Zum ewigen Eis nach Spitzbergen (Svalbard) und auf Expeditionskurs nach Ostgrönland

Reisebericht

Zum ewigen Eis nach Spitzbergen (Svalbard) und auf Expeditionskurs nach Ostgrönland

Tag 1 Anfahrt nach Bremerhafen und Abfahrt

Um 1/2 10 Uhr fahren wir los Richtung Bremerhafen. Es regnet den ganzen Weg. Wir kommen aber wie geplant um 14.00 Uhr an. Wir haben vorab ein PKW Stellplatz gebucht und wir bekommen von ein Mann ein Aufkleber fürs Auto, wir können irgendwo auf den Parkplatz parken und er hohlt später unser Auto ab und stellt es 3 Wochen in ein Tiefgarage.
Wir checken unser Gepäck ein, 2 Koffern und eine Reisetasse. Mit so viel Gepäck sind wir noch nie im Urlaub gefahren.
15.00 Uhr fängt das Einschiffen an, jeder bekommt ein Glas Sekt und wir stehen Schlange. Mann gibt sein Passport ab, bekommt eine Bordkarte und geht aufs Schiff. Wir werden zu unsere Kabine begleitet, das Gepäck steht schon vor der Tür. Die Kabine ist schön. Ich pack alles aus, verstau es in den Schranken. Dann kommt ein Durchsage, Rettungsübung. Alle mit Schwimmvesten im Vortragsraum.
Um 18.00 Uhr legt das Schiff, der MS Athena, ab. Zwischen 18.30 und 21.00 Uhr gibt es Abendessen. Wir beschließen im Selbstbedienungsrestaurant zu Essen. Da gibt es große Fenster. Das Essen is vielfältig, aber besonders schmecken tut es nicht.
Später wird in der Showlounge der Phoenixcrew vorgestellt durch den Kreuzfahrtdirektor. Um 1/2 11 gehen wir ins Bett.



Auf Deck



2e Tag Auf See

am Deck

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Wir Frühstücken im Selbstbedienungsrestaurant. Bis 1/2 11 hat mann da Zeit. Auch draußen am Schwimmbad gibt es Tische, schön. Um 10.00 Uhr gibt es den 1ste Vortrag. Von der Nordsee nach Norwegen Es wirkt alles was Amateurhaft. Beim Mittagessen stehen wir wieder Schlange und das Essen is nicht so wie ich mich das vorgestellt hatte. Die Kellner sind alle Ausländer, Russen, Polen, Esten usw. und sprechen kein Deutsch und nur wenig englisch. Viele ältere Leute beschweren sich. Das Publikum ist überweigend über 60 Jahr. Und obwohl nur 450 Gäste an Bord sind kommt es uns so vor ob überall Menschen sind. Wir verbringen den Tag am Deck auf Liegestühle und lesen was. Abends ziehen wir uns was festliches an und gehen zur Begrüßungscocktail mit den Kapitän. Die Besatzung wird vorgestellt, meistens Portugiesen und Kubaner. Der Koch ist Inder. Danach gibt es Abendessen im Restaurant. Mann bekommt eine Menukarte und alles wird serviert. Das Essen schmeckt besser. Nachteil ist das mann sich immer umziehen muß!



3e Tag Sognefjord

Fjaerlandfjord

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Wir fahren Morgens früh im Sognefjord ein. Das Schiff biegt ab ins Fjaerlandsfjord. Ein sehr schönes Fjord mit Aussicht auf den Jostedalsbreen. Die Ausflügler gehen mit Tenderboote von Boord. Das Schiff fährt weiter durch den Auerlandsfjord nach Fläm. Von hier aus kann mann mit ein spezielle Zug hoch fahren. Hier gehen auch Gäste an Land und machen Ausflüge, wir bleiben an Bord und genießen die Ruhe. (Wir waren hier schon mal mit unser Wohnmobil, siehe Reisebericht) Nachmittags gehe ich in den Sauna, herrlich!
Das Wetter ist schön und während das Schiff wieder aus die Fjorde rausfährt gibt es an Deck ein Black and Whiteparty mit Band. Die Landschaft ist sehr schön aber der Musik stört, alles Schlagermusik. Aber viele Gäste gefällt das.



Jostedalsbreen



4e Tag Auf See - Überquerung des Polarkreises

Auf See

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Wir Frühstücken draußen. Um 10 Uhr gehen wir zum Vortrag über die Geschichte des Ms Athena (früher Ms Stockholm). Es ist sehr viel Seegang, hohe Wellen. Zum Glück werden wir nicht Seekrank. Wir setzen uns in der Bibliotheek und lesen. Wir finden es langweilig, vielleicht weil es unsere 1ste Kreuzfahrt ist (und wahrscheinlih auch unsere letzte).
Weil wir diese Nacht den Polarkreis überqueren gibt es am Pooldeck eine Polartaufe. Neptun und sein Frau kommen an Bord. Gäste die aufgefordert werden mußen ein rohe Fisch küssen, werden mit Rasierschaum beschmiert, trinken ein Schnaps und bekommen ein Windbeutel gefüllt mit Senf! Jeder bekommt eine Urkunde das mann den Polarkreis überquert hat.



Neptun und Frau



5e Tag Lofoten

Langsam gewöhnen wir uns am Bordleben. Heute kommen wir zu den Lofoten. Die Lofoten liegen etwa 100 bis 300 km nördlich des Polarkreises im Atlantik, vom Festland getrennt durch den Vestfjord. Die Inselgruppe liegt somit zwischen dem 67. und 68. Breitengrad. Die wichtigsten Inseln sind durch Brücken oder Tunnel miteinander verbunden. Der Name bedeutet so etwas wie „der Luchsfuß“ von „lo“, Luchs, und „foten“, der Fuß.
Um 12.00 Uhr liegt das Schiff an im Hafen von Leknes. Wir haben ein Landschaftsausflug gebucht. Wir machen 2 Photostops und genießen die schöne Landschaft. Hauptsächlich die Ostseiten der Inseln sind besiedelt, weil dort Wind und Seegang weniger stark angreifen - die stellenweise über 1200 Meter hohen Berge der Lofoten haben alpinen Charakter und halten allzu starke Wettereinflüsse ab.
Der Haupterwerbszweig der „Lofotinger“ ist neben dem Tourismus der Fischfang und die damit verbundene Industrie.
19.00 Uhr fahren wir weiter, dann macht der Kapitän eine durchsage "es ist eine ruhige See und schönes Wetter und er will mit uns in den berühmte Trollfjord fahren".
Auf diese Breitegrad wird es Abend und Nachts nicht mehr Dunkel. Ein ganz besonderes Licht.
Wir sitzen noch lange draußen, leider spielt draußen wieder der Schlagerband.



Lofoten



6e Tag auf dem Weg nach Honningsvag - Nordkap

Brücke die beide Teile Tromsö...

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Es ist schönes Wetter, wir sitzen draußen, genießen die Landschaft die an uns vorbei gleitet. Wir fahren an Tromsö vorbei - Sie liegt 344 km Luftlinie nördlich des Polarkreises. Nach dem Abendessen läuft das Schiff in Honningsvag ein. Wir liegen an ein Bunkerölhafen und müssen mit Tenderboote an Land gebracht werden. Da warten Reisebusse die uns zum Nordkap bringen. Honningsvåg ist aufgrund seiner verkehrsgünstigen Lage zum nur etwa 40 Kilometer entfernten Nordkap in den Sommermonaten Anlaufhafen zahlreicher Kreuzfahrtschiffe. Das Nordkap ist ein steil aus dem Eismeer emporragendes Schieferplateau (Kap) auf der norwegischen Insel Magerøya und befindet sich auf dem Gebiet der nach ihm benannten Kommune Nordkapp. 1/2 11 Abend steigen wir in unsere Bus ein. Wir fahren durch eine Tundralandschaft, sehen viele Renntier Herden,leider ist es vom Bus aus nicht möglich Bilder zu machen. Wir machen ein Stopp bei ein Samenfamilie. Die zeigen uns wie Sie früher gelebt haben, ihre Zelten und Rentiere und Sie betrieben ein Souveniershop. Dann kommen wir beim Nordkap. Wir haben sehr viel Glück es ist schönes Wetter. Wir genießen den Ausblick machen viele Bilder und wir sind nicht die einzigen. Wir wandern herum, das Gefühl am Ende von Europa zu stehen ist für mich überwältigend. Um 0.50 Uhr nehmen wir ein Bus zurück nach Honningsvag. Fahren mit den Tenderboot zurück zum Schiff. Wir setzen uns noch was draußen am Deck, essen eine heisse Suppe. Es ist noch immer nicht Dunkel.



Same



7e Tag Auf See

Wir schlafen was länger. Um 11 Uhr gibt es eine (Pflicht) Zodiac einführung. Da wird genau erklärt was alles zu beachten ist beim ein - und aussteigen. Nach den Lunch holen wir was Schlaf nach und gehen um 17.00 Uhr zu ein Vortrag über Spitzbergen. Die Vorträge sind jetzt besser. Um 20.15 Uhr, nach dem Abendessen, wieder eine durchsage, wir passieren den Bäreninsel. Es war die ganze Zeit neblig draußen, aber genau pünktlich zieht der Nebel hoch. Die zu Norwegen gehörende 178 km² große Bäreninsel liegt bei etwa 74°30' Nord und 19° Ost zwischen dem Nordkap und Spitzbergen in der Barentssee. Die Bäreninsel wurde am 10. Juni 1596 von den niederländischen Seefahrern Willem Barents und Jacob van Heemskerk entdeckt. Sie wurde nach einem dort gesichteten Polarbären benannt.
Um 21.15 Uhr gehe ich zur grosse Violinenshow. Jiri Erlebach, so heißt der Violist, spielt gut. Melodieen aus der Czardasfürstin, Säbeltanz, Zigeunermusik, von alles was.



Bäreninsel zwishen Norwegen und Spizbergen



8e Tag Spitzbergen - Hornsund - Isfjord - Billefjord - 24.00 Uhr, Longyearbyen

06.00 Uhr auf. Ich gehe an Deck. Nebel!!! Schade. Um 07.15 erreichen wir den Hornsund. Langsam verschwindet der Nebel. Hier ist die Natur überwältigend, viele Gletscher, blaue Eisreste, Treibeis, Berge. Um kurz vor 10.00 Uhr ist das Ende der Hornsund erreicht. Erst jetzt gehe ich Frühstücken es is kalt, trotz Skiunterwäsche und Winddichte Hose, Winteranorak usw.
Trotz kälte sitzen wir draußen, schreiben Karten, die in Spitzbergen zum Postamt gebracht werden. Auf See kommt auch der Nebel wieder.
Nach den Lunch gehen wir zur Vortrag. Klaus Kiesewetter erzählt über Spitzbergen, den Is- und Tempelfjord und Longyearbyen. Um 16.00 Uhr fahren wir in den Isfjord rein.
Wir fahren an Barentsburg vorbei. Barentsburg ist eine russische Polarstation und Bergarbeitersiedlung auf Spitzbergen .
Jezt fahren wir Richtung Billefjord, wir essen Abends im Selbstbedienungsrestaurant wegen den große Fenster. Um 20.15 Uhr sehen wir den Nordenskjöldgletscher, teilweise ist noch immer Nebel. Wir fahren weiter Richtung Longyearbyen. Es wird immer kälter. Wir haben viel gesehen Heute und wir beschließen nicht bis 24.00 Uhr auf zu bleiben.



Hornsund - Svalbard - Spitzbergen



9e Tag Longyearbyen & Tempelfjord Spitzbergen

Wir stehen um 05.30 Uhr auf. 06.00 Uhr Frühstücken wir und um 06.45 nehmen wir das Tenderboot nach Longyearbyen, Zu Fuß erkunden wir das Dorf. Sieht schon anders aus hier, die farbige Häuser mit hohe Fenstern, (wegen der Schnee im Winter) überall Schneescooter (die mann im Sommer nicht benutzen kann.) Wir gehen in der Kirche (ist gleichzeitig ein Gebäude wo mann gemütlich beisammen kommt). Wir gehen ins Zentrum, kaufen in ein Touristenladen T-Shirts für uns und unsere Enkelkinder. Es gibt auch ein Supermarkt hier, Coop. Mann kann hier alles kaufen. Um 11.00 fährt unser Schiff schon wieder weiter.
Um 13.00 Uhr erreichen wir den Tempelfjord. Da gibt es ein große Gletscher. Wir werden in Gruppen von 10 Leute pro Zodiac (es gibt 10 Zodiacs) nahe an der Gletscher herangefahren. Jede Gruppe hat 3/4 Stunde Zeit. Ein tolles Erlebnis.
Nach dem Abendessen gibt es wieder ein Vortrag - Arktis und Antarktis im Vergleich - von Klaus Kiesewetter und Sven Achtermann.
Auch der Kaptän kommt und erzählt das er Morgen zusätlich noch 2 Fjorde reinfahren möchte die nicht im Programm geplant sind. Es
werden 2 Eisbärenjäger vorgestellt die uns bewachen wenn wir in der Magdalenenbucht und auf Grönland an Land gehen.
Totmüde gehen wir schlafen.



Longyearbyen - Dorf auf Svalbard - Spitzbergen



10. Tag Magdalenfjord, Passage Raudfjord & Smeerenburgfjord Spitzbergen

Magdalenengletscher - Svalbard...

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Um 06.00 Uhr am Deck, Nebel im Magdalenenfjord. Aber nach den Frühstuck verzieht der Nebel sich und wir können um 1/2 10 an Land mit den Zodiac. Wir spazieren, sehen ein Trapperhütte, kleine Blumen, Moose, ein Gletscher und Wallfänger Gräber mit Gedenktafel. Um 11.30 geht es wieder zurück auf dem Schiff. Um 13.00 Uhr ist geplant das wir weiter fahren, näher an den grosse Gletscher heran. Dann ein Mitteilung über den Bordlautsprecher. Ein tote Buckelwal ist gesichtet am ende der Bucht. Wir gehen an der vorderseite vom Deck. Jetzt sehen wir alle auch 2 Eisbären. Eine liegt volgefressen an Land und der andere steht auf der tote Wal und isst. Unglaubliches Schauspiel. Selbst ohne Fernglass kann mann alles sehen. Das Schiff fährt langsam näher und näher. Jeder macht Bilder, so etwas ist einmalig! Die Magdalenengletscher ist Imposant, sehr groß, aber alle haben nur noch Augen für die Eisbären. Irgendwann fahren wir weiter. Wir fahren aus den Fjord raus, ein Stück auf See und in den Raudfjord rein. Überall Gletscher und die Sonne scheint. Dann hat der Kaptän noch ein überraschung, er fährt weiter Richtung Norden und um 18.50 läutet den Schiffsglocke und wir überqueren den 80° Breitengrad. Alle stoßen an, mit Sekt, Schnaps oder was anderes. Ein Erlebnis. Der Nordpol ist noch ungefähr 1100km entfernt. Wir fahren weiter zum Smeerenburgfjord . Auf den weg zurück passieren wir Amsterdamoya wo in 1620 Niederländische Walfänger gewohnt haben. Um 1/2 12 gehen wir Totmüde schlafen, der Uhr wird eine Stunde zurück gestellt heute Nacht. Ich träume bestimmt von Eisbären.



Trapperhütte im Magdalenbucht Spitzbergen



11 Tag Auf See

Buffet Magnifique auf der Ms Athena

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Ausgeschlafen. Um 10 Uhr werden Ausflugsziele vorgestellt. Draußen ist Nebel. Wir fahren Richtung Ost-Grönland. Wir passieren Jan Mayen, zu sehen ist aber nichts, überall Nebek. Wir lesen was, gucken um 14.00 Uhr im Kino ein Film über Eisbären. Um 15.00 Uhr Vortrag über der Sabine Insel. Unser nächste Ziel auf Ost-Grönland wo ein Zodiac anlandung geplant ist. Es ist langweilig, ich schlaf ein. Um 17.00 Uhr ein Zodiac einweisung und Regeln die mann einhalten muss am Land. Ganz Ost-Grönland ist Naturschutzgebiet. Alles sehr streng! Um 18.00 kan mann Bilder vom Buffet Magnifique machen. Unglaublich was die alles dargestellt haben aus Gemüße, Früchte, Fisch usw. Und alles kann mann auch noch essen. Sieht sehr gut aus. Nachdem wir uns festlich angezogen haben gehen wir Essen. Alles schmeckt sehr gut. Wir trinken noch was in der Bar. Heute Nacht wird der Uhr wieder eine Stunde zurückgestellt.



Buffet Magnifique



12. Tag Sabine Insel/Grönland

Sabine Insel Ost-Grönland

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Wir sind um 08.00 Uhr an Deck. Überall Packeis. Der SabineInsel ist im Sicht. Der Kaptän versucht durch das Packeis zu fahren. Ganz langsam, er ist mit der Spitze schon durch, aber das Eis ist zu viel. Um der Sabine Insel herum liegt noch viel mehr Eis. Es folgt eine Durchsagung, leider ist es nicht möglich an zu landen. Das Schiff fährt am Packeisgrenze entlang der Küste. Wir sehen wahnsinnig schöne kleine und große Eisberge. Der größte, ein Tafelberg, ist vom Kaptän gemessen, 300 mtr. lang, 30 mtr. hoch, 200 mtr. tief. Schwer über 1 Mill. Tonne. Unglaublich! Wieder eine Durchsage, am Backbord sind Eisbären, ein Mutter mit 2 Junge. So schön, das Schiff fährt langsam und die Mutter schwimmt mit ihre Kinder zum Packeis. Das Schiff fährt Richtung Franz Josef Fjord. Ein ruhige Tag, wunderschöne Landschaft und immer wieder Eisberge.



Schiff im Packeis - Ost Grönland



13. Tag geplant Passage Kaiser Franz Josef Fjord

Kong Oscar Fjord im Nebel - Ost...

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Der geplante Einfahrt im Kaiser Franz Josef Fjord fällt aus wegen Packeis. Wir fahren zu den Süd Einfahrt vom Kong Oscar Fjord. Wir kreuzen durch den Fjord. Sehen der Ella Insel - wo der Sirius Patrouille der Dänische Polizie ein Station hat. Die Landschaft ist beeindruckend, überall Eisberge. Es ist etwas Nebelig aber mann sieht Berge, Gletscher oben auf den Berge usw. Am Nachmittag ein Vortrag über Grönland und Abends um 21.15 Uhr Informationen über Ittoqqoroomiit wo wir am nächsten Morgen an Land gehen.



Eisberg im Kong Oscar Fjord - Ost Grönland



14. Tag Ittorqqortoormiit, Scoresbysund - Ost Grönland

Ittoqqortoormiit Ost Grönland

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Um 06.00 Uhr auf. Wir fahren im Scoresbyfjord ein. Wir können das Dorf schon sehen.
Wir haben Handy Empfang und ich schicke ein SMS zu mein Sohn. Der freut sich und antwortet sofort, es geht allen Gut und am Abend fliegen alle im Urlaub, jetzt bin ich beruhigt.
Um 11.15 Uhr sind wir an der Reihe und dürfen an Land. Alles bunte kleine Häuser, sehr einfach, überal liegt Müll (Plastikabfälle, Bierdosen usw.) Ausser Kinder und ein paar Männer auf Squads sieht mann keine Einwohner. Ich gehe im Touristenburo, da ist es sehr voll, viele Leute kaufen Souvenirs. Ich kaufe Karten. Ich gehe in der Kirche, einfach aber schön. Da ist eine Dame, speziel für uns Touristen, im Tracht. Jemand erklärt in Englisch was Sie alles an hat. Ich gehe zum Postamt, kaufe Briefmarken und verschicke meine Karten. Dan gehe ich zu den Schlittenhunden. Die werden gefüttert und bellen laut. Um 12.30 Uhr mussen wir wieder zurück. Das Schiff fährt weiter im Scoresbysund. Die Eisberge werden noch größer. Mann staunt und macht Bilder. Unglaublich, wir stehen im Wind und Kälte nur ddraußen. So was habe ich nur geträumt zu sehen. Wir fahren zum Mondgletscher. Um 19.30 Uhr sind wir da. Das Schiff dreht sich und fährt an die Küste entlang zurück. Um 21.15 Uhr gibt es noch ein Rückblick, leider schlaf ich wieder ein.



Innuit Frau im Tracht auf Grönland



15. Tag Auf See

Wir schlafen ganz lange. Draußen ist es kalt, Regen, Nebel und Seegang 5 oder 6. Wir Lesen, Schlafen, Essen, gucken Bilder auf unser Laptop. Ein sehr ruhige Seetag.



16. Tag Island, Isafjordür

Häuser in Isafjordur

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Um 07.45 kommen wir in Isafjordür an. Isafjordür liegt in eine Bucht. Wir können zu Füß im Dorf. Klein aber Nett. Schöne Häuser von Anfang 1900. Nachmittags machen wir ein Ausflug in der Natur. Wir fahren an ein Kustenstraße entlang zu ein alte Fischersiedlung. (Osvor) Ein Fischermann erklärt uns wie früher gefischt wurde und wie man wohnte. Weiter besuchen wir noch ein Dorf (Bloungavik) mit eine schöne Kirche wo jemand auf ein Ziehharmonika spielt und dabei singt . Am ende besuchen wir noch ein Museum wo eine Gruppe junge Leute für uns Volkslieder singt. Dann geht es zurück zum Schiff. Um 19.00 Uhr fährt unser Schiff wieder weiter Richtung Reykjavik.



Osvor, alte Fischerhäuser



17. Tag Reykjavik - Island

Pingvellir Island

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Um 09.00 Uhr fahren wir im Hafen vom Reykjavik ein. Um 10.00 Uhr ist versammeln für die Ausflüge. Wir sind Bus nr. 8 und wir fahren zuerst zum Pingvellir (Unesco Welt Kulturerbe). Da sind schon viele Touristen. Es regnet ein wenig. Wieder im Bus fahren wir über ungeteerte Straßen durch grünes Hügelland an eine große Binnensee vorbei zur Geysirfeld. Es hört auf zu regnen und wir gucken uns alles an. Ein Geysir "Strokur" geht jede 5 Min. hoch. Ich hatte mich das alles viel größer vorgestellt aber es ist beeindruckend zu sehen wie alles dampft und brödelt. Um 14.00 Uhr gibt es Mittagessen und danach fahren wir zum Gullvoss Wasserfall. Es regnet wieder aber der Wasserfall ist groß und schön. Wir laufen bis an das Aussichtsplatform, dann eine Treppe hoch und wieder zum Bus. Nächste Stopp ist ein Heisswasserkraftwerk, was besonders mein Mann interressant findet. In Reykjavik fahren wir noch zum Perlan, ein Aussichtspunkt von wo man eine schöne Überblick über Reykjavik hat. Wir gehen Abends noch in der Stadt, schön endlich mal was anderes sehen, und wir trinken ein Bier auf eine Terrasse, essen was in ein Dönerladen. Lecker nach all das Einheitsessen auf dem Schiff. Um 22.15 Uhr gehen wir wieder an Bord.



Geysir



18. Tag Heimaey - Island

Um 08.00 Uhr ist unser Schiff in Heimaey. Eine Lotse bringt uns im kleine Hafen. Wir haben kein Ausflug gebucht. Wir bleiben hier bis Heute Abend 19.00 Uhr. Wir lassen uns Zeit, viele Leute gehen von Bord. Nach dem Mittagessen, schön rühig überall, gehen wir an Land. Sehenswürdigheit ist hier der Vulkan und die Lavafelder die in 1973 viele Häuser verschüttet hat. Die werden jetzt ausgegraben. Auch gibt es hier viele Vögel u.a. der Papagaitaucher. Um 19.00 Uhr fährt unser Schiff mit Hilfe der Lotse rückwärts aus den Hafen raus. Wir sitzen Heute noch lange auf dem Pooldeck.



Haus am Lavafeld



19. Tag Seetag

auf See

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Heute ist wieder Seetag. Wir sind fast den ganzen Tag an Deck. Wir machen Walbeobachtung. Und tatsächlich sehen wir verschiedene Wale, mit Fernrohr. Wale an Backbord, Steuerbord, Schiff voraus, auf 10 Uhr, auf 1 Uhr. Aber alle sind weit weg. Nur Blasen und eine Rücke mit Flosse, oder so.. Es gibt auch wieder Vorträge von Klaus Kiesewetter und Sven Achtermann. Sie sind eigentlich immer besser geworden, oder ich habe mich an deren Stil gewöhnt.



Wal, muß mann suchen



20 Tag Thorshavn Faraoer Inseln

Faraoer Inseln. Um 07.10Uhr fährt unser Bus los. Wieder früh auf. Wir sind müde, haben so viel gesehen. Am liebsten möchte ich nach Hause. Verarbeiten was ich alles gesehen habe. Diese Tour ist auch noch slecht organisiert. Aber was wir sehen ist viel grün, viele kleine Wasserfälle, Schafe usw. Auch nette Dörfer. Am Ende besuchen wir das Regierungsviertel. Es liegt auf ein Halbinsel und es sind restaurierte alte Häuser mit Grasdach. Bestimmt sehr schön.
Um 11.00 Uhr fahren wir wieder, Richtung Bergen. Der Rest des Tages verbringen wir auf See.



Regierungsgebäude Faraoerinseln



21. Tag Bergen

Wir schlafen lange, sitzen am Deck und nach dem Lunch fahren wir durch ein Scharenlandschaft Richtung Bergen. Um 14.00 Uhr sind wir da. Wir gehen an Land, laufen was durch der Stadt, gucken am Fischmarkt. Wir trinken ein (teueres) Bier auf eine Terrasse. Auch hier waren wir auf unsere Wohnmobiltour (siehe Reisebericht) schon. Um 18.00 Uhr sind wir wieder an Bord und gucken im Kino Fußball Aserbadsjan-Deutschland. Deutschland gewinnt 0-2. Wir essen was, Irgendwie haben wir kein Appetit mehr. Es Schmeckt alles gleich und frisches Gemüße, ausser Salat, gibt es auch nicht mehr. Abends gucken wir noch England-Holland, ein Freundschaftsspiel 2-2. Wir sitzen noch bis 1/2 1 auf Deck und trinken noch ein Bier.



Fischmarkt Bergen



22. Tag Seetag

Wir schlafen bis 09.00 Uhr. Um 10.00 Uhr gibt es ein Rückblick. Schöne Bilder von Sven Achtermann. Nach der Lunch packe ich alles ein. Wir haben fast alles gebraucht was wir mit hatten. Der See ist unruhig, wir lesen noch was in unsere Kabine.
Um 18.-00 Uhr ist der Abschiedscocktail met den Kaptän und der Phoenixcrew. Wir ziehen uns was festliches an (pflicht) und los geht's.. Der Phoenixcrew war übrigens sehr nett und kompetent. Der Rückblick der Reise ist gut. Danach gibt es Abendessen, Hummer und so. Ich glaub die haben in Bergen noch mal eingekauft. Und es schmeckt auch. Nach ein Drink in der Bar gehen wir schlafen, unsere letzte Nacht auf der Ms Athena.



Abschiedsessen



23. Tag Bremerhafen

Um 07.00 Uhr liegt der Ms Athena im Bremerhafen an. Wir Frühstücken noch und wenn es erlaubt ist gehen wir von Bord. Das ist etwa so gegen 10.00 Uhr. Wir holen unser Gepäck ab und unser Auto, die inzwischen wieder auf den Parkplatz steht, und fahren nach Hause.

Fazit: es war ein wunderschöne Reise, wir haben unglaublich viel gesehen. Der Natur war atembenehmend und eine meine große Träume ist wahr geworden. Es war unbeschreiblich!!!
Aber eun Kreuzfahrt werden wir nicht mehr machen. Das Bordleben ist nichts für uns. Wir haben aber bis her auch noch nie eine Pauschalreise gemacht. Wir reisen immer alleine, entweder mit unser Wohnmobil oder wenn es in die Ferne geht, buchen wir ein Flug und sonst nichts. Ich organisiere weiter alles vor Ort. (siehe Reiseberichte China, Vietnam usw.)

Ich hoffe das dieses Bericht gut zu lesen ist trotz Schreibfehler (weil ich Niederländerin bin, aber in Deutschland wohne).



Website eine weitere Passagier diese Reise

Ich möchte euch afmerksam machen auf ein Reisebericht von mitreisende dieser Kreuzfahrt.
Sehr interressant und schöne Bilder.

http://www.dagmar-mueller.de/



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Kommentare

  • enfrente

    Ein sehr schöner informativer Reisebericht. Ich hoffe, ich kann solch eine Reise auch mal machen. Aber weil es dort so kalt ist schiebt man es immer vor sich her ;-)) Danke, dass ich mitreisen durfte. lg Romy

  • mamatembo

    Hallo Anneken,
    so atemberaubend diese Landschaft auch ist: eine dreiwöchige Schiffsreise wäre auch nicht mein Fall! Aber wenigstens war der Koch ein Inder ;-))
    LG Beate

  • mamaildi

    Ein wunderbar lebendiger Bericht aus dem man deinen holländischen Akzent fast "heraushören" kann. Ein Schiff ist sicher die ideale Art, die Nordländer zu bereisen, aber dein Bericht bestärkt mich mal wieder in meiner Abneigung gegen Kreuzfahrten. So bequem das auch sein mag - die Kasernierung und das Mitmachen eines Programmes, das man gar nicht mag, wiegt diese Bequemlichkeit nicht auf. Und wenn dann das Essen auch noch so ist, dass man glücklich über einen Döner ist...
    Also doch auf eigene Faust, es muss ja nicht gleich mit dem Zelt sein ;-)
    Danke für diese Bestärkung!

  • debby83

    Vielen Dank für diesen interessanten Bericht! Mit einem Schiff im Packeis unterwegs zu sein und Eisbären und Wale zu beobachten, das würde ich auch gerne mal erleben. Aber ich kann mich den anderen nur anschließen: Neben meinen Erfahrungen auf unserer kurzen Überfahrt mit der Hurtigrute von Kirkenes nach Vardø hat mich auch dein Bericht darin bestärkt, dass eine Kreuzfahrt nichts für mich wäre.

  • kawasakipower

    Schön das wir an deine Reise teihaben durften.Ja wenn es nicht so kalt wäre,man ist ja doch Sonnenverwöhnt :-)
    Auf jeden Fall ein toller Bericht.

    Lg Melanie

  • Schoena

    Für meine Begriffe habt Ihr eine wunderschöne Reise gemacht und so viel gesehen und erlebt, dass für mich der Bericht doch etwas sehr nüchtern herüber kommt. Schade, dass Ihr das Schiff nicht so genossen habt, wie es eigentlich sein sollte. Aber ich glaube, solch eisige Gebiete sind mit Schiff immer noch besser zu erkunden als über Land.

  • freeneck-farmer

    @ Schoena, , Dieses Bericht ist so nüchtern weil es wirklich ein Reisebericht ist anhand mein Tagesbuch was ich auf Reise immer schreibe. Wir haben wahnsinnig viel gesehen und über 3000 Bilder gemacht. In die dunkle Jahreszeit werde ich über jedes Teil einzeln noch Fotoreportagen in der Reisecommunity stellen.
    Und ich habe auch für uns keinen andrer Möglichkeit als dieses mit dem Schiff gefunden um meinen Traum von hohen Norden zu erfüllen, da hast du Recht.

    Noch mal vielen Dank das du dich Zeit genommen hast mein Bericht zu lesen.
    Lg Anneken

  • nach oben nach oben scrollen
  • Ulich

    Hallo Anneken,
    ein informativer und ehrlicher Bericht, der Deine Liebe zu ungebundenem Reisen zum Ausdruck bringt. Vielleicht kommst Du ja auch noch einmal ohne Reiseleiter, Kreuzfahrtschiff und festem Programm in die hohe Arktis.
    Gruß Beate ( die aus dem Norden)

  • RdF54

    Hallo Anneken,

    toller Bericht aus einer Gegend, die für mich ein bißchen zu kalt ist ... brrrr ... ;-)
    Aber es ist schön, dass Du mich mit Deinem schönen Bericht mit auf die Reise genommen hast!
    Vielen Dank!!!

    LG Robert

  • desertflower

    Liebe Anneke,
    Ich habe Deinen Bericht mit großem Vergnügen gelesen! Du schreibst so schön "frei Schnauze", dass es eine Wonne ist. Auch ich konntre beim Lesen Deinen holländischen Akzent, den ich so liebe, hören. Mach weiter so!
    Liebe Grüße, Resi (desertflower)

  • windweit

    Hallo Anneken,
    viel gesehen in kurzer Zeit. Der Norden ist schon eindrucksvoll (und gegen kalt kann man sich anziehen). Und wenn ich Deinen Bericht lese, bekomme ich Lust auf all die Ecken, wo ich dort noch nicht war. Die Eisbären am Magdalenenfjord müssen wir gerade verpasst haben, wir waren kurz vor Dir da.
    Viele Grüsse aus Frankfurt,
    Gabi

  • Skylinemen

    Ein recht hilfreicher und überaus ausführlicher Beitrag in Form eines Reise-Tagebuchs.
    Unterhaltsam geschrieben mit vielen bunten Bildern ausgestattet. Ja Anneke, Lust auf so eine Reise hatte ich schon immer, nun noch mehr!
    LG,
    Michael

  • alfred1952

    Hallo Anneken,

    Auch meine Frau und ich haben diese Reise mitgemacht und können nur sagen, die Reise war sehr schön und man hat viel gesehen. Das Essen war wirklich nicht der Hit und auch sonst war die Bedienung und der Service auf den anderen Schiffen bisher wesentlich besser. Es war zwar ganz in Ordnung, aber wir sind von den anderen Schiffen halt verwöhnt. Unseren Reisebericht kann man übrigens auf unserer Internet-Seite nachlesen. Da wir eine eigene Site betreiben, veröffentlichen wir dort unsere Bericht und es sind auch immer etliche Bilder dabei. Schau doch mal rein.

    Viele Grüße

    Dagmar und Alfred Müller

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  • Zinni

    Ein Traum von einer Kreuzfahrt für mich!

    Tolle Ziele, schöne Bilder und interessant geschrieben, klasse!

  • Blula

    Liebe Anneken!
    Bin gerne mitgefahren. Dieses schöne Tagebuch einer Kreuzfahrt in den arktischen Norden liest sich wunderbar.... . die Fotografien sind ausgezeichnet und geben das Erlebte sehr anschaulich wieder.
    LG Ursula

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