Italien mal anders - der nördliche Apennin zwischen Emilia Romagna und Toskana

Reisebericht

Italien mal anders - der nördliche Apennin zwischen Emilia Romagna und Toskana

Reisebericht: Italien mal anders - der nördliche Apennin zwischen Emilia Romagna und Toskana

Kultur, feiner Wein, gutes Essen, Entspannung und Erholung in der noch unentdeckten Landschaft des nördlichen Apennin. Ein echter Geheimtipp – auch für Wintersportfans.

Für jeden etwas dabei - Italien mal anders

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Unsere Reise, zwischen den Jahren, in diese noch unentdeckte Landschaft des klassischen Reiselandes Italien unternahmen wir in 2 Etappen auf der Hinreise, denn für die Anfahrt mit PKW legten wir etwa 1200 Kilometer aus dem Norden Deutschlands zurück.

In der ersten Nacht mieteten wir uns kurz hinter München in Weyarn im Hotel "alter Wirt" ein. Da wir uns vorher angekündigt hatten, erhielten wir auch noch um 21.30 ein typisch Bayrisches Mahl in der Wirtsstube. Unser sauberes Zimmer mit drei (weichen) Betten und Daunenbettzeug kostetet rund 100 Euro. Am nächsten Tag gab es ein typisches Hotelfrühstücksbuffet.

Frisch und ausgeruht durchquerten wir die Alpen bei Tag, allerdings nicht ohne uns vorher die Vignette für die Durchfahrt durch Österreich besorgt zu haben. Als wir den Brenner überquert hatten, wurde es zunehmend heller und sonniger und wir genossen die Fahrt mit herrlichem Ausblick auf das schöne alpine Bergpanorama und schneebedeckte Gipfel.
In der Poebene der Emilia Romagna wurde es dann sehr neblig und wir erkannten aus dem Fenster blicken nur einige Weinstöcke und relativ viele Industriebauten. Auch der Verkehr war hier zwar fliessend aber sehr dicht.
Kurz hinter Modena begann der Anstieg in die ersten Ausläufer des nördlichen Apennin, dessen Berge sich vereinzelt bis über 2000 Meter erheben.
Castellino, einen Ortsteil von Riolunato und auf etwa 1000 Metern ü.M. gelegen, erreichten wir in der Abendröte.
Dort empfingen uns unsere Freunde mit einem warmen Feuer im Ofen und einem guten Mahl.

Für die Zeit unseres Aufenthaltes bewohnte eine Familie die komfortabele Ferienwohnung im Stalla Gigli und die andere war in der riesigen, in über 600 Jahre gewachsenen, Casa Gigli untergebracht.

Die Ferienwohnung im Stalla Gigli ist gut mit dem Kaminofen zu beheizen, hat einen offenen Wohnraum mit gut ausgestatter Kochnische, ein wunderschönes kleines Bad mit Ausblick und separater Toilette und zwei Schlafräume und bietet einer Familie mit 2 Kindern ausreichend Platz. Gelegen ist sie am Südhang mit herrlichem Ausblick auf das Bergpanorama.

Die Casa Gigli bietet auch einer grossen Gruppe von Wanderern oder Wintersportlern Platz und ist einfach aber zweckmäßig eingerichtet. Es gibt 3 (unbeheizbare) Schlafräume mit Doppelbetten und ein Durchgangszimmer mit charmanten, alten italienischen Einzelbetten, ein Aufenthaltsraum ist mit einem Schwedenofen gut beheizbar, Bad und Küche nur mit einem Heizlüfter.
Sylvester feierten wir in dem saalartigen Kaminzimmer bei offenem Feuer im roten Renaissance Kamin.

Mehrfach gingen wir im malerischen Städtchen Pievepelago köstliche Pizza mit Steinpilzen oder Parmesan und süßem Modena Essig essen. Empfehlenswerte besondere bzw. typische Produkte der Region sind neben den bekannten Wurstspezialitäten wie Mortadella, der berühmte Modena Essig, der Parmesan in unterschiedlichen Reifegraden, die Produkte aus Maronen (von Keksen über Konfitüre) und natürlich Lambrusco - der rote Vino frizzante, der kühl getrunken wird.

Der Aufenthalt bot für jeden etwas:
- Wintersport auf den einsamen Pisten des nahegelegen St. Anna Pelago,
- köstliches Essen,
- Wanderungen in einsamen Landschaften und Wäldern,
- Wildtiere, die in kurzer Entfernung den Weg kreuzten und Wildtierspuren,
- klare Bäche und Quellwasser und
- kulturelle Sehenswürdigkeiten bei Ausflügen in die geschichtsträchtigen Städte der Emilia Romagna und der Toskana. (Bologna, Modena, Lucca, Pisa, Florenz und, und und)
Die Abende verbrachten wir am wärmenden Feuer oder – besonderes Highlight unter freiem Himmel im warmen Wasser des Dutchtub.

Hier gibt's mehr über die Unterkunft: Ferien-in-Castellino.de

Hier mehr zum Dutchtub in Castellino: http://de.youtube.com/watch?v=yUpqa_KYjMs

und Videoeindrücke von der Unterkunft und Umgebung: http://de.youtube.com/watch?v=DDAOkGO8kkI



Spuren der Geschichte an der Casa Gigli


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Kommentare

  • mosaik (RP)

    Als alter Österreicher möcht' ich noch gerne festhalten, dass die PKW-Maut vom Brenner bis beispielsweise Parma hin und retour auch € 38.-- beträgt, eine 10-Tages-Vignette für Österreich € 7.70 und für 22 Tage € 22.20

    Nicht, dass da jetzt irgendwie ein falscher Eindruck entstünde, in Österreich müssen man zahlen und im "Urlaubsland" Italien sei alles gratis, gell!

    grinst
    Peter

  • RdF54

    Maut hin oder her ...
    Ihr hbt da einen schönen kleinen Einblick über eine Region gegeben, die Gott-sei-Dank noch nicht so bekannt und überlaufen ist.

    LG Robert

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