Erlebnisreise Atacama-Wüste

Reisebericht

Erlebnisreise Atacama-Wüste

Reisebericht: Erlebnisreise Atacama-Wüste

Wer die Einsamkeit liebt, neugierig ist, abgelegene, wie mit Pastellfarben gezeichnete Salzseen und Vulkane sucht, wer gerne Lamas, Alpakas, Vicuñas und Flamingos beobachtet, für den lohnt sich eine Reise in die vielfältige, abwechslungsreiche, erstaunliche Atacama-Wüste.

Ankunft

Ein tiefroter Abendhimmel mit Vollmond über einer endlosen Wüste, wir erreichen Calama am 8. April 2009 bei angenehmen 20°C. Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel erwarten wir am kommenden Morgen unseren 4x4 Pick-up. Der Überbringer kann kein Wort Englisch, mit unseren rudimentären Spanischkenntnissen verstehen wir die Übergabemodalitäten mehr schlecht als recht. Bei unserem Einkauf in einem Supermarkt decken wir uns mit Lebensmitteln und vor allem mit Wasser für die kommenden zehn Tage ein. An einer COPEC-Tankstelle erstehen wir noch zwei 20 Liter Reservekanister, füllen diese mit Benzin, erstehen noch eine Strassenkarte von Nordchile, und dann kann unsere Abenteuerreise in die unbekannte Atacama-Wüste beginnen.



Valle de la Luna

3 Marien im Valle de la Luna

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Wir fahren Richtung San Pedro de Atacama, zweigen aber dann von der Hauptstrasse ins Valle de la Luna ab. Die mit einer feinen Salzschicht überzogenen Ablagerungen und Dünen erinnern uns an eine frisch verschneite Landschaft. Wir steigen auf eine noch unberührte Düne, geniessen in aller Ruhe und Stille den Blick ins Valle de la Luna und sind auf unserem Rückweg äusserst überrascht, dass uns mehrere Touristengruppen entgegenkommen, die hier den Sonnenuntergang bestaunen wollen. Wir verbringen die Nacht im Zelt an einem einsamen, beschaulichen Ort, irgendwo, die Nacht ist angenehm warm und total still.
Auf der Weiterfahrt nach San Pedro bestaunen wir nach den Eulenhöhlen noch das Valle de la Luna vom Aussichtspunkt aus, der an der Hauptstrasse liegt.



Die grosse Sanddüne im Valle de la Luna



San Pedro de Atacama - Toconao

In San Pedro schlendern wir durch den lebhaften und doch beschaulichen Ort, in der Nähe der Kirche werden auf einem farbenfrohen Markt einheimische Handarbeiten angeboten. Recht schwierig ist es, die Tankstelle zu finden, aber dank GPS können wir unseren Tank doch noch füllen.
In Toconao tauchen wir in eine ganz andere Welt ein: nach der öden, sandigen Wüstenlandschaft spazieren wir hier in sattem Grün an einem Bach entlang.



bunter Handarbeitsmarkt in San Pedro de Atacama



Salar de Atacama

Flamingos über der Laguna Chaxa

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Wieder das pure Gegenteil davon bildet der Salar de Atacama, eine endlose Fläche aus spitzen, harten, unwegsamen Ackerschollen aus Salz. Irgendwo mittendrin liegt die Laguna de Chaxa. Flamingos, Seidenreiher, Regenpfeiffer, Wasserläufer, sie alle finden hier genügend Nahrung.
Nach einer weiteren einsamen Nacht im Zelt locken uns die ersten Sonnenstrahlen in diese graue, salzige, leblose Wüste hinaus. Der rauchende Lascar, der Licancabur sowie andere zahlreiche Bilderbuchvulkane bilden den Rand dieser riesigen, unendlich weiten und trostlosen Salzpfanne.



Salar de Atacama



Laguna Miscanti, Laguna Miñiques

Laguna Miscanti

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Auf einer guten Naturstrasse fahren wir unserem ersten Höhepunkt entgegen: die auf 4200m hoch gelegene Laguna Miscanti und Laguna Miñiques erwarten uns. Ein klarer blauer Himmel, in feinen rostroten Farbtönen gehaltene Vulkane, ockerfarbene Grasflächen, eine von einem weissen Salzrand eingefasst Lagune bilden eine perfekt abgestimmte Symphonie aus Landschaft und Farben. Wir sitzen und staunen, können soviel Schönheit kaum in uns aufnehmen. Flamingos, Vicuñas, Wasservögel, ein neugieriger Schakal, alles passt in dieses harmonische Landschaftsbild.



Laguna Miscanti



Salar de Talar

Salar de Talar

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Am nächsten Tag staunen wir noch viel mehr, kaum zu glauben, es gibt noch Schöneres. Auf der Naturstrasse fahren wir weiter Richtung Paso Sico. Mutterseelen allein sind wir unterwegs in dieser Hochebene mit Frühlingswiesen, wir könnten ganau so gut im Tibet unterwegs sein. Und irgendwann verschlägt es uns die Sprache, als wir den Salar de Talar sehen: rosé-anthrazit-graue Sandberge spiegeln sich in den verschiedenen Blautönen des Wassers. Je nach Höhe und Nähe zum See verändern sich die Blaunuancen. Das ist die schönste Landschaft, die wir je gesehen haben. Solch eine perfekte Harmonie von Farben und Formen, dazu die Stille und Ruhe, die klare, reine Luft, diese unwirkliche Landschaft in Pastelltönen, wir sind wie in einer anderen Welt. Gar nicht so verwunderlich, schliesslich ist heute Ostersonntag.
Ein Stück am Ufer entlang ändert sich die Atmosphäre wieder grundsätzlich, der Uferstreifen ist mit grüngelben Grasbüscheln und grüngelblichem Moos bewachsen.



Salar de Talar



Laguna Tuyajto

Der nächste Salzsee ist die faszinierende, riesengrosse, blassblaue Laguna de Tuyajto mit ihrem breiten Salzrand und mittendrin stehen sechs Flamingos sowie drei Vicuñas, die Tiere sind allerdings nur mit dem Fernglas zu sehen. Auch hier sind wir wieder überwältigt von so viel Schönheit.



Laguna Tuyajto



Socaire - Laguna Lejía

Feldweg von Socaire zur Laguna...

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Leider sind wir noch zu wenig akklimatisiert, um auf dieser Höhe (3960m) zu übernachten, also fahren wir wieder zurück bis Socaire (3700m), wo wir ein angenehmes Zimmer mit einer heissen Dusche finden. Zum Glück, denn am Abend gibt es ein Gewitter über der Atacama, so können wir dieses aussergewöhnliche Naturschauspiel geschützt im trockenen Zimmer bewundern.
Am nächsten Morgen staunen wir nicht schlecht, als alles rundherum unter einer feinen, frischen Schneedecke liegt. Das hält uns jedoch nicht davon ab, dem GPS-Track zu folgen anstelle der Empfehlung der Vermieterin, die Piste über Talabre zu nehmen. Anfangs ist die Piste noch ganz ordentlich befahrbar, sie wird jedoch zunehmend holpriger, die Steine immer grösser, die Kurven immer enger, manchmal müssen wir zurücksetzen und die Kurve in zwei Etappen fahren, spätestens jetzt ist der 4x4 Antrieb gefragt. Gerade noch ist der schneebedeckte Weg erkennbar, langsam und mühsam kämpfen wir uns zur Laguna Lejía vor, die dann wieder am Hauptweg zum Paso Sico liegt. Diese Lagune hat sehr trübes Wasser, so dass sich die fein überzuckerten Bilderbuchvulkane nicht so deutlich im Wasser reflektieren, was jedoch nicht minder reizvoll ist.



Unterwegs zur Laguna Lejía



Salar de Aguas Calientes

Landschaft bei der Laguna Lejía

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Das Fahren im Schnee ist uns schon etwas vertraut, also fahren wir weiter bis zum Salar de Aguas Calientes. Einige Sonnenstrahlen lassen den Schnee jedoch schnell dahinschmelzen, übrig bleiben spezielle Landschaftsmuster.
Am grasigen Ufer des Salar de Aguas Calientes weidet eine Lamaherde. Auch hier sind wir allein auf weiter Flur, niemand stört die Idylle: ein neugieriges Lama interessiert sich für uns, ein Junges, das auf noch ganz unsicheren und wackeligen Beinen hinter seiner Mutter herstelzt, kleine Häschen, die an ihrem Bau buddeln, die langsam davon ziehende Lamaherde, Flamingos und andere Wasservögel, die mit ihrer Nahrungssuche beschäftigt sind. Wir sind in eine äusserst friedliche Welt eingetaucht. Doch der Schein trügt: immer wieder sehen wir enorme Ansammlungen von Knochen und vermuten, dass dies Überreste von Pumamahlzeiten sind.
Die Rückfahrt bis Talabre ist beschwerlich, von dort aus führt jedoch eine wunderbar präparierte Strasse bis San Pedro de Atacama.



Salar de Aguas Calientes



Öde Wüste

In Calama füllen wir wieder unsere Lebensmittel-, Wasser- und Benzinvorräte für die nächsten zwei Wochen auf. Chuquicamata, die riesige Kupfermine, kann nur organisiert besichtigt werden, wir sehen nur die mächtigen Halden.
Zwei Tage lang fahren wir durch eine wüste, öde, trostlose Gegend, die einzige Abwechslung bildet der Wald aus Hochspannungsleitungen links und rechts der Strasse.



Strasse Nr. 24



Puchuldiza - Thermen

Puchuldiza Thermen

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Die Thermen von Puchuldiza auf 4230 m bringen wieder Abwechslung und Farbe in unsere Reise. Kochende Pools, zwei kräftig permanent spritzende Geysire, warme, schwefelgelbe, friedlich dahinplätschernde Bächlein ziehen uns in ihren Bann und als luxuriöse Dreingabe finden wir einen privaten Pool. Nur so nebenbei erwähnt, auch dieses eindrückliche Thermengebiet brauchen wir mit niemandem zu teilen.



Puchuldiza Geysir



Isluga Nationalpark

Die kommende Nacht, die wir auf ca. 4200 m Höhe verbringen, ist bitterkalt. Die Eiskristalle auf dem Zelt, später auch die im Zelt, glitzern mit den Sternen am klaren Himmelszelt um die Wette.
Zum Glück bescheint die Sonne recht früh unser Zelt und zusammen mit einer warmen Suppe erwachen unsere tiefgekühlten Geister wieder. Höchst erstaunt sind wir über den morgendlichen Besuch: der Parkwächter vom Isluga National Park bittet uns um einen Eintrag in sein Gästebuch, der letzte ist bereits einen Monat alt. Nach einigen Empfehlungen und Informationen seinerseits trennen sich unsere Wege wieder. Wir fahren an der Laguna Arabilla vorbei, im Hintergrund raucht der verschneite Vulkan Isluga.



Laguna Arabilla



Salar de Surire, Polloquere Therme

Piste zum Salar de Surire

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Über Stock und Stein, an grünen Weiden vorbei, durch einen vermoosten Bachlauf hindurch, karge Hochebenen durchquerend, über einen weitläufigen, 4700 m hohen Pass kommen wir zu unserer nächsten Überraschung: vor uns liegt der grosse, weiss eingerahmte blaue Salar de Surire. Grasende Vicuñas, scheue Flamingos, verschneite Berge zwingen uns immer wieder zum Anhalten und Staunen. Polloquere, die öffentliche Therme auf 4295 m, bietet sich als idealer Zeltplatz an. Mit dem dampfenden Salar und den in der Abendsonne glühenden Bergen haben wir erneut den passenden Rahmen, um unsere Einsamkeit zu geniessen. So richtig mystisch wird es erst am kommenden Morgen, als die Dampfschwaden und Rauchsäulen in der Morgenfrische beinahe undurchdringbar erscheinen. Der stete Wechsel von Verdichtung und Auflösen, von Steigen und Fallen des Dampfes erzeugt eine einzigartige Dynamik und Energie bei vollkommener Stille und Ruhe.
Wir umrunden den Salar im Gegenuhrzeigersinn und kommen nur sehr langsam vorwärts, da die Stimmungen, Ausblicke und Aussichten rasch ändern, sie uns immer wieder überraschen und faszinieren. Zu unserem grossen Erstaunen weidet am nördlichen Ende des Salars auf einer in feinem Graugrün schimmernden Weide eine riesengrosse Lama- und Alpaka-Herde. Wie auf einer Prozession wandeln die Tiere gegen Osten und ganz zum Schluss kommt noch die "Hirtin" hinterher. Wir verstehen bei dem Gespräch immerhin so viel, dass sie die Besitzerin dieser 500 Tiere ist.
Wir benötigen beinahe den ganzen Tag, bis wir den abwechslungsreichen, vielfältigen Salar umrundet haben. Die Vicuñas scheinen hier etwas weniger scheu zu sein, rennen sie doch nicht sofort Hals über Kopf davon, sobald wir in ihrer Nähe anhalten. Anders hingegen verhält es sich mit den Flamingos: mit jedem Schritt, mit dem man sich ihnen nähert, entfernen sie sich ihrerseits wieder. Die Distanz bleibt immer dieselbe.



Salar de Surire



Guallatiri

Wir fahren weiter gegen Norden. Nach der nächsten Passüberquerung sehen wir den verschneiten und rauchenden Guallatiri vor uns. Mit seinen 6071 m ist er einer der höchsten aktiven Vulkane der Welt. Diese Aussicht bzw. das ganze 360° Panorama lädt natürlich zum Nachtlager ein. Die Nacht wird eisig kalt, -5°C messen wir im Zelt. Um auf dieser Höhe Kopfschmerzen vorzubeugen trinken wir sehr viel, was uns nachts halt dazu zwingt, zwei bis drei Mal den kuschelig warmen Schlafsack zu verlassen. Der grandiose Sternenhimmel mit dem Kreuz des Südens, das einzige Sternbild, das wir kennen, lässt sogar das nächtliche Aufstehen halb so schlimm erscheinen.



rauchender Guallatiri (6071m) im Abendlicht



Chiriguaya Therme

Chiriguaya Therme 4450m

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Auch der kommende Tag ist wieder ein prächtig schöner Sonnentag mit blauem Himmel, klarer Luft und guter Sicht. Durch eine rosa-grau getönte, ausgewaschene Schlucht, durch das Dorf Guallatiri, schlängelt sich die Piste einen Pass hinauf. Auf 4450 m liegt die Therme Chiriguaya. Heisses Wasser wird in ein Badhäuschen geleitet und wieder einmal mehr haben wir den Luxus eines privaten Bades mit 40°C Wassertemperatur. Sauber und erfrischt meistern wir den Pass bis 4700 m.



Landschaft bei Guallatiri-Dorf



Parinacota

LKW-Stau an der Grenze

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Plötzlich haben wir die überwältigende Pracht des 6348 m hohen Paradevulkans Parinacota vor uns, weiter entfernt sehen wir den höchsten Bolivianer, den 6542 m hohen Sajama. Auf sehr guter Piste geht es talwärts direkt in einen Kulturschock: nach tagelangem Natur-pur-Erlebnis befinden wir uns am chilenisch - bolivianischen Grenzübergang in einer riesigen LKW-Schlange wieder.
Im Lago Chungarà spiegelt sich der Parinacota immer wieder. Am Ufer herrscht reges Leben: Blesshühner, Kormorane, Taucher, Enten, Möwen, Gänse, eine vielfältige Palette von Federvieh ist hier anzutreffen. An der eher kargen Laguna Cotacotani auf 4600 m vorbei besichtigen wir noch das fast ausgestorbene Dorf Parinacota mit seinem traditionell gebauten Kirchturm.



Reflexion des Parinacota (6348m) im Lago Chungará



Drei-Länder-Ecke

Rückblick auf Parinacota...

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Vier Bretterwände, ein Bett, am gegenüberliegenden Ende des Hauses fliessendes Wasser, diese komfortable Unterkunft finden wir in Chucuyo. Nach einer warmen, erholsamen Nachruhe fahren wir auf einer breiten, super gut präparierten Piste ins Dreiländereck Bolivien-Peru-Chile Richtung Visviri. Noch lange sehen wir den Parinacota und seinen 6240 m hohen Bruder Pomerape im Rückspiegel, während vor uns eine breite Flusslandschaft mit saftigen Weiden mit Lamas, Alpakas und Vicuñas liegt. Kurz vor Visviri biegen wir in einen Feldweg ein, auf dem wir über Bergrücken, durch verlassene Dörfer, mal der Gasleitung, mal der verwaisten Eisenbahnlinie entlang, wieder Tal auswärts fahren. Leider ist es heute relativ stark bewölkt, so dass die farbigen Vulkane in ihrer Schönheit nicht so richtig zur Geltung kommen.



Lamaweide an der chilenisch-bolivianischen Grenze



Quebrada Caracarani

Als wir an einer Abzweigung die Karte studieren rät uns ein zufällig vorbeifahrender Polizist, den Weg Richtung Nevados de Putre einzuschlagen. Dieser Rat erweist sich als sehr gut. Schon von Weitem sehen wir die Schneespitzen der 5775 m hohen Nevados, können uns jedoch nicht vorstellen, dass wir in ihrer Nähe vorbei fahren werden. In zahlreichen Serpentinen schlängelt sich die Piste etwa 350 m die Quebrada Caracarani hinunter. Im Talboden fliesst ruhig der Fluss, umfliesst kleine Inselchen, die sich optimal zum Zelten eignen würden - wäre da nicht das chilenische Militär, das ausgerechnet hier ein Manöver abhält und den ganzen Talgrund in Beschlag nimmt.



Quebrada Caracarani



Nevados de Putre

An stark erodierten, intensiv rot gefärbten Felswänden vorbei windet sich die Piste bis auf 4800 m hoch in die Nähe der Nevados. Die wie grüne Steine aussehenden Erhebungen (Llaretas) bestehen aus zahlreichen kleinen Sukkulenten und bilden einen aussergewöhnlichen Kontrast zu den kargen Bergen.



Nevados de Putre 5775 m



Putre - Arica

Putre (3700m)

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In Putre auf 3700m übernachten wir in einem Hotel und geniessen mal wieder eine heisse Dusche und ein weiches Bett. Von Putre aus führen zwei Strassen ans Meer: die direkte Verbindungsstrasse Arica - La Paz, auf der die meisten Waren in 40 Tönnern hin und her transportiert werden. Wir entscheiden uns für die alternative 4x4 Route über Belén, die auf der Karte nur unwesentlich länger erscheint. Auf schmalen Pisten fahren wir nochmals durch unzählige Schluchten und eben so viele Pässe, immer wieder sind wir auf 4000 m, dabei wollen wir doch nach Arica ans Meer. Ganz selten passieren wir kleine Dörfer, die in grüne Täler gebettet sind, ansonsten fahren wir durch eine endlose, karge, öde, jedoch auch faszinierende Landschaft, hin und wieder sehen wir noch vereinzelte Kandelaberkakteen, Wüste eben.



Kandelaberkaktus in der Pampa de Chaca



Arica

Pampa de Chaca

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Erst am späten Nachmittag erreichen wir die gut präparierte Piste, auf der wir dann auf direktestem Weg Arica, die nördlichste Stadt Chiles mit ihrer Eiffel-Kirche erreichen.
Eine 2128 Kilometer lange äusserst spannende, abwechslungsreiche, erlebnisreiche, faszinierende Abenteuerreise geht hier am 22. April 2009 zu Ende.



Gustave-Eiffel-Kirche in Arica



Links

Weitere Bilder sind zu finden unter: http://picasaweb.google.com/kailas97

GPS-Track: http://de.wikiloc.com/wikiloc/view.do?id=544547


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Kommentare

  • RainerB (RP)

    sehr schöner Reisebericht mit sehr schönen Bildern. Rainer

  • joki-mau

    Ein kurzweiliger Bericht, welcher mich durch die hervorragenden Fotos in eine unwirkliche Welt geführt hat.
    LG Ingrid

  • pleuro

    Mit Begeisterung habe ich Euren Reisebericht gelesen. Diese Landschaft ist faszinierend. Mein Mann und ich waren vier Tage in San Pedro und Umgebung zum Akklimatisieren, bevor wir dann ins südolivianische Hochland gereist sind.
    Aber wie sehe, war das viel zu kurz. Eine tolle Reise, ein sehr gut geschriebener Bericht mit vielen wunderschönen Fotos,
    Liebe Grüße
    Anne

  • ursuvo

    es war schön, dass ich Euch auf dieser tollen Reise begleiten durfte!!

  • julieantonia

    Toller Bericht! Wir fahren in 2 Wochen nach Nordchile- ein bisschen auf eurer Route! Wo habt Ihr Euren Jeep gemietet. Wir haben bislang nur sehr teure Angebote als Einwegmiete.
    Vielen Dank fuer die Antwort!

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