingos, Pelikane, Robben und sogar Delfine sozusagen „hautnah' erleben. Wie der Name „Walfischbucht' vermuten lässt, hoffen wir auch Wale zu sehen, die sich jedoch leider nicht blicken lassen. Dafür entschädigt uns ein üppiger Snack mit frischen Austern und südafrikanischem Sekt.



Pelikane in der Haifischbucht

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Namib-Wüste

Versteinerte Dünen

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Nach diesem Ausflug in die Zivilisation führt uns die Reise weiter quer durch die Namib-Wüste zur „Namib-Desert-Lodge', die nördlich von Sesriem auf einer der schönsten Farmen Namibias am Fuße einer wunderschönen Dünenlandschaft liegt. Ein Erlebnis der Superlative ist eine Jeep-Fahrt in den Sonnenuntergang durch die versteinerten Dünen, die im Kontrast zu den ca. 15 Millionen Jahren jüngeren Sanddünen ein herrliches Farbenspiel in der Abendsonne abgeben.



Dünen iim Namib-Naukluft-Park

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Sossus-Vlei

Die Wüste lebt

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Eigentlich kann keine Steigerung der „Landschaft pur' erwartet werden, die Fahrt am nächsten Tag zu den gigantischen Dünen am Sossusvlei belehrt uns jedoch. Um die besten Lichtverhältnisse nach Sonnenaufgang zu bekommen, wird das Frühstück kurzerhand in die Dünen verlegt, was wir auch nicht bereuen. Nach einem Halt an der berühmten Düne „45' und kurzer Jeep-Fahrt gelangen wir zur eigentlichen Pfanne, dem Sossusvlei. Eine Wanderung auf die Dünen lässt uns erahnen, wie schweißtreibend die Temperaturen in der Mittagszeit im Sommer sein müssen.



Sossusvlei

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Fahrt zum Köcherbaumwald

Fish-River-Canyon

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Nach einer kurzen Tour durch den Sesriem-Canyon und einer holprigen Fahrt durch das Naukluft-Gebirge wird das nächste Etappenziel im Süden Namibias, der Fish-River-Canyon erreicht. Dieser Canyon ist einer der größten der Welt, die Schichten des Gesteins sollen zwei bis drei Milliarden alt sein. Die Schlucht, die über 160 km lang und etwa 550 m tief ist, beeindruckt, kommt aber nicht ganz an den Grand Canyon in den USA heran.Vom südlichen Namibia führt uns nun die Route wieder nordwärts und wir erreichen in der Nähe von Keetmanshoop den Köcherbaumwald, in dem eine imposante Ansammlung der wunderschönen Aloenart 'Aloedichomata' zu bewundern ist. Aus dieser Pflanze machten Buschmänner ihre Köcher für ihre Pfeile, daher der Name Köcherbaum.



Köcherbaum



Kgalagadi-Transfortier-Park

Elanantilopen

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Als nächsten Höhepunkt erreichen wir über den neu eröffneten Grenzübergang Mata Mata den Kgalagadi-Transfortier-Park. Dieser Park, der für Tiere 'grenzenlos' Namibia, Botswana und Südafrika verbindet, entspricht mit seiner landschaftlichen Schönheit mit den Sanddünen und den weiten Tälern dem Bild der Kalahari schlechthin. Im Rastlager Twee Rivieren verbringen wir zwei Tage mit aufregenden Beobachtungen der vielfältigen Tier- und Vogelwelt. Aufregend genug schon die Jagd einer Löwin auf eine Kuh-Antilope, die uns erstarren lässt. Der 'Kill' vor unseren Augen findet dann glücklicherweise nicht statt, am Nachmittag ist die Löwen-Familie dann allerdings beim 'Schmaus' zu beobachten.

Beeindruckend von diesem ersten Teil der Reise, der die reizvolle Schönheit Namibias mit wunderschönen Tierbeobachtungen verband, führt der zweite Teil in den Südwesten Südafrikas mit dem Ziel Kapstadt.

Hiervon später mehr.



Löwin im Kgalagadi-Transfortier-Park


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Kommentare

  • Tina_Torsten

    Sehr schöner Bericht. Da will man sofort wieder nach Namibia.
    Hoffentlich gibt es an dieser Stelle bald mehr zu lesen.
    Bin gespannt.
    Torsten

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