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Reisebericht: Indien, ein Land, Jenseits unserer Vorstellung
Als ich 1997 am International Airport in Delhi landete war ich voller Neugier was mich erwarten würde denn keine Fernsehdokumentation, keine Erzählungen von freunden, konnte mir die Gefühle darüber vermitteln was ich in den nächsten 4 1/2 Monaten erlebte.
- Ankunft in Delhi
- Die Busfahrt nach Goa
- Das Feuer in Panaji
- Hampi, ein Ort, der verzaubert
- Die Zugfahrt nach Mahabaleshwar
- Quotes of Ghandi
- Der Lebrakranke
- Die Sikhs eine Weiterentwicklung der Indischen Gesellschaft
- Die Indische Familie
- Jaipur und die Kinder
- Tarantula in Pushkar
- Das Krankenhaus
- Jaisalmer
- Vrindavan die Geburtstadt Krishnas und der Abschied
Ankunft in Delhi
Namaste,
so wurde ich am Flughafen begrüßt und es war das erste Indische Wort das ich mit einem lächeln dazu lernte.
Der International Airport in Delhi ( Bundesstaat Haryana ) war schon sehr dürftig anzuschauen. Es waren nun mal indische Verhältnisse und daran musste ich mich erst einmal gewönnen.
Als ich aus dem Flughafen heraus kam schauten mich dutzende dunkle Augen an, aber keiner sprach mich an nur mein Freund der schon ca. einen Monat vor mir angekommen war, wir stiegen in ein Taxi und fuhren zum Paharganj in diesem Teil der Stadt war unser Hotel.
Auf dem Weg zum Hotel war ich sprachlos und fassungslos, mein Gott dachte ich mir so viele Menschen und wie laut es auf den Strassen war, da wurde immer und immer wieder gehupt, Lautsprecher woraus man Gebete hörte, meine Augen sahen so viel buntes und es kam mir so vor als ob ich SEHEN lernte. Es stank, roch aber gleichzeitig auch gut, meine Nase lernte eine Vielfalt von neuen Gerüchen kennen, die ich auch nach einer Weile immer noch nicht genau zuordnen konnte.
Angekommen am Hotel ging es auch schnell hinein, an der Rezeption wurden die Formalitäten erledigt und dann schnell auf das Zimmer. !!! Ruhe !!!
Zuerst wurde geschlafen, und was macht man nach dem schlafen, natürlich frühstücken.
Wir gingen zum Dachrestaurant und ich blickte zum ersten mal über Delhi, mein Gott ist die Stadt riesig, unten auf der Strasse spielten Kinder und daneben gleich die Tote Ziege, angebunden, hängend an der Hauswand. Normal für Indien so LEBT man nun mal hier, aber schockierend war es schon.
Hätte ich da schon gewusst was mich noch erwarten wird…..
Der Kellner kam und wir bestellten: „Den Tee ( Chai ) solltest du bestellen Patrick“ , OK, Tee ist doch gut am frühen Morgen, dachte ich mir, dazu bitte noch Toast mit Marmelade. Der Kellner antwortete mit einem Lächeln.
Das Frühstück kam, was ist das denn fragte ich, das ist dein Tee oder wolltest du keinen ? Doch schon, aber doch nicht mit Milch !! Na jetzt trink doch erst einmal…..
PFUI DEIBEL was ist denn da drin der ist doch scharf und süß ohne Ende. Echt ? Nun manchmal machen die halt Pfeffer oder Safran usw. in den Tee.
Ich glaub die Spinnen, die Inder, so ein Zeug trink ich nie mehr. Und jetzt ? Du kannst den Tee nicht einfach stehen lassen, das kannst du nicht machen in solch einem Land wo die Menschen bettelarm sind “ OK OK, mit viel Mühe und Not war das Glas nach einer Weile leer.
Shoppen war angesagt, wir gehen raus und müssen noch zum Bahnhof ein Ticket kaufen. Richtung Goa ( Staat Karnataka ) ans Meer wollten wir fahren, mulmig war mir schon raus zu gehen, aber ans Meer fahren war dann schon eine tolle Sache.
Als wir aus dem Hotel heraus waren kamen dutzende Inder auf uns zu, wollten uns irgend etwas verkaufen egal ob es die Zehenägel der Großmutter waren oder Blumenketten, immer ignorieren dann lassen sie auch ab von dir.
Am Bahnhof angekommen kauften wir die Tickets, zuerst mit dem Zug und dann ca. 12 Stunden mit dem Bus.
Auf der Überführung im Bahnhof konnte ich das Leben und Arbeiten im Bahnhof sehen, es gab einen Moment, ein Gefühl was unbeschreiblich war, ich war im 18. Jahrhundert, so etwas unbeschreibliches hatte ich noch nie zuvor erlebt als ich das Treiben dort sah.
Die Zeit, stand für eine Weile still.
Wir machten eine Sightseeing Tour in Delhi zum Roten Fort und fuhren wieder zurück in das Hotel.
Abends überfiel uns der Hunger und wir gingen ins Restaurant um die Ecke, Nudeln mit Gemüse wurde bestellt, als wir am Tisch saßen und auf das Essen warteten konnte ich, die Treppe hinauf schauend in die Küche sehen.
Ja was war das denn ?? Eine Ratte hoppelte die Treppe hinauf und verschwand irgendwo in der Küche. !!! Mahlzeit !!!
Unser Essen wurde in Plastiktüten serviert, wir gingen hinaus und verschenkten unser Essen sofort an den nächst besten. Oh war uns schlecht, allein schon der Gedanke…
!!! Thats India Life !!!
Die Busfahrt nach Goa
Früh am Morgen verließen wir Delhi mit dem Zug, fuhren bis Mumbai, die wichtigste Hafenstadt des Subkontinents, dann mit dem Bus weiter nach Goa in den Ort Margao. Margao ist die zweitgrößte Stadt des Bundesstaates Goa.
Die Fahrt dauerte ca. 18 Stunden und ich bekam eine Erkältung wegen des Klimawechsel.
Im Zug war ich der Exot, jeder wollte alles von mir wissen, woher, verheiratet, Kinder….. usw. Ruhe gab es nicht, weder im Zug noch im Bus, der Bus fuhr durch so gewaltige Schlaglöcher das ich mit dem Kopf gegen die Decke gestoßen und beim Nachbarn auf dem Schoß landete, Autsch.
Danach hatte ich Indische Busfahrten aus meinem Vokabular gestrichen.
Irgendwann Morgens kamen wir in Margao an, nahmen nochmals einen Bus und fuhren in einen kleinen Ort namens Panaji der direkt am Meer lag,
traumhaft schön, kein überfüllter Strand, nette Menschen, alles war easy.
Ich war im Urlaub.
Das Feuer in Panaji
Als wir abends im Zimmer saßen und Karten spielten hörten wir ein Treiben auf der Strasse, wir gingen hinaus und sahen dass es brannte.
Neben unserem Guest House stand eine Strohhütte die Feuer gefangen hatte, es wurde eine Menschenkette gebildet um mit Sand zu löschen, von der Feuerwehr war nichts zu sehen.
Das Feuer ging auf die Palmen über und die Gefahr war groß das es sich noch mehr ausbreiten könnte.
Dann kam endlich die Feuerwehr und brachte den Brand unter Kontrolle, blieb mehrere Stunden, um zu schauen das es nicht nochmals anfing zu brennen.
Am nächsten Tag sahen wir die Katastrophe, dieser Familie war nichts mehr geblieben, als nur ein paar Kochtöpfe.
Touristen sammelten für die Familie, und es war meine erste Spende direkt vor Ort.
Nach ca. 2 Wochen trennten sich unsere Wege in Goa, mein Freund und ich zogen es vor alleine durch Indien zu „ Pilgern „ und eigene Erfahrung zu sammeln, was auch im nachhinein gut war.
Eigentlich ist man nie alleine, man trifft immer jemanden, und sei es einen Inder der kein Englisch versteht und man mit ihm trotz alledem lachen kann.
Hampi, ein Ort, der verzaubert
Nach ca. 3 Wochen machte ich mich auf den Weg nach Hampi, zuerst mit dem Bus bis nach
Hubli dann weiter nach Hampi ( Bundesstaat Karnataka ).
Spät abends in Hubli angekommen nahm ich das erst beste Zimmer. Der Hof, in dem die Zimmer lagen erinnerte mich an Knastidylle aus dem Fernsehen. An Schlaf war gar nicht zu denken da es mehr Moskitos im Zimmer gab als draußen, von dem WC was im Zimmer war, lag genau dieser Geruch beißend in der Nase.
Ich nahm das Bett und stellte es draußen vor die Zimmertür.
Irgendwann morgens wachte ich auf und merkte leibhaftig das ich nicht nur einen nassen Traum hatte denn es hatte wirklich geregnet.
Nachdem ich wieder in trockener Kleidung war lies mich der Torwächter hinaus und ich ging zur Bushaltestelle.
Von Hubli bis nach Hampi war es nicht weit und so war ich nach relativ kurzer Busfahrt dort angekommen.
Ich staunte nicht schlecht als der Bus über dem Hügel war und die Strasse hinunter ins Tal fuhr.
Eine Landschaft aus Felsen, es waren Felsen, man meinte es zumindest, die aufeinander gelegt waren.
Schnell fand ich ein nettes Zimmer und einen Wegbegleiter mit dem ich auf Wanderschaft ging.
Das Beste war allerdings eine Abendaufführung auf einer Freilichtbühne.
Die Ruinen und Steinlandschaft um Hampi bildeten eine Kulisse für eine faszinierende Tanzshow und man erlebte eine Exzellenz von indischer Tanz- und Musikkultur.
Ich sah spektakuläre Prozessionen, Marionettentheater, Feuerspucker uvm.
Das versunkene Vijaynagar Reich war wieder lebendig, so als ob,
es niemals versunken war.
Die Sagen um dieses Reich kann man erst hören wenn man vor Ort ist, denn die Wahren Stimmen hört man nur bei Nacht.
Die Zugfahrt nach Mahabaleshwar
Nach ca. 2 Wochen machte ich mich auf den Weg nach Mahabaleshwar,
( Bundesstaat Maharashtra ). Zuerst fuhr ich mit dem Bus nach Guntakal und von dort aus mit dem Zug nach Pune, ausser ein paar kleinen Tempeln und das Pune eine Filmhochschule hat ist dieser Ort nicht besonders sehenswürdig, dagegen war die Zugfahrt allerdings sehr interessant.
Es war ein Localzug der nicht schnell fuhr und somit konnte ich die Tür des Waggons öffnen, mich an die Tür setzen und die Landschaft bestaunen.
Kilometerlange Slums, ich hatte noch niemals so viel Armut gesehen.
Wenn der Zug an einem Bahnhof stoppte kamen Menschen an die Fenster um zu betteln und das immer und immer wieder, es schockte und machte mich mehr als nachdenklich, es gab Momente da schämte ich mich dafür das ich in Deutschland geboren bin, so reich war ich doch und doch noch so unwissend von der wirklichen Welt.
Im Zug hatte ich einen netten Gesprächspartner es war ein Handlungsreisender Inder, er sprach mit mir über die Problematik in Indien und ich fing an dieses Land immer mehr zu verstehen.
In Pune nahm ich einen Localbus nach Mahabaleshwar, der Bus wie immer überfüllt, warum müssen die Marktfrauen denn so viel Fisch im Bus mitnehmen ? Und bei der Hitze nach stundenlanger Fahrt stank der wirklich fast unerträglich.
Belohnt wurde ich dann in Mahabaleshwar, ich war ca. 1400m hoch und die Reise dorthin hatte sich gelohnt.
In Mahabaleshwar waren riesige Erdbeerfelder, und die Landschaft war atemberaubend schön. Es war ein Ort der Ruhe und nicht nur für Touristen sondern auch für gestresste Geschäftsleute.
Quotes of Ghandi
Von Mahabaleshwar aus machte ich mich auf den Weg nach Ahmedabad ( Bundesstaat Gujarat ) Zwischenstop zum umsteigen machte ich in Mumbai.
Der Bahnhof in Mumbai war größer als ich gedacht habe, das Treiben dort war schon spektakulär. Die Menschen zwängten sich in die Waggons und wer nicht mehr hinein kam hängte sich irgendwie von außen an den Waggon oder kletterte auf das Dach.
Als ich auf meinen Zug wartete sprach mich ein Inder an, er fragte mich ob ich gläubig sei es ging in unserem Gespräch über Religionen. Der Name meines Gesprächpartners war Arul, er war gekleidet wie ein Businessman und sprach sehr gut Englisch.
Glaube und Religion bedeutet den Indern sehr viel, dem einen mehr, dem anderen weniger aber alle glauben, sagte er.
Denn welche Hoffnung hat man sonst, wenn man nichts besitzt, außer dem Glaube ?
Arul war sehr nett ohne Vorurteile oder jegliches, seine Anwesenheit tat mir gut und genau das musste er gespürt haben.
Ich freute mich sehr als Arul mir ein Buch als Geschenk machte, der Schutzumschlag aus Bambuspapier mit goldenem Aufdruck „Quotes of Ghandi „ Ich war sehr gerührt und bedankte mich hochachtungsvoll.
Seine Adresse wollte er mir nicht geben, aus Angst das ich ihm etwas als Gegenleistung zuschicken könnte, denn er schenkte aus seinem ganzen Herzen.
Auszug aus dem Buch " Quotes of Ghandi "
Hatred ever kills,
love never dies
such ist he vast difference between the two.
What is obtained by love is retained for all time.
What is obtained by hatred proves a burden in reality,
for it increases hatred.
Ghandi im Jahr1919
Der Lebrakranke
In Mumbai nahm ich den Gujarat Express bis nach Ahmedabad, es war ein Nachtzug mit Klimaanlage und Weckservice.
Irgendwann morgens kam ich in Ahmedabad ( Bundesstaat Gujarat ) an.
Mein eigentliches Ziel war Rajasthan somit kaufte ich ein Zugticket nach Jaipur um von dort nach Jaisalmer zu gelangen.
Der Zug fuhr erst abends und somit hatte ich Zeit mich in Ahmedabad umzuschauen.
Mittlerweile hatte ich mich an den Indischen Chai gewöhnt und konnte ihn nicht mehr missen, er schmeckte an jedem Stand anders so wie das Essen an den mobilen Garküchen das sehr lecker war. In Gujarat wird überwiegend vegetarisch gegessen der Verzehr von Fleisch ist die Ausnahme. Das einzig verbreitete nichtvegetarische Nahrungsmittel stellen Hühner dar.
Thali war mein absoluter Favorit, ich genoss es auch mittlerweile nur mit der rechten Hand zu essen, die linke Hand ist für die Toilette und sonstige alltägliche Dinge gedacht, deshalb halte niemals einem Inder die linke Hand zur Begrüßung hin, es ist eine Beleidigung.
An das Essen nur mit der rechten Hand musste ich mich erst gewöhnen, in der Tat, das Essen schmeckte viel besser ohne Besteck.
Durch Ahmedabad schlendernd sah ich auf der anderen Seite meines Weges zwei Gestalten in schwarz dreckigen Lumpen, ein Mann schob eine ältere Frau auf einem Rollstuhlähnlichem Vehikel den Weg entlang. Ich stoppte und sah das der Mann zu mir rüber kam. Er hatte einen Eimer an seinen amputierten Arm gehangen und stand mit solch einem schönen Lächeln vor mir das mich faszinierte und gleichzeitig erstarren ließ.
Ich legte ihm Rupies in den Eimer er verbeugte sich und ging wieder, das ganze spielte sich ohne Worte ab, so als ob ich dies im Traum erlebt hatte.
Es war für mich das bedeutendste Erlebnis in Indien welches ich niemals vergessen werde.
Die Sikhs eine Weiterentwicklung der Indischen Gesellschaft
Als ich wieder am Bahnhof in Ahmedabad angelangt war sprach mich ein Taxifahrer an. Wir kamen ins Gespräch und er sagte mir voller Stolz das er ein Sikh sei. Er erklärte mir das die Sikhs eine Minderheit in Indien sind und sich wesentlich, in traditionellen religiösen Riten und sozialer Hierarchisierung entlang Religion, Herkunft und Geschlecht unterscheiden.
Merkmale der Sikh Religion wären die Betonung der Einheit der Schöpfung, und die Abkehr vom Aberglauben.
Das war etwas was mich verblüffte und ich lernte interessanter weise eine weitere Religion kennen.
Nach einer gewissen Zeit und langen Gesprächen verabschiedete ich mich und ging zum Zug.
Die Indische Familie
Die Weiterfahrt nach Jaipur dauerte lange, meine Sitznachbarn war eine Indische Familie mit zwei Töchtern. Zuerst wurde ich vom Ehemann angesprochen nach kurzer Zeit schloss sich seine Frau in das Gespräch mit ein. Ich wollte alles über die Eheschließung in Indien erfahren.
Die Eheschließung in Indien gestaltet sich durch die verschiedenen Religionen und Kasten schwieriger als ich gedacht hatte.
Acht Formen der Heirat sind in der Manusmriti beschrieben, von denen vier dem Dharma eines kosmischen Gesetzes entsprechen und die anderen als gesetzlos gelten. Der Brahma Ritus wird allerdings als ideale Form beschrieben, und gilt in den oberen Kasten.
Geld spielt dabei eine entscheidende Rolle die Tochter wird mit einer Mitgift ausgestattet, allerdings wird ein Brautpreis abgelehnt denn dieser gilt als verkauf der Tochter.
Die Familie war für indische Verhältnisse vermögen und hatte zwei Töchter im Alter von ca. 10 &13 Jahren. Die Tatsache, dass laut dem Erbrecht Töchter erbberechtigt sind, und gleichzeitig immer noch Mitgiften üblich sind, führt dazu, dass Töchter als Verlustgeschäft betrachtet werden.
Gerade deshalb werden nach der Geburt eines Mädchens die Säuglinge, meistens in den unteren Kasten getötet bzw. Fötusse abgetrieben, und die Jungen als Ernährer am leben gelassen. Die Tötung von Mädchen ist Serienmorden ähnlich, und die Tötung weiblicher Föten ist eher wie ein Holocaust.
Eine grausame Vorstellung
Jaipur und die Kinder
In Jaipur angekommen sah ich mir die Sehenswürdigkeiten wie den Hawa Mahal und das Nahargarh Fort an.
Als ich über den Markt ging kam ein Mädchen zu mir gelaufen und zeigte auf Ihren Bauch,
nanu dachte ich sie hat wohl Bauchschmerzen, dann sagte Sie „ Me Kana Kao „ mittlerweile hatte ich mir einen gewissen Wortschatz in Hindi zugelegt der mir zu verstehen gab, dass das Kind Hunger hatte und somit kaufte ich Obst für die kleine ohne damit zu rechnen das noch mehr Kinder ankamen.
Da ich nicht nein sagen konnte kaufte ich für die kleinen Strolche zur Freude der Markthändler ein.
Geld hätte ich ihnen nicht gegeben da sie es vielleicht nach hause gebracht hätten und der Vater es vor lauter Sorgen eventuell für Alkohol ausgegeben hätte, was in Indien oft der Fall ist.
Tarantula in Pushkar
Am gleichen tag fuhr ich weiter nach Ajmer und von dort mit dem Bus nach Pushkar.
Pushkar war sehr schön gelegen und ein romantischer Ort im Bundesstaat Rajasthan.
Pushkar gilt als der heiligste See Indiens. Seit ewigen Zeiten versammeln sich jährlich Tausende von frommen Gläubigen während des Hindu Monats Kartik am sonst ruhigen See, um ihre Körper im Wasser zu baden. Sadhus kommen von den Himalayabergen herab, und andere Fromme beten zum Klang von Versen aus den heiligen Schriften, die zur Reinwaschung ihrer Sünden Gedichte vor einem Publikum sprechen.
Pushkar hatte mir sehr gefallen und somit suchte ich mir ein Zimmer. Das Zimmer welches ich gefunden hatte war bei einer netten Familie die zwar kein Englisch konnte mich aber jeden Morgen mit einem neuen Mandala auf dem Boden vor meiner Zimmertür erfreute.
Ich genoss diesen Ort der Ruhe und wenn es nur das verweilen am See war.
Eines abends kam ich in mein Zimmer machte das Licht an und sah einen Schatten an der Wand, Oh nein Oh Schreck, eine Spinne, nein sie war nicht groß, sie war sehr Groß, so groß wie ein Teller, wenn sie sich bewegte, hörte ich sie an der Wand.
Was machte ich ? Natürlich nichts, erschlagen geht nicht, fangen dürfte echt schwierig sein, also beschloss ich mich hinzulegen und in mein Bettlaken einzuhüllen und den Morgen abzuwarten.
Die Nacht war kurz, aufgewacht bin ich ohne Laken, Oh Gott, da viel es mir wieder ein, wo ist Tarantula ? An der Wand war sie nicht auch nicht unterm Bett……
An der Tür stand ein Karton wo sich Tarantula versteckte, ich machte die Tür auf nahm voller Furcht den Karton und warf ihn vor den Augen meiner Gastgeber hinaus.
Tarantula verschwand meine Gastgeber hatten was zu lachen und ich lachte vor Erleichterung mit.
Das Krankenhaus
Ich blieb ein paar Tage länger in Pushkar bevor ich mich auf den Weg nach Jaisalmer machte.
Wenn man in Indien reist sollte man sich nicht nur sehr gut impfen lassen sondern auch Durchfallmedizin dabei haben und genau diese hatte ich nicht dabei was mich um einen Arztbesuch nicht herum brachte.
Also ging ich zu einem Arzt bekam ein Rezept und somit die Medizin eine Ampulle. Der Arzt sagte das ich damit ins Krankenhaus gehen sollte und die mir dann die Medizin injizieren.
Soweit so gut dachte ich, meine eigenen Spritzen und Nadeln sowie Softasept hatte ich dabei und ging damit auch brav ins Krankenhaus.
Als ich die Tür zum Krankenhaus öffnete sah ich auf den Fluren niemanden, dann kam eine Frau herbei gelaufen Hindi sprechend in Küchenschürze. Come, come ich folgte und wusste nicht was sie von mir wollte.
Die Frau war wohl eine Krankenschwester denn sie führte mich in ein Behandlungszimmer.
„Oh nein meine lieben Leser so etwas könnt Ihr euch nicht vorstellen“
Das Zimmer ähnelte einem Schlachthof , die Wände waren vergleichbar schwarz wie in einem Kohlekeller, es stand ein Stuhl und eine Liege in dem Raum, die Liege bzw. der Stoff war voller getrocknetem Blut als ob man ein Vieh darauf geschlachtet hätte. Sie sagte das ich mich doch darauf legen sollte, NEIN nur das nicht, ich setzte mich auf den Stuhl der so ziemlich ok war.
Sie öffnete die Ampulle zog die Medizin mit MEINER Spritze auf und wollte mich in eine Vene auf dem Handrücken stechen, dabei fasste sie mit dem Zeigefinger auf die Nadel so als ob es ein Kugelschreiber wäre. Zum Glück hatte ich noch mein Softasept dabei nahm ihr die Spritze aus der Hand und desinfizierte die Nadel.
Als ich ihr die Spritze aber wieder gab fasste sie wieder auf die Nadel.
Das ganze spielte sich mehrmals ab und es kam dazu dass ich auf deutsch fluchte und sie auf Hindi versuchte mich zu beruhigen.
Es half alles nichts und so kam dann doch noch ein Arzt der Englisch sprach und auf meine Wünsche einging.
Auf dem Stuhl sitzend bekam ich die Medizin und jetzt wurde mir klar warum ich sitzen sollte, verdammt dachte ich, niemals komme ich hier raus.
Mir war schwindelig und an aufstehen war gar nicht zu denken, ich weis nicht mehr wie lange ich dort saß aber sobald es mir etwas besser ging torkelte ich hinaus und verschwand in meinem Zimmer.
Den Durchfall hatte ich allerdings nicht los bekommen.
Jaisalmer
Mit dem Bus reiste ich nach stundenlanger fahrt in Jaisalmer an.
Jaisalmer liegt mitten in der Wüste Thar nahe der Grenze zu Pakistan.
Ich war froh als ich auf zwei deutsche traf, zusammen unternahmen wir Ausflüge und tranken beim Kartenspiel im Kalpana ein Bier.
Bald zog meine Gesellschaft weiter und ich blieb noch in Jaisalmer. In einem Souvenirladen entdeckte ich einen Stein der aussah wie ein stück Marmorkuchen. Der Verkäufer erklärte mir das dieser Stein in den Dörfern benutzt wird um Joghurt zu machen, denn Strom bzw. einen Kühlschrank haben die wenigsten.
Man erwärmt Milch legt den Stein hinein und am nächsten Tag hat man Joghurt, es ist ein Fossilstein mit Joghurtkulturen.
Ich kaufte den Stein und machte den Versuch zuhause in Deutschland, nach mehrerem ausprobieren hat es wirklich funktioniert.
!! Incredible India !!
Vrindavan die Geburtstadt Krishnas und der Abschied
3 Tage und 2 Nächte brauchte ich zur Geburtsstadt Krishnas.
Vrindavan ist eine Stadt im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh. Und liegt am Flusslauf des Yamuna, der schönste und bekannteste Tempel in Vrindavan ist der Krishna-Balaram-Mandir.
Der Überlieferung nach ist die Stadt Vrindavan der Ort des einstmaligen Waldes von Vrindavana. Die hinduistische Gottheit Krishna ist anscheinend in einem Dorf nahe des Waldes aufgewachsen.
Der Sage nach hütete Krishna im Wald von Vrindavan Kühe.
Ich hatte in Indien schon einige Räumlichkeiten was Übernachtung angeht erlebt, was mir noch fehlte war der Ashram, also fragte ich mich durch und somit traf ich auf einen Tuk-Tuk Fahrer namens Maheshdas.
Maheshdas zeigte mir den Ashram, ich wurde herzlich empfangen und bezahlte 1 Deutsche Mark pro Nacht, zum Glück gab es einen Ventilator im Zimmer darauf achtete ich immer bei der Auswahl der Zimmer.
Gut besucht war dieser Ashram nicht außer einem verrückten Amerikaner und mir war dort niemand sonst Gast gewesen.
Der Ashram war ein „ Shanti Place „ Absolute Ruhe war dort Vorraussetzung.
Der Betreiber und seine Familie waren sehr höflich und ich fühlte mich wohl dort.
Maheshdas kam des öfteren vorbei und eines Tages hatte er mich zu sich nach hause eingeladen.
Mit seinem Tuk-Tuk fuhren wir zu ihm, ich lernte seine Familie kennen und sah das er für Indische Verhältnisse in einem gut anschaulichem haus mit einem Sohn und einer Tochter wohnte.
Seine Frau hatte gekocht und zum ersten mal stellte ich fest dass es in Indien doch auch sehr scharfe Speisen gibt.
Abhilfe gegen meine Tränen gab es schnell, Joghurt und Tomaten.
Langsam wurde es zeit nach Delhi aufzubrechen, ich hatte sehr viel gelernt über ein Land wo das Gesetz der Armut herrscht aber dennoch das Herz Indiens gespürt.
Maheshdas sagte zu mir, ihr reist in ferne Länder zu verschiedenen Kulturen aber wir, wir reisen mehr wie Ihr.
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Nach diesem Bericht freue ich mich um so mehr auf meinen Indien-Besuch 2011.
LG Rolf -
Vielen Dank Rolf, schön das Dir dieser Bericht gefallen hat,
wohin fährst Du denn in Indien ?
LG :-)
Patrick -
Hallo Patrick, meine Stationen sind Cochin, Goa, New Mangalore, und Mumbai.
LG Rolf -
Rolf da hast Du ganz schön was vor
aber es wird bestimmt schön, Grüße Indien von mir :-)
LG
Patrick -
Patrick, das werde ich machen obwohl ich nicht so intensiv dabei bin wie Du.
Es sind immer nur 2-4 Tage im zuge einer Kreuzfahrt.
LG Rolf -
Hallo Patrick,
Gratulation zu Deinem ersten Reisebericht! Mit viel Interesse habe ich Deine Abenteuer in Indien verfolgt und beneide Dich darum, dass Du gleich 4 1/2 Monate im Land bleiben konntest. Eine Frage ist mir geblieben: wieso hattest Du damals zwar einige Spritzen-Sets dabei, aber keine Tabletten gegen Durchfall?
Ach ja, und die Sache mit der unreinen Hand solltest Du noch einmal überarbeiten: nicht die rechte Hand ist unrein, sondern die linke! So haben es Linkshänder in Indien besonders schwer; nicht mal ein Bettler will Almosen annehmen, wenn sie ihm mit der linken Hand gereicht werden.
Nichts für ungut! und
LG Beate -
Hallo Beate, vielen Dank für deine Info, ich war mir auch nicht mehr ganz sicher ob die linke oder rechte Hand ;-) ist schon lange her, werde es sofort korigieren. Wegen der Tabletten, nun ich dachte das ich so etwas auch in Indien kaufen kann dann aber nicht mehr daran dachte als es zu spät war. Kohletabletten, Keramikfilter sowie ein kleines OP Sortiment wie die Spritzen, Steril verpackte Skalpelle uvm. hatte ich dabei, aber wie gesagt die einfachste Medizin blieb zu hause :-)
Vielen Dank
Patrick -
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nach Indien möchte ich auch mal - und sooooooo viel Zeit für's Reisen durch ein Land haben auch ;-)
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Namaste Patrick,
dein Reisebericht ist amuesant zu lesen.
Thali und Tandoori, hm lecker.
Ich gehe lieber zum Inder essen als nach Indien, ich gebs ja zu.
Waehrend die eine Haelfte ans Essen denkt, ist die andere
Haelfte in Thailand gerade beim Essen.
Ich freu mich auf meinen grossen Urlaub ueber den Teich.
Dein Bericht ist ein tolle Einstimmung.
Ich hoffe auf weitere Berichte.
Gruss aus dem sonnigen Muenchen, moni
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Hallo Moni, vielen Dank für Dein Interesse an meinem Reisebericht, schade das Du bis jetzt nur einen Tipp veröffentlicht hast, ich hätte von Dir gerne mehr bewertet ;-)
Meinen Reisebericht wollte ich amüsant aber auch ernsthaft gestalten um somit Abwechslung beim lesen ermöglichen. Thali ist in Indien so zusagen ein "Armeleutessen"
Fisch Tandoori hatte ich nur in Goa gegessen, ansonsten sehr viel vegetarisch. Wenn Du glück hast wirst Du in Thailand auch die Möglichkeit haben indisch zu essen.
Viel Spass wünsche ich Dir in Thailand und würde mich auf Fotos von Dir freuen.
LG :-)
Patrick
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Hallo Patrick,
ein toller Bericht ! Ich glaube, durch das alleine reisen hast Du auch einen sehr engen Kontakt zu den Einheimischen bekommen ! Denke, dann ist man viel offener in Bezug auf andere Menschen ! Du hast auch auch eine mitreißende Art, die DInge sehr einfühlsam zu beschreiben ! Hat mir sehr sehr gut gefallen ! LG Dani -
@ Zeitreisende Moin Dani, vielen vielen Dank Dani es freut mich wirklich sehr, ja das stimmt zu der Zeit war ich noch unabhängig ohne Frau oder Freundin, machte meistens alleine Asien Touren ( Berichte und Fotos werden noch kommen ). Klar es ist immer anders wenn man alleine reist und es stimmt was Du sagst, man kann sich besser auf Land und Leute " focusieren " Das Reisen mit Claudia macht mir allerdings auch sehr viel Freude, man muß halt Kompromiße eingehen und somit wird die Reise zum schönen Erfolgserlebnis ;-)
LG
Patrick
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So ist Indien! Gratuliere.
Liebe Grüsse
Guido -
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Mit diesem Bericht ist dir nicht nur gelungen mich nach Indien zu entführen, sondern ich durfte wieder die Bilder vor den Augen haben, ich durfte wieder riechen und mich voll und ganz in vielen Situationen hineinsetzen. Ich danke dir!
Schönen Gruß, Beata :) -
Mit diesem Bericht ist dir nicht nur gelungen mich nach Indien zu entführen, sondern ich durfte wieder die Bilder vor den Augen haben, ich durfte wieder riechen und mich voll und ganz in vielen Situationen hineinsetzen. Ich danke dir!
Schönen Gruß, Beata :) -
Hallo Patrick: Toller Reisebericht eines faszinierenden Landes. Ich selber war noch nicht in Indien, hab aber viel drüber gelesen, gehört von Indienreisenden und gesehen in Reportagen. Irgendwie schreckt mich aber vieles ab, nach Indien zu reisen, auch einiges, was Du teilweise in Deinem Bericht geschrieben hast. Mag sein, dass ich damit falsch liege, dass ich einen großen Fehler mache, nicht nach Indien zu reisen. Aber die Zustände und Umstände schrecken mich davor ab.
LG Robert -
Ich war fast auf der gleichen Strecke unterwegs wie du: ) Interessanter Bericht und kurzweilig zu lesen ; ) Fühlte mich zurückversetzt in meine 3 monatige Indienreise im Winter. Du schreibst, du warst dort 97, doch es hört sich an, als hätte sich seit dem nicht sehr viel verändert. Busfahrten sind immer noch genauso mühsam und auch die Bahn ist auf den meisten Strecken abgewirtschaftet und fährt kaum schneller als 35 kmh. Auch die Situation in den Krankenhäusern ist noch genauso miserabel. Trotzdem, ich glaube ich muss noch mal hin!
LG Claudia -
Hallo Patrick!
Spitzenbericht, kurzweilig und interessant geschrieben! Und was ich bewundere, ist Deine Ruhe und den Mut, mit einer Tarantula im selben Zimmer zu übernachten! Ich hätte da die Krise bekommen! :-/
LG Susi -
@BeataB, das freut mich doch sehr von Dir solch ein Kommentar zu bekommen, ich hätte noch mehr schreiben können aber ich denke mal es wäre zu viel des guten gewesen. In der Kürze liegt die Würze :-))
LG
Patrick -
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@Susi, Du ich hatte eine Krise, dachte wenn ich aufwache sitzt mir das riesen Ding auf dem Gesicht wie ein Alien :-))) deshalb hatte ich mich in den Bettbezug, wie ein Schlafsack, eingehüllt, aber bei der Hitze nachts noch um die 30 Grad, war ich beim aufwachen ohne Bezug.
Vielen Dank für Dein Interesse
LG :-)
Patrick -
@rrobby, Robert ich kann Dich voll und ganz verstehen, für mich war es auch nicht immer einfach in Indien zu reisen, und manchmal hatte ich auch Angst, Angst vor der Wahrheit der Armut die mich immer wieder runter zog, aber trotz alledem hatte ich auch sehr schöne Erlebnisse. Bevor ich nach Indien gereist bin wusste ich so gut wie nichts über dieses Land, hatte manches aus meinem Reiseführer erfahren, aber die eigentliche Erfahrung lernte ich erst dort kennen.
LG und vielen Dank :-)
Patrick -
That's India (ich kann mich nur Guido anschließen).
Immodium ist eines der Grundnahrungsmittel für Europäer, die nach Indien reisen. Das weiß ich, seitdem ich Anfang der 90er in Old Delhi Abends herumstrochlte und das Licht ausfiel. Ich trat in irgendetwas Weiches (von Kamel, Kuh oder Mensch?), machte dann im Hotel meine Schuhe sauber. Doch irgendwie saß noch was unter den Fingernägeln. Mit den Folgewirkungen im Überlandbus zu sitzen oder die Zugtoiletten zu "geniessen" ... that's India.
Namaste
TONI -
Wir waren drei Monate in Indien, von Durchfall verschont. Ansonsten bekommt man ihn immer wieder. Medikamente zur Selbstbehandlung sind unverzichtbar. Habe die Ärzte schon auf allen Kontinenten konsultiert. Waren meist qualifiziert. Nur in Madagaskar habe ich es vorgezogen, eine eiternde Verbrennung selbst mit Antibiotikum und Betaisodona zu behandeln, nachdem ich das Krankenhaus gesehen hatte. Zurück zu Hause sagte man mir auf der Unfallstation des Krankenhauses , dass die Medikamentierung genau richtig gewesen sei. Nur ich hätte dem Bein Ruhe gönnen sollen. Ging natürlich auf der Tour nicht.
Die Spinnen tun nichts, aber ich bin auch immer froh, wenn ich sie vor dem Einschlafen nicht sehe.
Einmal ist meiner Frau nachts eine Ratte über das Gesicht gelaufen. War ein ziemlicher Schock. Die Besitzer des Guesthauses sagten, dass die Ratten das dort immer täten, sie aber für sie als Budhisten heilig seien.
Aber zuhause kann man ja auch vom Sofa fallen.
Liebe Grüße
Jürgen -
Ein wirklich lesenswerter und packender Reisebericht, in dem man sehr, sehr viel über dieses Land erfährt, was man so nicht aus einem Reiseführer entnehmen kann. Vielen Dank!
LG Ursula -
Ich kann mich Guido und Toni nur anschließen.
Vielen Dank für diesen sehr guten Bericht. *****
LG, Monika
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@Blula, Liebe Ursula, vielen dank für dein Kommentar, ich dachte das der Reisebericht ok ist, aber so ein grosses Feedback hätte ich wirklich nicht erwartet.
Auch Dir ein herzliches Dankeschön
LG :-)
Patrick -
@wmh 1961, Liebe Monika auch Dir danke ich sehr für das nette Kommentar. Es hat mir sehr viel Freude bereitet euch nach Indien zu verführen :-)
LG
Patrick -
ich kann mich nur anschliessen. ich finde es fantastisch, was reisende in indien alles erleben. die begegnungen, die gespräche mit den menschen und überhaupt ......danke, dass ich mitreisen durfte ;-) lg wally
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@wallyRe, Hallo wally :-) Ja wally, ich denke, daß jeder der in Indien reist seine eigene individuelle Erfahrung macht, egal ob Pauschaltourist oder als Backpacker. Faszinieren wird dieses Land den " Ausländer " immer, auf die eine oder andere Art.
Ich Danke Dir :-)
LG
Patrick -
Hallo Patrick, bin noch ganz gefesselt von Deinen Reiseeindrücken...
Deine Fotos hatte ich ja schon gesehen und Deine Titel und Kommentare...
und der Bericht machte das jetzt noch besser.
Es ist beim Lesen wirklich nachzuvollziehen, wie Du vom ersten Schock... bis zum Herz Indiens gefunden hast. Schön und spannend zu lesen...( leider keine Fortsetzung, Du hast süchtig gemacht noch mehr zu erfahren..obwohl ich da nicht live hinmöchte
Liebe Grüße Christel -
@cirrus, Hallo Christel :-) Vielen vielen Dank,
schön das es Menschen gibt wie Du die meine " Schreiberei "
verstehen und auch genießen. Diese Reise ist ein Teil von meinem Leben und ich werde die bewegten Erlebnisse immer in mir tragen. Schön das es mir gelungen ist Dich mit dem geschriebenen zu faszinieren. Eine Fortsetzung habe ich leider nicht geplant aber noch weitere Reiseberichte aus anderen ländern :-)
Liebe Grüße, und eine schöne Weihnachtszeit wünsche ich Dir
Patrick -
nach oben
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hi patrick,
ich habe anfang der 90er jahre mal für ein paar monate auf dem ganges als raftingbootsführer gearbeitet. lang, lang ist's her*g*
schöner bericht! weiterhin viel spass am reisen und alles liebe
florain -
@fhaid, Lieber Florian das war bestimmt lustig
und ein beeindruckender Abschnitt in Deinem leben.
Auch Dir ein herzliches Dankeschön
LG :-)
Patrick -
Hallo Patrick,
dein Reisebericht ist sehr packend und anschaulich geschrieben - leichte Anflüge von Gänsehaut waren die Folge. Offensichtlich bin ich schon zu alt, um solche
Strapazen auf mich zu nehmen. Um so mehr bewundere ich Menschen, die keine Mühen und Einschränkungen scheuen, um wirklich hautnah exotische Länder und ihre Bewohner zu erleben - Chapeau!
Vielleicht finde ich ja noch eine Studienreise "mit Muße", um Indien zu besuchen und zu begreifen.
Nochmals vielen Dank für den Bericht
LG Armin -
Hallo Patrick
mit Interresse habe ich heute Deinen Reisebericht gelesen.
Indien ist sicher ein faszinierendes Land , aber es hat mich
in meiner Meinung bestärkt, Indien niemals auf eigene Faust zu bereisen.
LG Siegfried -
Hallo Siegfried,
das ist jetzt fast 15 Jahre her, heute würde ich diese Reise auch nicht mehr so unbedarft machen. Ich hatte mich damals auf dieses Land fast gar nicht vorbereitet und wollte Abenteuer Pur.
Im Fort von Jaisalmeer bin ich mal mit beiden füßen gleichzeitig ausgerutscht und knallte mit meinem rechten Ellebogen feste auf das Kopfsteinpflaster, meine deutschen Begleiter dachten das mein Arm gebrochen sei, nein er wurde noch nicht einmal Blau. Wäre der Arm gebrochen gewesen hätte ich dort sehr große Probleme gehabt denn die ärztliche Versorgung war in Jaisalmeer ( damals jedenfalls ) sehr sehr schlecht.
Im " Alter " reist man doch vorsichtiger und auch bequemer :-)))
Vielen Dank
LG ;-)
Patrick
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Namaste Patrick,
Glückwunsch, du hast dein Reisebericht sehr packend geschrieben und deine Botschaft über deine Erfahrungen ist bei mir sehr gut angekommen!
Es ist sehr gut dass du nach fast 15 Jahren deine Erlebnisse und Eindrücke in Worte gefasst hast, für uns ist es nur ein kleiner Auszug davon, für dich bleiben alle unvergesslich!
Liebe Grüße aus Marokko, ALLES GUTE für 2012 und noch viele Reisen mit unvergesslichen Momenten!!!
Diana
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