Spätsommer in der Provence

Reisebericht

Spätsommer in der Provence

Reisebericht: Spätsommer in der Provence

Beschwingt und beeindruckt kehrte ich Anfang September aus der Provence und der Côte d'Azur nach Wiesbaden zurück. Beschwingt wegen der erlebten mediterranen Lebensart und der angenehmen Tagestemperaturen zwischen 25° und 30° Celsius. Beeindruckt von den wechselnden Landschaftsformen und mittelalterlichen Städten, je weiter man das Mittelmeer hinter sich ließ.

Anreise in weniger als fünf Stunden

Angesichts des nur einwöchigen Kurzurlaubs wurde die Anreise im Fluge nach Nizza - übrigens dem zweitgrößten Flughafen Frankreichs - auf zwei Stunden verkürzt. So blieben meiner Reisebegleiterin und mir genügend Muße, um per Mietwagen über die belebte Küstenstraße in etwa gleicher Zeit das erste Reiseziel St. Raphael anzusteuern. Unser Quartier fanden wir nach Voranmeldung in einem kleinen, familiär geführten Landgasthof im Vorort Le Dramont am Nachmittag.

Bei einem trockenen Rosé im schattigen Garten ließ ich mich von meiner Begleiterin über die vorgesehenen Ausflugsziele der nächsten Tage informieren. Sie kennt diesen Teil der Cote d'Azur sowie die Provence zwischen Aix-en-Provence, dem Lubéron und Grasse fast so gut wie ihre "Westentasche". Seit fünf Jahren zieht es sie nach Ende der Ferienzeit immer wieder in diesen Teil Südfrankreichs. Mit einem Spaziergang zum nahen Strand und einem vorzüglichen Abendessen im benachbarten Anthéor hoch über dem Meer schlossen wir den ersten Reisetag ab.




Hafen von Le Dramont



In St. Tropez trifft sich die Welt

Von wegen Nachsaison! Hat man auf dem riesigen Parkplatz am Hafen endlich eine Lücke entdeckt - und später wieder gefunden - ist es mit der spätsommerlichen Geruhsamkeit vorbei. Fairer Weise muss gesagt werden, dass mit uns zwei weitere Besucher den Touristenstrom ergänzten. Dennoch nahmen Anzahl und Größe der im Hafen liegenden Hochseeyachten einem den Atem. Stolz präsentierten sich die Eigner auf den polierten Planken der Achterdecks den neugierigen Besuchern.



Neuzeitliche Armada aus aller Herren Länder





Auch das gehört zum Stadtbild...

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Glücklicher Weise verteilen sich die vielen Besucher auf die engen Gassen und Cafés des historischen Stadtkerns. Kaum zu glauben, dass aus dem ehemals verschlafenen Fischerdorf ein mondäner Treffpunkt berühmter und weniger bekannter Filmstars, Literaten und Maler wurde. Sehenswert allemal. Vor allem, wenn man sich in einem Café ausruht und die quirlige Umgebung auf sich einwirken lässt. Über den Preis für ein kleines Glas Rosé (0,15 l) und eine kleine Flasche alkoholfreies Bier (0,25 l für die Fahrerin) von zusammen 11 Euro sollte man sich aber nicht wundern. Immerhin schaut die jugendliche Brigitte Bardot auf etlichen Plakaten zu einem herüber.



Auf nach Aix-en-Provence

Kathedrale Saint-Sauveur

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Die historische Hauptstadt der Provence zählt rund 144.000 Einwohner, darunter über 40.000 Studenten. Einer Umfrage zufolge ist es die beliebteste Großstadt Frankreichs. Ein wenig Geschichte sei erlaubt: Das im Norden des späteren Aix gelegene keltisch-ligurische Oppidum Entremont wurde im Jahr 123 v. Chr. vom römischen Prokonsul Gaius Sextius Calvinus, nach einem Hilfegesuch der Griechen aus Massalia, zerstört. Er gründete später die erste römische Stadt auf gallischem Boden., Aquae Sextiae Salluviorum. Aus dieser Namensgebung hat sich die heutige Bezeichnung Aix entwickelt (Quelle: Wikipedia).

Später wurden die Teutonen besiegt, die Sarazenen vertrieben und noch später (1480) wurde Aix französisch. Eine bewegte Vergangenheit. Nicht weniger eindrucksvoll präsentiert sich heute die pulsierende Universitätsstadt mit ihren Kirchen, Boulevards, Gassen und Plätzen.



Märkte in Aix-en-Provence, wohin man schaut.



Weiter geht's nach Lourmarin

Ein romantisches Quartier in...

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Der Weg führte uns von Aix-en-Provence über Pertuis und Cadenet in den südlichen Teil des Lubérons. Beide Kleinstädte strahlen - abseits vom Massentourismus - aufgrund ihrer mittelalterlichen Bausubstanz einen besonderen Reiz aus. Cadenet, unweit des Flusses Durance gelegen, gilt als Eingangstor zum Lubéron und war bereits in vorgeschichtlicher Zeit von Kelten besiedelt. Ein Bronzedenkmal auf dem Marktplatz ehrt den aus dem Städtchen stammenden André Estienne, besser bekannt als "Trommler von Arcole". Als früher Meister der psychologischen Kriegsführung gaukelte er mit einem Ohren betäubenden Trommelwirbel 1796 den österreichischen Truppen glaubhaft vor, sie seien von den Franzosen umzingelt. Darauf hin ergriffen sie Hals über Kopf die Flucht (Quelle: Wikipedia).

Mir als Neuling in der Provence erschloss sich ein eindrucksvolles gebirgiges Panorama, dicht bewachsen mit ausgedehnten Stein- und Korkeichenwäldern, unterbrochen von Weingärten, aufgelockert gelegentlich durch Atlas-Zedern. Im Vergleich zur Côte d'Azur bildeten Aleppo-Kiefern, Eukalyptusbäume, Oleander- und Feigenbüsche eher die Ausnahme. Ich war vom Anblick begeistert, zumal ich mich als Beifahrer nicht auf den seltenen Gegenverkehr konzentrieren musste. Der dürfte während der Lavendelblüte im Juli und August in dieser Gegend etwas ausgeprägter sein. Den einzigartigen Duft der Provence haben meine Sinnesorgane trotzdem registriert.

Am Nachmittag trugen wir das Reisegepäck auf unsere Zimmer in der Villa Saint-Louis, einem von Individualreisenden bevorzugten Quartier in Lourmarin (Reservierung ist auch während der Nebensaison bei Hotels mit wenigen Zimmern dringend geboten).



Blick aus dem Hotelzimmer in Lourmarin



Noch am Nachmittag besuchten wir das wenige Kilometer entfernte Dorf Cucuron. Traumhafte Stille. Verzweigte Platanen säumen den Weiher, der als Löschteich umfriedet wurde. Dorfbewohner genießen den Spätsommer in den Cafés und betrachten dabei die wenigen Besucher. Wie uns zum Beispiel. Wir schauen hinüber und fühlen uns mit ihnen verbunden. Erst wenige Tage war ich auswärts, und schon hatte ich das Gefühl, ein ganzes Jahr und länger einer neuen Welt und Lebensform begegnet zu sein. Liegt das an der Provence oder am Abstand zur Großstadt? Vermutlich ergänzt eines das andere.





Am Dorfweiher in Cucuron in der Provence



Der Berg ruft

Von Lourmarin aus, wo wir herrschaftlich übernachteten, wählte meine bestens informierte Reisebegleiterin eine Route aus, die uns bei Mirabeau über die Brücke
der Durance führte. Seltsam berührte mich der Anblick des Bergrückens hinter dem Fluss, der Anfang September im breiten Kiesbett nur wenig Wasser führte.




An der Durance im Lubéron Sud



Moustiers-Sainte-Marie in der...

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Gegen Mittag erreichten wir Moustiers-Sainte-Marie, einen Ort wie aus dem Bilderbuch. Vor der steil aufragenden Felskulisse erinnert das Dorf an eine Puppenstube. Der Ortsname deutet es an: Ein Kloster (Monasterium), eines der ältesten Frankreichs, bildete im 5. Jahrhundert die Keimzelle des heutigen Touristenziels.

Da fast alle Reisenden auf dem Weg zum Grand Canyon du Verdon hier Station machen, ächzt der kleine Ort im Sommer regelrecht unter dem Besucheransturm. Es herrscht akute Parkplatznot. So steht's im gedruckten Reiseführer. Jetzt, im September, ging es dort eher beschaulich zu. Und eine ortsnahen Parkplatz fanden wir auch.

Nach einem Abstecher zum Lac de Sainte-Croix (wunderschön!) wurde es Zeit, unser nächstes Quartier in Gréoux-les-Bains anzusteuern. Den Blick in die Schlucht von Verdon haben wir uns wegen der bereits tief stehenden Sonne erspart. Wir wollten unseren Zielort auf kurvenreicher Strecke noch vor Einbruch der Dunkelheit unversehrt erreichen.



Romanik und Gotik in Moustiers-Sainte-Marie



Wo schon die Römer gern badeten

Notre-Dame des Ormeaux

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Nicht wegen der Thermalquellen machten wir in Gréoux-les -Bains, am Unterlauf des Verdon, Station. Glücklicher Weise befinden sich diese außerhalb des mittelalterlichen Ortskerns, erkennbar an neuzeitlichen Hotelbauten mit drei und mehr Sternen. "Bad Homburg", sagte meine Reisebegleiterin so nebenbei, und ich ahnte, was sie meinte.

Nein, es war der wunderschöne Ort mit seinen Cafés und Restaurants, der zur Übernachtung und zum Frühstück einlud. Und natürlich die Hotel-Pension in einem uralten Haus, mit Etagenklo und Bad eine Etage höher. Ein Blick aus dem Fenster wurde auf dem Balkon gegenüber von zwei Katzen erwidert. Nachts informierte die Glocke vom nahen Kirchturm regelmäßig, was die Stunde geschlagen hat. Und noch bei Dunkelheit am frühen Morgen säuberte ein motorisierte Kehrmaschine geräuschvoll die Gasse vor meinem Fenster. Irgendwie romantisch das Ganze und vor allem: unvergesslich.



Abstecher nach Saint-Maximin-La-Sainte-Baume

Am nächsten Morgen steuerten wir zunächst Saint-Maximin-La-Sainte-Baume an, bevor wir nachmittags den Ausgangsort unserer Reise, nämlich Le Dramont, erreichten. Dank seiner mächtigen gotischen Basilika ist der Ort ein vielbesuchtes Ziel von Wallfahrern und Kunstfreunden. Die Basilika Sainte Madelaine ist die größte gotische Kirche der Provence. Mit dem Bau wurde 1295 begonnen. Unvollendet wurde er 250 Jahre später abgeschlossen. Deshalb fehlt ein Kirchturm.

In der aus der Spätantike stammenden Krypta stehen vier Sarkophage aus dem 4. und 5. Jahrhundert. Angeblich bergen sie die sterblichen Überreste der Maria Magdalena, ihrer Dienerin und den zwei Begleitern.



Basilika Sainte Madelaine



Vorletzter Reisetag: Grasse

Als wollte der Himmel uns an das nahende Ende der einwöchigen Reise erinnern: In der Nacht weckte uns ein kurzes, aber heftiges Gewitter mit Sturm und Regenschauern. Vor dem Hotel bildete sich eine Seenlandschaft, aber nicht lange. Beim Frühstück in der Sonne dampfte der Erdboden aus allen Poren. Das letzte Ausflugziel lockte - Grasse.

Nein, ich habe Süskinds Roman "Parfüm" noch nicht gelesen, aber den Ort der Handlung kennen gelernt. Die Stadt hat auch mehr zu bieten als ein paar Dutzend Parfümerien. Beim Besuch eines firmeneigenen "Duft-Museums" ist mir allerdings klar geworden, wie wenig ich vorher über die Destillation der Wässerchen wusste. Eindrucksvoll ist Grasse aber vor allem wegen seiner farbenfrohen, weiträumigen Altstadt.



Farbenfrohes Grasse



Au Revoir

Abschied von Le Dramont

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Romantisch, erlebnisreich, unvergesslich hat sich die Reise entlang der Côte d'Azur und durch die Provence dargestellt. Nun heißt es Abschied nehmen. Für den Rückweg nach Nizza wählen wir die Autobahn. Denn schon am Vormittag trägt uns der Flieger nach Frankfurt am Main.




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Kommentare

  • 238EWT

    Hier ist er. Viel Spaß bei der Lektüre.
    LG Eberhard

  • lesmotsjustes

    Ich war schon oft in der Provence, aber jetzt kenne ich ein paar Gründe mehr, um wieder dorthin zu fahren.
    Vielen Dank dafür!

  • ingepeter (RP)

    Guten Abend Eberhard, die Lektüre Deines Berichtes hat mir große Probleme bereitet aus 2 Gründen - das Geo-System machte grße Schwierigkeiten und ich kann nicht in der näcshten Zeit in die Provence reisen, denn die Lust dazu ist nun endgültig geweckt. wie oft habe ich darüber nachgedacht, doch meine französichen Sprachkenntnisse sind recht dürftig und nach einigen ERfahrungen mit den Inländern stellt sich das manchmal als großes Problem dar. Egal, Du hast es geschafft, dass ich diesen Mangel nicht mehr als Hindernis sehen werde - auf in die Provence, den Duft, die Stille und die Lebensart zu genießen - kann ein Reisebricht mehr erreichen???? Gruss Inge

  • Provefan

    Toller Bericht!! Danke!
    Das eine oder andere werde ich mir wohl Anfang Dezember vor Ort sehen. Kann es kaum noch erwarten wieder in die Provence zu fahren. der Bericht trägt einiges dazu bei!
    Gruss Provefan

  • 238EWT

    @ ingepeter: "Mackt nix," wie die Dänen sagen, wenn Sie höflicher Weise einige Brocken auf Deutsch von sich geben. Ähnlich erging es mir jetzt in Südfrankreich, weil Englisch als meine Zweitsprache inzwischen - anders als vor 40 Jahren - auch dort verstanden und gesprochen wird. Sogar Deutsch, und das nicht nur in Touristenorten. Ich denke, dass sich die EU-Mitgliedstaaten und deren reisefreudige Bürger ein wenig näher gekommen sind und die jeweils noch fremde Sprache implantieren. Gut so. Also: Packe bei nächster Gelegenheit Deinen Koffer oder Rucksack und genieße die Provence, wie ich sie erlebt habe.
    LG Eberhard

  • pleuro

    Hallo Eberhard,
    rundum ein schöner Reisebericht, informativ, kurzweilig und veranschaulicht mit vielen tollen Fotos!
    LG Anne

  • venus

    ... zur Kenntnis genommen

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  • trollbaby

    Da hast Du den Sommer aber auf eine wunderschöne und beschauliche Art und Weise ausklingen lassen! Beim Lesen Deines Berichts würde man am liebsten sofort die Koffer packen und auch dorthin fahren!
    LG Susi

  • Blula

    Lieber Eberhard.... nachdem ich diesen wirklich sehr schön und unterhaltsam geschriebenen Bericht gelesen habe, bin ich auf den Geschmack gekommen, doch auch endlich mal wieder in die schöne Provence zu reisen.
    LG Ursula

  • walteranamur

    Hallo Eberhard

    Mit Hochgenuss habe ich deinen Bericht gelesen. Vor über dreissig Jahren war ich in der Provence und dank dir wieder mal geistig an damals von mir besuchte Plaetze zurückgekehrt. Danke.

  • Guido

    Toller Bericht, tolle Bilder! Grtatuliere!!
    Gruss Guido

  • Wilfried_S.

    Hallo Eberhard,
    da ich gesehen habe, dass Du meinen Reisebericht über Südfrankreich (allerdings etwas weiter westlich) gelesen und so gut beurteilt hast (Danke!) war natürlich ein Gegenbesuch angebracht und naheliegenderweise habe ich mir zunächst einnmal Deinen Bericht über die Provence angesehen - immer wieder einen Besuch wert.
    Ich habe viel Bekanntes entdeckt und mich über bisher nicht Bekanntes gefreut, ein schöner Bericht.
    Liebe Grüße aus Tirol
    Wilfried

  • ben22 (RP)

    Hallo ben22 hollander und bis 2010 francofil schreibe nicht perfect duits aber ich hoffe sie begreiven mir jetst kan es nicht meer meine frau hat haudcrebst zu file male operiert alzo mussen wier in der schatten verbleiben . Man kan mir alles fragrn vom der nederlanden und kan jedeman auskoms geben.frankrijk ist aber fantastiches land. 12 jare sin wierin alle teile gewezen kodazur provence entlang der Tar die kuste die bergen Ooskant nord .Davor Duitsland von links nag rechts jetst wone ich 3 jare in duitslandag in Schuttorf Niedersachsen.

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  • ben22 (RP)

    Hallo238ewt
    Hier der bernie ben22 ich habe hier aug viel rond geteubert

  • windweit

    Es duftet immer noch nach Provence :-)
    LG Gabi

  • freeneck-farmer

    Bewertet hattet ich dieses Bericht schön vorher. Noch kein Kommentar gegeben.
    Schöne Reise und Bilder.
    So kan man Facebook und der GEO RC gut miteinander kombinieren.
    LG Anneken

  • ursi67

    Das weckt Erinnerungen an die Provence! Wunderschöne Bilde rund sehr gute Eindrücke erhalten wir hier von Dir. Und vor allem unbekannte Dörfer und gute Tipp's für's nächste Mal. In einer Woche hast Du einiges gesehen und erlebt! Schöner Sonntag und liebe Grüss, Ursi

  • weltreisen

    Hallo Eberhard, bin erst jetzt zum lesen deines interessanten reiseberichts gekommen - bin ja auch noch nicht so lange dabei.
    diese ecke von frankreich ist für mich wie "nach hause" kommen, und es zieht uns immer wieder dorthin. hoffentlich kannst du bei deinem nächsten trip etwas länger bleiben.
    inge

  • ChrG

    Hallo Eberhard,
    Bilder, die Einen entführen und ein informativer Bericht.

    Grüße aus Bayern
    Christian

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  • RELDATS

    Ein leserischer Genuß, mit dir "mitzufahren".
    Nette Grüße von Josef

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