Komm, wir fahren nach Amsterdam ...

Reisebericht

Komm, wir fahren nach Amsterdam ...

Reisebericht: Komm, wir fahren nach Amsterdam ...

Na ja, eigentlich bin ich allein gefahren.
Zwei Tage Amsterdam und was ich dort alles erlebt habe ...

Eine Zugfahrt, die ist lustig...

Amsterdam Centraal

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Tag X war da und ich saß noch in der Schule als mir alle viel Spaß wünschten. Zum ersten Mal fuhr ich also allein in den Urlaub. Na ja, es war ja eher ein Städtetrip und Amsterdam ist ja auch nicht soo weit weg, aber immerhin. Die Sachen standen schon gepackt neben mir als wir zum Wochenende entlassen wurden und ich mich schnurstracks auf den Weg zum Bahnhof machte.
Eigentlich war die Zugfahrt gnz okay, aber sie hätte von mir aus schneller gehen können. Die zwei Nahverkehrszüge und der IC aus Berlin brachten es auf gut 5 Stunden. Da fing es schon an: 5 einsame Stunden zwischen Deutschland und den Niederlanden... Irgendwie machte sich bemerkbar, dass Singlereisen nichts für mich sind. Und ich war noch nicht mal da!



Immer noch nicht da...

Stayokay Amsterdam Zeeburg

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In Amsterdam angekommen, machte ich mich erstmal auf die Suche nach meinem "Reiseplan", der mir sagen sollte, wie ich schnellstmöglich zu meinem Hostel kommen sollte. In der Metro kaufte ich mir dann ein Ticket und fuhr zu ersten Station, wo ich laut Plan umsteigen musste.
An sich kein Problem, wenn man nicht das falsche Ticket gekauft hätte! Mist! Also zum nächsten Automaten und ein Ticket für die Tram holen. Blöd war nur, dass dieses Ding keine 20 € - Scheine nahm. Ziemlich ungünstig für jemanden, der sein letztes Kleingeld in ein falsches Ticket investiert hat. Also ich das Ding dann endlich hatte, sprintete ich zur Tram-Station und stieg natürlich auch noch in die falsche Linie. Aber ein netter Niederländer zeige mir, wo ich umsteigen musste, damit ich wider Erwarten doch noch ans Ziel komme. Nachdem ich mich auch noch an der letzten Station verlaufen hatte, hätte mein Tag nicht besser werden können. Doch mit Hilfe von 3 netten Männer, die mir den Weg beschrieben, bin ich 3 Stunden, nachdem mein Zug in Amsterdam ankam, endlich am Ziel angekommen: Stayokay Amsterdam Zeeburg.





Los geht's!

Einkaufsstraße

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Nach dem Frühstück mit meiner südafrikanischen Zimmergenossin machte ich mich auf den Weg in die Stadt und suchte nach Weihnachtsgeschenken. Auf dem Dam, der Kalver- und der Leidsestraat wurde ich um ein paar Euro ärmer, aber auch glücklicher. Amsterdam ist eine wunderbare Shoppingstadt. Es ist zwar groß und voll, aber trotzdem sehr übersichtlich.
Nach meiner kleinen Shoppingtour machte ich einige Spaziergänge. Unter anderem ging ich zu Fuß zurück zum Hostel. Die frische Luft war herrlich! Noch schnell die Tüten abgeladen, ging es nach ein paar Kekse aus dem Albert Heijnen-Supermarkt weiter zum Rijksmuseum.



Das Rijksmuseum

Rijksmuseum, Van-Gogh-Museum und das Concertgebouw sind drei ziemlich beeindruckende Gebäude. Ich machte erstmal einen kleinen Spaziergang. Viele Touristen aus aller Herren Länder flanierten im nass-kalten Dezemberwetter um den großen Platz vor dem Concertgebouw. Irgendwann findet man sie alle in den unendlich langen Schlagen Amsterdams berühmtester Museen wieder. So auch mich und da stand ich nun 30 Minuten vor dem Eingang des Rijksmuseums. Aber es hat sich gelohnt. Rembrandts Nachtwache war beeindruckend, obwohl ich gar nicht so ein großer Kunst-Fan bin.



"Amazing. Dank u wel"

Nach dem Auschecken fuhr ich zunächst zum Bahnhof, um meinen Rucksack einzuschließen. Es war halb 10 und mein Zug ging erst in 6 Stunden. Genug Zeit für einen Besuch im Anne Frank Haus.
Dank meiner Euro>26-Karte zahlte ich nur den halben Preis und startete meinen Rundgang durch das Hinterhaus der Familie Frank. Und es war wirklich beeindruckend. Ich glaube, niemand kann sich auch nur annähernd vorstellen, wie diese Personen auf kleinestem Raum so lange leben konnten. Die Zimmer sind leider leer, aber es hängen noch einige Bilder an den Wänden, die Anne aufgehangen hat, um ihr Zimmer etwas zu verschönern. Außerdem wurden viele Videosequenzen gezeigt, in denen Zeitzeugen befragt wurden. Man kann gar nicht alles erzählen, man muss es gesehen haben.
Auch ein Gästebuch gab es am Ausgang des Museums. Natürlich hinterließ ich eine Nachricht: "Amazing. Dank u wel."



Grachten ohne Ende

Grachten

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Nach dem Museumsbesuch schaute ich mir die Umgebung etwas an. Die vielen alten und schmalen Häuser an den Grachten, die sich durch ganz Amsterdam erstrecken. Und natürlich auch die unendlich vielen Fährräder.
Doch die Stadte machte sich bei mir immer sympathischer. Also ich meine, wenn man keinen Führerschein hat...
Und es gibt sogar richtige kleine Straßen und Ampeln extra führ Fahrradfahrer! Allerdings muss man gleichzeitig auch gut aufpassen, nicht von dem einen oder anderen umgefahren zu werden.
Das Klingeln der Fahrradglocken hab ich heute noch in den Ohren...



Die letzten Stunden

Auf dem Weg in die Innenstadt war ich sehr überrascht: Fast alle Geschäfte waren offen! Shopping am Sonntag - wie praktisch! Denn jetzt konnte ich auch noch die restlichen Geschenke für meine Lieben besorgen. Ich mochte die Stadt von Tag zu Tag mehr. Die netten Leute, die schöne Umgebung, überall Wasser. Schade nur, dass ich es mit niemandem teilen konnte.
Ich hatte noch 2 Stunden Zeit, bis mein Zug kam. Trotzdem holt ich bereits meine Tasche und setzte mich an mein Gleis. Zum Glück hatte ich doch noch ein Buch eingepackt. Und so vergingen die letzten Stunden bis zur Ankunft in der guten alten Heimat doch wie im Flug.
Und ich freu mich schon riesig auf die nächste Reise nach Amsterdam, die bestimmt nicht lang auf sich warten lässt!


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